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Gehälter im Allgemeinen
Anon
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#21
23.07.2022, 09:20
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 21:43)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:40)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 19:27)Juramaus schrieb:  Ich weiß nicht, wo du da eine Verschwörungstheorie siehst. Ich frage mich nur ernsthaft, warum das alles so mitgetragen und befürwortet wird, wo doch der Alltag immer beschwerlicher wird. Ich muss mein Kind jeden Morgen in eine KiTa am anderen Ende der Stadt bringen, weil ich keinen Kita-Platz bekommen habe, der Nähe an Wohnung oder Arbeit liegt. Das kostet mich einfach eine Stunde, insgesamt also 2 Stunden am Tag…ja, ich frage mich schon, wofür ich hier so hohe Steuern zahle…ich bin zum Glück privat versichert, aber früher war ich Inder gesetzlichen. Ich weiß also, wie lange man da auf einen Arzttermin wartet…ich finde einfach, dass die Zustände hier immer schlimmer werden.

a) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus Nettosteuerempfängern. Dementsprechend wird gewählt, wer gerade die schönsten Wahlgeschenke verspricht. Finanziert wird's ja von anderen. Wenn du die Beamten rausrechnest, die ja auch nur aus Steuergeldern finanziert werden, hast du höchstens noch 15 Millionen Menschen in DE, die mehr ins System einzahlen, als sie rauskriegen.

b) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus ökonomischen Analphabeten. Hier sind unironisch Thesen wie "soziale Marktwirschaft ist ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus" (wie nicht) oder "Kapitalismus schadet mehr als dass er nutzt" (wie nicht) mehrheitsfähig. Siehe die gängigen Meinungsforschungen.
Aber Du hast natürlich die Ahnung. Vielleicht mal berücksichtigen, dass Beamte auch Steuern zahlen und der ÖD- Mitarbeiter, egal ob Beamter oder Angestellter, die Einzigen sind, die ihre Gehälter/ Besoldung selbst mitfinanzieren. „Finanziert wird es von anderen“ trifft im Prinzip auf alle anderen Jobs, nicht nur auf Sozialleistungsempfänger zu.

Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Zahlt der H4-Empfänger auch. Er ist trotzdem Nettosteuerempfänger. So wie eben auch jeder Staatsbedienstete.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein? Dann lebst du auf anderer Leute Kosten. Anderen Menschen wird Geld weggenommen, um deine Stelle zu finanzieren (das ist übrigens auch der Unterschied zum Angestellten in der freien Wirtschaft).

Was im Übrigen ja ok ist, weil deine Arbeit ja wie du völlig richtig feststellt, einen Wert für die Gesellschaft hat. 
Aber wenn du auf anderer Leute Kosten lebst und somit von einem fetten Staat mit hoher Steuerlast profitierst, triffst du eben auch eher eine Wahlentscheidung, die diesen status quo mindestens aufrecht erhält, wenn nicht sogar ausbaut. Parteien, die sich für eine Verschlankung des Staates einsetzen, haben es hingegen schwerer, da sich der Nettosteuerempfänger ja ins eigene Fleisch schneidet, wenn er eine Partei wählt, die sich für weniger Steuern, mehr Privatisierung (vielleicht sogar von Teilen der Verwaltung oder Justiz) oder die Abschaffung von Beamtenpensionen einsetzt. Das würde er im Zweifel ja im eigenen Geldbeutel spüren. Und das war der Ausgangspunkt als Antwort auf die Frage, wieso die Leute in Deutschland mehrheitlich Parteien wählen, die den Staat immer weiter aufblähen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.07.2022, 09:21 von Anon.)
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#22
23.07.2022, 09:50
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 21:43)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:40)Anon schrieb:  a) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus Nettosteuerempfängern. Dementsprechend wird gewählt, wer gerade die schönsten Wahlgeschenke verspricht. Finanziert wird's ja von anderen. Wenn du die Beamten rausrechnest, die ja auch nur aus Steuergeldern finanziert werden, hast du höchstens noch 15 Millionen Menschen in DE, die mehr ins System einzahlen, als sie rauskriegen.

b) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus ökonomischen Analphabeten. Hier sind unironisch Thesen wie "soziale Marktwirschaft ist ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus" (wie nicht) oder "Kapitalismus schadet mehr als dass er nutzt" (wie nicht) mehrheitsfähig. Siehe die gängigen Meinungsforschungen.
Aber Du hast natürlich die Ahnung. Vielleicht mal berücksichtigen, dass Beamte auch Steuern zahlen und der ÖD- Mitarbeiter, egal ob Beamter oder Angestellter, die Einzigen sind, die ihre Gehälter/ Besoldung selbst mitfinanzieren. „Finanziert wird es von anderen“ trifft im Prinzip auf alle anderen Jobs, nicht nur auf Sozialleistungsempfänger zu.

Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Zahlt der H4-Empfänger auch. Er ist trotzdem Nettosteuerempfänger. So wie eben auch jeder Staatsbedienstete.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein? Dann lebst du auf anderer Leute Kosten. Anderen Menschen wird Geld weggenommen, um deine Stelle zu finanzieren (das ist übrigens auch der Unterschied zum Angestellten in der freien Wirtschaft).

Was im Übrigen  ja ok ist, weil deine Arbeit ja wie du völlig richtig feststellt, einen Wert für die Gesellschaft hat. 
Aber wenn du auf anderer Leute Kosten lebst und somit von einem fetten Staat mit hoher Steuerlast profitierst, triffst du eben auch eher eine Wahlentscheidung, die diesen status quo mindestens aufrecht erhält, wenn nicht sogar ausbaut. Parteien, die sich für eine Verschlankung des Staates einsetzen, haben es hingegen schwerer, da sich der Nettosteuerempfänger ja ins eigene Fleisch schneidet, wenn er eine Partei wählt, die sich für weniger Steuern, mehr Privatisierung (vielleicht sogar von Teilen der Verwaltung oder Justiz) oder die Abschaffung von Beamtenpensionen einsetzt. Das würde er im Zweifel ja im eigenen Geldbeutel spüren. Und das war der Ausgangspunkt als Antwort auf die Frage, wieso die Leute in Deutschland mehrheitlich Parteien wählen, die den Staat immer weiter aufblähen.

Eieiei. So trivial ist das Leben dann - zum Glück - nun doch nicht.
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MrJudgeBW
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#23
23.07.2022, 10:01
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 21:43)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:40)Anon schrieb:  a) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus Nettosteuerempfängern. Dementsprechend wird gewählt, wer gerade die schönsten Wahlgeschenke verspricht. Finanziert wird's ja von anderen. Wenn du die Beamten rausrechnest, die ja auch nur aus Steuergeldern finanziert werden, hast du höchstens noch 15 Millionen Menschen in DE, die mehr ins System einzahlen, als sie rauskriegen.

b) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus ökonomischen Analphabeten. Hier sind unironisch Thesen wie "soziale Marktwirschaft ist ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus" (wie nicht) oder "Kapitalismus schadet mehr als dass er nutzt" (wie nicht) mehrheitsfähig. Siehe die gängigen Meinungsforschungen.
Aber Du hast natürlich die Ahnung. Vielleicht mal berücksichtigen, dass Beamte auch Steuern zahlen und der ÖD- Mitarbeiter, egal ob Beamter oder Angestellter, die Einzigen sind, die ihre Gehälter/ Besoldung selbst mitfinanzieren. „Finanziert wird es von anderen“ trifft im Prinzip auf alle anderen Jobs, nicht nur auf Sozialleistungsempfänger zu.

Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Zahlt der H4-Empfänger auch. Er ist trotzdem Nettosteuerempfänger. So wie eben auch jeder Staatsbedienstete.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein? Dann lebst du auf anderer Leute Kosten. Anderen Menschen wird Geld weggenommen, um deine Stelle zu finanzieren (das ist übrigens auch der Unterschied zum Angestellten in der freien Wirtschaft).

