13.04.2026, 23:26
Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
14.04.2026, 07:19
(13.04.2026, 23:26)Sesselpupser schrieb: Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
Außer was unsere sehr schöne Innenstadt angeht, sind wir in der Diagnose nicht weit auseinander. Zum Glück bin ich aber in einer Position, in der ich auf das Personal in meinem Umfeld und die Arbeitsweise großen Einfluss habe, sodass ich solche Phänomene eher aus der Ferne betrachten kann/muss. Ich stelle es mir sehr frustrierend vor, wie Du in einer solchen Einheit gefangen zu sein und zumindest subjektiv nichts ändern zu können.
14.04.2026, 09:02
(13.04.2026, 23:26)Sesselpupser schrieb: Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
wenn du es als so schlimm empfindest, dann ändere doch was. Entweder im System, aber wenn dir das zu träge ist, dann kann man sein Glück auch woanders suchen. Oder willst du bis zum Eintritt in die Pension frustriert jeden Tag da hin gehen?
14.04.2026, 10:26
(14.04.2026, 09:02)Freidenkender schrieb:(13.04.2026, 23:26)Sesselpupser schrieb: Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
wenn du es als so schlimm empfindest, dann ändere doch was. Entweder im System, aber wenn dir das zu träge ist, dann kann man sein Glück auch woanders suchen. Oder willst du bis zum Eintritt in die Pension frustriert jeden Tag da hin gehen?
Im Prinzip hast du Recht, aber abgesehen von persönlichen Umständen ist es halt wirklich keine leichte Wahl, die fast 5k netto für so wenig Arbeit und so angenehme Benefits wegzuwerfen, um dann in irgendeiner Kanzlei für die Hälfte deutlich mehr zu arbeiten. Auch wenn mich der Bore-Out schon manchmal packt, aber dann ist insgesamt das Paket doch wieder zu attraktiv. Wenn ich gehe dann kommt halt ein anderer der den Job macht, und ich darf es mitfinanzieren. Meine Noten und Berufserfahrung stehen auch nicht dafür dass die Topjobs sonst Schlange stehen, aber wenn die persönlichen Umstände passen, dann werde ich mich mal weiterbewerben auf eine Führungsposition in einer Behörde. Aktuell ist dafür aber der falsche Zeitpunkt für mich.
Jedenfalls bezeichnend dass die Umstände hier die anderen ähnlich sehen. Wenn ich im RL mit Kollegen die auch bei Behörden sind spreche, kriege ich auch ähnliche Rückmeldungen, soweit man sich „traut“, sich als Lowperformer zu outen. Das Ganze schreit nach Reformen, und es tut mir ziemlich weh, das mit anzusehen aktuell. Wenn ich sehe dass wir massiv Sozialleistungen durch Schulden zulasten der jüngeren und kommenden Generationen finanzieren, damit die Politik gut da steht und im jetzt Wähler ködern kann, wird es mir jedes Mal übel.
14.04.2026, 11:18
(14.04.2026, 10:26)Sesselpupser schrieb:(14.04.2026, 09:02)Freidenkender schrieb:(13.04.2026, 23:26)Sesselpupser schrieb: Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
wenn du es als so schlimm empfindest, dann ändere doch was. Entweder im System, aber wenn dir das zu träge ist, dann kann man sein Glück auch woanders suchen. Oder willst du bis zum Eintritt in die Pension frustriert jeden Tag da hin gehen?
Im Prinzip hast du Recht, aber abgesehen von persönlichen Umständen ist es halt wirklich keine leichte Wahl, die fast 5k netto für so wenig Arbeit und so angenehme Benefits wegzuwerfen, um dann in irgendeiner Kanzlei für die Hälfte deutlich mehr zu arbeiten. Auch wenn mich der Bore-Out schon manchmal packt, aber dann ist insgesamt das Paket doch wieder zu attraktiv. Wenn ich gehe dann kommt halt ein anderer der den Job macht, und ich darf es mitfinanzieren. Meine Noten und Berufserfahrung stehen auch nicht dafür dass die Topjobs sonst Schlange stehen, aber wenn die persönlichen Umstände passen, dann werde ich mich mal weiterbewerben auf eine Führungsposition in einer Behörde. Aktuell ist dafür aber der falsche Zeitpunkt für mich.
