24.02.2022, 18:37
(24.02.2022, 18:30)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:19)Gast schrieb:(24.02.2022, 17:09)Tierig23 schrieb:(24.02.2022, 16:43)wiMi schrieb: Hallo,
ich würde gerne nebenberuflich vor dem Start ins Ref als wissMit anfangen. Habe im ersten Examen 8,3 Punkte (insg.) und eine laufende Promotion im IT-rechtlichen Bereich. Hat man da bei Latham&Watkins Chancen oder ist das aussichtslos? (in Hamburg)
VG
Also ich wurde als Referendar mit über 11 insgesamt (VB) kommentarlos abgelehnt. Allerdings für die Anwaltsstation. Außerdem in einem sehr beliebten Bereich.
11 insgesamt kann ja trotzdem unter 9 im staatlichen sein. Wie schon gesagt, die Top-Kanzleien interessieren sich für den Schwerpunkt überhaupt nicht.
Warum? Wenn ich im Staatsteil 8 oder 7,8 habe, weil ich Pech hatte und eine "seltsame" Klausur mit Schatzfund und bereicherungsrechtliche Mehrpersonenverhältnisse dran kam, aber mein Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht 14 Punkte. Warum sollte eine GK die Staatsnote vor einem solchen Hintergrund mehr Gewicht zukommen?
Weil der Schwerpunkt deutlich einfacher und nicht quervergleichbar ist?
Das Thema wurde hier doch oft genug schon durchgekaut.
24.02.2022, 18:46
(24.02.2022, 18:37)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:(24.02.2022, 18:30)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:19)Gast schrieb:(24.02.2022, 17:09)Tierig23 schrieb:(24.02.2022, 16:43)wiMi schrieb: Hallo,
ich würde gerne nebenberuflich vor dem Start ins Ref als wissMit anfangen. Habe im ersten Examen 8,3 Punkte (insg.) und eine laufende Promotion im IT-rechtlichen Bereich. Hat man da bei Latham&Watkins Chancen oder ist das aussichtslos? (in Hamburg)
VG
Also ich wurde als Referendar mit über 11 insgesamt (VB) kommentarlos abgelehnt. Allerdings für die Anwaltsstation. Außerdem in einem sehr beliebten Bereich.
11 insgesamt kann ja trotzdem unter 9 im staatlichen sein. Wie schon gesagt, die Top-Kanzleien interessieren sich für den Schwerpunkt überhaupt nicht.
Warum? Wenn ich im Staatsteil 8 oder 7,8 habe, weil ich Pech hatte und eine "seltsame" Klausur mit Schatzfund und bereicherungsrechtliche Mehrpersonenverhältnisse dran kam, aber mein Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht 14 Punkte. Warum sollte eine GK die Staatsnote vor einem solchen Hintergrund mehr Gewicht zukommen?
Weil der Schwerpunkt deutlich einfacher und nicht quervergleichbar ist?
Das Thema wurde hier doch oft genug schon durchgekaut.
+1 Ich kann dir versichern - aus erster Hand -, dass sich die Partner nicht für die Note des SP interessieren; aus hier wirklich mehrfach durchgekauten Gründen. Allenfalls das Thema des SP mag interessant sein, aber auch nur sekundär. Mit 11,x im staatlichen Teil wirst du hingegen in ausnahmslos jede Kanzlei eingeladen, jedenfalls, wenn du dich frühzeitig bewirbst (vielleicht S&C als Ausnahme oder kleinere Einheiten).
24.02.2022, 18:52
(24.02.2022, 18:46)Gast schrieb:S&C stellt ab 9 Punkten ein - genauso wie die anderen US-Kanzleien. Keine Großkanzlei lehnt einen Bewerber mit Doppelprädikat wegen der Noten ab.(24.02.2022, 18:37)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:(24.02.2022, 18:30)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:19)Gast schrieb:(24.02.2022, 17:09)Tierig23 schrieb: Also ich wurde als Referendar mit über 11 insgesamt (VB) kommentarlos abgelehnt. Allerdings für die Anwaltsstation. Außerdem in einem sehr beliebten Bereich.
11 insgesamt kann ja trotzdem unter 9 im staatlichen sein. Wie schon gesagt, die Top-Kanzleien interessieren sich für den Schwerpunkt überhaupt nicht.
Warum? Wenn ich im Staatsteil 8 oder 7,8 habe, weil ich Pech hatte und eine "seltsame" Klausur mit Schatzfund und bereicherungsrechtliche Mehrpersonenverhältnisse dran kam, aber mein Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht 14 Punkte. Warum sollte eine GK die Staatsnote vor einem solchen Hintergrund mehr Gewicht zukommen?
