13.05.2021, 12:36
Was einen verzweifeln lässt sind die Erfahrungen von Leuten aus einem Forum, die über Gehalt und Co. in der Kleinkanzlei berichten.
30-45k Einstiegsgehalt und mehr als 40h/Woche arbeiten!
Und dann gibts noch die, die mit 2x 4 oder 5 Punkten mit 50-60k einsteigen (z.B. Unternehmen!?)
Wie die Realität wirklich ist, keine Ahnung.
Und was die Arbeitszeiten angeht...Ein Anwalt meinte mal, man arbeite als Anwalt immer über 40h, eher 50h. Das kann doch nicht sein. Eine geregelte Arbeitswoche von 40h müsste doch möglich sein, egal ob Anwalt oder nicht. Man rettet ja nicht die Welt. Oder?
30-45k Einstiegsgehalt und mehr als 40h/Woche arbeiten!
Und dann gibts noch die, die mit 2x 4 oder 5 Punkten mit 50-60k einsteigen (z.B. Unternehmen!?)
Wie die Realität wirklich ist, keine Ahnung.
Und was die Arbeitszeiten angeht...Ein Anwalt meinte mal, man arbeite als Anwalt immer über 40h, eher 50h. Das kann doch nicht sein. Eine geregelte Arbeitswoche von 40h müsste doch möglich sein, egal ob Anwalt oder nicht. Man rettet ja nicht die Welt. Oder?
13.05.2021, 12:45
du kannst NICHTS verallgemeinern
Es gibt abzockerkanzleien, 40h wochen, 50h wochen, 60h wochen, 50k aufwärts zahler, 36k und weniger zahler, anwälte, die nach 5 jahren auf 100k kommen, anwälte, die kaum über 50k kommen.
es kommt bei all dem immer auf den standort, die mandatszusammensetzung und die einstellung der chefs an, welches rechtsgebiet und wie sehr man den wille hat etwas aufzubauen oder nicht.
hier im forum schreiben aber tendenziell eher sehr starke absolventen, die alles an hohen gk und mk verdiensten messen oder die wirklich unzufriedenen.
Es gibt abzockerkanzleien, 40h wochen, 50h wochen, 60h wochen, 50k aufwärts zahler, 36k und weniger zahler, anwälte, die nach 5 jahren auf 100k kommen, anwälte, die kaum über 50k kommen.
es kommt bei all dem immer auf den standort, die mandatszusammensetzung und die einstellung der chefs an, welches rechtsgebiet und wie sehr man den wille hat etwas aufzubauen oder nicht.
hier im forum schreiben aber tendenziell eher sehr starke absolventen, die alles an hohen gk und mk verdiensten messen oder die wirklich unzufriedenen.
13.05.2021, 15:35
(13.05.2021, 12:45)Gast schrieb: du kannst NICHTS verallgemeinern
Es gibt abzockerkanzleien, 40h wochen, 50h wochen, 60h wochen, 50k aufwärts zahler, 36k und weniger zahler, anwälte, die nach 5 jahren auf 100k kommen, anwälte, die kaum über 50k kommen.
es kommt bei all dem immer auf den standort, die mandatszusammensetzung und die einstellung der chefs an, welches rechtsgebiet und wie sehr man den wille hat etwas aufzubauen oder nicht.
hier im forum schreiben aber tendenziell eher sehr starke absolventen, die alles an hohen gk und mk verdiensten messen oder die wirklich unzufriedenen.
Und es kommt auf die eigene Einstellung an. Habe einen Kollegen, der bekommt mittelgut bezahlt aber springt auch über jedes Stöckchen, was ihm der Chef hinhält. Natürlich arbeitet der sich dumm und dämlich, weil er jede abends email vom Chef unbedingt noch am selben Tag beantworten muss/will.
13.05.2021, 15:51
Da du als Anwalt Zeit gegen Geld tauschst und eben gerade kein Produkt verkaufst, ist es mit 40h/Woche halt oft nicht getan, wenn du Rechnungen zu bezahlen hast und einen gewissen Lebensstandard aufrecht erhalten willst.
13.05.2021, 16:59
(13.05.2021, 12:45)Gast schrieb: du kannst NICHTS verallgemeinern
Es gibt abzockerkanzleien, 40h wochen, 50h wochen, 60h wochen, 50k aufwärts zahler, 36k und weniger zahler, anwälte, die nach 5 jahren auf 100k kommen, anwälte, die kaum über 50k kommen.
es kommt bei all dem immer auf den standort, die mandatszusammensetzung und die einstellung der chefs an, welches rechtsgebiet und wie sehr man den wille hat etwas aufzubauen oder nicht.
hier im forum schreiben aber tendenziell eher sehr starke absolventen, die alles an hohen gk und mk verdiensten messen oder die wirklich unzufriedenen.
Zumindest vermeintlich.
Ob tatsächlich alle Überflieger hier sind, weiß ich nicht. Sie sind zumindest sehr "laut".
15.05.2021, 07:04
Ich habe mich sehr mit dem Thema KK und Unternehmen beschäftigt da ich von beiden Angebote hatte und ich bin kein 2xVB Überflieger sondern habe nur 2x oberes a.
Das Einstiegsgehalt von Unternehmen kommt schon so ungefähr dann hin. Bei KK würde ich nach meinen Erfahrungen und Recherchen zumindest in der Nähe von größeren Städten in Ba-Wü von 42k als durchschnittliches Einstiegsgehalt ausgehen.
Ich glaube als RA kann man auf zwei Arten gut Geld verdienen. Entweder du arbeitest dich um den Verstand oder du arbeitest klug und am Gebührenrecht optimiert. Natürlich kommt es dabei auch drauf an wo du arbeitest, also auf dem Land musst du wohl eher Option 1 wählen.
