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Arbeitszeiten
Gast
Unregistered
 
#51
14.07.2021, 13:49
(14.07.2021, 13:35)Gast schrieb:  Ja. Ich will dich nicht aus Einhornland reißen, aber dein Arbeitgeber bezahlt dich nicht für deine Leistung im Examen, sondern dafür, dass du ihn reicher machst als er ist.

DaumenHoch oder es zumindest versuchst, ihn reicher zu machen.

@HerrKules: Es ist dem Arbeitgeber dabei auch egal ob Du Jahrgangsbester warst oder als Syndikus, der für zivilrechtliche Verträge zuständig ist, fünf grandiose zweitstellige ÖR- und StR-Klausuren geschrieben hast. Gibt auch für einen 1er-Abi-Schnitt nicht noch 5k extra. 

Das ist die typische Denke, von Leuten, bei denen die GK offenbar zu charakterlichen Defiziten geführt hat (vielleicht waren sie auch unabhängig davon da) und die sich z.B. in Nachbarthreads tummeln und überlegen, wann ihre Kanzlei auch endlich um 20k erhöht, nur weil eine Kanzlei gemacht hat. Ist eben blöd, dass außerhalb der GK-Welt, in die man übrigens auch mit befriedigend reinkommt, diese Notenfixierung kaum noch eine Rolle spielt, zumindest wenn man ca. 8 Punkte überschritten hat. Da kann man sich dann nicht mehr auf der Note ausruhen, sondern muss schlicht Nutzen für den Arbeitgeber bringen. Aber sich quasi eine Enklave wünschen, in die nur VBler reinkommen und in der allein die Note das hohe Gehalt rechtfertigt und nicht die Arbeitszeit, ist schon arg weltfremd  LolLolLol Und unsympathisch noch dazu.
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HerrKules
Posting Freak
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Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#52
14.07.2021, 14:40
Seine eigenen Komplexe auf Forenbeiträge zu projizieren ist besser? 

Natürlich zahlt der Arbeitgeber nicht einfach nur für Noten, sondern für qualitativ bessere (auch: effizientere) Arbeit. Das von mir angesprochene Problem ist eben, dass weniger die Qualität der Arbeit, für die die Noten ein halbwegs objektives Indiz sind, für die finanzielle Bewertung der Arbeit relevant sind, als die Arbeitszeit und Verfügbarkeit.

Für bessere Arbeit gibt es überall mehr Geld, bessere Noten sprechen immer für bessere Arbeit. Das ist nicht nur, sondern auch in Jura so. Der Zusammenhang ist bei Jura aber eher eingeschränkt, wie gesagt.
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Gast
Unregistered
 
#53
14.07.2021, 14:47
(14.07.2021, 14:40)HerrKules schrieb:  Seine eigenen Komplexe auf Forenbeiträge zu projizieren ist besser? 

Natürlich zahlt der Arbeitgeber nicht einfach nur für Noten, sondern für qualitativ bessere (auch: effizientere) Arbeit. Das von mir angesprochene Problem ist eben, dass weniger die Qualität der Arbeit, für die die Noten ein halbwegs objektives Indiz sind, für die finanzielle Bewertung der Arbeit relevant sind, als die Arbeitszeit und Verfügbarkeit.

Für bessere Arbeit gibt es überall mehr Geld, bessere Noten sprechen immer für bessere Arbeit. Das ist nicht nur, sondern auch in Jura so. Der Zusammenhang ist bei Jura aber eher eingeschränkt, wie gesagt.

Ja natürlich sind die Noten ein Indiz für bessere Qualität bei der Arbeit. Ist ja der Sinn dahinter. 

Am Ende des Tages ist in der Wirtschaft (anders Staat) entscheidend, wieviel Geld du reinbringst. Unabhängig von jura. 

Dein Beispiel mit 40h und 100k plus, müsste erstmal darstellen, woher das Geld für die 100k kommen soll. Du kannst auch 30 Punkte in Summe verlangen. Wenn nicht genug Geld bei 40h reinkommt, kannst auch nicht 100k+ auszahlen. Bloß weil du mehr Punkte hast, kannst nicht zwingend mehr geld verlangen. Va, weil gerade bei jura die Mandanten bei höheren Stundensätzen auch höheren Zeiteinsatz und Erreichbarkeit erwarten, was wiederum zu mehr als 40h führt. 