Weil der Schwerpunkt deutlich einfacher und nicht quervergleichbar ist?
Das Thema wurde hier doch oft genug schon durchgekaut.
+1 Ich kann dir versichern - aus erster Hand -, dass sich die Partner nicht für die Note des SP interessieren; aus hier wirklich mehrfach durchgekauten Gründen. Allenfalls das Thema des SP mag interessant sein, aber auch nur sekundär. Mit 11,x im staatlichen Teil wirst du hingegen in ausnahmslos jede Kanzlei eingeladen, jedenfalls, wenn du dich frühzeitig bewirbst (vielleicht S&C als Ausnahme oder kleinere Einheiten).
Im Übrigen wirkt es sehr befremdlich, dass S&C hier offenbar von vielen in eine Sonderposition gehoben wird. S&C unterscheidet sich in keiner Weise von den anderen führenden Transaktionskanzleien.
24.02.2022, 19:01
(24.02.2022, 18:52)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:46)Gast schrieb:S&C stellt ab 9 Punkten ein - genauso wie die anderen US-Kanzleien. Keine Großkanzlei lehnt einen Bewerber mit Doppelprädikat wegen der Noten ab.(24.02.2022, 18:37)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:(24.02.2022, 18:30)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:19)Gast schrieb: 11 insgesamt kann ja trotzdem unter 9 im staatlichen sein. Wie schon gesagt, die Top-Kanzleien interessieren sich für den Schwerpunkt überhaupt nicht.
Warum? Wenn ich im Staatsteil 8 oder 7,8 habe, weil ich Pech hatte und eine "seltsame" Klausur mit Schatzfund und bereicherungsrechtliche Mehrpersonenverhältnisse dran kam, aber mein Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht 14 Punkte. Warum sollte eine GK die Staatsnote vor einem solchen Hintergrund mehr Gewicht zukommen?
Weil der Schwerpunkt deutlich einfacher und nicht quervergleichbar ist?
Das Thema wurde hier doch oft genug schon durchgekaut.
+1 Ich kann dir versichern - aus erster Hand -, dass sich die Partner nicht für die Note des SP interessieren; aus hier wirklich mehrfach durchgekauten Gründen. Allenfalls das Thema des SP mag interessant sein, aber auch nur sekundär. Mit 11,x im staatlichen Teil wirst du hingegen in ausnahmslos jede Kanzlei eingeladen, jedenfalls, wenn du dich frühzeitig bewirbst (vielleicht S&C als Ausnahme oder kleinere Einheiten).
Im Übrigen wirkt es sehr befremdlich, dass S&C hier offenbar von vielen in eine Sonderposition gehoben wird. S&C unterscheidet sich in keiner Weise von den anderen führenden Transaktionskanzleien.
Das war auch eher auf die geringe Größe - bspw. im Vergleich mit Milbank - in Deutschland bezogen. Es gibt einfach nicht so viele Plätze, weshalb ich bezweifle, dass man "einfach" nur mit 9 Punkte problemlos reinkommt. Aber das weiß ich - im Gegensatz zur Irrelevanz des SP - nicht, sondern vermute es nur.
24.02.2022, 19:08
(24.02.2022, 18:30)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:19)Gast schrieb:(24.02.2022, 17:09)Tierig23 schrieb:(24.02.2022, 16:43)wiMi schrieb: Hallo,
ich würde gerne nebenberuflich vor dem Start ins Ref als wissMit anfangen. Habe im ersten Examen 8,3 Punkte (insg.) und eine laufende Promotion im IT-rechtlichen Bereich. Hat man da bei Latham&Watkins Chancen oder ist das aussichtslos? (in Hamburg)
VG
Also ich wurde als Referendar mit über 11 insgesamt (VB) kommentarlos abgelehnt. Allerdings für die Anwaltsstation. Außerdem in einem sehr beliebten Bereich.
11 insgesamt kann ja trotzdem unter 9 im staatlichen sein. Wie schon gesagt, die Top-Kanzleien interessieren sich für den Schwerpunkt überhaupt nicht.
Warum? Wenn ich im Staatsteil 8 oder 7,8 habe, weil ich Pech hatte und eine "seltsame" Klausur mit Schatzfund und bereicherungsrechtliche Mehrpersonenverhältnisse dran kam, aber mein Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht 14 Punkte. Warum sollte eine GK die Staatsnote vor einem solchen Hintergrund mehr Gewicht zukommen?
Weil die Schwerpunktbenotung unvergleichbar ist und demnach keinerlei Aussagekraft hat.
