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Proberichter
RainerZufall
Member
***
Beiträge: 61
Themen: 20
Registriert seit: Oct 2021
#1
30.12.2021, 10:02
Hey zusammen,

wie intensiv ist die Zeit als Proberichter tatsächlich? Man hört ja wirklich von 60-70h Wochen- dafür ist mir das Gehalt dann doch ein bisschen zu knapp. Hat da jemand Erfahrungen zu? Es kommt denke ich auf das Gericht/ den Bezirk an, das ist mir klar. Es würde hier um eher kleinere Gerichte (AG) gehen, in einem Dorf. 

Viele Grüße und einen guten Rutsch!
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Gast
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#2
30.12.2021, 10:31
(30.12.2021, 10:02)RainerZufall schrieb:  Hey zusammen,

wie intensiv ist die Zeit als Proberichter tatsächlich? Man hört ja wirklich von 60-70h Wochen- dafür ist mir das Gehalt dann doch ein bisschen zu knapp. Hat da jemand Erfahrungen zu? Es kommt denke ich auf das Gericht/ den Bezirk an, das ist mir klar. Es würde hier um eher kleinere Gerichte (AG) gehen, in einem Dorf. 

Viele Grüße und einen guten Rutsch!

Antwort wie immer : Kommt drauf an. Auf dich, dein Dezernat, ggfs auf die Fälle (steht aber häufig in Verbund mit dem Dezernat), ggfs auf die kammer. 

Zwei Faktoren die zu mehr Zeitaufwand führen : Das meiste ist neu, dir fehlt schlicht Routine. Zudem ist das Dezernat (nicht immer) rückständig, sodass du das aufarbeiten musst. 

Daher ist alles dabei. Habe drei Proberichterfreunde aktuell. Zwei sind idR zwischen 17-18:00 daheim. Der dritte ist aktuell in der Baurechtskammer und ist ab und an mal bis 18:30, selten 19:00 am arbeiten. Viel geht da fürs einarbeiten und recherchieren drauf.

Alle drei unter 60h. Sogar unter 50. Lediglich der eine kommt da an die 50h etwas ran.
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Gast
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#3
30.12.2021, 11:04
Ich bin jetzt 7 Monate bei der StA und arbeite ca. 36 Std/Woche
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Gast
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#4
30.12.2021, 11:22
Bin seit drei Jahren in NRW dabei und habe selber nie mehr als 40h gearbeitet, eher 35h. Ich kenne auch keinen Proberichter, der 50h arbeiten würde. Wie es bei der StA aussieht, weiß sich nicht..
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Gast
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#5
30.12.2021, 11:38
Über 50 Std muss man auch mit sich machen lassen. Bei 60 bis 70 Std muss man konsequent die Terminplanung anders strukturieren. Gerade wenn man einen Terminstand von 5 Monaten übernimmt; heißt das nicht, dass das gottgesetzt ist. Vorgänger haben im Zweifel blind viel zu viel geladen, weil sie eh wussten, den Kram nicht mehr selbst zu verhandeln.

Kurz: 60 bis 70 Std kann nur absolute, absolute Ausnahme sein; und das auch nur bei individuellen Umständen (zu großer Perfektionismus zb)
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Gast
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#6
30.12.2021, 12:18
kenne auch eine ganze Reihe von Richtern und Staatsanwälten und keiner von denen hat je 50 Std. die Woche gearbeitet. Am Anfang braucht man sicher etwas mehr, da die Routine fehlt und man (auf Grund der tollen Ausbildung ja nicht erforderlich :) )keine richtige Einarbeitung bekommt. Wenn man sich und das Referat aber nicht strukturieren kann, dann wird man irgendwann in den Akten ertrinken. Es ist Disziplin gefragt. Gegenüber einem Job in einer Kanzlei sicher viel entspannter und dafür stimmt die Kohle (bitte auf das Netto und nicht das Brutto schauen)
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Gast
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#7
30.12.2021, 12:43
(30.12.2021, 12:18)Gast schrieb:  kenne auch eine ganze Reihe von Richtern und Staatsanwälten und keiner von denen hat je 50 Std. die Woche gearbeitet. Am Anfang braucht man sicher etwas mehr, da die Routine fehlt und man (auf Grund der tollen Ausbildung ja nicht erforderlich :) )keine richtige Einarbeitung bekommt. Wenn man sich und das Referat aber nicht strukturieren kann, dann wird man irgendwann in den Akten ertrinken. Es ist Disziplin gefragt. Gegenüber einem Job in einer Kanzlei sicher viel entspannter und dafür stimmt die Kohle (bitte auf das Netto und nicht das Brutto schauen)


In welcher Welt passt denn das Nettogehalt. Je nach Bundesland kommen nach Abzug der PKV ca. 3100-3500€ am Anfang raus. Für die Verantwortung gerade im Vergleich zu einer GK, wo man nichts selbst machen/ entscheiden kann, ist das sehr wenig
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Gast
Unregistered
 
#8
30.12.2021, 13:04
(30.12.2021, 12:43)Gast schrieb:  
(30.12.2021, 12:18)Gast schrieb:  kenne auch eine ganze Reihe von Richtern und Staatsanwälten und keiner von denen hat je 50 Std. die Woche gearbeitet. Am Anfang braucht man sicher etwas mehr, da die Routine fehlt und man (auf Grund der tollen Ausbildung ja nicht erforderlich :) )keine richtige Einarbeitung bekommt. Wenn man sich und das Referat aber nicht strukturieren kann, dann wird man irgendwann in den Akten ertrinken. Es ist Disziplin gefragt. Gegenüber einem Job in einer Kanzlei sicher viel entspannter und dafür stimmt die Kohle (bitte auf das Netto und nicht das Brutto schauen)


In welcher Welt passt denn das Nettogehalt. Je nach Bundesland kommen nach Abzug der PKV ca. 3100-3500€ am Anfang raus. Für die Verantwortung gerade im Vergleich zu einer GK, wo man nichts selbst machen/ entscheiden kann, ist das sehr wenig
Warum muss man eigentlich immer Äpfel mit Birnen vergleichen? Das Thema GK - Justiz wurde doch so oft durchgekaut. Vergleicht die Besoldung doch einfach mal mit einem "normalen" Einstiegsgehalt. Dann sieht das doch gar nicht mal so schlecht aus, zumal man nach der neusten IW Analyse mit 3700 netto als Single zum reichsten Einkommenszehntel gehört. So beschissen kann die Besoldung dann doch nicht sein;)
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guga
Unregistered
 
#9
30.12.2021, 13:06
Du wirst in der GK auch nicht für deine Verantwortung bezahlt, sondern dafür dass du bis 22 Uhr erreichbar bist und die Drecksarbeit machst auf die der Partner keine Lust hat.
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Gast
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#10
30.12.2021, 13:11
von der Altersversorgung eines Beamten oder Richters will ich gar nicht erst reden. Und bei der GK muss man halt auch immer den Stundenlohn sehen.... und wenn ich das netto runterbreche, dann ist die Welt doch in Ordnung. Ich denke es muss sich in dem Bereich niemand beschweren. Mir tun die armen Kollegen leid, die sich in einer kleinen Kanzlei die A... aufreißen und echt ausgebeutet werden. Bei allen anderen ist es selbstgewähltes Schicksal und dann darf ich auch nicht neidisch in Nachbars Garten schauen
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