02.06.2021, 11:16
keiner findet es total angebracht. Es ist halt nur kein Weltuntergang.
02.06.2021, 12:15
02.06.2021, 13:22
(01.06.2021, 22:47)Gast schrieb: Also wer nach einem Tag so rumheult und den Job hinterfragt, scheint wirklich kein Gewinner zu sein. Was hast du erwartet? Das man die Partner dir in 8 Stunden ein Crash-Kurs im Kartellrecht durchführen und du als Crack ausm Büro gehst und anfängst am einer GWB Kommentierung zu schreiben? Es ist ein Tag Mensch, sei froh, wenn du es geschafft hast dein Emailaccount einzurichten und hack es als Gewinn ab!
Du bist auf jeden Fall ein Gewinner. Nur Gewinner gehen so mit anderen Leuten um...
02.06.2021, 16:01
TE Hier. Interessant, wie hier manche wieder aus der Hose springen und was einem so zwischen den Zeilen für Erwartungshaltungen unterstellt werden. Natürlich war klar, dass ich keine Erfahrung in dem Bereich habe. Natürlich weiß ich, dass hier nicht alle auf mich gewartet haben und sich den Tag freischaufeln. Aber wenn sowohl inhaltliches als auch menschliches zu wünschen übrig lässt, dann stimmt mich das leider an meinem ersten Tag nachdenklich.
Ich glaube, ich bin nicht der Erste, der es in einer GK erlebt hat, dass man im Bewerbungsgespräch super freundlich, super höflich und super verständisvoll ist, und sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, ist alles passé. Mir ist auch klar, dass man ins kalte Wasser geschmissen wird - hab ich auch echt Lust drauf. Wenn ich aber sofort ein Memo schreiben soll, was inhaltlich gar nicht das Ding ist, mir aber niemand sagt, ob und welche Vorlagen es gibt, wie das Ding intern aufgebaut wird, ob es nen Beck-online-Zugang, wo ne Bibliothek ist etc. finde ich das einfach schwach. Klar: ich hab mir das alles erfragt, war aber auch die Nervensäge, die gefühlt alle 5 Minuten im Türrahmen stand. Ist einfach nicht nachhaltig - am Ende ist alles für die Tonne, weil man sich eben keine 2 Stunden Zeit genommen hat. Und ne "Akte" lesen und die Refas fragen geht in ner GK leider nicht. Die Assistentin hat keine Ahnung von den Anwaltssachen und die Akte eines Mandats umfasst dann auch gerne mal 10.000 Seiten im Datenraum.
Übrigens glaube ich ja, dass die harten Hunde hier in 90% noch nichts auf die Kette bekommen haben.
Ich glaube, ich bin nicht der Erste, der es in einer GK erlebt hat, dass man im Bewerbungsgespräch super freundlich, super höflich und super verständisvoll ist, und sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, ist alles passé. Mir ist auch klar, dass man ins kalte Wasser geschmissen wird - hab ich auch echt Lust drauf. Wenn ich aber sofort ein Memo schreiben soll, was inhaltlich gar nicht das Ding ist, mir aber niemand sagt, ob und welche Vorlagen es gibt, wie das Ding intern aufgebaut wird, ob es nen Beck-online-Zugang, wo ne Bibliothek ist etc. finde ich das einfach schwach. Klar: ich hab mir das alles erfragt, war aber auch die Nervensäge, die gefühlt alle 5 Minuten im Türrahmen stand. Ist einfach nicht nachhaltig - am Ende ist alles für die Tonne, weil man sich eben keine 2 Stunden Zeit genommen hat. Und ne "Akte" lesen und die Refas fragen geht in ner GK leider nicht. Die Assistentin hat keine Ahnung von den Anwaltssachen und die Akte eines Mandats umfasst dann auch gerne mal 10.000 Seiten im Datenraum.
Übrigens glaube ich ja, dass die harten Hunde hier in 90% noch nichts auf die Kette bekommen haben.