Jedenfalls bezeichnend dass die Umstände hier die anderen ähnlich sehen. Wenn ich im RL mit Kollegen die auch bei Behörden sind spreche, kriege ich auch ähnliche Rückmeldungen, soweit man sich „traut“, sich als Lowperformer zu outen. Das Ganze schreit nach Reformen, und es tut mir ziemlich weh, das mit anzusehen aktuell. Wenn ich sehe dass wir massiv Sozialleistungen durch Schulden zulasten der jüngeren und kommenden Generationen finanzieren, damit die Politik gut da steht und im jetzt Wähler ködern kann, wird es mir jedes Mal übel.
die wirtschaftlichen Vorteile kann ich nachvollziehen, aber Gesundheit ist ein hohes Gut. Und du stellst ja selbst schon fest, dass es da Implikationen geben kann.
Meine Frau arbeitet auch im öffentlichen Dienst und daher bekomme ich auch das eine oder andere mit. Sie würde es aber sicher nicht so krass beschreiben wie du. Sie ist hart getaktet über Kennzahlen und der Leistungsdruck ist hoch. Da seilen sich auch Kollegen ab, aber bei denen hat das durchaus auch Konsequenzen und man geht solche Fälle an. Das trägt zur Hygiene sicher bei.
Daher ist es vielleicht auch eine Frage, wo man sitzt. Daher vielleicht mal in diese Richtung denken
Und von einem schon etwas gereiften Kollegen mal ein Hinweis: ich kenne eigentlich keine jüngere Generation, die damit glücklich war, wie die "Alten" agieren. Das Schuldenproblem gab es früher auch schon. Dass die Sozialsysteme explodieren werden ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Obwohl das so ist, sind wenig Menschen bereit privat etwas für die Altersvorsorge zu tun. Wir haben z.B. eine wirklich gute bAV im Unternehmen. Der Beschäftigte muss nur sagen, dass er die bAV will (er muss es halt unterschreiben, da es ein Versicherungsprodukt ist) und dann bekommt er fast 2% des Bruttoentgelts vom AG in die bAV bezahlt, ohne dass der Beschäftigte etwas selbst zahlen muss. Dann gibt es noch weitere Stufen und der AG zahlt eigentlich immer noch mal den gleichen Betrag, den die Beschäftigten bereit sind, selbst zu tragen. Trotzdem schließen weniger als 50% der MA das Produkt ab. Du bekommst etwas geschenkt und trotzdem ist man zu träge es abzuschließen.
Als HRler ist es frustrierend zu sehen, dass Menschen so lethargisch sind, obwohl es um ihre Altersabsicherung geht, obwohl die Rente ja nicht mehr so sicher ist.
14.04.2026, 12:14
(14.04.2026, 11:18)Freidenkender schrieb:(14.04.2026, 10:26)Sesselpupser schrieb:(14.04.2026, 09:02)Freidenkender schrieb:(13.04.2026, 23:26)Sesselpupser schrieb: Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
wenn du es als so schlimm empfindest, dann ändere doch was. Entweder im System, aber wenn dir das zu träge ist, dann kann man sein Glück auch woanders suchen. Oder willst du bis zum Eintritt in die Pension frustriert jeden Tag da hin gehen?
Im Prinzip hast du Recht, aber abgesehen von persönlichen Umständen ist es halt wirklich keine leichte Wahl, die fast 5k netto für so wenig Arbeit und so angenehme Benefits wegzuwerfen, um dann in irgendeiner Kanzlei für die Hälfte deutlich mehr zu arbeiten. Auch wenn mich der Bore-Out schon manchmal packt, aber dann ist insgesamt das Paket doch wieder zu attraktiv. Wenn ich gehe dann kommt halt ein anderer der den Job macht, und ich darf es mitfinanzieren. Meine Noten und Berufserfahrung stehen auch nicht dafür dass die Topjobs sonst Schlange stehen, aber wenn die persönlichen Umstände passen, dann werde ich mich mal weiterbewerben auf eine Führungsposition in einer Behörde. Aktuell ist dafür aber der falsche Zeitpunkt für mich.
Jedenfalls bezeichnend dass die Umstände hier die anderen ähnlich sehen. Wenn ich im RL mit Kollegen die auch bei Behörden sind spreche, kriege ich auch ähnliche Rückmeldungen, soweit man sich „traut“, sich als Lowperformer zu outen. Das Ganze schreit nach Reformen, und es tut mir ziemlich weh, das mit anzusehen aktuell. Wenn ich sehe dass wir massiv Sozialleistungen durch Schulden zulasten der jüngeren und kommenden Generationen finanzieren, damit die Politik gut da steht und im jetzt Wähler ködern kann, wird es mir jedes Mal übel.
die wirtschaftlichen Vorteile kann ich nachvollziehen, aber Gesundheit ist ein hohes Gut. Und du stellst ja selbst schon fest, dass es da Implikationen geben kann.
