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Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
20.06.2017, 22:09,
Post: #1
Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
Hey,
ich wollte mal fragen, wer alles Erfahrungen mit dem sog. "Speyersemester" gemacht hat?

Ich selbst bin verwaltungsrechtlich und allgemein öffentlichrechtlich interessiert und kann mir für die Zukunft sowohl die Verwaltungsgerichtsbarkeit als auch die Innenverwaltung generell als Tätigkeitsfeld vorstellen. Da ich hier im Forum noch kaum etwas gefunden habe, hab ich einen ganzen Stall voll Fragen, bin aber über jeden Hinweis dankbar.

Wie waren eure Erfahrungen? Wie ist der Alltag und das Umfeld in Speyer? Ich stelle es mir tatsächlich wie die Rückkehr in "entspanntere" Studienzeiten vor, wenngleich nicht unbedingt wie ausgelassene Anfangssemester.

Inwieweit ist der Studienaufwand (wohl 20-22 Veranstaltungs-Wochenstunden) mit der sonstigen Ausbildung verträglich? Würdet ihr sagen, im Vergleich zur Ausbildung beim VG / bei der Behörde, fällt zu viel Examenswissen & Praxis untern Tisch? Oder wird dies durch die Einführungslehrgänge / AGs der Länder vor Ort gut kompensiert?

Welchen Eindruck habt ihr von den Zuweisungsvoraussetzungen? Diese scheinen mir recht hoch, gleichzeitig kann man das allg. Interesse kaum abschätzen.

Habt ihr den Eindruck, das "bloße" Ergänzungsstudium lohnt sich, oder ist es ohne Abschluss, insb. dem Mag. rer. publ., den man durch das anschließende Aufbaustudium erwerben kann, eher "nichts halbes und nichts ganzes"?(sowohl inhaltlich, als auch aus Arbeitgeber-/Dienstherrensicht?)

Mir ist klar, dass das viele Fragen sind, die auch nur sehr subjektiv beantwortet werden können, aber ich freue mich über jede Einschätzung. Und ich bin mir sicher, dass ich auch nicht der Einzige bin, der interessiert ist. Bestimmt gibt es noch eine Reihe weiterer interessanter (und ggfl. konkretere) Fragen, die im Raum stehen.

Vielen Dank für eure Antworten Smile
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21.07.2017, 18:01,
Post: #2
RE: Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
Zwei aus unserer AG haben das gemacht.
Waren wie Zwillinge: Hatten beide ausreichende Examina (einer war sogar einmal durchgefallen) und wirkten auch sonst nicht allzu helle, sondern intelektuell richtig schwach.

Beide haben komischerweise auch nur dann der Flüchtlingskrise einen Job: Der eine ist beim BAMF Entscheider oder Anhörer und die andere ist bei der Bundesagentur für Arbeit für die Vermittlung von Flüchtlingen zuständig. Richtige Versager eben.

In der privaten Wirtschaft kommt das "Studium" gar nicht gut an. Es hat sich eingesprochen, dass dort eher leistungsschwache unterwegs sind mit in der Regel ausgesprochener Beamtenmentalität.
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16.11.2017, 18:16,
Post: #3
RE: Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
Moin, der Beitrag von exref ist natürlich Humbug und dank der abschätzigen Kommentare über die Referendarskollegen eher aufschlussreich im Hinblick auf seinen Charakter und/oder seine mangelnde Qualifikation.

Seine (oder ihre) Rechtschreibung spricht für sich. Big Grin

Die Beurteilung allgemein ist sehr positiv und Speyer wird oft als Station empfohlen.

Hier ein paar Links, damit man sich selber ein Bild machen kann:

(Als ironisch gemeinter Beitrag ist exrefs Kommentar natürlich grossartig!)

http://www.uni-speyer.de/de/studium/erga...?p_id=1190

https://www.lto.de/recht/studium-referen...ng-europa/

http://www.juristenkoffer.de/rechtsrefer...-semester/
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17.11.2017, 13:31,
Post: #4
RE: Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
Ich selbst war nicht in Speyer, aber was ich von denen, die da waren, gehört habe, spricht eher dagegen:

Ständig Party, in den Veranstaltungen kein besonders hoher Anspruch, weshalb die erlangten Noten weit weg von der Realität sind, Ausbildung im Hinblick auf das Examen nicht besonders hilfreich (keine - realistischen - Übungsklausuren). Zudem halt keine verwaltungspraktische Ausbildung.

Verwaltungsstation in Speyer scheint insgesamt eher so eine Art Erasmus-Studium für Referendare zu sein. Wink
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17.11.2017, 14:13,
Post: #5
RE: Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
(16.11.2017, 18:16)duck_sick Wrote:  Hier ein paar Links, damit man sich selber ein Bild machen kann:

http://www.uni-speyer.de/de/studium/erga...?p_id=1190

https://www.lto.de/recht/studium-referen...ng-europa/

http://www.juristenkoffer.de/rechtsrefer...-semester/

Die Quellenauswahl ist natürlich schon für sich aufschlussreich: Was ist von der offiziellen Website der Uni Speyer und dem daran angelehnten Beitrag auf Juristenkoffer wohl an Realistisch-Kritischem zu erwarten? Wink Und der LTO-Beitrag deutet ja einiges auch so mittelmäßig subtil an, deutlicher wird jemand, der sein Arbeitsleben noch vor sich hat, wohl in einem öffentlichen Beitrag nicht werden können oder wollen...

Aber wenn zuhause kein Lebenspartner wartet, ist Speyer wohl sehr nett. Angel
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23.11.2017, 14:13,
Post: #6
RE: Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium in Speyer
(16.11.2017, 18:16)duck_sick Wrote:  Moin, der Beitrag von exref ist natürlich Humbug und dank der abschätzigen Kommentare über die Referendarskollegen eher aufschlussreich im Hinblick auf seinen Charakter und/oder seine mangelnde Qualifikation.

Seine (oder ihre) Rechtschreibung spricht für sich. Big Grin

Es spricht eher für deine Oberflächlichkeit, von Tippfehlern im Zeitalter der Touchscreens auf eine mangelnde Qualifikation oder mangelhafte Rechtschreibkenntnisse zu schließen. Wie die anderen schon schrieben: Selbst die von dir ausgewählten Quellen untermauern die Eindrücke, welche wir in der AG gewonnen haben und die mir auch Personaler in der Wirtschaft (sowohl KMU als auch DAX-Konzern) selbst schildern.

Ja, mein Beitrag spiegelt meinen Charakter wieder. Bin eben mehr der ehrliche Typ und schreibe im Prinzip dasselbe wie LTO.
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