Was im Übrigen  ja ok ist, weil deine Arbeit ja wie du völlig richtig feststellt, einen Wert für die Gesellschaft hat. 
Aber wenn du auf anderer Leute Kosten lebst und somit von einem fetten Staat mit hoher Steuerlast profitierst, triffst du eben auch eher eine Wahlentscheidung, die diesen status quo mindestens aufrecht erhält, wenn nicht sogar ausbaut. Parteien, die sich für eine Verschlankung des Staates einsetzen, haben es hingegen schwerer, da sich der Nettosteuerempfänger ja ins eigene Fleisch schneidet, wenn er eine Partei wählt, die sich für weniger Steuern, mehr Privatisierung (vielleicht sogar von Teilen der Verwaltung oder Justiz) oder die Abschaffung von Beamtenpensionen einsetzt. Das würde er im Zweifel ja im eigenen Geldbeutel spüren. Und das war der Ausgangspunkt als Antwort auf die Frage, wieso die Leute in Deutschland mehrheitlich Parteien wählen, die den Staat immer weiter aufblähen.

Schwieriges leicht gemacht LolLolLol
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guga
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#24
23.07.2022, 11:52
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 21:43)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:40)Anon schrieb:  a) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus Nettosteuerempfängern. Dementsprechend wird gewählt, wer gerade die schönsten Wahlgeschenke verspricht. Finanziert wird's ja von anderen. Wenn du die Beamten rausrechnest, die ja auch nur aus Steuergeldern finanziert werden, hast du höchstens noch 15 Millionen Menschen in DE, die mehr ins System einzahlen, als sie rauskriegen.

b) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus ökonomischen Analphabeten. Hier sind unironisch Thesen wie "soziale Marktwirschaft ist ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus" (wie nicht) oder "Kapitalismus schadet mehr als dass er nutzt" (wie nicht) mehrheitsfähig. Siehe die gängigen Meinungsforschungen.
Aber Du hast natürlich die Ahnung. Vielleicht mal berücksichtigen, dass Beamte auch Steuern zahlen und der ÖD- Mitarbeiter, egal ob Beamter oder Angestellter, die Einzigen sind, die ihre Gehälter/ Besoldung selbst mitfinanzieren. „Finanziert wird es von anderen“ trifft im Prinzip auf alle anderen Jobs, nicht nur auf Sozialleistungsempfänger zu.

Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein?

Mach den Check mal für dich selbst  Prost Ein Tipp: Wo kommt Geld her? Was ist Geld? Was ist ein Finanzsystem? Wie wird das finanziert?
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Anon
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#25
23.07.2022, 12:07
(23.07.2022, 11:52)guga schrieb:  
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 21:43)Gast schrieb:  Aber Du hast natürlich die Ahnung. Vielleicht mal berücksichtigen, dass Beamte auch Steuern zahlen und der ÖD- Mitarbeiter, egal ob Beamter oder Angestellter, die Einzigen sind, die ihre Gehälter/ Besoldung selbst mitfinanzieren. „Finanziert wird es von anderen“ trifft im Prinzip auf alle anderen Jobs, nicht nur auf Sozialleistungsempfänger zu.

Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein?

Mach den Check mal für dich selbst  Prost Ein Tipp: Wo kommt Geld her? Was ist Geld? Was ist ein Finanzsystem? Wie wird das finanziert?

Es ist doch ganz einfach.
Hört die freie Wirtschaft auf zu existieren, gibt es keinen Staat mehr, da es niemanden gibt, der ihn finanzieren würde.
Hört der Staat auf zu existieren, wird es immer noch freie Wirtschaft geben. Sicher nicht im heutigen Umfang und in der heutigen Form. Aber Warenaustausch zwischen Menschen wird es immer geben, völlig unabhängig von der gesellschaftlichen Organisationsform drumherum.
Staat und Beamtentum existieren nur, weil vor sehr langer Zeit ein paar Leute beschlossen haben, dass es effektiver ist, gewisse Verwaltungs- und Ordnungsaufgaben an extra dafür geschaffene Institutionen outzusourcen.
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Gast
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#26
23.07.2022, 12:09
(23.07.2022, 12:07)Anon schrieb:  
(23.07.2022, 11:52)guga schrieb:  
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein?

Mach den Check mal für dich selbst  Prost Ein Tipp: Wo kommt Geld her? Was ist Geld? Was ist ein Finanzsystem? Wie wird das finanziert?

