24.06.2021, 22:58
30.06.2021, 15:01
Ja es gibt diese Jobs, aber sie sind rar. Selbst erlebt z.B. bei HL in Düsseldorf. Da ist Arbeitsrecht der Jackpot.
Letztendlich hängt alles vom Partner ab für den man arbeitet. Wenn der brennt, dann rotierst Du. Hat der mit 50+ alle Schäfchen im trockenen, dann kann es durchaus chillig sein. Ich kenne auch zwei Counsel aus dem Corporate Bereich, die ein extrem chilliges Leben haben. Ist halt nur nicht die Norm..
Letztendlich hängt alles vom Partner ab für den man arbeitet. Wenn der brennt, dann rotierst Du. Hat der mit 50+ alle Schäfchen im trockenen, dann kann es durchaus chillig sein. Ich kenne auch zwei Counsel aus dem Corporate Bereich, die ein extrem chilliges Leben haben. Ist halt nur nicht die Norm..
07.07.2021, 11:47
Hey,
wie schauen denn die Arbeitszeiten bei White & Case aus? Muss man dort auch am Wochenende arbeiten?
wie schauen denn die Arbeitszeiten bei White & Case aus? Muss man dort auch am Wochenende arbeiten?
07.07.2021, 11:50
07.07.2021, 12:30
(20.06.2021, 17:04)Gast schrieb: Der Exit aus der GK wird gerade bei den Gehaltsvergleichen mit der Justiz immer unterstellt. Dabei ist doch up or out in vielen Bereichen gar nicht die Realität und die Arbeitszeiten sind auch weitestgehend planbar, Bsp. ArbR oder ÖR. Kenne da jedenfalls paar Leute, die schon Counsel sind bzw es demnächst werden und die einfach eine sehr komfortable Angestelltenexistenz führen. Die dürften keinen Grund haben zu wechseln, wenn Sie nicht gerade überehegeizig sind. Alles richtig gemacht ?
Kann ich für ÖR bestätigen. Bin zwar "erst" im dritten Jahr, aber in einer T1 Bude mit 140k Gehalt mittlerweile und recht entspannten Arbeitszeiten ohne Wochenendarbeit und fast immer pünktlich Feierabend um 19 Uhr. Brutto komme ich so auf etwa 50 Wochenstunden. Der "Nachteil" ist natürlich, dass man jetzt nicht der Rainmaker ist, den die ganze Kanzlei auf Händen trägt, weil man nunmal nicht jede Woche 100000 Billables durch M&A Zeug reinbringt. Man erfüllt halt gerade so knapp die Mindeststundenvorgaben. Aber solange das reicht, warum sollte ich irgendwas ändern?
Counsel könnte ich mir auch vorstellen, aber hab echt wenig Bock selbst Mandanten akquirieren zu müssen. Ich würd am liebsten für immer dieser extrem gut bezahlte Sachbearbeiter bleiben. Nicht so viel Verantwortung, kein Akquisedruck, inhaltlich spannende Arbeit, gutes Teamverhältnis und Spitzengehalt bei nicht zu krasser Arbeitszeit. Für mich perfekt, wer "Karriere" und ne "große Nummer" sein will, für den wär das eher nichts.
07.07.2021, 12:38
(07.07.2021, 12:30)Gast schrieb: Kann ich für ÖR bestätigen. Bin zwar "erst" im dritten Jahr, aber in einer T1 Bude mit 140k Gehalt mittlerweile und recht entspannten Arbeitszeiten ohne Wochenendarbeit und fast immer pünktlich Feierabend um 19 Uhr. Brutto komme ich so auf etwa 50 Wochenstunden. Der "Nachteil" ist natürlich, dass man jetzt nicht der Rainmaker ist, den die ganze Kanzlei auf Händen trägt, weil man nunmal nicht jede Woche 100000 Billables durch M&A Zeug reinbringt. Man erfüllt halt gerade so knapp die Mindeststundenvorgaben. Aber solange das reicht, warum sollte ich irgendwas ändern?
