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DGB Rechtsschutz
Gastzugang123
Junior Member
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Beiträge: 32
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2025
#11
07.07.2026, 22:13
(07.07.2026, 15:35)JurisRef schrieb:  
(06.07.2026, 21:52)Gastzugang123 schrieb:  Hab die nur von der anderen Seite aus erlebt und war mir ehrlich gesagt nicht sicher, wessen Interessen die vertreten. Habe daher auch immer empfohlen, sich einen eigenen Anwalt zu nehmen. Wenn du eher für die AN Seite Sympathie hast, kannst du trotzdem ins Unternehmen gehen und dort mitgestalten. Habe auf der AG Seite schon sehr menschenfreundliche Personen erlebt, die wirklich sehr, sehr großzügige Lösungen gefunden haben.

Du bist aber angestellt und damit weisungsgebunden, d.h. wenn der AG was durchsetzen will, bist du an dessen Weisungen gebunden. Da bringt dir ein Herz für Arbeitnehmer nichts 😅 Du vertrittst im Zweifel die Interessen des AG
Vielleicht lag es an den speziellen Fällen, die ich erlebt habe, aber mein Eindruck war, dass der Großteil nur eskaliert ist, gerade weil der AN sich leider von den falschen Leuten hat aufstacheln lassen. Dass die AG Seite böse sei, ist genau das, was bestimmte Leute verbreiten wollen, um das eigene Dasein zu rechtfertigen. Dementsprechend werden AN dann leider so beraten, dass der eigentlich wohlwollende AG dazu provoziert wird, rechtliche Schritte zu ergreifen. Über die Zeit hab ich echt größten Respekt für die AG Seite entwickelt. Nicht nur dass mein eigener Geduldsfaden oft schon längst gerissen wäre, die haben sich wirklich oft für die Interessen des AN eingesetzt. Mehr als diejenigen, die eigentlich dafür zuständig sind. Und selbst dann noch, wenn der AN sich zu wüsten Beschuldigungen hat hinreißen lassen.
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JurisRef
Senior Member
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Beiträge: 327
Themen: 7
Registriert seit: Dec 2023
#12
07.07.2026, 23:41
(07.07.2026, 22:13)Gastzugang123 schrieb:  
(07.07.2026, 15:35)JurisRef schrieb:  
(06.07.2026, 21:52)Gastzugang123 schrieb:  Hab die nur von der anderen Seite aus erlebt und war mir ehrlich gesagt nicht sicher, wessen Interessen die vertreten. Habe daher auch immer empfohlen, sich einen eigenen Anwalt zu nehmen. Wenn du eher für die AN Seite Sympathie hast, kannst du trotzdem ins Unternehmen gehen und dort mitgestalten. Habe auf der AG Seite schon sehr menschenfreundliche Personen erlebt, die wirklich sehr, sehr großzügige Lösungen gefunden haben.

Du bist aber angestellt und damit weisungsgebunden, d.h. wenn der AG was durchsetzen will, bist du an dessen Weisungen gebunden. Da bringt dir ein Herz für Arbeitnehmer nichts 😅 Du vertrittst im Zweifel die Interessen des AG
Vielleicht lag es an den speziellen Fällen, die ich erlebt habe, aber mein Eindruck war, dass der Großteil nur eskaliert ist, gerade weil der AN sich leider von den falschen Leuten hat aufstacheln lassen. Dass die AG Seite böse sei, ist genau das, was bestimmte Leute verbreiten wollen, um das eigene Dasein zu rechtfertigen. Dementsprechend werden AN dann leider so beraten, dass der eigentlich wohlwollende AG dazu provoziert wird, rechtliche Schritte zu ergreifen. Über die Zeit hab ich echt größten Respekt für die AG Seite entwickelt. Nicht nur dass mein eigener Geduldsfaden oft schon längst gerissen wäre, die haben sich wirklich oft für die Interessen des AN eingesetzt. Mehr als diejenigen, die eigentlich dafür zuständig sind. Und selbst dann noch, wenn der AN sich zu wüsten Beschuldigungen hat hinreißen lassen.

