17.08.2021, 15:42
Wie kann man sich das den vorstellen, seine eigenen Mandaten zu bekommen in der GK?
Ich war im Ref bei Freshfields und haben die 1st und 2nd Years mehr oder weniger nur zugearbeitet.
Ich war im Ref bei Freshfields und haben die 1st und 2nd Years mehr oder weniger nur zugearbeitet.
17.08.2021, 16:04
(17.08.2021, 15:42)Gast schrieb: Wie kann man sich das den vorstellen, seine eigenen Mandaten zu bekommen in der GK?
Ich war im Ref bei Freshfields und haben die 1st und 2nd Years mehr oder weniger nur zugearbeitet.
Deswegen wirst du ja auch nicht im 3rd year Partner, sondern normalerweise nach 7-10 Jahren. Je weiter du als Associate kommst, umso mehr betreust du die Mandanten von deinem Chef selbst. Irgendwann fragen die Mandanten dann direkt bei dir an, wenn du sie überzeugt hast, oder du wirst von ihnen weiterempfohlen.
17.08.2021, 17:53
Ihr habt alle keine Ahnung, wie genau man Gk Partner wird. Ich auch nicht.
17.08.2021, 19:03
(14.12.2020, 12:59)Gast schrieb:(14.12.2020, 12:44)Gast schrieb:(14.12.2020, 11:00)Gast schrieb: Akquise und Mandanten, was sonst.
Den Widerspruch siehst auch nur du. 99% der Associates werden nie Partner und sollen es auch nicht. Associates halten das Hamsterrad am laufen.
Ganz so schlimm ist es nicht. Gab vor paar Jahren mal ne Statistik (muss ich mal raussuchen, interessiert mich grad selbst wieder), wonach rund 15% derer, die die GK nicht innerhalb der ersten zwei Jahre verlassen, Partner dort werden. Darin nicht eingeschlossen sind die (Senior) Associates, die in eine andere Kanzlei wechseln und dort (sofort oder später) Partner werden. Ich allein kenne eine zweistellige Zahl an Juristen, die ich noch als Associate oder Senior Associate kenne und die mittlerweile in damaliger oder anderer GK Partner sind.
Doof nur, dass über 50% der Berufsanfänger die GK in den ersten zwei Jahren verlassen.
Demnach sind es 15% von 50%. Also effektiv ca. 7,5%.
Das sind weit überwiegend die, die 2 Jahre gutes Geld mitnehmen wollen und bereits bei Unterzeichnung den Exit planen.
Wer geht denn allen Ernstes in eine GK und denkt in 5 Jahren wird er Partner. Erst mal schauen wie einem die Arbeit gefällt.
Da hat man zu viel auf den Karriereseiten der Kanzleien gelesen denke ich.
18.08.2021, 20:55
Es geht um Umsatz, Akquise und Mandanten (eigene Erfahrung und Mitteilung eines Vollpartners).
Die Aussage, dass nach 5 bis 10 Jahren die Mandanten zu einem selbst (anstatt zum Partner) kommen ,stimmt nur bedingt bis gar nicht. Diese Leute werden -wenn überhaupt - Counsel. Es muss klar sein, wo die Reise hingeht.... und das ist das schwierige ...
Wenn man ein paar Jahre Geld verdienen will, ist das ok. Allerdings Exit-Strategie nach spätestens 3 Jahren auf Lager haben...
Die Aussage, dass nach 5 bis 10 Jahren die Mandanten zu einem selbst (anstatt zum Partner) kommen ,stimmt nur bedingt bis gar nicht. Diese Leute werden -wenn überhaupt - Counsel. Es muss klar sein, wo die Reise hingeht.... und das ist das schwierige ...
Wenn man ein paar Jahre Geld verdienen will, ist das ok. Allerdings Exit-Strategie nach spätestens 3 Jahren auf Lager haben...
28.08.2021, 15:44
Partner wird man aufgrund von eigenen Mandanten. Mandanten und nicht einzelnen Mandaten. Eig. ganz einfach.
Manche Associates checken das allerdings nicht und wundern sich nach 3 Jahren, wenn die Frage nach dem Umsatz kommt. Bei der Ausbildung manchmal wirklich schwer nachzuvollziehen...
Manche Associates checken das allerdings nicht und wundern sich nach 3 Jahren, wenn die Frage nach dem Umsatz kommt. Bei der Ausbildung manchmal wirklich schwer nachzuvollziehen...
