04.07.2026, 15:30
Noch bin ich in der Wahlstation, stehe kurz vor der Bekanntgabe der schriftlichen Ergebnisse und rechne damit, nach der mündlichen Prüfung im Bereich 7,5 bis bestenfalls 8,5 zu landen. Leider liefen einige Klausuren nicht so gut und ich blieb meinem Gefühl nach unter meiner Leistungsfähigkeit.
Das erste Examen lag bei 12,x sonstige Qualifikationen wie LLM und Promotion sind nicht vorhanden und bestenfalls auch nicht geplant. Ref- und WissMit-Stationen bei GKs sind vorhanden. Bei diesen wird offiziell jedoch nur mit 2x >9,0 eingestellt.
Das Ziel war und ist eigentlich, in einer deutschen/britischen GK, am besten ‚T1/T2’, einzusteigen. Nicht nur hier, sondern auch im eigenen Bekanntenkreis lese bzw. höre ich immer wieder von der angespannten Lage selbst bei besseren Kandidaten und bezweifle daher meine Chancen mit dem erwarteten Ergebnis der ZJS.
Wie realistisch haltet ihr die Chancen bei einem unteren Gut im Ersten und ca. 8,0 im Zweiten, wenn man örtlich flexibel ist und Hamburg/Berlin ohnehin nicht präferiert? Ab wann würdet ihr zum Verbesserungsversuch raten? Und inwieweit kann das erste Examen ein schlechteres, praxisnäheres, zweites Examen ausgleichen? Oder mache ich mir völlig unnötig Gedanken?
Bzgl. des Rechtsgebietes bin ich grundsätzlich offen, mit leichter Tendenz zu Litigation. Zu den meisten GK-Bereichen kann ich aufgrund meines Uni-Schwerpunkts, meiner bisherigen Stationen oder des Referendariats einen nachvollziehbaren Bezug im Lebenslauf herstellen. Nur transaktionsnahe Bereiche, insbesondere Corporate/M&A (mit Ausnahme von Tax), möchte ich eher ausschließen. Einen klaren roten Faden (nur Tax, nur M&A etc.) habe ich jedoch nicht.
Mir ist bewusst, dass die Noten noch nicht feststehen, möchte mich aber auf möglichst alle Szenarien einstellen. Bei einem Gesamtergebnis von < 8,0 tendiere ich dazu, den Verbesserungsversuch zu schreiben, im Falle von >8,5 würde ich mich zunächst nur auf Bewerbungen fokussieren. Gerade im Bereich dazwischen (aber auch generell) würden mich eure Meinungen und Erfahrungen interessieren!
Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Das erste Examen lag bei 12,x sonstige Qualifikationen wie LLM und Promotion sind nicht vorhanden und bestenfalls auch nicht geplant. Ref- und WissMit-Stationen bei GKs sind vorhanden. Bei diesen wird offiziell jedoch nur mit 2x >9,0 eingestellt.
Das Ziel war und ist eigentlich, in einer deutschen/britischen GK, am besten ‚T1/T2’, einzusteigen. Nicht nur hier, sondern auch im eigenen Bekanntenkreis lese bzw. höre ich immer wieder von der angespannten Lage selbst bei besseren Kandidaten und bezweifle daher meine Chancen mit dem erwarteten Ergebnis der ZJS.
Wie realistisch haltet ihr die Chancen bei einem unteren Gut im Ersten und ca. 8,0 im Zweiten, wenn man örtlich flexibel ist und Hamburg/Berlin ohnehin nicht präferiert? Ab wann würdet ihr zum Verbesserungsversuch raten? Und inwieweit kann das erste Examen ein schlechteres, praxisnäheres, zweites Examen ausgleichen? Oder mache ich mir völlig unnötig Gedanken?
Bzgl. des Rechtsgebietes bin ich grundsätzlich offen, mit leichter Tendenz zu Litigation. Zu den meisten GK-Bereichen kann ich aufgrund meines Uni-Schwerpunkts, meiner bisherigen Stationen oder des Referendariats einen nachvollziehbaren Bezug im Lebenslauf herstellen. Nur transaktionsnahe Bereiche, insbesondere Corporate/M&A (mit Ausnahme von Tax), möchte ich eher ausschließen. Einen klaren roten Faden (nur Tax, nur M&A etc.) habe ich jedoch nicht.
Mir ist bewusst, dass die Noten noch nicht feststehen, möchte mich aber auf möglichst alle Szenarien einstellen. Bei einem Gesamtergebnis von < 8,0 tendiere ich dazu, den Verbesserungsversuch zu schreiben, im Falle von >8,5 würde ich mich zunächst nur auf Bewerbungen fokussieren. Gerade im Bereich dazwischen (aber auch generell) würden mich eure Meinungen und Erfahrungen interessieren!
Vielen Dank für eure Einschätzungen!









