12.05.2021, 20:18
Die Panik ist völlig normal. Aus meiner Sicht auch begründet. Nach 3 Jahren wird’s etwas ruhiger. Bis dahin Eier aus Stahl zulegen oder Entlassungsgesuch vorbereiten
12.05.2021, 21:03
(12.05.2021, 18:56)Gast schrieb: Liebe Kollegen,
auch ich fange demnächst an einem AG an (Zivilrecht).
Kennt sich jemand mit Folgender Literatur aus und kann diese empfehlen? Gibt es sonst noch Bücher für den Einstieg?
1. Teimer/Teimer I
2. Schellhammer, Arbeitsmethode des Zivilrichters
Ich habe den Theimer/Theimer und zusätzlich Büßer/Tonner und bin mit den beiden sehr gut gefahren.
12.05.2021, 23:00
Der Schellhammer ist wie alles von Schellhammer gut, zumal es da auch um eine wirklich wunderbare Sprache geht - und zu der wirst Du sonst wenig Rückmeldung bekommen.
Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
12.05.2021, 23:08
(08.05.2021, 23:52)Gast schrieb:(08.05.2021, 22:32)Gast schrieb:(08.05.2021, 21:54)Gast schrieb: Stock im Arsch ist ein Juristenproblem - in meinem Kollegenkreis zum Glück aufgrund des niedrigen Altersschnitts nicht so sehr. Erledigungsdruck ist ein größeres Problem. Da kann man sich noch so sehr vornehmen, emphatisch und gründlich zu sein. Wenn das Selbstverständnis richterlicher Unabhängigkeit sich mit dem Damoklesschwert Erstbeurteilung kreuzt, gehen die allermeisten den Weg des geringsten Widerstands und das heißt Akten wegkloppen. Nicht schön, nicht nett, aber Wirklichkeit.Was unterscheidet da noch den Richter von jedem Sachbearbeiter einer Behörde der auch nur nach Erledigungszahlen gemessen wird? Es müssten mehr geben, die sich diesem Hamsterrad nicht beiden und ihre Unabhängigkeit über alles stellen. Aber es gibt ja ein prominentes Beispiel wo man schön sieht, was dabei herauskommen kann...
Ganz einfach : Es gibt keinen Unterschied.
Richter sind besser bezahlte Sachbearbeiter und vergleichbar mit Referenten.
Das muss man nüchtern betrachtet einfach sehen. Dann gäbe es auch nicht so viele unglückliche Richter, die bereits mit Anfang 40 die Pension absitzen, da sie keine Lust mehr haben.
Das ist einfach nicht wahr - weder das Stockproblem noch dass es allein auf Erledigungszahlen ankommt. Es gibt in der Justiz sehr, sehr viele hilfsbereite, nette und liebenswerte Kollegen. Ich kenne übrigens auch keine so unglücklichen Richter - die scheinen eher in Foren unterwegs zu sein als in Gerichtsgebäuden. Vielleicht habe ich ja immer nur Glück gehabt, aber das hast Du ja vielleicht auch. Ich finde es wirklich traurig, wie hier einer der Schönsten Berufe, die es gibt, schlechtgemacht wird. Ich wünsche Dir einen guten Start!
13.05.2021, 05:13
(12.05.2021, 23:08)Praktiker schrieb:(08.05.2021, 23:52)Gast schrieb:(08.05.2021, 22:32)Gast schrieb:(08.05.2021, 21:54)Gast schrieb: Stock im Arsch ist ein Juristenproblem - in meinem Kollegenkreis zum Glück aufgrund des niedrigen Altersschnitts nicht so sehr. Erledigungsdruck ist ein größeres Problem. Da kann man sich noch so sehr vornehmen, emphatisch und gründlich zu sein. Wenn das Selbstverständnis richterlicher Unabhängigkeit sich mit dem Damoklesschwert Erstbeurteilung kreuzt, gehen die allermeisten den Weg des geringsten Widerstands und das heißt Akten wegkloppen. Nicht schön, nicht nett, aber Wirklichkeit.Was unterscheidet da noch den Richter von jedem Sachbearbeiter einer Behörde der auch nur nach Erledigungszahlen gemessen wird? Es müssten mehr geben, die sich diesem Hamsterrad nicht beiden und ihre Unabhängigkeit über alles stellen. Aber es gibt ja ein prominentes Beispiel wo man schön sieht, was dabei herauskommen kann...
Ganz einfach : Es gibt keinen Unterschied.
Richter sind besser bezahlte Sachbearbeiter und vergleichbar mit Referenten.
Das muss man nüchtern betrachtet einfach sehen. Dann gäbe es auch nicht so viele unglückliche Richter, die bereits mit Anfang 40 die Pension absitzen, da sie keine Lust mehr haben.