Meine Frau arbeitet auch im öffentlichen Dienst und daher bekomme ich auch das eine oder andere mit. Sie würde es aber sicher nicht so krass beschreiben wie du. Sie ist hart getaktet über Kennzahlen und der Leistungsdruck ist hoch. Da seilen sich auch Kollegen ab, aber bei denen hat das durchaus auch Konsequenzen und man geht solche Fälle an. Das trägt zur Hygiene sicher bei.
Daher ist es vielleicht auch eine Frage, wo man sitzt. Daher vielleicht mal in diese Richtung denken
Und von einem schon etwas gereiften Kollegen mal ein Hinweis: ich kenne eigentlich keine jüngere Generation, die damit glücklich war, wie die "Alten" agieren. Das Schuldenproblem gab es früher auch schon. Dass die Sozialsysteme explodieren werden ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Obwohl das so ist, sind wenig Menschen bereit privat etwas für die Altersvorsorge zu tun. Wir haben z.B. eine wirklich gute bAV im Unternehmen. Der Beschäftigte muss nur sagen, dass er die bAV will (er muss es halt unterschreiben, da es ein Versicherungsprodukt ist) und dann bekommt er fast 2% des Bruttoentgelts vom AG in die bAV bezahlt, ohne dass der Beschäftigte etwas selbst zahlen muss. Dann gibt es noch weitere Stufen und der AG zahlt eigentlich immer noch mal den gleichen Betrag, den die Beschäftigten bereit sind, selbst zu tragen. Trotzdem schließen weniger als 50% der MA das Produkt ab. Du bekommst etwas geschenkt und trotzdem ist man zu träge es abzuschließen.
Als HRler ist es frustrierend zu sehen, dass Menschen so lethargisch sind, obwohl es um ihre Altersabsicherung geht, obwohl die Rente ja nicht mehr so sicher ist.
Nicht jede bAV ist gleich attraktiv. Bei uns gibt es bspw. "nur" 20% Zuschuss auf den Anteil den man von seinem brutto bereit ist in die Vorsorge zu stecken "geschenkt. Das wären dann bei 150€ z.B. 30€. Die Rendite hält sich mit 1-3% + laufende Kosten + Abschlussgebühren Vertrieb usw. sehr in Grenzen. Da steck ich das Geld doch lieber in Aktien. Aber ja, man muss auch einkalkulieren, dass man ja den brutto Betrag investiert und nicht nur die Hälfte wie sonst von seinem ausgezahlten Netto + niedrigere Lohnsteuer ggfs... In meinem Fall habe ich es ausgerechnet, aufgrund der hohen Abschlussgebühren, bzw. Provision (wofür überhaupt?) für den Makler zahlt man effektiv 10 Jahre nur die Kosten zurück...
14.04.2026, 12:37
Ich frage mich bei einer bAV wie sehr sie sich lohnt, wenn man ggf mal den Arbeitgeber wechselt. Klar der neue kann das vielleicht fortführen, aber was wenn er es schlicht nicht tut? Vielleicht Sonderkündigungsrecht -aber dann hab ich ja schon viel eingezahlt. Vielleicht ohne Arbeitgeber einzahlen ? Dann ist es schlechter als ETF zu besparen. Hab mich damit aber noch nie intensiv beschäftigt gebe ich zu.
Am Ende fühlt sich eine bAV einfach wie Mitarbeiterbindung an.
Am Ende fühlt sich eine bAV einfach wie Mitarbeiterbindung an.
