22.07.2022, 18:19
Ich wollte mal nachfragen, wie ihr die Gehälter generell bewertet.
Ich finde, wenn man nicht in einer T1-Kanzlei ist und spitzenmäßig verdient, die Gehälter bei Staat und MKs angesichts der sehr hohen Lebenshaltungskosten (besonders hier in einer südbayerischen Großstadt) schon eher niedrig. Viel Vermögen, zB für ein Haus, kann man sich damit nicht aufbauen….
Dafür fand ich den Aufwand schon enorm.
Wie sehr ihr das so?
Ich finde, wenn man nicht in einer T1-Kanzlei ist und spitzenmäßig verdient, die Gehälter bei Staat und MKs angesichts der sehr hohen Lebenshaltungskosten (besonders hier in einer südbayerischen Großstadt) schon eher niedrig. Viel Vermögen, zB für ein Haus, kann man sich damit nicht aufbauen….
Dafür fand ich den Aufwand schon enorm.
Wie sehr ihr das so?
22.07.2022, 18:24
(22.07.2022, 18:19)Juramaus schrieb: Ich wollte mal nachfragen, wie ihr die Gehälter generell bewertet.
Ich finde, wenn man nicht in einer T1-Kanzlei ist und spitzenmäßig verdient, die Gehälter bei Staat und MKs angesichts der sehr hohen Lebenshaltungskosten (besonders hier in einer südbayerischen Großstadt) schon eher niedrig. Viel Vermögen, zB für ein Haus, kann man sich damit nicht aufbauen….
Dafür fand ich den Aufwand schon enorm.
Wie sehr ihr das so?
Tja, willkommen bei 90% der Bevölkerung.
22.07.2022, 18:25
(22.07.2022, 18:19)Juramaus schrieb: Ich wollte mal nachfragen, wie ihr die Gehälter generell bewertet.
Ich finde, wenn man nicht in einer T1-Kanzlei ist und spitzenmäßig verdient, die Gehälter bei Staat und MKs angesichts der sehr hohen Lebenshaltungskosten (besonders hier in einer südbayerischen Großstadt) schon eher niedrig. Viel Vermögen, zB für ein Haus, kann man sich damit nicht aufbauen….
Dafür fand ich den Aufwand schon enorm.
Wie sehr ihr das so?
Ja, und? Geht wahrscheinlich 98% der Leute so. Wenn alle in der Großstadt leben wollen, wo der Platz nunmal begrenzt ist, ist das eben so.
22.07.2022, 18:52
(22.07.2022, 18:19)Juramaus schrieb: Ich wollte mal nachfragen, wie ihr die Gehälter generell bewertet.
Ich finde, wenn man nicht in einer T1-Kanzlei ist und spitzenmäßig verdient, die Gehälter bei Staat und MKs angesichts der sehr hohen Lebenshaltungskosten (besonders hier in einer südbayerischen Großstadt) schon eher niedrig. Viel Vermögen, zB für ein Haus, kann man sich damit nicht aufbauen….
Dafür fand ich den Aufwand schon enorm.
Wie sehr ihr das so?
Du wirst auch nicht gemessen daran, wie viel ein Haus in München kostet, bezahlt. Maßgeblich ist dein Umsatz. Gerade in MKs steigst du niedriger ein, weil die nunmal nicht das Budget haben, auf deinen künftigen Umsatz zu wetten. Wenn nach ein paar Jahren aber dein Umsatz passt, wirst du sicherlich nicht am Hungertuch nagen.
Staat ist ein anderes Thema.
22.07.2022, 19:13
Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.
22.07.2022, 19:21
(22.07.2022, 19:13)Juramaus schrieb: Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.
Was willst du mit deinem Beitrag bezwecken? Verschwörungstheorien 2.0 nach Corona?
22.07.2022, 19:27
Ich weiß nicht, wo du da eine Verschwörungstheorie siehst. Ich frage mich nur ernsthaft, warum das alles so mitgetragen und befürwortet wird, wo doch der Alltag immer beschwerlicher wird. Ich muss mein Kind jeden Morgen in eine KiTa am anderen Ende der Stadt bringen, weil ich keinen Kita-Platz bekommen habe, der Nähe an Wohnung oder Arbeit liegt. Das kostet mich einfach eine Stunde, insgesamt also 2 Stunden am Tag…ja, ich frage mich schon, wofür ich hier so hohe Steuern zahle…ich bin zum Glück privat versichert, aber früher war ich Inder gesetzlichen. Ich weiß also, wie lange man da auf einen Arzttermin wartet…ich finde einfach, dass die Zustände hier immer schlimmer werden.