Das ist einfach nicht wahr - weder das Stockproblem noch dass es allein auf Erledigungszahlen ankommt. Es gibt in der Justiz sehr, sehr viele hilfsbereite, nette und liebenswerte Kollegen. Ich kenne übrigens auch keine so unglücklichen Richter - die scheinen eher in Foren unterwegs zu sein als in Gerichtsgebäuden. Vielleicht habe ich ja immer nur Glück gehabt, aber das hast Du ja vielleicht auch. Ich finde es wirklich traurig, wie hier einer der Schönsten Berufe, die es gibt, schlechtgemacht wird. Ich wünsche Dir einen guten Start!
Vielleicht siehst du sie, erkennst unglückliche Menschen um dich herum aber nicht.
13.05.2021, 06:38
Die Leute, die hier behaupten, Richter seien Sachbearbeiter, haben wahrscheinlich keinen Tag in dem Beruf gearbeitet und waren maximal in der Zivilstation. Diese Aussagen kann man getrost vergessen.
13.05.2021, 09:24
Die Panik kenne ich aus eigener, nicht allzu ferner Vergangenheit (und Gegenwart) als Proberichter am Amtsgericht nur zu gut. Die kann dir hier auch niemand nehmen können . Horrorgeschichten, die hier die Runde machen, solltest du dir aber nicht zu Herzen nehmen. Gerade die ersten Wochen werden hart, aber keinesfalls unmachbar. Vermutlich wird dich gerade in deiner Anfangszeit das Gefühl latenter (gelegentlich auch akuter) Überforderung begleiten. Das ist normal und hilft dir dabei, mit den Aufgaben gewissenhaft und angemessen umzugehen.
Ich kann dir empfehlen, entsprechende Lektüre (im Zivilrecht z. B. "das zivilrichterlichte Dezernat", im Strafrecht entsprechende Pendants), Kaiser Skripte etc. ins Büro zu legen, hier findest du fast für jeden Arbeitsschritt gute Handlungsempfehlungen. Mir hat das in den ersten Monaten enorm geholfen und Sicherheit gegeben. Und niemals den Weg zu Kolleg:innen scheuen. Erfahrungsgemäß wird dir Hilfe aber auch gleich am ersten Tag von fast jedem angeboten. Die kann, darf und sollte man auch dankbar annehmen und seinerseits später ebenso an zukünftige Generationen weiterzugeben bereit sein.
Letztlich sollte man sich auch klar machen, dass Richter:innen Menschen sind. Die Robe macht dich nicht zum Halbgott, weder in der Verhandlung im Umgang mit den Parteien, noch bei der eigenen Arbeit. Es werden Fehler passieren. Die passieren erfahrenen Kolleg:innen, und die werden dir in der Anfangszeit/Probezeit erstrecht passieren. Ein System, das Berufsanfänger:innen am Amtsgericht in ein womöglich abgesoffenes Dezernat mit alleiniger Verantwortung schmeißt, ist letztlich darauf ausgelegt. Man sein Möglichstes tun, um Fehler zu vermeiden, das wird aber nie zu 100% möglich sein. Wichtig ist es, die Fehler nach Möglichkeit selbst zu korrigieren und aus ihnen zu lernen. Panik sollte man davor nicht haben. Respekt vor der Bedeutung der Aufgabe ist aber durchaus angebracht.
Falls du gerne podcasts magst und Zivilrichter werden solltest, kann ich dir den Podcast "AG Zivilrecht" wärmstens empfehlen. Er richtet sich zwar primär an Referendar:innen, hat mir aber in der Anfangszeit auch als Proberichter noch erstaunlich gut geholfen. Hier findest du auch ein paar Folgen zum "Leben als Proberichter", welche dir die Angst hoffentlich nehmen können. Eine entsprechende "AG Strafrecht" wird gerade etabliert, beinhaltet aber noch nicht viele Folgen.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und einen wunderbaren Berufseinstieg! Trage die Robe mit Respekt, aber keinesfalls mit Panik.
Beste Grüße,
Proberichter aus Hessen
Ich kann dir empfehlen, entsprechende Lektüre (im Zivilrecht z. B. "das zivilrichterlichte Dezernat", im Strafrecht entsprechende Pendants), Kaiser Skripte etc. ins Büro zu legen, hier findest du fast für jeden Arbeitsschritt gute Handlungsempfehlungen. Mir hat das in den ersten Monaten enorm geholfen und Sicherheit gegeben. Und niemals den Weg zu Kolleg:innen scheuen. Erfahrungsgemäß wird dir Hilfe aber auch gleich am ersten Tag von fast jedem angeboten. Die kann, darf und sollte man auch dankbar annehmen und seinerseits später ebenso an zukünftige Generationen weiterzugeben bereit sein.