14.04.2026, 12:55
bAV lohnt sich eigentlich fast nie, außer für den Makler und das Versicherungsunternehmen 
https://www.youtube.com/watch?v=7oHsypgOnEU

https://www.youtube.com/watch?v=7oHsypgOnEU
14.04.2026, 12:59
(14.04.2026, 12:14)Sonnenschein schrieb:(14.04.2026, 11:18)Freidenkender schrieb:(14.04.2026, 10:26)Sesselpupser schrieb:(14.04.2026, 09:02)Freidenkender schrieb:(13.04.2026, 23:26)Sesselpupser schrieb: Dafür ist aber in erster Linie das System verantwortlich, also das System Verwaltung und weniger das System Beamte/Tarifangestellte. Dadurch dass das System träge, massiv überreguliert, festgefahren und satt ist, die Kohle eh fließt und es keine Arbeitsanreize gibt außer für die paar Karrieristen die unbedingt Führungsversntwortung haben wollen. Dazu kommt das Problem bei Beamten und Tarifangestellten der faktischen Unkündbarkeit (gut, die gibt es in großen Konzernen auch mal), Home Office, und dann das allgemeine Problem der sterigen Zunahmen der Aufgaben aber Abnahme der finanziellen Mittel, der Subventionen für alles und jeden, Abklappern von Formalien und Choreografien an Nebensächlichkeiten, und der allgemeine Gedanke dass das System nicht mehr lange so funktioniert. Das System Verwaltung zieht eben entsprechende Menschen an, die vom Typ her oft stromlinienförmige Lowperformer sind die Sicherheit und Pedanterie mit dem wohligen Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen verbinden. Betrachtet man das alles und gibt noch die mittlerweile völlig abgehobenen Vorgaben der Politik hinzu, die sich mehr und mehr von der Realität entfernen, dann kommt man zunehmend zu einer Disfunktionalität der Verwaltung, die man auch nicht mehr so einfach durch Abschaffung von Beamtenprivilegien reformiert bekommt, sondern wenn überhaupt nur durch groß angelegte Reformen und Gesundschrumpfen. Die Kettensäge ist eine schöne Metapher dafür. Leider ist in Deutschland der Bürokratieabbau und die Deregulierung nur eine leere Floskel und wird nicht angegangen, weil sich die Politik in ihrer falsch verstandenen Klientelpolitik für Staatsdiener und sonstige Steuergeldverbraucher dazu nicht veranlasst fühlt. Das sehe ich auch wieder wenn ich als Beamter morgen mich an den Schreibtisch setze und bestenfalls 3 Stunden von 8 was zu tun habe, und davon auch nicht viel wirklich sinnvolles. Und das gruseligste ist dann noch der Einblick in den Haushalt meiner Behörde, fast so gruselig wie durch die Innenstadt nach Hause zu laufen.
wenn du es als so schlimm empfindest, dann ändere doch was. Entweder im System, aber wenn dir das zu träge ist, dann kann man sein Glück auch woanders suchen. Oder willst du bis zum Eintritt in die Pension frustriert jeden Tag da hin gehen?
Im Prinzip hast du Recht, aber abgesehen von persönlichen Umständen ist es halt wirklich keine leichte Wahl, die fast 5k netto für so wenig Arbeit und so angenehme Benefits wegzuwerfen, um dann in irgendeiner Kanzlei für die Hälfte deutlich mehr zu arbeiten. Auch wenn mich der Bore-Out schon manchmal packt, aber dann ist insgesamt das Paket doch wieder zu attraktiv. Wenn ich gehe dann kommt halt ein anderer der den Job macht, und ich darf es mitfinanzieren. Meine Noten und Berufserfahrung stehen auch nicht dafür dass die Topjobs sonst Schlange stehen, aber wenn die persönlichen Umstände passen, dann werde ich mich mal weiterbewerben auf eine Führungsposition in einer Behörde. Aktuell ist dafür aber der falsche Zeitpunkt für mich.
Jedenfalls bezeichnend dass die Umstände hier die anderen ähnlich sehen. Wenn ich im RL mit Kollegen die auch bei Behörden sind spreche, kriege ich auch ähnliche Rückmeldungen, soweit man sich „traut“, sich als Lowperformer zu outen. Das Ganze schreit nach Reformen, und es tut mir ziemlich weh, das mit anzusehen aktuell. Wenn ich sehe dass wir massiv Sozialleistungen durch Schulden zulasten der jüngeren und kommenden Generationen finanzieren, damit die Politik gut da steht und im jetzt Wähler ködern kann, wird es mir jedes Mal übel.
die wirtschaftlichen Vorteile kann ich nachvollziehen, aber Gesundheit ist ein hohes Gut. Und du stellst ja selbst schon fest, dass es da Implikationen geben kann.
Meine Frau arbeitet auch im öffentlichen Dienst und daher bekomme ich auch das eine oder andere mit. Sie würde es aber sicher nicht so krass beschreiben wie du. Sie ist hart getaktet über Kennzahlen und der Leistungsdruck ist hoch. Da seilen sich auch Kollegen ab, aber bei denen hat das durchaus auch Konsequenzen und man geht solche Fälle an. Das trägt zur Hygiene sicher bei.