Ich habe nie gesagt, dass alle AGs böse sind, aber es lässt sich nicht abstreiten, dass nicht alle Fälle fair sind für die Arbeitnehmerseite, also wer auf Arbeitnehmerseite stehen , der sollte dann nicht auf Arbeitgeberseite stehen. Das wäre ja ein Widerspruch. Das wollte ich nur damit sagen, man muss sich eben für eine Seite entscheiden. 😅 Und es gibt auch schlechte AGs
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E-135
Member
***
Beiträge: 107
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2024
#13
08.07.2026, 08:02
(07.07.2026, 22:13)Gastzugang123 schrieb:  
(07.07.2026, 15:35)JurisRef schrieb:  
(06.07.2026, 21:52)Gastzugang123 schrieb:  Hab die nur von der anderen Seite aus erlebt und war mir ehrlich gesagt nicht sicher, wessen Interessen die vertreten. Habe daher auch immer empfohlen, sich einen eigenen Anwalt zu nehmen. Wenn du eher für die AN Seite Sympathie hast, kannst du trotzdem ins Unternehmen gehen und dort mitgestalten. Habe auf der AG Seite schon sehr menschenfreundliche Personen erlebt, die wirklich sehr, sehr großzügige Lösungen gefunden haben.

Du bist aber angestellt und damit weisungsgebunden, d.h. wenn der AG was durchsetzen will, bist du an dessen Weisungen gebunden. Da bringt dir ein Herz für Arbeitnehmer nichts 😅 Du vertrittst im Zweifel die Interessen des AG
Vielleicht lag es an den speziellen Fällen, die ich erlebt habe, aber mein Eindruck war, dass der Großteil nur eskaliert ist, gerade weil der AN sich leider von den falschen Leuten hat aufstacheln lassen. Dass die AG Seite böse sei, ist genau das, was bestimmte Leute verbreiten wollen, um das eigene Dasein zu rechtfertigen. Dementsprechend werden AN dann leider so beraten, dass der eigentlich wohlwollende AG dazu provoziert wird, rechtliche Schritte zu ergreifen. Über die Zeit hab ich echt größten Respekt für die AG Seite entwickelt. Nicht nur dass mein eigener Geduldsfaden oft schon längst gerissen wäre, die haben sich wirklich oft für die Interessen des AN eingesetzt. Mehr als diejenigen, die eigentlich dafür zuständig sind. Und selbst dann noch, wenn der AN sich zu wüsten Beschuldigungen hat hinreißen lassen.

Ich habe vergessen was für tolle Arbeitgeber Amazon oder DHL sind. Danke für die Erinnerung.
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Egal_
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.496
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2022
#14
08.07.2026, 19:44
(07.07.2026, 22:13)Gastzugang123 schrieb:  
(07.07.2026, 15:35)JurisRef schrieb:  
(06.07.2026, 21:52)Gastzugang123 schrieb:  Hab die nur von der anderen Seite aus erlebt und war mir ehrlich gesagt nicht sicher, wessen Interessen die vertreten. Habe daher auch immer empfohlen, sich einen eigenen Anwalt zu nehmen. Wenn du eher für die AN Seite Sympathie hast, kannst du trotzdem ins Unternehmen gehen und dort mitgestalten. Habe auf der AG Seite schon sehr menschenfreundliche Personen erlebt, die wirklich sehr, sehr großzügige Lösungen gefunden haben.