22.07.2022, 19:40
(22.07.2022, 19:27)Juramaus schrieb: Ich weiß nicht, wo du da eine Verschwörungstheorie siehst. Ich frage mich nur ernsthaft, warum das alles so mitgetragen und befürwortet wird, wo doch der Alltag immer beschwerlicher wird. Ich muss mein Kind jeden Morgen in eine KiTa am anderen Ende der Stadt bringen, weil ich keinen Kita-Platz bekommen habe, der Nähe an Wohnung oder Arbeit liegt. Das kostet mich einfach eine Stunde, insgesamt also 2 Stunden am Tag…ja, ich frage mich schon, wofür ich hier so hohe Steuern zahle…ich bin zum Glück privat versichert, aber früher war ich Inder gesetzlichen. Ich weiß also, wie lange man da auf einen Arzttermin wartet…ich finde einfach, dass die Zustände hier immer schlimmer werden.
a) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus Nettosteuerempfängern. Dementsprechend wird gewählt, wer gerade die schönsten Wahlgeschenke verspricht. Finanziert wird's ja von anderen. Wenn du die Beamten rausrechnest, die ja auch nur aus Steuergeldern finanziert werden, hast du höchstens noch 15 Millionen Menschen in DE, die mehr ins System einzahlen, als sie rauskriegen.
b) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus ökonomischen Analphabeten. Hier sind unironisch Thesen wie "soziale Marktwirschaft ist ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus" (wie nicht) oder "Kapitalismus schadet mehr als dass er nutzt" (wie nicht) mehrheitsfähig. Siehe die gängigen Meinungsforschungen.
22.07.2022, 21:34
Weniger jammern, mehr machen.
22.07.2022, 21:43
(22.07.2022, 19:40)Anon schrieb:Aber Du hast natürlich die Ahnung. Vielleicht mal berücksichtigen, dass Beamte auch Steuern zahlen und der ÖD- Mitarbeiter, egal ob Beamter oder Angestellter, die Einzigen sind, die ihre Gehälter/ Besoldung selbst mitfinanzieren. „Finanziert wird es von anderen“ trifft im Prinzip auf alle anderen Jobs, nicht nur auf Sozialleistungsempfänger zu.(22.07.2022, 19:27)Juramaus schrieb: Ich weiß nicht, wo du da eine Verschwörungstheorie siehst. Ich frage mich nur ernsthaft, warum das alles so mitgetragen und befürwortet wird, wo doch der Alltag immer beschwerlicher wird. Ich muss mein Kind jeden Morgen in eine KiTa am anderen Ende der Stadt bringen, weil ich keinen Kita-Platz bekommen habe, der Nähe an Wohnung oder Arbeit liegt. Das kostet mich einfach eine Stunde, insgesamt also 2 Stunden am Tag…ja, ich frage mich schon, wofür ich hier so hohe Steuern zahle…ich bin zum Glück privat versichert, aber früher war ich Inder gesetzlichen. Ich weiß also, wie lange man da auf einen Arzttermin wartet…ich finde einfach, dass die Zustände hier immer schlimmer werden.
a) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus Nettosteuerempfängern. Dementsprechend wird gewählt, wer gerade die schönsten Wahlgeschenke verspricht. Finanziert wird's ja von anderen. Wenn du die Beamten rausrechnest, die ja auch nur aus Steuergeldern finanziert werden, hast du höchstens noch 15 Millionen Menschen in DE, die mehr ins System einzahlen, als sie rauskriegen.
b) die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland besteht aus ökonomischen Analphabeten. Hier sind unironisch Thesen wie "soziale Marktwirschaft ist ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus" (wie nicht) oder "Kapitalismus schadet mehr als dass er nutzt" (wie nicht) mehrheitsfähig. Siehe die gängigen Meinungsforschungen.