Daher ist es vielleicht auch eine Frage, wo man sitzt. Daher vielleicht mal in diese Richtung denken
Und von einem schon etwas gereiften Kollegen mal ein Hinweis: ich kenne eigentlich keine jüngere Generation, die damit glücklich war, wie die "Alten" agieren. Das Schuldenproblem gab es früher auch schon. Dass die Sozialsysteme explodieren werden ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Obwohl das so ist, sind wenig Menschen bereit privat etwas für die Altersvorsorge zu tun. Wir haben z.B. eine wirklich gute bAV im Unternehmen. Der Beschäftigte muss nur sagen, dass er die bAV will (er muss es halt unterschreiben, da es ein Versicherungsprodukt ist) und dann bekommt er fast 2% des Bruttoentgelts vom AG in die bAV bezahlt, ohne dass der Beschäftigte etwas selbst zahlen muss. Dann gibt es noch weitere Stufen und der AG zahlt eigentlich immer noch mal den gleichen Betrag, den die Beschäftigten bereit sind, selbst zu tragen. Trotzdem schließen weniger als 50% der MA das Produkt ab. Du bekommst etwas geschenkt und trotzdem ist man zu träge es abzuschließen.
Als HRler ist es frustrierend zu sehen, dass Menschen so lethargisch sind, obwohl es um ihre Altersabsicherung geht, obwohl die Rente ja nicht mehr so sicher ist.
Nicht jede bAV ist gleich attraktiv. Bei uns gibt es bspw. "nur" 20% Zuschuss auf den Anteil den man von seinem brutto bereit ist in die Vorsorge zu stecken "geschenkt. Das wären dann bei 150€ z.B. 30€. Die Rendite hält sich mit 1-3% + laufende Kosten + Abschlussgebühren Vertrieb usw. sehr in Grenzen. Da steck ich das Geld doch lieber in Aktien. Aber ja, man muss auch einkalkulieren, dass man ja den brutto Betrag investiert und nicht nur die Hälfte wie sonst von seinem ausgezahlten Netto + niedrigere Lohnsteuer ggfs... In meinem Fall habe ich es ausgerechnet, aufgrund der hohen Abschlussgebühren, bzw. Provision (wofür überhaupt?) für den Makler zahlt man effektiv 10 Jahre nur die Kosten zurück...
da würde ich auch rechnen... aber bei uns sind die ersten Euros vom Unternehmen geschenkt. Abgaben hast du auch keine drauf und da es eine Versicherung bei uns selbst ist, gibt es auch keine Abschlusskosten. Es gibt nichts, was dagegen spricht, außer ich muss mich mal mit meiner Altersvorsorge beschäftigen. Aber das ist für viele Menschen (obwohl sie bei einer Versicherung arbeiten) schon zu viel.
14.04.2026, 14:03
(14.04.2026, 12:59)Freidenkender schrieb:(14.04.2026, 12:14)Sonnenschein schrieb:(14.04.2026, 11:18)Freidenkender schrieb:(14.04.2026, 10:26)Sesselpupser schrieb:(14.04.2026, 09:02)Freidenkender schrieb: wenn du es als so schlimm empfindest, dann ändere doch was. Entweder im System, aber wenn dir das zu träge ist, dann kann man sein Glück auch woanders suchen. Oder willst du bis zum Eintritt in die Pension frustriert jeden Tag da hin gehen?
Im Prinzip hast du Recht, aber abgesehen von persönlichen Umständen ist es halt wirklich keine leichte Wahl, die fast 5k netto für so wenig Arbeit und so angenehme Benefits wegzuwerfen, um dann in irgendeiner Kanzlei für die Hälfte deutlich mehr zu arbeiten. Auch wenn mich der Bore-Out schon manchmal packt, aber dann ist insgesamt das Paket doch wieder zu attraktiv. Wenn ich gehe dann kommt halt ein anderer der den Job macht, und ich darf es mitfinanzieren. Meine Noten und Berufserfahrung stehen auch nicht dafür dass die Topjobs sonst Schlange stehen, aber wenn die persönlichen Umstände passen, dann werde ich mich mal weiterbewerben auf eine Führungsposition in einer Behörde. Aktuell ist dafür aber der falsche Zeitpunkt für mich.