Doofe Frage aber wann fängst du an? Wenn du auf 50 Wochenstunden kommst, ohne Wochenarbeit, musst du ja 10 Stunden am Tag brutto Arbeitszeit haben. Bei 19 Uhr Feierabend geht's ja schon um 9 Uhr los, ohne dass du irgendwelche Pausen hättest.
07.07.2021, 12:44
(07.07.2021, 12:38)Gast Gast schrieb:(07.07.2021, 12:30)Gast schrieb: Kann ich für ÖR bestätigen. Bin zwar "erst" im dritten Jahr, aber in einer T1 Bude mit 140k Gehalt mittlerweile und recht entspannten Arbeitszeiten ohne Wochenendarbeit und fast immer pünktlich Feierabend um 19 Uhr. Brutto komme ich so auf etwa 50 Wochenstunden. Der "Nachteil" ist natürlich, dass man jetzt nicht der Rainmaker ist, den die ganze Kanzlei auf Händen trägt, weil man nunmal nicht jede Woche 100000 Billables durch M&A Zeug reinbringt. Man erfüllt halt gerade so knapp die Mindeststundenvorgaben. Aber solange das reicht, warum sollte ich irgendwas ändern?
Doofe Frage aber wann fängst du an? Wenn du auf 50 Wochenstunden kommst, ohne Wochenarbeit, musst du ja 10 Stunden am Tag brutto Arbeitszeit haben. Bei 19 Uhr Feierabend geht's ja schon um 9 Uhr los, ohne dass du irgendwelche Pausen hättest.
Ja genau, 9-19 Uhr. Deswegen brutto, Pausen sind da mit drin. Netto wären es halt ca. 5-6 Stunden weniger würde ich schätzen.
07.07.2021, 12:48
Bei 5-6 Billables pro Tag, abzüglich Urlaub/Krankheit/Feiertage käme ich auf 1300 Billables pro Jahr.
Dafür würde ich im nächsten Appraisal ordentlich auf die Fresse bekommen
Dafür würde ich im nächsten Appraisal ordentlich auf die Fresse bekommen
07.07.2021, 12:52
(07.07.2021, 12:48)Gast schrieb: Bei 5-6 Billables pro Tag, abzüglich Urlaub/Krankheit/Feiertage käme ich auf 1300 Billables pro Jahr.
Dafür würde ich im nächsten Appraisal ordentlich auf die Fresse bekommen
Warum? 1300 Billables machen dich locker profitabel für die Kanzlei. Muss man halt vorher prüfen bevor man sich bindet, ich hab mir nen Chef gesucht den dieser ganze Billablesscheiss nur nervt und der am liebsten nur inhaltlich arbeiten will. Insofern interessiert der sich da kaum für, das Wort Appraisal hab ich im Übrigen noch nie gehört. Wie gesagt, wir sind ÖR, nicht M&A. Wir sind die verkopften Nerds, nicht die Rainmaker, wir schreiben die 120 Seiten wissenschaftlichen Gutachten für das Ministerium, wir wickeln hier nicht die krassen Deals mit Megakonzernen ab. Und dafür sind wir auch um 19:30 zuhause :)
07.07.2021, 12:53
(07.07.2021, 12:48)Gast schrieb: Bei 5-6 Billables pro Tag, abzüglich Urlaub/Krankheit/Feiertage käme ich auf 1300 Billables pro Jahr.
Dafür würde ich im nächsten Appraisal ordentlich auf die Fresse bekommen
Wobei du das mE missverstanden hast. Es wären 5-6 Stunden weniger Arbeitszeit pro Woche. Also netto so etwa 45 Stunden. Das sind 9 Billables pro Tag, wobei ich realistischerweise eher 6-7 mache. Also so auf meine knapp 150 Billables im Monat komme ich schon ;)