02.06.2021, 16:24
Kein Mitleid. Du wolltest GK und bekommst GK. Du bekommst genug Geld, da bist du nun wirklich nicht schutzbedürftig.
Da merken die Leute nach einem Tag, dass man halt in der GK auch was für sein Geld tun muss...
Da merken die Leute nach einem Tag, dass man halt in der GK auch was für sein Geld tun muss...
02.06.2021, 16:25
(02.06.2021, 16:01)Gast12345 schrieb: TE Hier. Interessant, wie hier manche wieder aus der Hose springen und was einem so zwischen den Zeilen für Erwartungshaltungen unterstellt werden. Natürlich war klar, dass ich keine Erfahrung in dem Bereich habe. Natürlich weiß ich, dass hier nicht alle auf mich gewartet haben und sich den Tag freischaufeln. Aber wenn sowohl inhaltliches als auch menschliches zu wünschen übrig lässt, dann stimmt mich das leider an meinem ersten Tag nachdenklich.
Ich glaube, ich bin nicht der Erste, der es in einer GK erlebt hat, dass man im Bewerbungsgespräch super freundlich, super höflich und super verständisvoll ist, und sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, ist alles passé. Mir ist auch klar, dass man ins kalte Wasser geschmissen wird - hab ich auch echt Lust drauf. Wenn ich aber sofort ein Memo schreiben soll, was inhaltlich gar nicht das Ding ist, mir aber niemand sagt, ob und welche Vorlagen es gibt, wie das Ding intern aufgebaut wird, ob es nen Beck-online-Zugang, wo ne Bibliothek ist etc. finde ich das einfach schwach. Klar: ich hab mir das alles erfragt, war aber auch die Nervensäge, die gefühlt alle 5 Minuten im Türrahmen stand. Ist einfach nicht nachhaltig - am Ende ist alles für die Tonne, weil man sich eben keine 2 Stunden Zeit genommen hat. Und ne "Akte" lesen und die Refas fragen geht in ner GK leider nicht. Die Assistentin hat keine Ahnung von den Anwaltssachen und die Akte eines Mandats umfasst dann auch gerne mal 10.000 Seiten im Datenraum.
Übrigens glaube ich ja, dass die harten Hunde hier in 90% noch nichts auf die Kette bekommen haben.
Vorlagen Juris Beck etc sind aber Refa Fragen du Held.
02.06.2021, 16:27
(02.06.2021, 16:25)Gast schrieb:(02.06.2021, 16:01)Gast12345 schrieb: TE Hier. Interessant, wie hier manche wieder aus der Hose springen und was einem so zwischen den Zeilen für Erwartungshaltungen unterstellt werden. Natürlich war klar, dass ich keine Erfahrung in dem Bereich habe. Natürlich weiß ich, dass hier nicht alle auf mich gewartet haben und sich den Tag freischaufeln. Aber wenn sowohl inhaltliches als auch menschliches zu wünschen übrig lässt, dann stimmt mich das leider an meinem ersten Tag nachdenklich.
Ich glaube, ich bin nicht der Erste, der es in einer GK erlebt hat, dass man im Bewerbungsgespräch super freundlich, super höflich und super verständisvoll ist, und sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, ist alles passé. Mir ist auch klar, dass man ins kalte Wasser geschmissen wird - hab ich auch echt Lust drauf. Wenn ich aber sofort ein Memo schreiben soll, was inhaltlich gar nicht das Ding ist, mir aber niemand sagt, ob und welche Vorlagen es gibt, wie das Ding intern aufgebaut wird, ob es nen Beck-online-Zugang, wo ne Bibliothek ist etc. finde ich das einfach schwach. Klar: ich hab mir das alles erfragt, war aber auch die Nervensäge, die gefühlt alle 5 Minuten im Türrahmen stand. Ist einfach nicht nachhaltig - am Ende ist alles für die Tonne, weil man sich eben keine 2 Stunden Zeit genommen hat. Und ne "Akte" lesen und die Refas fragen geht in ner GK leider nicht. Die Assistentin hat keine Ahnung von den Anwaltssachen und die Akte eines Mandats umfasst dann auch gerne mal 10.000 Seiten im Datenraum.