Jedenfalls bezeichnend dass die Umstände hier die anderen ähnlich sehen. Wenn ich im RL mit Kollegen die auch bei Behörden sind spreche, kriege ich auch ähnliche Rückmeldungen, soweit man sich „traut“, sich als Lowperformer zu outen. Das Ganze schreit nach Reformen, und es tut mir ziemlich weh, das mit anzusehen aktuell. Wenn ich sehe dass wir massiv Sozialleistungen durch Schulden zulasten der jüngeren und kommenden Generationen finanzieren, damit die Politik gut da steht und im jetzt Wähler ködern kann, wird es mir jedes Mal übel.
die wirtschaftlichen Vorteile kann ich nachvollziehen, aber Gesundheit ist ein hohes Gut. Und du stellst ja selbst schon fest, dass es da Implikationen geben kann.
Meine Frau arbeitet auch im öffentlichen Dienst und daher bekomme ich auch das eine oder andere mit. Sie würde es aber sicher nicht so krass beschreiben wie du. Sie ist hart getaktet über Kennzahlen und der Leistungsdruck ist hoch. Da seilen sich auch Kollegen ab, aber bei denen hat das durchaus auch Konsequenzen und man geht solche Fälle an. Das trägt zur Hygiene sicher bei.
Daher ist es vielleicht auch eine Frage, wo man sitzt. Daher vielleicht mal in diese Richtung denken
Und von einem schon etwas gereiften Kollegen mal ein Hinweis: ich kenne eigentlich keine jüngere Generation, die damit glücklich war, wie die "Alten" agieren. Das Schuldenproblem gab es früher auch schon. Dass die Sozialsysteme explodieren werden ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Obwohl das so ist, sind wenig Menschen bereit privat etwas für die Altersvorsorge zu tun. Wir haben z.B. eine wirklich gute bAV im Unternehmen. Der Beschäftigte muss nur sagen, dass er die bAV will (er muss es halt unterschreiben, da es ein Versicherungsprodukt ist) und dann bekommt er fast 2% des Bruttoentgelts vom AG in die bAV bezahlt, ohne dass der Beschäftigte etwas selbst zahlen muss. Dann gibt es noch weitere Stufen und der AG zahlt eigentlich immer noch mal den gleichen Betrag, den die Beschäftigten bereit sind, selbst zu tragen. Trotzdem schließen weniger als 50% der MA das Produkt ab. Du bekommst etwas geschenkt und trotzdem ist man zu träge es abzuschließen.
Als HRler ist es frustrierend zu sehen, dass Menschen so lethargisch sind, obwohl es um ihre Altersabsicherung geht, obwohl die Rente ja nicht mehr so sicher ist.
Nicht jede bAV ist gleich attraktiv. Bei uns gibt es bspw. "nur" 20% Zuschuss auf den Anteil den man von seinem brutto bereit ist in die Vorsorge zu stecken "geschenkt. Das wären dann bei 150€ z.B. 30€. Die Rendite hält sich mit 1-3% + laufende Kosten + Abschlussgebühren Vertrieb usw. sehr in Grenzen. Da steck ich das Geld doch lieber in Aktien. Aber ja, man muss auch einkalkulieren, dass man ja den brutto Betrag investiert und nicht nur die Hälfte wie sonst von seinem ausgezahlten Netto + niedrigere Lohnsteuer ggfs... In meinem Fall habe ich es ausgerechnet, aufgrund der hohen Abschlussgebühren, bzw. Provision (wofür überhaupt?) für den Makler zahlt man effektiv 10 Jahre nur die Kosten zurück...
da würde ich auch rechnen... aber bei uns sind die ersten Euros vom Unternehmen geschenkt. Abgaben hast du auch keine drauf und da es eine Versicherung bei uns selbst ist, gibt es auch keine Abschlusskosten. Es gibt nichts, was dagegen spricht, außer ich muss mich mal mit meiner Altersvorsorge beschäftigen. Aber das ist für viele Menschen (obwohl sie bei einer Versicherung arbeiten) schon zu viel.
Es sind die laufenden Verwaltungskosten, die langfristig die Rendite fressen. Konkret musst du - du wirst ja auch selbst Geld einzahlen - gegenüberstellen, ob du mit unterstellter 7% Rendite p.a. deines selbst eingezahlten Geldes am Aktienmarkt besser fährst als mit der (mitunter deutlich) geringeren Rendite der Summe aus Arbeitgeberzuschuss und deinem Geld.