28.08.2021, 18:34
(28.08.2021, 15:44)Gast 2021 schrieb: Partner wird man aufgrund von eigenen Mandanten. Mandanten und nicht einzelnen Mandaten. Eig. ganz einfach.
Manche Associates checken das allerdings nicht und wundern sich nach 3 Jahren, wenn die Frage nach dem Umsatz kommt. Bei der Ausbildung manchmal wirklich schwer nachzuvollziehen...
Naja so einfach ist das nicht. Man wird idR ja immer ein bisschen klein(er) gehalten, dass man schwer an Mandanten kommt.
28.08.2021, 19:11
(28.08.2021, 18:34)Gast schrieb:(28.08.2021, 15:44)Gast 2021 schrieb: Partner wird man aufgrund von eigenen Mandanten. Mandanten und nicht einzelnen Mandaten. Eig. ganz einfach.
Manche Associates checken das allerdings nicht und wundern sich nach 3 Jahren, wenn die Frage nach dem Umsatz kommt. Bei der Ausbildung manchmal wirklich schwer nachzuvollziehen...
Naja so einfach ist das nicht. Man wird idR ja immer ein bisschen klein(er) gehalten, dass man schwer an Mandanten kommt.
Abgesehen davon muss auf fast jedem Mandat sowieso ein Partner drauf sitzen, das erwarten auch die Mandaten. Da kann man als Senior Associate also gar nicht groß selbst ranschaffen. Oft fehlt einem dafür auch die Zeit oder wer fliegt als Nicht-Partner mal eben für einen Pitch nach New York oder Tokio ;-) es unterscheidet sich aber auch von PG zu PG. Im Arbeitsrecht kannst du besser kleine Fälle und Mandaten selbst ranholen als im Litigation, wenn deine Kanzlei nur die großen Fälle bearbeitet.
Am Ende musst du als Senior einfach sehr gut performen, so dass man dir mehr zutraut und ein Equity muss sich für dich stark machen. Du musst dir zudem intern einen Namen gemacht haben. Also auf den internen globalen Events rumspringen, Projekte initialisieren und so einen Kram.
12.09.2021, 13:04
Partner kann man durchaus werden, wenn extrem gut gearbeitet wird. Wenn man nicht über Mandanten/Mandate verfügt, muss allerdings eine relativ hohe Einlage gezahlt werden (Erfahrung/Berichte aus einer größeren mittelständischen Kanzlei).
Es ist eig. wie in jeder anderen Branche auch. Es geht um Beziehungen/Mandanten oder um Geld. Das Gelaber mit dem "Hocharbeiten" kann ich schon nicht mehr hören. Das wird gewissen Leuten erzählt, damit diese schön arbeiten und andere schön verdienen.
Es ist eig. wie in jeder anderen Branche auch. Es geht um Beziehungen/Mandanten oder um Geld. Das Gelaber mit dem "Hocharbeiten" kann ich schon nicht mehr hören. Das wird gewissen Leuten erzählt, damit diese schön arbeiten und andere schön verdienen.
14.09.2021, 14:34
(12.09.2021, 13:04)Gast 78910 schrieb: Partner kann man durchaus werden, wenn extrem gut gearbeitet wird. Wenn man nicht über Mandanten/Mandate verfügt, muss allerdings eine relativ hohe Einlage gezahlt werden (Erfahrung/Berichte aus einer größeren mittelständischen Kanzlei).
Es ist eig. wie in jeder anderen Branche auch. Es geht um Beziehungen/Mandanten oder um Geld. Das Gelaber mit dem "Hocharbeiten" kann ich schon nicht mehr hören. Das wird gewissen Leuten erzählt, damit diese schön arbeiten und andere schön verdienen.
Das mit der Einlage kann nur in einer 5-Mann-Dorfbutze gewesen sein. In der GK wird jedes Jahr eine Mio. an die Equity Partner ausgeschüttet. Was meinst Du was Du da einlegen müsstest, um diese Rendite zu bekommen? 25 Mio?
Es ist in der GK genau anders herum. Zitat meines ehemaligen Chefs (viele Jahre Managing Partner in einer GK): Die Einlage ist eher so ein symbolischer Betrag. Wir wollen nicht an unseren Partnern verdienen, sondern an unseren Mandanten.










