02.06.2021, 07:11
Bei mir war es auch so - alle waren in ihrem stressigen Workflow und ich wurde einfach in ein Büro gesetzt und direkt mit Aufgaben zugemüllt, ohne überhaupt mal zu wissen, wie die allgemeinen Abläufe in der Kanzlei sind...
Ich wurde dem Team nicht einmal offiziell vorgestellt (ich finde das gehört zum guten Ton) - stattdessen musste ich selbst jedes Büro abklappern und mich vorstellen und es hat die Leute entweder nicht interessiert oder ich wurde sogar hinaus gebeten, weil ich gestört habe...
sowas ist einfach schlimm. Gerade in speziellen Rechtsgebieten (ich finde aber das sollte allgemein gelten), sollte man zunächst einen für die konkrete Kanzlei geeigneten Crashkurs bekommen, der Fragen nach den gängigsten Praxiskonstellationen, wichtigsten Mandanten und Ansprechpartnern und die wichtigste Rspr und Literatur beantwortet sowie die Info, wie mit man Mandanten generell umgeht.
Ich arbeite immer noch sehr wissenschaftlich und erkläre den Mandanten jeden noch so kleinen rechtlichen Schlenker (stets verbunden mit einer Handlungsanweisung), um gleichzeitig zu prüfen, ob ich irgendwo Denkfehler habe. Versicherungstechnisch gebe ich die Quellen in meinem Schreiben immer mit an, um wirklich sicher zu gehen, dass ich keinen Mist erzähle. Keine Ahnung, ob das gut ist aber ich mache es so ...
Viel lernen tue ich nicht, ich recherchiere mir jeden Tag von neuem alles zusammen, weil ich von Tag 1 an selbst für alles verantwortlich bin. Mich interessiert mein Gebiet zwar, aber nicht so dass ich nach Feierabend noch Bücher dazu lesen würde. Dann lieber ein Feierabendbier und Hobbys nachgehen.
Ich habe mir meine Schreiben und Schriftsätze teilweise ausgedruckt und als Muster in einen Ordner geheftet, in der Hoffnung irgendwann mal copy Paste machen zu können, aber bisher ist jeder Fall komplett anders. Ich bin jetzt seit 7 Monaten dabei.
Ich kann den TE daher komplett verstehen und nur empfehlen, im nächsten Job auf sowas wie Orga und Unterstützung zu achten.
Ich wurde dem Team nicht einmal offiziell vorgestellt (ich finde das gehört zum guten Ton) - stattdessen musste ich selbst jedes Büro abklappern und mich vorstellen und es hat die Leute entweder nicht interessiert oder ich wurde sogar hinaus gebeten, weil ich gestört habe...
sowas ist einfach schlimm. Gerade in speziellen Rechtsgebieten (ich finde aber das sollte allgemein gelten), sollte man zunächst einen für die konkrete Kanzlei geeigneten Crashkurs bekommen, der Fragen nach den gängigsten Praxiskonstellationen, wichtigsten Mandanten und Ansprechpartnern und die wichtigste Rspr und Literatur beantwortet sowie die Info, wie mit man Mandanten generell umgeht.
Ich arbeite immer noch sehr wissenschaftlich und erkläre den Mandanten jeden noch so kleinen rechtlichen Schlenker (stets verbunden mit einer Handlungsanweisung), um gleichzeitig zu prüfen, ob ich irgendwo Denkfehler habe. Versicherungstechnisch gebe ich die Quellen in meinem Schreiben immer mit an, um wirklich sicher zu gehen, dass ich keinen Mist erzähle. Keine Ahnung, ob das gut ist aber ich mache es so ...
Viel lernen tue ich nicht, ich recherchiere mir jeden Tag von neuem alles zusammen, weil ich von Tag 1 an selbst für alles verantwortlich bin. Mich interessiert mein Gebiet zwar, aber nicht so dass ich nach Feierabend noch Bücher dazu lesen würde. Dann lieber ein Feierabendbier und Hobbys nachgehen.
