23.04.2026, 13:48
Hallo zusammen,
ich möchte mich auf eine Promotionsstelle für nach dem Ref bewerben (ist erst für in einigen Monaten). Es wird lediglich von den üblichen Bewerbungsunterlagen geschrieben. Freilich wird man darunter Anschreiben/Lebenslauf/Examenszeugnis verstehen. Wie sieht es aber mit weiteren Unterlagen aus?
Sollte man ein gutes Stationszeugnis beilegen, gerade weil daraus erst so wirklich meine 180 Grad Wendung für dieses Rechtsgebiet durch das Ref deutlich wurde und das auch in dem Zeugnis deutlich wird oder ist das völlig uninteressant, weil es nichts mit der Eignung fürs wissenschaftliche Arbeiten zu tun hat?
ich möchte mich auf eine Promotionsstelle für nach dem Ref bewerben (ist erst für in einigen Monaten). Es wird lediglich von den üblichen Bewerbungsunterlagen geschrieben. Freilich wird man darunter Anschreiben/Lebenslauf/Examenszeugnis verstehen. Wie sieht es aber mit weiteren Unterlagen aus?
Sollte man ein gutes Stationszeugnis beilegen, gerade weil daraus erst so wirklich meine 180 Grad Wendung für dieses Rechtsgebiet durch das Ref deutlich wurde und das auch in dem Zeugnis deutlich wird oder ist das völlig uninteressant, weil es nichts mit der Eignung fürs wissenschaftliche Arbeiten zu tun hat?
23.04.2026, 14:32
Hey,
wie ich bei uns am Lehrstuhl mitbekommen habe, wird auch schon mal gerne auf das Stationszeugnis im jeweiligen Rechtsgebiet geschaut. Wenn es bei dir doch super war und sehr aussagekräftig, dann wirst du dich ja auch bestimmt im Anschreiben darauf beziehen. Ein Argument mehr es dann mit einzureichen.
wie ich bei uns am Lehrstuhl mitbekommen habe, wird auch schon mal gerne auf das Stationszeugnis im jeweiligen Rechtsgebiet geschaut. Wenn es bei dir doch super war und sehr aussagekräftig, dann wirst du dich ja auch bestimmt im Anschreiben darauf beziehen. Ein Argument mehr es dann mit einzureichen.
23.04.2026, 14:39
(23.04.2026, 14:32)Fast_and_fatigued schrieb: Hey,
wie ich bei uns am Lehrstuhl mitbekommen habe, wird auch schon mal gerne auf das Stationszeugnis im jeweiligen Rechtsgebiet geschaut. Wenn es bei dir doch super war und sehr aussagekräftig, dann wirst du dich ja auch bestimmt im Anschreiben darauf beziehen. Ein Argument mehr es dann mit einzureichen.
Sollte man denn dann gleich alle Stations- oder gar AG-Zeugnisse miteinreichen (allgemeines Leistungsniveau), da 2. Examensnote ja noch nicht bekannt (gerade erst geschrieben) oder eher wirklich nur von der Station, die thematisch passend ist? Im Übrigen bin ich etwas irritiert, was ich überhaupt schreiben soll. Es fällt mir eben nur das generische ein (grundsätzliches Interesse am wissenschaftlichen Diskurs und Leisten eigenen Beitrags und dann eben die Begründung des Interesses am Gebiet des Lehrstuhls) mehr kriege ich nicht so wirklich hin. Ist die Konkurrenz denn groß bei so etwas? Man hört unterschiedliches.
23.04.2026, 19:51
(23.04.2026, 14:39)RefNdsOL schrieb:(23.04.2026, 14:32)Fast_and_fatigued schrieb: Hey,
wie ich bei uns am Lehrstuhl mitbekommen habe, wird auch schon mal gerne auf das Stationszeugnis im jeweiligen Rechtsgebiet geschaut. Wenn es bei dir doch super war und sehr aussagekräftig, dann wirst du dich ja auch bestimmt im Anschreiben darauf beziehen. Ein Argument mehr es dann mit einzureichen.
Sollte man denn dann gleich alle Stations- oder gar AG-Zeugnisse miteinreichen (allgemeines Leistungsniveau), da 2. Examensnote ja noch nicht bekannt (gerade erst geschrieben) oder eher wirklich nur von der Station, die thematisch passend ist? Im Übrigen bin ich etwas irritiert, was ich überhaupt schreiben soll. Es fällt mir eben nur das generische ein (grundsätzliches Interesse am wissenschaftlichen Diskurs und Leisten eigenen Beitrags und dann eben die Begründung des Interesses am Gebiet des Lehrstuhls) mehr kriege ich nicht so wirklich hin. Ist die Konkurrenz denn groß bei so etwas? Man hört unterschiedliches.
Würde aus Gründen der Vollständigkeit alle mitschicken - sonst sieht es so aus, als würdest du cherry-picking betreiben. Die 5 Seiten kann der Prof schon scrollen wenn es ihn nicht interessiert.
Gerade im Hinblick auf die Diss wäre mE wichtig, ob du ein eigenes Thema anstrebst (dann definitiv erläutern was dir vorschwebt und warum) oder ob du auch eine "Auftragsarbeit" erledigen würdest. Würde ich iE offen formulieren. Also dass du gerne zu Thema XY promovieren würdest, aber dir auch gut vorstellen kannst, eine Arbeit im Kernbereich der Forschungsfragen des LS zu verfassen... Da es bei dir ja zutrifft - warum nach dem zweiten Examen.
Zur Konkurrenz kann man ohne nähere Kenntnisse keine Aussage machen... Aber ist eher nicht so, dass sich da 30 Leute bewerben.
