31.12.2020, 16:21
In a nutshell:
Was ist der Kulturunterschied zwischen klassisch deutschen und klassich britischen GKs? Was findet ihr besser? Klar am Ende kommt es auf das Team an aber ihr wisst ja (lasst ein wenig pauschalisieren).
Nehmen wir einfach mal Gleiss Lutz und Linklaters. Beides in einem breiten Rechtsgebiet (Litigation / Abitration / IT/IP oder so zeugs). Wo würde ihr eher anfangen und warum?
Was ist der Kulturunterschied zwischen klassisch deutschen und klassich britischen GKs? Was findet ihr besser? Klar am Ende kommt es auf das Team an aber ihr wisst ja (lasst ein wenig pauschalisieren).
Nehmen wir einfach mal Gleiss Lutz und Linklaters. Beides in einem breiten Rechtsgebiet (Litigation / Abitration / IT/IP oder so zeugs). Wo würde ihr eher anfangen und warum?
31.12.2020, 16:39
Allgemeiner Vorteil in deutschen Kanzleien ist oft, dass es eher akzeptiert wird, früh aufzufangen und entsprechend zu „normalen“ Uhrzeiten das Büro wieder zu verlassen (sofern man nicht im Transaktionsbereich ist). In UK-/US-Kanzleien fängt man (jedenfalls auch die Partner) tendenziell spät (zwischen 09.00-11.00 Uhr) an und sitzt dafür abends auch länger. Ist aber sicher auch Typsache und unterscheidet sich wie immer nach Kanzlei, Rechtsgebiet und v.a. Partner.
31.12.2020, 16:48
Die Engländer sind wenigstens ausgeschlafen. Die Deutschen immer mit ihrer Disziplin/ Pünktlichkeit und dem Drill zum früh aufstehen.
Sind nicht alle Lärche. Manche sind auch Eule.
Sind nicht alle Lärche. Manche sind auch Eule.
31.12.2020, 16:50
31.12.2020, 16:54
(31.12.2020, 16:50)Gast schrieb:(31.12.2020, 16:48)Gast schrieb: Die Engländer sind wenigstens ausgeschlafen. Die Deutschen immer mit ihrer Disziplin/ Pünktlichkeit und dem Drill zum früh aufstehen.
Sind nicht alle Lärche. Manche sind auch Eule.
Lärche oder Lerche? Das eine ist Flora, das andere Fauna.
Egal, hauptsache Spanien
31.12.2020, 17:11
Von dem "Zwang", abends (oder gar nachmittags) nicht als erstes gehen zu können, wird hier oft berichtet. Was passiert in solchen Kanzleien, wenn ich einfach trotzdem morgens ganz früh komme, fleißig meine Arbeit mache und dann der erste bin, der in den Feierabend geht. Jeweils deutlich früher als die Kollegen. Immer vorausgesetzt, ich schaffe meine Arbeit.
Meckt da jemand? Gucken die anderen einen grimmig an? Keine Chance auf Partnerschaft? Mobbing?
Sieht der Arbeitsalltag denn so aus, dass man morgens allein gar nicht sinnvoll arbeiten kann, wenn die anderen noch nicht da sind? Sind die Aufgaben so teamarbeit-lastig oder kommen sie immer morgens frisch rein und müssen abends raus, sodass freie Einteilung nicht möglich ist?
Oder wollen die einfach, dass immer alle gleichzeitig da sind, damit man mal eben anklopfen und irgendwas fragen kann?
Meckt da jemand? Gucken die anderen einen grimmig an? Keine Chance auf Partnerschaft? Mobbing?
Sieht der Arbeitsalltag denn so aus, dass man morgens allein gar nicht sinnvoll arbeiten kann, wenn die anderen noch nicht da sind? Sind die Aufgaben so teamarbeit-lastig oder kommen sie immer morgens frisch rein und müssen abends raus, sodass freie Einteilung nicht möglich ist?
Oder wollen die einfach, dass immer alle gleichzeitig da sind, damit man mal eben anklopfen und irgendwas fragen kann?
31.12.2020, 17:15
Kannst du ja mal ausprobieren. Irgendwann kommt dann die Kündigung, weil du dich "abkapselst".
31.12.2020, 17:23
(31.12.2020, 16:21)gsat50520503 schrieb: In a nutshell:Es ist in meinen Augen kaum möglich, Kanzleien mit jeweils mehr als 250 Anwälten an vielen verschiedenen Standorten nach der jeweiligen Kultur einzuteilen.
Was ist der Kulturunterschied zwischen klassisch deutschen und klassich britischen GKs? Was findet ihr besser? Klar am Ende kommt es auf das Team an aber ihr wisst ja (lasst ein wenig pauschalisieren).
Nehmen wir einfach mal Gleiss Lutz und Linklaters. Beides in einem breiten Rechtsgebiet (Litigation / Abitration / IT/IP oder so zeugs). Wo würde ihr eher anfangen und warum?
In deinem konkreten Beispiel sehe ich zwischen Linklaters und Gleiss (jedenfalls im Corporate) keine großen Unterschiede.
31.12.2020, 17:53
(31.12.2020, 17:11)Gast schrieb: Von dem "Zwang", abends (oder gar nachmittags) nicht als erstes gehen zu können, wird hier oft berichtet. Was passiert in solchen Kanzleien, wenn ich einfach trotzdem morgens ganz früh komme, fleißig meine Arbeit mache und dann der erste bin, der in den Feierabend geht. Jeweils deutlich früher als die Kollegen. Immer vorausgesetzt, ich schaffe meine Arbeit.
Meckt da jemand? Gucken die anderen einen grimmig an? Keine Chance auf Partnerschaft? Mobbing?
Sieht der Arbeitsalltag denn so aus, dass man morgens allein gar nicht sinnvoll arbeiten kann, wenn die anderen noch nicht da sind? Sind die Aufgaben so teamarbeit-lastig oder kommen sie immer morgens frisch rein und müssen abends raus, sodass freie Einteilung nicht möglich ist?
Oder wollen die einfach, dass immer alle gleichzeitig da sind, damit man mal eben anklopfen und irgendwas fragen kann?
Wenn um 19 Uhr ne Anfrage des Mandanten rein kommt, interessiert es absolut niemanden, ob du schon seit 12 h da bist.
Deswegen funktioniert das meist nicht.
31.12.2020, 17:56
Habe beide von innen gesehen. Es sind beides gute Kanzleien. Bei GL ist der Vorteil, dass das Mutterschiff in Deutschland sitzt. Dafür arbeitet man bei LL definitiv internationaler. Von LL habe ich den Eindruck, dass die Kanzlei straffer und "kapitalistischer" geführt wird.