Als Anwalt sollte das jedem bewusst sein. Bin aber offen für Ideen deinerseits. Falls du nur Referendar bist, kann ich den Grundgedanken aber eher nachvollziehen. 

Dass ein solcher Job wünschenswert wäre, will ich gar nicht bestreiten. Insofern wäre ich da auch sofort bei dir und dabei. Sehe es allerdings als etwas utopisch / naiv an. 

Da kann man eher noch hoffen, dass öffentliche Stellen anheben bzw sich dort umsehen, da es dort aus Steuergeldern kommt.
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Gast
Unregistered
 
#54
14.07.2021, 20:05
Deshalb kam für mich nur Justiz in Frage...
Ich arbeite wann und wie viel ich möchte. Irgendwie muss man halt die Akten wegbekommen. Aber mit etwas Routine wird es immer schneller und man hat genug Freizeit.
Klar steigt das Gehalt auch nicht mehr so wahnsinnig hoch wie in der freien Wirtschaft. Aber mit so Mittelstand Unternehmensjuristen lässt sich da schon mithalten - nur dass ich keine 8 Stunden "absitzen" muss.
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Gast 5
Unregistered
 
#55
21.02.2022, 18:08
Unser ganzes Leben besteht hauptsächlich aus Arbeit, auch bei einer stinknormalen 40h Arbeitswoche....das machen viele meiner Freunde und die haben auch nicht viel Freizeit.
Aber 9-21 Uhr ist echt nicht schön, das wirklich traurige daran sind hier die Anwälte, die das schönreden und behaupten, dass die da noch ein Leben haben.. hast du nicht. Hatte ich auch nicht. Wie denn, wenn man den ganzen Tag arbeitet?
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Egal_
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.410
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2022
#56
21.02.2022, 19:30
(21.02.2022, 18:08)Gast 5 schrieb:  Unser ganzes Leben besteht hauptsächlich aus Arbeit, auch bei einer stinknormalen 40h Arbeitswoche....das machen viele meiner Freunde und die haben auch nicht viel Freizeit.
Aber 9-21 Uhr ist echt nicht schön, das wirklich traurige daran sind hier die Anwälte, die das schönreden und behaupten, dass die da noch ein Leben haben.. hast du nicht. Hatte ich auch nicht. Wie denn, wenn man den ganzen Tag arbeitet?



Lass mal alle 8-10 Jahre älter werden. Die meisten werden ihre Ansichten ändern, wenn Kinder unterwegs sind. Dann ist es nämlich egal, ob du bis 19 oder 21 Uhr arbeitest, von deinem Kind hast du in beiden Fällen nichts.
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Gast
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#57
21.02.2022, 20:14
(21.02.2022, 19:30)Egal schrieb:  
(21.02.2022, 18:08)Gast 5 schrieb:  Unser ganzes Leben besteht hauptsächlich aus Arbeit, auch bei einer stinknormalen 40h Arbeitswoche....das machen viele meiner Freunde und die haben auch nicht viel Freizeit.
Aber 9-21 Uhr ist echt nicht schön, das wirklich traurige daran sind hier die Anwälte, die das schönreden und behaupten, dass die da noch ein Leben haben.. hast du nicht. Hatte ich auch nicht. Wie denn, wenn man den ganzen Tag arbeitet?



Lass mal alle 8-10 Jahre älter werden. Die meisten werden ihre Ansichten ändern, wenn Kinder unterwegs sind. Dann ist es nämlich egal, ob du bis 19 oder 21 Uhr arbeitest, von deinem Kind hast du in beiden Fällen nichts.

Es reicht doch wohl, wenn ich am Wochenende mit Michael-Kevin in den Zoo gehe?!?!?!?
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guga
Unregistered
 
#58
21.02.2022, 20:43
Es gibt auch Leute, die ihre Kinder nicht sehen wollen??
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Hugo
Unregistered
 
#59
21.02.2022, 22:06
Hallo Leute hier ist nochmal Hugo vom Sommer.

Inzwischen arbeite ich auch in einer Kanzlei, weil ich dauernd nur ausgelacht werde, weil ich keinen Porsche habe und die ganzen schönen Frauen lieber mit dem, mit dem großen Gehaltsscheck Kinder haben möchten.
Außerdem stört es die Frauenwelt immer, dass ich sie um 5:30 Uhr geweckt hab, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit war


Ihr hattet also Recht
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Lächerlich
Unregistered
 
#60
21.02.2022, 22:40
Ich hasse Juristen.
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