Letztlich sollte man sich auch klar machen, dass Richter:innen Menschen sind. Die Robe macht dich nicht zum Halbgott, weder in der Verhandlung im Umgang mit den Parteien, noch bei der eigenen Arbeit. Es werden Fehler passieren. Die passieren erfahrenen Kolleg:innen, und die werden dir in der Anfangszeit/Probezeit erstrecht passieren. Ein System, das Berufsanfänger:innen am Amtsgericht in ein womöglich abgesoffenes Dezernat mit alleiniger Verantwortung schmeißt, ist letztlich darauf ausgelegt. Man sein Möglichstes tun, um Fehler zu vermeiden, das wird aber nie zu 100% möglich sein. Wichtig ist es, die Fehler nach Möglichkeit selbst zu korrigieren und aus ihnen zu lernen. Panik sollte man davor nicht haben. Respekt vor der Bedeutung der Aufgabe ist aber durchaus angebracht.
Falls du gerne podcasts magst und Zivilrichter werden solltest, kann ich dir den Podcast "AG Zivilrecht" wärmstens empfehlen. Er richtet sich zwar primär an Referendar:innen, hat mir aber in der Anfangszeit auch als Proberichter noch erstaunlich gut geholfen. Hier findest du auch ein paar Folgen zum "Leben als Proberichter", welche dir die Angst hoffentlich nehmen können. Eine entsprechende "AG Strafrecht" wird gerade etabliert, beinhaltet aber noch nicht viele Folgen.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und einen wunderbaren Berufseinstieg! Trage die Robe mit Respekt, aber keinesfalls mit Panik.
Beste Grüße,
Proberichter aus Hessen
13.05.2021, 09:26
(13.05.2021, 06:38)GastNRW23 schrieb: Die Leute, die hier behaupten, Richter seien Sachbearbeiter, haben wahrscheinlich keinen Tag in dem Beruf gearbeitet und waren maximal in der Zivilstation. Diese Aussagen kann man getrost vergessen.Sprach der Student?
Ich bin Richter und das erste was mir der Vorsitzende der Kammer gesagt hat, war im Wesentlichen das.
Es geht nicht um Recht sprechen o.ä. Die zwei obersten Ziele sind es, die Akten schmal zu halten und so schnell wie möglich wegzuschaffen. Den Satz habe ich sowohl in der Wahlstation wie auch als Proberichter häufig gehört und kann ihn mittlerweile auch nach der Verplanung voll und ganz unterschreiben.
Ich finde die Einschätzung aufgrund der hohen Aktenarbeit und Schwerpunkt drauf daher gar nicht so falsch. Das du Sachbearbeiter als per se negativ siehst, ist dein Problem. Streng genommen sind fast alle Juristen Sachbearbeiter, da es (fast) immer nur um das Bearbeiten und Erledigen von Akten im Schwerpunkt geht. Das du Sachbearbeiter aus dem öD als was negatives und abwertendes siehst, sagt deutlich mehr über dich und deinen Charakter aus als über die Richtigkeit des Vergleichs.
Um auch auf den anderen vorposter einzugehen:
Natürlich gibt es hilfreiche Kollegen. Ich würde sogar sagen, dass fast alle hilfreich sind und auf Fragen u.ä gut eingehen.
Aber d.h. nicht, dass alle Kollegen mega motiviert sind und "richtig im Job". Auch in der Richterwelt ist nicht alles toll und perfekt. Das ist es nirgendwo. Der Rest wäre einfach naiv. Jeder Richter der es anders sieht, will es mMn einfach so sehen, um sein Weltbild aufrechtzuerhalten. Aber gerade das Anerkennen von solchen "Problemen" ist auch der erste Schritt zur Besserung.
Mein Büronachbar bspw. ist Ende 40 und erzählt mir min. 1 wöchentlich (bzw. hat er vor Corona, seit dem ist man doch nur noch seltener vor Ort) erzählt, dass er es nicht erwarten kann endlich aufzuhören und sich auf die Pension freue. Ob das eine gute Einstellung für die nächsten ca 15 Jahre ist, sei dahingestellt.
Ich sehe es auch ähnlich wie einer der vorposter, dass viele einfach ein falsches Bild (in beide Richtungen) vom Richterjob haben, da häufig sehr pathetisch dran gegangen wird oder auch nur wegen der vermeintlichen Supervorteile (wenig Arbeit, pension etc.) die Berufswahl erfolgt.