Ich habe mir meine Schreiben und Schriftsätze teilweise ausgedruckt und als Muster in einen Ordner geheftet, in der Hoffnung irgendwann mal copy Paste machen zu können, aber bisher ist jeder Fall komplett anders. Ich bin jetzt seit 7 Monaten dabei.
Ich kann den TE daher komplett verstehen und nur empfehlen, im nächsten Job auf sowas wie Orga und Unterstützung zu achten.
02.06.2021, 08:15
(02.06.2021, 07:11)Angestellter schrieb: Bei mir war es auch so - alle waren in ihrem stressigen Workflow und ich wurde einfach in ein Büro gesetzt und direkt mit Aufgaben zugemüllt, ohne überhaupt mal zu wissen, wie die allgemeinen Abläufe in der Kanzlei sind...
Ich wurde dem Team nicht einmal offiziell vorgestellt (ich finde das gehört zum guten Ton) - stattdessen musste ich selbst jedes Büro abklappern und mich vorstellen und es hat die Leute entweder nicht interessiert oder ich wurde sogar hinaus gebeten, weil ich gestört habe...
sowas ist einfach schlimm. Gerade in speziellen Rechtsgebieten (ich finde aber das sollte allgemein gelten), sollte man zunächst einen für die konkrete Kanzlei geeigneten Crashkurs bekommen, der Fragen nach den gängigsten Praxiskonstellationen, wichtigsten Mandanten und Ansprechpartnern und die wichtigste Rspr und Literatur beantwortet sowie die Info, wie mit man Mandanten generell umgeht.
Ich arbeite immer noch sehr wissenschaftlich und erkläre den Mandanten jeden noch so kleinen rechtlichen Schlenker (stets verbunden mit einer Handlungsanweisung), um gleichzeitig zu prüfen, ob ich irgendwo Denkfehler habe. Versicherungstechnisch gebe ich die Quellen in meinem Schreiben immer mit an, um wirklich sicher zu gehen, dass ich keinen Mist erzähle. Keine Ahnung, ob das gut ist aber ich mache es so ...
Viel lernen tue ich nicht, ich recherchiere mir jeden Tag von neuem alles zusammen, weil ich von Tag 1 an selbst für alles verantwortlich bin. Mich interessiert mein Gebiet zwar, aber nicht so dass ich nach Feierabend noch Bücher dazu lesen würde. Dann lieber ein Feierabendbier und Hobbys nachgehen.
Ich habe mir meine Schreiben und Schriftsätze teilweise ausgedruckt und als Muster in einen Ordner geheftet, in der Hoffnung irgendwann mal copy Paste machen zu können, aber bisher ist jeder Fall komplett anders. Ich bin jetzt seit 7 Monaten dabei.
Ich kann den TE daher komplett verstehen und nur empfehlen, im nächsten Job auf sowas wie Orga und Unterstützung zu achten.
Danke für deine Meinung. Genauso sehe ich das auch. Mir war und ist klar, dass ich nicht mit Trompeten begrüßt werde. Aber zumindest das Mindestmaß an kollegialem Verhalten erwarte ich. Ich wurde gestern ebenfalls nicht vorgestellt und musste erstmal über den Flur irren, um das Klo zu finden. Man kann mir sicher nicht vorhalten, dass ich nicht selbständig wäre. Aber man ist von einem auf den anderen Tag Rechtsanwalt und verdient gutes Geld. Wenn alle so mega Rampensäue sind - super! Mich verunsichert das einfach was.
02.06.2021, 08:18
(02.06.2021, 07:11)Angestellter schrieb: Ich arbeite immer noch sehr wissenschaftlich und erkläre den Mandanten jeden noch so kleinen rechtlichen Schlenker (stets verbunden mit einer Handlungsanweisung), um gleichzeitig zu prüfen, ob ich irgendwo Denkfehler habe. Versicherungstechnisch gebe ich die Quellen in meinem Schreiben immer mit an, um wirklich sicher zu gehen, dass ich keinen Mist erzähle. Keine Ahnung, ob das gut ist aber ich mache es so ...
