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  5. Was macht einen guten AG-Leiter für euch aus?
1 2 »
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Was macht einen guten AG-Leiter für euch aus?
AG-Leiterin
Unregistered
 
#1
02.08.2022, 08:44
Liebes Forum, mich interessiert eure Meinung. Was macht aus eurer Sicht, einen guten AG-Leiter bzw. AG-Leiterin aus? Gern mit konktreten Vorschlägen (zu Beginn einer jeden Stunde ein AV; sich auf die klausurrelevanten Inhalte beschränken; jede Stunde ein Thema aus dem materiellen Recht). Ich freue mich über entsprechende Hinweise.
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Gast
Unregistered
 
#2
02.08.2022, 08:54
Übungsfälle aktuell halten und nicht zu viel rumlabern, sondern knackig durchziehen.
Der Leiter in meiner Anwalts-AG war grausam. Fachlich schlecht, stundenlang Anekdoten erzählt, die letztlich nur pure Zeitverschwendung gewesen sind. Dazu waren die Fälle über 20 Jahre alt und die Lösung zum Teil einfach auch nicht mehr korrekt.
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Gast
Unregistered
 
#3
02.08.2022, 09:25
Ich kann nur vom ZR erzählen:

- prozessuale Probleme ausführlich behandeln 
- Tennorierungsübungen in der Einheit 
- ständige Leistungskontrollen
- für das materielle Recht ist m.E in der AG keine Zeit. Das kann man selbst wiederholen
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Gast
Unregistered
 
#4
02.08.2022, 09:31
Lösungsvorschläge rausgeben. Ausformuliert.
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GastUS
Junior Member
Beiträge: 8
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2022
#5
02.08.2022, 10:28
Geile Anekdoten raushauen - in der AG lernt man eh nichts
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Diesdasananas
Member
***
Beiträge: 86
Themen: 1
Registriert seit: Apr 2022
#6
02.08.2022, 11:09
Ich fand gut, wenn man nicht mit kleinen Fällen gearbeitet hat oder sich im 1000. kleinen Problem verfangen hat, sondern wenn von Anfang an mit echten Examensfällen gearbeitet wurde.
Ein AG Leiter aus dem ÖR hatte angeboten, dass jeder, der will, zusammen mit einem Kollegen zu Anfang einer jeden Stunde einen kleinen Vortrag zur Wiederholung materiellen rechts gehalten hat in den großen Themengebieten. Dazu gab es dann für alle ein kleines Skript. Das fand ich extrem gut und hilfreich. Dazu hat er das sehr wohlwollend benotet und im AG Zeugnis aufgeführt.
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DrängelerKnüller
Junior Member
**
Beiträge: 45
Themen: 2
Registriert seit: Feb 2022
#7
02.08.2022, 11:26
Dass er mich möglichst in Ruhe lässt und die AGs so kurz wie möglich hält. Die AG bringt eh nichts und kann das Selbststudium nicht ersetzen, raubt mithin nur Zeit.
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MrJudgeBW
Member
***
Beiträge: 183
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2022
#8
02.08.2022, 12:42
Ich fand die Ref-AG furchtbar. Gelernt habe ich dort kaum was, im Gegenteil: Ich habe mich wieder wie in der Schule gefühlt und hatte gleich am ersten Tag Stress mit meinem AG-Leiter, weil ich 5 Minuten zu spät kam. 

Zu Deiner Frage: Ich habe selbst viele Jahre AGs geleitet und habe dort jedes mal einen Original-Examensfall besprochen. Zu Anfang der Stunde habe ich allen 40 Minuten Zeit und einlesen gegeben und danach haben wir die Klausur zusammen erarbeitet. Am Schluss habe ich dann noch eine kleine "Musterlösung" ausgegeben. Meine Referendare sind - so wie sie es mir gesagt haben - immer sehr gerne zur AG gekommen, weil sie nicht nur Frontalunterricht hatten, sondern am echten Fall geübt haben.
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Omnimodo facturus
Junior Member
**
Beiträge: 34
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2022
#9
02.08.2022, 13:59
Ich kann mich meinem Vorredner anschließen. 
Vom Beginn an (möglichst aktuelle) Examensklausuren durcharbeiten. 

Wir "mussten" im ZR immer zu Hause zur nächsten Woche eine Lösungsskizze zu echten Examensklausuren erarbeiten und dann wurde die Klausur reihum durch gesprochen. Das Tempo und Niveau waren hoch, aber wir haben viel gelernt. 
Es folgte eine Theorieeinheit zu Prozessionen Themen, die dann in der folgenden Klausur dran kamen. So konnte man das theoretische Wissen direkt anwenden. Der Lerneffekt war super! 

AVe kosten immer viel Zeit, ist sicher Geschmackssache. Wir haben teilweise 3 mal den selben Vortrag von verschiedenen Referendaren hintereinander gehört, das ist schon echt öde. Besonders weil wir ihn selbst vorbereitet und dann noch besprochen haben. Aber man verliert dadurch die Angst vor den Vorträgen, weil deutlich wird, wie sehr die Lösungen der Kandidaten teils voneinander abweichen, ohne dass 8 Punkte dazwischen liegen. Weil es eben sehr stark auf die Vortragsart und dessen Schlüssigkeit in sich ankommt. 

Ich halte nichts von der Behandlung materieller Probleme. Das ist einfach umfassend nicht drin. Eine Ausnahme bilden sicher hoch aktuelle Themen oder Gesetzesänderungen und dergleichen.
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Omnimodo facturus
Junior Member
**
Beiträge: 34
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2022
#10
02.08.2022, 14:01
(02.08.2022, 13:59)Omnimodo facturus schrieb:  Ich kann mich meinem Vorredner anschließen. 
Vom Beginn an (möglichst aktuelle) Examensklausuren durcharbeiten. 

Wir "mussten" im ZR immer zu Hause zur nächsten Woche eine Lösungsskizze zu echten Examensklausuren erarbeiten und dann wurde die Klausur reihum durch gesprochen. Das Tempo und Niveau waren hoch, aber wir haben viel gelernt. 
Es folgte eine Theorieeinheit zu Prozessionen Themen, die dann in der folgenden Klausur dran kamen. So konnte man das theoretische Wissen direkt anwenden. Der Lerneffekt war super! 

AVe kosten immer viel Zeit, ist sicher Geschmackssache. Wir haben teilweise 3 mal den selben Vortrag von verschiedenen Referendaren hintereinander gehört, das ist schon echt öde. Besonders weil wir ihn selbst vorbereitet und dann noch besprochen haben. Aber man verliert dadurch die Angst vor den Vorträgen, weil deutlich wird, wie sehr die Lösungen der Kandidaten teils voneinander abweichen, ohne dass 8 Punkte dazwischen liegen. Weil es eben sehr stark auf die Vortragsart und dessen Schlüssigkeit in sich ankommt. 

Ich halte nichts von der Behandlung materieller Probleme. Das ist einfach umfassend nicht drin. Eine Ausnahme bilden sicher hoch aktuelle Themen oder Gesetzesänderungen und dergleichen.

Nachtrag: Vorträge von Referendaren - gleich zu welchem Thema - finde ich schrecklich. Aber das ist ja offensichtlich Geschmackssache ;)
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