25.03.2021, 10:35
Hallo,
Ist unter euch jemand, der von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung trotz schwerwiegender Vorerkrankung gewechselt ist - außerhalb der Öffnungsaktion? Leider wurden meine anonymen Voranfragen bei zwei Versicherungen abgelehnt. Vielleicht hat ja jemand in der Hinsicht Erfahrungen mit einer besonders kulanten Versicherung gemacht.
Danke :)
Ist unter euch jemand, der von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung trotz schwerwiegender Vorerkrankung gewechselt ist - außerhalb der Öffnungsaktion? Leider wurden meine anonymen Voranfragen bei zwei Versicherungen abgelehnt. Vielleicht hat ja jemand in der Hinsicht Erfahrungen mit einer besonders kulanten Versicherung gemacht.
Danke :)
Ich kann folgende Seite empfehlen, auf der es viele nützliche und hilfreiche Tipps sowie einen Tarifrechner zur Privaten Krankenversicherung (PKV) für Richter/innen auf Probe bzw. Staatsanwälte gibt:
https://krankenversicherung-richter-staatsanwalt.de/
Und hier gehts direkt zum Tarifrechner: Tarifrechner
Du steigst demnächst ins Rechtsreferendariat ein? Dann findest Du die für Dich passenden Informationen zur richtigen Krankenversicherung (inklusive Tarifrechner) auf folgender Seite:
https://www.krankenversicherung-rechtsreferendare.de
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25.03.2021, 11:08
Kommt halt darauf an, wie lange deine Erkrankungen zurückliegen, manche Fragebögen gehen 5 Jahre zurück, andere auch 10 bei bestimmten Sachen. Mit diesen anonymen Anfragen sollte man vorsichtig sein, weil natürlich die Versicherungen dann schon ahnen, dass da etwas im Busch ist. Ich habe die Continentale als relativ großzügig empfunden
25.03.2021, 11:13
In solchen Fällen ist es immer sehr empfehlenswert, sich an einen kompetenten und in Sachen PKV wirklich erfahrenen Makler zu wenden (wer hat denn die zwei bisherigen Voranfragen in die Wege geleitet - Du selber?). So ein Makler weiß nämlich aus Erfahrung relativ genau, bei welchen Versicherern Du mit Deiner konkreten Gesundheitshistorie realistische Chancen haben könntest und bei welchen man sich umgekehrt eine Anfrage eigentlich gleich sparen kann. Außerdem helfen die Dir bei der sauberen Aufbereitung Deiner Historie und haben oft einen direkten Draht zu bestimmten Risikoprüfern und kennen deren persönliche Entscheidungskriterien.
Warum genau willst Du eigentlich in die PKV? Wenn Verbeamtung ansteht, gehst Du notfalls eben doch über die Öffnungsaktion (bitte auch mit Makler, alleine kann man das leicht vermasseln!). In allen anderen Fällen würde ich einfach in der GKV bleiben. PKV ist nicht so geil, wie manche gerne behaupten. Viele Wechsler würden eines Tages viel darum geben, da wieder rauszukommen...
Warum genau willst Du eigentlich in die PKV? Wenn Verbeamtung ansteht, gehst Du notfalls eben doch über die Öffnungsaktion (bitte auch mit Makler, alleine kann man das leicht vermasseln!). In allen anderen Fällen würde ich einfach in der GKV bleiben. PKV ist nicht so geil, wie manche gerne behaupten. Viele Wechsler würden eines Tages viel darum geben, da wieder rauszukommen...
25.03.2021, 11:30
Wichter Punkt zu beachten: Eine kulante PKV nimmt zwar dich auf aber auch viele andere mit Vorerkrankungen. Damit können sie sich mittel- bis langfristig den Schnitt kaputt machen und die Beiträge steigen deutlich an.
Wenn du Angestellter bist, würde ich in so einem Fall eher in der GKV mit Zusatzversicherung bleiben. Als Selbstständiger kann man dann auch darüber nachdenken.