Interessant. Meine Mandanten (idR HFs) bekommen PowerPoints und Emails, in denen ich mich bemühe, möglichst alle Schlenker rauszulassen und das Big Picture, soweit es von wirtschaftlicher Relevanz ist, in möglichst unjuristischen Worten zu skizzieren. Selbst wenn es mal mehr in die Details geht bekommen die Mandanten zwar die wesentlichen Argumente zusammen mit einer Risikoeinschätzung zusammengefasst, von „wissenschaftlichem“ Arbeiten ist das aber weit entfernt. Das findet ggf. durchaus im Hintergrund statt, bekommt der Mandant aber nie zu sehen.
02.06.2021, 08:22
Die fehlenden Orga-Sachen und ähnliches sind ein Unding und sollte eigentlich so nicht sein.
Was das fachliche angeht: Naja ihr habt mindestens zwei Staatsexamen. Crashkurs für den Bereich in dem ihr arbeiten wollt, ist etwas verwunderlich (freundlich ausgedrückt). Ihr habt euch für die Bereiche beworben, also kann man davon ausgehen, dass ihr die könnt oder euch zumindest reinarbeitet. Natürlich schließt sich hier der fehlende Kreis zur Orga, da Muster / Memos etc. helfen können.
Als Anwälte solltet ihr an sich auch nicht kontaktscheu sein.
Wer nach dem 2. Examen immernoch wissenschaftlich arbeitet, sollte seine Arbeitsweise definitiv anpassen / überdenken.
Was das fachliche angeht: Naja ihr habt mindestens zwei Staatsexamen. Crashkurs für den Bereich in dem ihr arbeiten wollt, ist etwas verwunderlich (freundlich ausgedrückt). Ihr habt euch für die Bereiche beworben, also kann man davon ausgehen, dass ihr die könnt oder euch zumindest reinarbeitet. Natürlich schließt sich hier der fehlende Kreis zur Orga, da Muster / Memos etc. helfen können.
Als Anwälte solltet ihr an sich auch nicht kontaktscheu sein.
Wer nach dem 2. Examen immernoch wissenschaftlich arbeitet, sollte seine Arbeitsweise definitiv anpassen / überdenken.
02.06.2021, 08:45
(02.06.2021, 08:18)Gast schrieb:(02.06.2021, 07:11)Angestellter schrieb: Ich arbeite immer noch sehr wissenschaftlich und erkläre den Mandanten jeden noch so kleinen rechtlichen Schlenker (stets verbunden mit einer Handlungsanweisung), um gleichzeitig zu prüfen, ob ich irgendwo Denkfehler habe. Versicherungstechnisch gebe ich die Quellen in meinem Schreiben immer mit an, um wirklich sicher zu gehen, dass ich keinen Mist erzähle. Keine Ahnung, ob das gut ist aber ich mache es so ...
Interessant. Meine Mandanten (idR HFs) bekommen PowerPoints und Emails, in denen ich mich bemühe, möglichst alle Schlenker rauszulassen und das Big Picture, soweit es von wirtschaftlicher Relevanz ist, in möglichst unjuristischen Worten zu skizzieren. Selbst wenn es mal mehr in die Details geht bekommen die Mandanten zwar die wesentlichen Argumente zusammen mit einer Risikoeinschätzung zusammengefasst, von „wissenschaftlichem“ Arbeiten ist das aber weit entfernt. Das findet ggf. durchaus im Hintergrund statt, bekommt der Mandant aber nie zu sehen.
Wie bekommt man das hin, das wissenschaftliche rauszulassen? Manche Gebiete sind nunmal unfassbar kompliziert?
Ich kann den Mandanten doch schlecht sagen: das ist rechtlich nicht eindeutig, es bestehen Risiken bzgl. Schadensersatz (in welcher Höhe auch immer...)