Übrigens glaube ich ja, dass die harten Hunde hier in 90% noch nichts auf die Kette bekommen haben.
Vorlagen Juris Beck etc sind aber Refa Fragen du Held.
Mal so, mal so. Nach meiner Erfahrung wird das unter den Associates geklärt. Ist aber auch egal. Selbstverständlich gehört es zu einem vernünftigen onboarding Prozess, dass solche Sachen von der Kanzlei - wer das dann auch immer konkret macht - proaktiv geklärt werden. Wenn es nicht so läuft, ist es vielleicht keine "Katastrophe". Eine überzogene Erwartungshaltung hat der TE aber sicher nicht.
02.06.2021, 16:51
Was hier wieder los ist... "du wolltest GK - jetzt heul nicht rum". Was ist los mit manchen Menschen?
02.06.2021, 16:59
(02.06.2021, 16:01)Gast12345 schrieb: TE Hier. Interessant, wie hier manche wieder aus der Hose springen und was einem so zwischen den Zeilen für Erwartungshaltungen unterstellt werden. Natürlich war klar, dass ich keine Erfahrung in dem Bereich habe. Natürlich weiß ich, dass hier nicht alle auf mich gewartet haben und sich den Tag freischaufeln. Aber wenn sowohl inhaltliches als auch menschliches zu wünschen übrig lässt, dann stimmt mich das leider an meinem ersten Tag nachdenklich.
Ich glaube, ich bin nicht der Erste, der es in einer GK erlebt hat, dass man im Bewerbungsgespräch super freundlich, super höflich und super verständisvoll ist, und sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, ist alles passé. Mir ist auch klar, dass man ins kalte Wasser geschmissen wird - hab ich auch echt Lust drauf. Wenn ich aber sofort ein Memo schreiben soll, was inhaltlich gar nicht das Ding ist, mir aber niemand sagt, ob und welche Vorlagen es gibt, wie das Ding intern aufgebaut wird, ob es nen Beck-online-Zugang, wo ne Bibliothek ist etc. finde ich das einfach schwach. Klar: ich hab mir das alles erfragt, war aber auch die Nervensäge, die gefühlt alle 5 Minuten im Türrahmen stand. Ist einfach nicht nachhaltig - am Ende ist alles für die Tonne, weil man sich eben keine 2 Stunden Zeit genommen hat. Und ne "Akte" lesen und die Refas fragen geht in ner GK leider nicht. Die Assistentin hat keine Ahnung von den Anwaltssachen und die Akte eines Mandats umfasst dann auch gerne mal 10.000 Seiten im Datenraum.
Übrigens glaube ich ja, dass die harten Hunde hier in 90% noch nichts auf die Kette bekommen haben.
Ganz genau, man bekommt es nicht hin. Aber genau das ist die Sache, du scheinst derjenige der eine zu hohe Erwartungshaltung an sich selbst hat. Es geht eher darum, dass dein Eingangspost sich so liest, als würdest du schon langsam den Strick am Galgen anknüpfen, nachdem du ein Tag (!) nicht abgeräumt hast und denkst, das wars jetzt, keiner wird sich je um mich kümmern, alles geht den Bach runter. Wart doch erstmal 1-3 Monate ab und guck was da noch kommt. Ich finde es halt nur etwas komisch nach einem Arbeitstag zu sagen: Alles Katastrophe, ich geh da nicht mehr hin, ich bin ein Loser. Ein bisschen Grundentspannung würde dir vielleicht gut tun, nichts für ungut.
02.06.2021, 18:12
Meine Güte, der TE hat nur seine Eindrücke vom 1. Tag geschildert. Warum hackt man gleich auf ihm rum? Wir waren alle mal Berufsanfänger und jeder von uns hatte mindestens mal 1 Tag, an dem er am liebsten gekündigt hätte.