Wenn du Angestellter bist, würde ich in so einem Fall eher in der GKV mit Zusatzversicherung bleiben. Als Selbstständiger kann man dann auch darüber nachdenken.
25.03.2021, 14:20
(25.03.2021, 11:13)Gast schrieb: In solchen Fällen ist es immer sehr empfehlenswert, sich an einen kompetenten und in Sachen PKV wirklich erfahrenen Makler zu wenden (wer hat denn die zwei bisherigen Voranfragen in die Wege geleitet - Du selber?). So ein Makler weiß nämlich aus Erfahrung relativ genau, bei welchen Versicherern Du mit Deiner konkreten Gesundheitshistorie realistische Chancen haben könntest und bei welchen man sich umgekehrt eine Anfrage eigentlich gleich sparen kann. Außerdem helfen die Dir bei der sauberen Aufbereitung Deiner Historie und haben oft einen direkten Draht zu bestimmten Risikoprüfern und kennen deren persönliche Entscheidungskriterien.
Warum genau willst Du eigentlich in die PKV? Wenn Verbeamtung ansteht, gehst Du notfalls eben doch über die Öffnungsaktion (bitte auch mit Makler, alleine kann man das leicht vermasseln!). In allen anderen Fällen würde ich einfach in der GKV bleiben. PKV ist nicht so geil, wie manche gerne behaupten. Viele Wechsler würden eines Tages viel darum geben, da wieder rauszukommen...
Danke für die Rückmeldung. Ja, habe die Anfragen über einen Makler stellen lassen. Möchte mich aufgrund einer anstehenden Verbeamtung privat versichern. Die Erkrankung selbst ist zwar sehr lange her (sehr weit über zehn Jahre), aber taucht halt wegen Nachuntersuchungen in jedem Fragebogen auf. Hatte gehofft, drum rum zu kommen 30% auf den normalen Tarif drauf zu zahlen, aber befürchte darauf wird es letztlich hinaus laufen...
25.03.2021, 14:50
Wenn Du schon zwei Ablehnungen kassiert hast (und sofern der Makler kein totaler Griff ins Klo war, wird der die betreffenden Versicherer bereits wohlüberlegt ausgesucht haben...), dürften die (max.) 30% definitiv das kleinere Übel sein. Nach einigen Jahren ohne nennenswerte Leistungsfälle kann man so einen Risikozuschlag übrigens nicht selten auch wieder rausnehmen lassen.
25.03.2021, 14:54
Die debeka ist relativ kulant bzw fragt nur kurze Zeiträume rückwirkend ab. Ist dafür aber generell relativ teuer (dank ordentlicher Beitragserhöhung für 2021). Vielleicht fragst du da mal an? Da kannst du auch einen unverbindlichen Probeantrag stellen.
25.03.2021, 15:17
Welche Nachteile hat PKV eigentlich? Bin durch ne Anwartschaft drin, weil ich schon bei meiner Geburt und bei Krankheitseintritten privat versichert war. Ist also versichertes Risiko (Vater Beamter).
25.03.2021, 15:20
(25.03.2021, 14:50)Gast schrieb: Wenn Du schon zwei Ablehnungen kassiert hast (und sofern der Makler kein totaler Griff ins Klo war, wird der die betreffenden Versicherer bereits wohlüberlegt ausgesucht haben...), dürften die (max.) 30% definitiv das kleinere Übel sein. Nach einigen Jahren ohne nennenswerte Leistungsfälle kann man so einen Risikozuschlag übrigens nicht selten auch wieder rausnehmen lassen.
Ah okay, das ist natürlich schon mal gut zu wissen. Seit meiner Erkrankung hatte ich tatsächlich auch nie wieder was Gravierendes, wenn es dabei bleibt, wäre das ja vielleicht eine gute Option. Danke:)
25.03.2021, 15:21