02.06.2021, 08:52
(02.06.2021, 08:22)Gast schrieb: Die fehlenden Orga-Sachen und ähnliches sind ein Unding und sollte eigentlich so nicht sein.
Was das fachliche angeht: Naja ihr habt mindestens zwei Staatsexamen. Crashkurs für den Bereich in dem ihr arbeiten wollt, ist etwas verwunderlich (freundlich ausgedrückt). Ihr habt euch für die Bereiche beworben, also kann man davon ausgehen, dass ihr die könnt oder euch zumindest reinarbeitet. Natürlich schließt sich hier der fehlende Kreis zur Orga, da Muster / Memos etc. helfen können.
Als Anwälte solltet ihr an sich auch nicht kontaktscheu sein.
Wer nach dem 2. Examen immernoch wissenschaftlich arbeitet, sollte seine Arbeitsweise definitiv anpassen / überdenken.
Also zwei Examina sagen erstmal nur aus, dass man halbwegs juristisch denken kann und die Fähigkeit hat, sich in Rechtagebiete einzuarbeiten (was auch immer der Landes Gesetzgeber darunter versteht). Aber weder hat man Wirtschaft noch alle Rechtsgebiete drauf. Sich „mal eben“ in IT/UrheberR/GWB oä einzuarbeiten halte ich bei der Komplexität der Gebiete für unmöglich - das kommt in der Ausbildung null vor (wenn man den schwerpunkt nicht hatte), wird in der Praxis aber immens gebraucht ...
Dieses von einem auf den anderen Tag Anwalt halte ich für schlecht - man muss einige Gebiete einfach von null auf neu lernen - da helfen auch zwei Examina nicht.
Und wenn ich mich auf eine Stelle bewerbe, dann heißt das nicht, dass ich Plan von dem Gebiet habe, sondern dass ich Bock habe bei diesem Arbeitgeber mein Geld zu verdienen und erwarte, entsprechend eingearbeitet zu werden. Selbst im Supermarkt wurde ich 1 Monat eingearbeitet und mir wurde jeder Handgriff gezeigt, bevor ich alleine losgelegt habe...
02.06.2021, 09:00
Ich finde es erschreckend, welche Anspruchshaltung der TE aufweist. Er bewirbt sich in einem Rechtsgebiet von dem er offensichtlich keine Ahnung hat und erwartet, dass ihm alles auf einem Silbertablett serviert wird. Vielleicht hätte man sich vorher überlegen sollen, ob man sich in einem fremden Rechtsgebiet bewirbt. Ich sehe da sie Schuld v.a. beim TE.
Gleichwohl ist es nicht okay, dass dem TE die Toiletten nicht gezeigt und er nicht dem Team vorstellt wurde. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Gleichwohl ist es nicht okay, dass dem TE die Toiletten nicht gezeigt und er nicht dem Team vorstellt wurde. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
02.06.2021, 09:04
(02.06.2021, 09:00)Gast schrieb: Ich finde es erschreckend, welche Anspruchshaltung der TE aufweist. Er bewirbt sich in einem Rechtsgebiet von dem er offensichtlich keine Ahnung hat und erwartet, dass ihm alles auf einem Silbertablett serviert wird. Vielleicht hätte man sich vorher überlegen sollen, ob man sich in einem fremden Rechtsgebiet bewirbt. Ich sehe da sie Schuld v.a. beim TE.
Gleichwohl ist es nicht okay, dass dem TE die Toiletten nicht gezeigt und er nicht dem Team vorstellt wurde. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ich finde, ob die ANspruchshaltung des TE gerechtfertigt ist, kann man nur beurteilen, wenn man die Stellenanzeige und das Vorstellungsgespräch kennt. Wenn die Kommunikation im Vorstellungsgespräch seitens des TE war, dass er null Ahnung von dem Gebiet hat und die Kanzlei zugesichert hat, er werde ausreichend ausgebildet und eingearbeitet, finde ich seine Anspruchshaltung alles andere als "erschreckend".