Es ist doch ganz einfach.
Hört die freie Wirtschaft auf zu existieren, gibt es keinen Staat mehr, da es niemanden gibt, der ihn finanzieren würde.
Hört der Staat auf zu existieren, wird es immer noch freie Wirtschaft geben. Sicher nicht im heutigen Umfang und in der heutigen Form. Aber Warenaustausch zwischen Menschen wird es immer geben, völlig unabhängig von der gesellschaftlichen Organisationsform drumherum.
Staat und Beamtentum existieren nur, weil vor sehr langer Zeit ein paar Leute beschlossen haben, dass es effektiver ist, gewisse Verwaltungs- und Ordnungsaufgaben an extra dafür geschaffene Institutionen outzusourcen.


Dummerweise sind wir keine Bauern oder Händler, sondern Anwälte. Ohne Staat, ohne Gerichte, braucht man uns auch kaum noch.
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der_david
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Themen: 3
Registriert seit: Oct 2020
#27
23.07.2022, 13:13
(23.07.2022, 12:09)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 12:07)Anon schrieb:  
(23.07.2022, 11:52)guga schrieb:  
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein?

Mach den Check mal für dich selbst  Prost Ein Tipp: Wo kommt Geld her? Was ist Geld? Was ist ein Finanzsystem? Wie wird das finanziert?

Es ist doch ganz einfach.
Hört die freie Wirtschaft auf zu existieren, gibt es keinen Staat mehr, da es niemanden gibt, der ihn finanzieren würde.
Hört der Staat auf zu existieren, wird es immer noch freie Wirtschaft geben. Sicher nicht im heutigen Umfang und in der heutigen Form. Aber Warenaustausch zwischen Menschen wird es immer geben, völlig unabhängig von der gesellschaftlichen Organisationsform drumherum.
Staat und Beamtentum existieren nur, weil vor sehr langer Zeit ein paar Leute beschlossen haben, dass es effektiver ist, gewisse Verwaltungs- und Ordnungsaufgaben an extra dafür geschaffene Institutionen outzusourcen.


Dummerweise sind wir keine Bauern oder Händler, sondern Anwälte. Ohne Staat, ohne Gerichte, braucht man uns auch kaum noch.

Vom Juristen zum Bauern ist es ein kleinerer Schritt, als wenn man nur auf dem Sofa sitzt und darauf wartet, dass der Staat einen bedient  Wink
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guga
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#28
23.07.2022, 13:29
(23.07.2022, 12:07)Anon schrieb:  
(23.07.2022, 11:52)guga schrieb:  
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  
(22.07.2022, 22:30)Anon schrieb:  Haha. Du bekommst (z.B.) 4.500 € R1 aus dem Steuertopf und gibst vielleicht 1.000 € zurück. Du zahlst nicht in den Topf ein, sondern bekommst 3.500 € aus dem Topf. Monat für Monat. Du finanzierst gar nichts, sondern wirst dein komplettes Leben lang von denjenigen, die tatsächlich Wertschöpfung betreiben, mitfinanziert. Das meine ich im Übrigen komplett wertungsfrei, gesellschaftlich ist dein Job sicherlich wertvoll. Aber Anteil an der Finanzierung dieser Gesellschaft hast du keinen.

ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein?

Mach den Check mal für dich selbst  Prost Ein Tipp: Wo kommt Geld her? Was ist Geld? Was ist ein Finanzsystem? Wie wird das finanziert?

Es ist doch ganz einfach.
Hört die freie Wirtschaft auf zu existieren, gibt es keinen Staat mehr, da es niemanden gibt, der ihn finanzieren würde.
Hört der Staat auf zu existieren, wird es immer noch freie Wirtschaft geben. Sicher nicht im heutigen Umfang und in der heutigen Form. Aber Warenaustausch zwischen Menschen wird es immer geben, völlig unabhängig von der gesellschaftlichen Organisationsform drumherum.
Staat und Beamtentum existieren nur, weil vor sehr langer Zeit ein paar Leute beschlossen haben, dass es effektiver ist, gewisse Verwaltungs- und Ordnungsaufgaben an extra dafür geschaffene Institutionen outzusourcen.