Ohne das statistisch untermauern zu können, kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass das dann bei Realisierung der Wirklichkeit zu viel Frust führt und viele auch zu tief drin sind, um auszusteigen (was ehrlicherweise für alle Beteiligten vielleicht sogar besser wäre).
Die Vorstellung als Sachbearbeiter ist da wahrscheinlich näher an der Realität, als der im 1 gehende Richter, der ständig Recht spricht, Frieden stiftet und für Gerechtigkeit sorgt.
13.05.2021, 11:11
Ich mach das jetzt 1 Jahr und meine Wahrnehmung ist, dass die am zufriedensten sind, die familien-/freizeitorientiert arbeiten, sprich, Akte dünn halten, das Brett bohren, wo es am dünnsten ist und nur da und generell recht dezisionistisch agieren. Die Zahlen geben ihnen recht, das Gewissen ist maximal bei den Kindern zuhause und nicht bei den Akten im Büro, geschweige denn den Beteiligten dahinter. Nicht unbedingt immer der Weg des geringsten Widerstands, aber der schnellste. Idealisten sind das alles nicht und wohl auch nie gewesen. Reden tun sie nicht viel drüber, dann kommen sie nämlich später nach Hause. Justiz ist für die ein Job, wo sie am ehesten in Ruhe gelassen werden und sich selbst können sie eh in Ruhe lassen, das können andere nicht. Wenn man gar keinen Bock hat, senkt man noch den Stellenanteil. Geht ja alles.
13.05.2021, 11:11
(13.05.2021, 09:26)Gast schrieb:(13.05.2021, 06:38)GastNRW23 schrieb: Die Leute, die hier behaupten, Richter seien Sachbearbeiter, haben wahrscheinlich keinen Tag in dem Beruf gearbeitet und waren maximal in der Zivilstation. Diese Aussagen kann man getrost vergessen.Sprach der Student?
Ich bin Richter und das erste was mir der Vorsitzende der Kammer gesagt hat, war im Wesentlichen das.
Es geht nicht um Recht sprechen o.ä. Die zwei obersten Ziele sind es, die Akten schmal zu halten und so schnell wie möglich wegzuschaffen. Den Satz habe ich sowohl in der Wahlstation wie auch als Proberichter häufig gehört und kann ihn mittlerweile auch nach der Verplanung voll und ganz unterschreiben.
Ich finde die Einschätzung aufgrund der hohen Aktenarbeit und Schwerpunkt drauf daher gar nicht so falsch. Das du Sachbearbeiter als per se negativ siehst, ist dein Problem. Streng genommen sind fast alle Juristen Sachbearbeiter, da es (fast) immer nur um das Bearbeiten und Erledigen von Akten im Schwerpunkt geht. Das du Sachbearbeiter aus dem öD als was negatives und abwertendes siehst, sagt deutlich mehr über dich und deinen Charakter aus als über die Richtigkeit des Vergleichs.
Um auch auf den anderen vorposter einzugehen:
Natürlich gibt es hilfreiche Kollegen. Ich würde sogar sagen, dass fast alle hilfreich sind und auf Fragen u.ä gut eingehen.
Aber d.h. nicht, dass alle Kollegen mega motiviert sind und "richtig im Job". Auch in der Richterwelt ist nicht alles toll und perfekt. Das ist es nirgendwo. Der Rest wäre einfach naiv. Jeder Richter der es anders sieht, will es mMn einfach so sehen, um sein Weltbild aufrechtzuerhalten. Aber gerade das Anerkennen von solchen "Problemen" ist auch der erste Schritt zur Besserung.
Mein Büronachbar bspw. ist Ende 40 und erzählt mir min. 1 wöchentlich (bzw. hat er vor Corona, seit dem ist man doch nur noch seltener vor Ort) erzählt, dass er es nicht erwarten kann endlich aufzuhören und sich auf die Pension freue. Ob das eine gute Einstellung für die nächsten ca 15 Jahre ist, sei dahingestellt.
Ich sehe es auch ähnlich wie einer der vorposter, dass viele einfach ein falsches Bild (in beide Richtungen) vom Richterjob haben, da häufig sehr pathetisch dran gegangen wird oder auch nur wegen der vermeintlichen Supervorteile (wenig Arbeit, pension etc.) die Berufswahl erfolgt.
Ohne das statistisch untermauern zu können, kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass das dann bei Realisierung der Wirklichkeit zu viel Frust führt und viele auch zu tief drin sind, um auszusteigen (was ehrlicherweise für alle Beteiligten vielleicht sogar besser wäre).
Die Vorstellung als Sachbearbeiter ist da wahrscheinlich näher an der Realität, als der im 1 gehende Richter, der ständig Recht spricht, Frieden stiftet und für Gerechtigkeit sorgt.