02.06.2021, 09:08
(02.06.2021, 09:04)Gast schrieb:(02.06.2021, 09:00)Gast schrieb: Ich finde es erschreckend, welche Anspruchshaltung der TE aufweist. Er bewirbt sich in einem Rechtsgebiet von dem er offensichtlich keine Ahnung hat und erwartet, dass ihm alles auf einem Silbertablett serviert wird. Vielleicht hätte man sich vorher überlegen sollen, ob man sich in einem fremden Rechtsgebiet bewirbt. Ich sehe da sie Schuld v.a. beim TE.
Gleichwohl ist es nicht okay, dass dem TE die Toiletten nicht gezeigt und er nicht dem Team vorstellt wurde. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ich finde, ob die ANspruchshaltung des TE gerechtfertigt ist, kann man nur beurteilen, wenn man die Stellenanzeige und das Vorstellungsgespräch kennt. Wenn die Kommunikation im Vorstellungsgespräch seitens des TE war, dass er null Ahnung von dem Gebiet hat und die Kanzlei zugesichert hat, er werde ausreichend ausgebildet und eingearbeitet, finde ich seine Anspruchshaltung alles andere als "erschreckend".
Das war ja klar...Der AG ist schuld, wenn der TE nicht in der Lage ist sich einzuarbeiten. Das ganze ist doch keine "Einbahnstraße". Als angestellter Anwalt darf man sich schon anstrengen. Man wird doch dafür bezahlt.
02.06.2021, 09:18
(02.06.2021, 08:45)Angestellter schrieb:(02.06.2021, 08:18)Gast schrieb:(02.06.2021, 07:11)Angestellter schrieb: Ich arbeite immer noch sehr wissenschaftlich und erkläre den Mandanten jeden noch so kleinen rechtlichen Schlenker (stets verbunden mit einer Handlungsanweisung), um gleichzeitig zu prüfen, ob ich irgendwo Denkfehler habe. Versicherungstechnisch gebe ich die Quellen in meinem Schreiben immer mit an, um wirklich sicher zu gehen, dass ich keinen Mist erzähle. Keine Ahnung, ob das gut ist aber ich mache es so ...
Interessant. Meine Mandanten (idR HFs) bekommen PowerPoints und Emails, in denen ich mich bemühe, möglichst alle Schlenker rauszulassen und das Big Picture, soweit es von wirtschaftlicher Relevanz ist, in möglichst unjuristischen Worten zu skizzieren. Selbst wenn es mal mehr in die Details geht bekommen die Mandanten zwar die wesentlichen Argumente zusammen mit einer Risikoeinschätzung zusammengefasst, von „wissenschaftlichem“ Arbeiten ist das aber weit entfernt. Das findet ggf. durchaus im Hintergrund statt, bekommt der Mandant aber nie zu sehen.
Wie bekommt man das hin, das wissenschaftliche rauszulassen? Manche Gebiete sind nunmal unfassbar kompliziert?
Ich kann den Mandanten doch schlecht sagen: das ist rechtlich nicht eindeutig, es bestehen Risiken bzgl. Schadensersatz (in welcher Höhe auch immer...)
Ich bearbeite hoch-komplexe Streitfälle; teilweise möchten meine Mandanten dann 4-5 laufende Verfahren auf einer Powerpoint-Slide zusammengefasst haben, wobei die Risiken in den einzelnen Verfahren nach dem Ampel-Prinzip eingeordnet sind. Das ist die Aufgabe, für die man auch bezahlt wird. Die Dinge runterzubrechen; kompliziert kann "jeder" und dem Mandanten auf 30 Seiten schreiben, was alles passieren könnte.
So eine Slide wird dann in die Vorstands-Präsi eingebaut, in der die wahrscheinlich durch 30 verschiedene Themen gehen und ein Thema sind eben unsere Streitfälle und dann kann der Vorstand schnell sehen, dass alles im Griff ist (oder wo eben Fallstricke sind).