Welche Waren bietest du so an? 
Die moderne Industriegesellschaft ist ohne Staat nicht möglich. Selbst steinzeitliche Gesellschaften hatten einen Stammesältesten. Es hat auch niemand einfach beschlossen. Das System hat sich durchgesetzt und bewährt. Wenn du wieder frühere Zustände willst, bei denen 99% der Bevölkerung damit beschäftigt war, Nahrung zu besorgen, dann viel Spaß. Da zahle ich lieber paar Steuern und habe das heutige System.
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Gast
Unregistered
 
#29
23.07.2022, 14:33
(22.07.2022, 19:13)Juramaus schrieb:  Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.


Wenn Du ein Problem mit hohen Steuern und der Euro Einführung hast, dann kannst Du ja die Linkspartei wählen.
Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass Du dann bei Deinen Jura Freunden nicht mehr gut ankommst, sofern Du
das offen sagst. 
Damals Ende der 90er Jahre, als der Euro eingeführt wurde, kamen die Abgeordneten der Linken ( damals noch PDS ) mit
Euro Nein Danke Schildern in den Bundestag. Das ist schon sehr krawallig. Wobei ich selbst die Euro Einführung
auch sehr kritisch sehe. Man hätte die Bevölkerung mehr mit einbeziehen sollen, da es sich um eine Entscheidung handelt,
die sich kaum mehr rückgängig machen lässt. 
Als Teile der SPD eine Volksabstimmung ins Spiel brachten, wurden diese vom heutigen CDU Vorsitzenden Merz, einem glühenden
Befürworter der Einheitswährung, abgekanzelt. 
In Deutschland jedenfalls kann man sagen, dass die bürgerlichen Parteien ( CDU/CSU, FDP, Grüne ) ganz klar
pro Euro sind und pro europäische Armee und auch pro europäischer Staat sind. 
Die AfD hat quasi nachträglich die Meinung zum Euro geändert. Das sind ja in der Regel Ex CDU FDP Mitglieder. Diese Partei
kann man überhaupt nicht ernst nehmen.
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Frischling
Junior Member
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Beiträge: 34
Themen: 16
Registriert seit: Jun 2022
#30
23.07.2022, 14:51
Verstehe dich nicht. Partner bei MK's verdienen 10k Netto+ im Monat. 

Selbst als hervorragender Anwalt in der Selbständigkeit sind 10k netto möglich. 
Musst halt gut sein und kein Scheidungsanwalt im Dorf werden, sondern Finanzrecht/Kapitalrecht in einer Großstadt.

Außerdem sind viele Gehälter auch so niedrig, da Juristen in meinen Augen über keinerlei betriebswirtschaftliche Kenntnise verfügen.
Alle introvertiert und haben keinen blassen Schimmer, wie man sich verkauft.

Hauptsache Büro, Windows 7 mit einer Excel Tabelle und sich politische Nachrichten 24/7 ansehen anstatt seine Kanzlei hochzuziehen und mit dem politischen Halbwissen dann beim nächsten Bartreffen mit den Jungs zu prahlen, die man dann sowieso nur noch 1x im Monat sieht, weil ihr Leben dann schon völlig depressiv ist, nachdem sie in ein tiefes Loch fallen und nur noch Kind und Ehefrau als letzte Möglichkeit sehen, den Sinn in ihrem Leben zu finden.

Ach und nicht zu vergessen, diejenigen die dann gefühlt ihr ganzes Gehalt in ETF's jagen und sich innerlich gut fühlen. So wie wenn man zu allen Vorlesungen geht, obwohl man es gar nicht benötigt. Nur für das Gewissen. Und glauben dann, dass sie zu den Top 5% gehören, die sich darüber Gedanken machen ubd der neue Belford sind.

Geil ETF'S, dann mit Ende 60 endlich davon leben. Lach.

Wake up to reality und sei kein NPC. Mein Rat an alle hier. Besorgt euch mal ein besseres Mindset.
Könnte auch ein Forum für depressive Teenies sein hier.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.07.2022, 15:02 von Frischling.)
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