Die ca. ersten drei Jahre muss man aber als Anwalt wirklich nochmal ordentlich buckeln, da du frisch vom Ref noch nicht so viel aus der Praxis kannst und praktisch noch mal eine kleine Ausbildung machst. Und du musst dir auch erst einen (hoffentlich positiven) Ruf und Mandantenstamm erarbeiten. Meine Kanzlei guckt aber drauf, dass man nicht regelmäßig über die 40h kommt.
Wie so oft im Leben kommt es glaub wieder einfach drauf an, was man drauf macht.
Das Einstiegsgehalt von Unternehmen kommt schon so ungefähr dann hin. Bei KK würde ich nach meinen Erfahrungen und Recherchen zumindest in der Nähe von größeren Städten in Ba-Wü von 42k als durchschnittliches Einstiegsgehalt ausgehen.
Ich glaube als RA kann man auf zwei Arten gut Geld verdienen. Entweder du arbeitest dich um den Verstand oder du arbeitest klug und am Gebührenrecht optimiert. Natürlich kommt es dabei auch drauf an wo du arbeitest, also auf dem Land musst du wohl eher Option 1 wählen.
Die ca. ersten drei Jahre muss man aber als Anwalt wirklich nochmal ordentlich buckeln, da du frisch vom Ref noch nicht so viel aus der Praxis kannst und praktisch noch mal eine kleine Ausbildung machst. Und du musst dir auch erst einen (hoffentlich positiven) Ruf und Mandantenstamm erarbeiten. Meine Kanzlei guckt aber drauf, dass man nicht regelmäßig über die 40h kommt.
Wie so oft im Leben kommt es glaub wieder einfach drauf an, was man drauf macht.
15.05.2021, 09:52
42 ist normal, aber nicht der Durchschnitt
15.05.2021, 13:03
(15.05.2021, 07:04)RefinBW schrieb: Ich habe mich sehr mit dem Thema KK und Unternehmen beschäftigt da ich von beiden Angebote hatte und ich bin kein 2xVB Überflieger sondern habe nur 2x oberes a.
Das Einstiegsgehalt von Unternehmen kommt schon so ungefähr dann hin. Bei KK würde ich nach meinen Erfahrungen und Recherchen zumindest in der Nähe von größeren Städten in Ba-Wü von 42k als durchschnittliches Einstiegsgehalt ausgehen.
Ich glaube als RA kann man auf zwei Arten gut Geld verdienen. Entweder du arbeitest dich um den Verstand oder du arbeitest klug und am Gebührenrecht optimiert. Natürlich kommt es dabei auch drauf an wo du arbeitest, also auf dem Land musst du wohl eher Option 1 wählen.
Die ca. ersten drei Jahre muss man aber als Anwalt wirklich nochmal ordentlich buckeln, da du frisch vom Ref noch nicht so viel aus der Praxis kannst und praktisch noch mal eine kleine Ausbildung machst. Und du musst dir auch erst einen (hoffentlich positiven) Ruf und Mandantenstamm erarbeiten. Meine Kanzlei guckt aber drauf, dass man nicht regelmäßig über die 40h kommt.
Wie so oft im Leben kommt es glaub wieder einfach drauf an, was man drauf macht.
Darf ich fragen wieso du dich am Ende für ne Kanzlei entschieden hast und nichts fürs Unternehmen?
Und bei den größeren Unternehmen steht ja immer Prädikatsexamina mit dabei. Hast du mit oberem ausreichend dann trotzdem ein Angebot bekommen?
15.05.2021, 15:43
(15.05.2021, 13:03)Gast schrieb:(15.05.2021, 07:04)RefinBW schrieb: Ich habe mich sehr mit dem Thema KK und Unternehmen beschäftigt da ich von beiden Angebote hatte und ich bin kein 2xVB Überflieger sondern habe nur 2x oberes a.
Das Einstiegsgehalt von Unternehmen kommt schon so ungefähr dann hin. Bei KK würde ich nach meinen Erfahrungen und Recherchen zumindest in der Nähe von größeren Städten in Ba-Wü von 42k als durchschnittliches Einstiegsgehalt ausgehen.
Ich glaube als RA kann man auf zwei Arten gut Geld verdienen. Entweder du arbeitest dich um den Verstand oder du arbeitest klug und am Gebührenrecht optimiert. Natürlich kommt es dabei auch drauf an wo du arbeitest, also auf dem Land musst du wohl eher Option 1 wählen.
Die ca. ersten drei Jahre muss man aber als Anwalt wirklich nochmal ordentlich buckeln, da du frisch vom Ref noch nicht so viel aus der Praxis kannst und praktisch noch mal eine kleine Ausbildung machst. Und du musst dir auch erst einen (hoffentlich positiven) Ruf und Mandantenstamm erarbeiten. Meine Kanzlei guckt aber drauf, dass man nicht regelmäßig über die 40h kommt.
Wie so oft im Leben kommt es glaub wieder einfach drauf an, was man drauf macht.
Darf ich fragen wieso du dich am Ende für ne Kanzlei entschieden hast und nichts fürs Unternehmen?
Und bei den größeren Unternehmen steht ja immer Prädikatsexamina mit dabei. Hast du mit oberem ausreichend dann trotzdem ein Angebot bekommen?
Frage ich mich auch. Ich suche auch seit längerem etwas außerhalb der Anwaltschaft und finde mit nem schwachen-mittleren b keinen Job bei nem Unternehmen. Überall steht was von Berufserfahrung, aber woher nehmen, wenn man nicht in ne Kanzlei will?
15.05.2021, 16:42
2 vb.. als ob.