Du bist aber angestellt und damit weisungsgebunden, d.h. wenn der AG was durchsetzen will, bist du an dessen Weisungen gebunden. Da bringt dir ein Herz für Arbeitnehmer nichts 😅 Du vertrittst im Zweifel die Interessen des AG
Vielleicht lag es an den speziellen Fällen, die ich erlebt habe, aber mein Eindruck war, dass der Großteil nur eskaliert ist, gerade weil der AN sich leider von den falschen Leuten hat aufstacheln lassen. Dass die AG Seite böse sei, ist genau das, was bestimmte Leute verbreiten wollen, um das eigene Dasein zu rechtfertigen. Dementsprechend werden AN dann leider so beraten, dass der eigentlich wohlwollende AG dazu provoziert wird, rechtliche Schritte zu ergreifen. Über die Zeit hab ich echt größten Respekt für die AG Seite entwickelt. Nicht nur dass mein eigener Geduldsfaden oft schon längst gerissen wäre, die haben sich wirklich oft für die Interessen des AN eingesetzt. Mehr als diejenigen, die eigentlich dafür zuständig sind. Und selbst dann noch, wenn der AN sich zu wüsten Beschuldigungen hat hinreißen lassen.

Das ist noch ein anderes Thema. Ich hatte meinen Berufsstart bei so einem Anwalt, der - zumindest vordergründig - noch linker war als die Linken, also geradezu linksradikal war. Die bösen Arbeitgeber, bla, bla. Das meinte ich weiter oben, als ich schrieb, man kann nicht mehr einfach so die Seiten wechseln, wenn man sich einmal dauerhaft festgelegt oder bei jemandem gearbeitet hat, der besonders extrem auftritt. Und ja, dieses Auftreten war selten, eigentlich nie, sinnvoll für die Mandanten, aber das haben die nicht erkannt und fanden es gut, wenn ihr Anwalt Richter und Arbeitgeber lautstark beschimpft hat.
Ich musste mich mehrfach im weiteren Verlauf meines Berufslebens dafür rechtfertigen, für ihn gearbeitet zu haben. U.a. deswegen würde ich auch solche Kanzleien nicht empfehlen.
Allerdings hat das nichts damit zu tun, das die Personalabteilung häufig menschlich reagiert und kein Interesse am Kampf Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer hat. Ich vertrat in meiner Zeit als Arbeitsrechtlerin die Meinung, dass sowohl AN, als auch AG im selben Boot sitzen. Beide wollen, dass es dem Unternehmen gut geht und daraus resultierend die Gehälter und anderes zahlen kann, auch wenn einer die Anweisungen gibt und der andere sie ausführt.
Trotzdem gibt es auch für die Leute in der Personalabteilung eine rote Linie bzw. Grenze, die eingehalten wird. Im Zweifel setzt man eben die Interessen des Unternehmens durch und nicht die des Mitarbeiters, auch wenn dieser einem persönlich leid tut. Zwei Beispiele: als Rechtsanwältin auf Arbeitgeberseite habe ich mehrmals betriebsbedingte Kündigungen und Betriebsschließungen begleitet. Tat es mir für die einzelnen Mitarbeiter leid? Ja klar, aber trotzdem habe ich das umgesetzt, wofür unsere Kanzlei mandatiert wurde. Oder die Mitarbeiterin, die in der Probezeit gekündigt wurde und deren Anwältin mich einen Tag vor dem Gütetermin anrief, dass ihre Mitarbeiterin schwanger war, aber eine Fehlgeburt erlitten hat. Auch da konnte ich nichts weiter tun, als mein Mitgefühl ausdrücken. Wieder eingestellt wurde sie nämlich trotzdem nicht, denn die Leistungen haben in der Probezeit nicht gestimmt.
Wenn der TE die Arbeitnehmerinteressen durchsetzen möchte, ist er auf der AN-Seite gut aufgehoben. Auf AG-Seite hast du regelmäßig das Dilemma, dass du die Ansichten der Mitarbeiter zwar nachvollziehen kannst, aber aufgrund der Weisung "von oben" entgegen deiner eigenen Einstellung entscheiden musst. Das muss man aushalten und ich denke, das wird jemandem umso schwerer fallen, als man sich eigentlich auf AN-Seite sieht.
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