Bin froh, wenn dieser Unsinn endlich reformiert und der Schwerpunkt abgeschafft wird.
Der Themen deiner Klausuren und der daraus resultierende subjektive Schwierigkeitsgrad interessiert wirklich Niemanden.
Es geht einzig und allein um die Note.
Die Kanzleien, die es sich Leistung können (z.B. kleine US-Kanzleien mit
geringem Bedarf), hierzu zählt LW in HH auch, da es dort kaum GK gibt und LW, was WiMi-Gehalt angeht, am meisten zahlt, selektieren dann nach der Staatsnote, weil diese transparenter und vergleichbarer ist.
24.02.2022, 19:12
(24.02.2022, 19:01)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:52)Gast schrieb:(24.02.2022, 18:46)Gast schrieb:S&C stellt ab 9 Punkten ein - genauso wie die anderen US-Kanzleien. Keine Großkanzlei lehnt einen Bewerber mit Doppelprädikat wegen der Noten ab.(24.02.2022, 18:37)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:(24.02.2022, 18:30)Gast schrieb: Warum? Wenn ich im Staatsteil 8 oder 7,8 habe, weil ich Pech hatte und eine "seltsame" Klausur mit Schatzfund und bereicherungsrechtliche Mehrpersonenverhältnisse dran kam, aber mein Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht 14 Punkte. Warum sollte eine GK die Staatsnote vor einem solchen Hintergrund mehr Gewicht zukommen?
Weil der Schwerpunkt deutlich einfacher und nicht quervergleichbar ist?
Das Thema wurde hier doch oft genug schon durchgekaut.
+1 Ich kann dir versichern - aus erster Hand -, dass sich die Partner nicht für die Note des SP interessieren; aus hier wirklich mehrfach durchgekauten Gründen. Allenfalls das Thema des SP mag interessant sein, aber auch nur sekundär. Mit 11,x im staatlichen Teil wirst du hingegen in ausnahmslos jede Kanzlei eingeladen, jedenfalls, wenn du dich frühzeitig bewirbst (vielleicht S&C als Ausnahme oder kleinere Einheiten).
Im Übrigen wirkt es sehr befremdlich, dass S&C hier offenbar von vielen in eine Sonderposition gehoben wird. S&C unterscheidet sich in keiner Weise von den anderen führenden Transaktionskanzleien.
Das war auch eher auf die geringe Größe - bspw. im Vergleich mit Milbank - in Deutschland bezogen. Es gibt einfach nicht so viele Plätze, weshalb ich bezweifle, dass man "einfach" nur mit 9 Punkte problemlos reinkommt. Aber das weiß ich - im Gegensatz zur Irrelevanz des SP - nicht, sondern vermute es nur.
Es kommt ganz drauf an, wie die Konkurrenz zu dem Zeitpunkt aufgestellt ist.
Ein Freund, der dort WiMi war, sagte, dass keiner seiner Ref/WiMi-Kollegen unter 11 P im Staatsteil hatten.
Auf der anderen Seite, kenne ich jemanden der mit „nur“ 9P im Staatsteil genommen wurde.
24.02.2022, 19:17
Grundsatz bei jeder Bewerbungsfrage:
Wer sich nicht bewirbt, wird nicht genommen.
Wer sich bewirbt, hat eine Chance genommen zu werden.
Man weiß vorher nie, wie gerade die Situation bei der Kanzlei ist. Vielleicht wird gerade dringend gesucht, etwas aufgebaut oder sonstwas. Nur weil jemand mit 10 Punkten im Februar abgelehnt wurde, heißt das nicht, dass jemand mit 8,5 Punkten im Oktober auch abgelehnt wird.
Wer sich nicht bewirbt, wird nicht genommen.
Wer sich bewirbt, hat eine Chance genommen zu werden.
Man weiß vorher nie, wie gerade die Situation bei der Kanzlei ist. Vielleicht wird gerade dringend gesucht, etwas aufgebaut oder sonstwas. Nur weil jemand mit 10 Punkten im Februar abgelehnt wurde, heißt das nicht, dass jemand mit 8,5 Punkten im Oktober auch abgelehnt wird.
24.02.2022, 19:39
Also ich wurde mit über 12 pkt im Staatsteil in einem recht beliebten Bereich abgelehnt. Die Leute in meinem Bereich haben laut linkedin jdflls ein relativ starkes Profil
24.02.2022, 19:48
Inn HH braucht man auch 36pkt im Schnitt. Wundert mich also alles gar nicht
24.02.2022, 19:54
Wieso willst dich auch bei denen schinden? Die arbeiten bis zum Umfallen