23.04.2026, 20:40
(23.04.2026, 19:51)Homer S. schrieb:(23.04.2026, 14:39)RefNdsOL schrieb:(23.04.2026, 14:32)Fast_and_fatigued schrieb: Hey,
wie ich bei uns am Lehrstuhl mitbekommen habe, wird auch schon mal gerne auf das Stationszeugnis im jeweiligen Rechtsgebiet geschaut. Wenn es bei dir doch super war und sehr aussagekräftig, dann wirst du dich ja auch bestimmt im Anschreiben darauf beziehen. Ein Argument mehr es dann mit einzureichen.
Sollte man denn dann gleich alle Stations- oder gar AG-Zeugnisse miteinreichen (allgemeines Leistungsniveau), da 2. Examensnote ja noch nicht bekannt (gerade erst geschrieben) oder eher wirklich nur von der Station, die thematisch passend ist? Im Übrigen bin ich etwas irritiert, was ich überhaupt schreiben soll. Es fällt mir eben nur das generische ein (grundsätzliches Interesse am wissenschaftlichen Diskurs und Leisten eigenen Beitrags und dann eben die Begründung des Interesses am Gebiet des Lehrstuhls) mehr kriege ich nicht so wirklich hin. Ist die Konkurrenz denn groß bei so etwas? Man hört unterschiedliches.
Würde aus Gründen der Vollständigkeit alle mitschicken - sonst sieht es so aus, als würdest du cherry-picking betreiben. Die 5 Seiten kann der Prof schon scrollen wenn es ihn nicht interessiert.
Gerade im Hinblick auf die Diss wäre mE wichtig, ob du ein eigenes Thema anstrebst (dann definitiv erläutern was dir vorschwebt und warum) oder ob du auch eine "Auftragsarbeit" erledigen würdest. Würde ich iE offen formulieren. Also dass du gerne zu Thema XY promovieren würdest, aber dir auch gut vorstellen kannst, eine Arbeit im Kernbereich der Forschungsfragen des LS zu verfassen... Da es bei dir ja zutrifft - warum nach dem zweiten Examen.
Zur Konkurrenz kann man ohne nähere Kenntnisse keine Aussage machen... Aber ist eher nicht so, dass sich da 30 Leute bewerben.
Ich habe das bislang so verstanden, dass die eigene Themensuche dazugehöre. Muss ich denn schon ein konkretes Thema angeben können für die WiMi Stelle? Bislang habe ich erstmal eben benannt, welche Bereiche mein Interesse geweckt haben aber das ist extrem breit quasi die Bezeichnung des Lehrstuhls abdeckend.
Ich hätte gedacht dann in Ruhe nach dem ref tiefgründiger einzusteigen, auch Inspiration genauer zu suchen wie man überhaupt erkennt ob sich das als Thema eignet. Ich habe eine Liste mit Ideen aber kann deren Eignung halt bislsng überhaupt nicht einschätzen, weil ich noch nicht genau weiß wie man das erkennt.
Edit: braucht es einen besonderen Grund für nach dem 2. Examen (ungehört ist das nicht) oder geht es mehr darum darauf Bezug zu nehmen. Bei mir ist es tatsächlich durch die Arbeiten während des Refs gewesen.
23.04.2026, 20:59
(23.04.2026, 20:40)RefNdsOL schrieb:(23.04.2026, 19:51)Homer S. schrieb:(23.04.2026, 14:39)RefNdsOL schrieb:(23.04.2026, 14:32)Fast_and_fatigued schrieb: Hey,
wie ich bei uns am Lehrstuhl mitbekommen habe, wird auch schon mal gerne auf das Stationszeugnis im jeweiligen Rechtsgebiet geschaut. Wenn es bei dir doch super war und sehr aussagekräftig, dann wirst du dich ja auch bestimmt im Anschreiben darauf beziehen. Ein Argument mehr es dann mit einzureichen.
Sollte man denn dann gleich alle Stations- oder gar AG-Zeugnisse miteinreichen (allgemeines Leistungsniveau), da 2. Examensnote ja noch nicht bekannt (gerade erst geschrieben) oder eher wirklich nur von der Station, die thematisch passend ist? Im Übrigen bin ich etwas irritiert, was ich überhaupt schreiben soll. Es fällt mir eben nur das generische ein (grundsätzliches Interesse am wissenschaftlichen Diskurs und Leisten eigenen Beitrags und dann eben die Begründung des Interesses am Gebiet des Lehrstuhls) mehr kriege ich nicht so wirklich hin. Ist die Konkurrenz denn groß bei so etwas? Man hört unterschiedliches.
Würde aus Gründen der Vollständigkeit alle mitschicken - sonst sieht es so aus, als würdest du cherry-picking betreiben. Die 5 Seiten kann der Prof schon scrollen wenn es ihn nicht interessiert.
Gerade im Hinblick auf die Diss wäre mE wichtig, ob du ein eigenes Thema anstrebst (dann definitiv erläutern was dir vorschwebt und warum) oder ob du auch eine "Auftragsarbeit" erledigen würdest. Würde ich iE offen formulieren. Also dass du gerne zu Thema XY promovieren würdest, aber dir auch gut vorstellen kannst, eine Arbeit im Kernbereich der Forschungsfragen des LS zu verfassen... Da es bei dir ja zutrifft - warum nach dem zweiten Examen.
Zur Konkurrenz kann man ohne nähere Kenntnisse keine Aussage machen... Aber ist eher nicht so, dass sich da 30 Leute bewerben.
Ich habe das bislang so verstanden, dass die eigene Themensuche dazugehöre. Muss ich denn schon ein konkretes Thema angeben können für die WiMi Stelle? Bislang habe ich erstmal eben benannt, welche Bereiche mein Interesse geweckt haben aber das ist extrem breit quasi die Bezeichnung des Lehrstuhls abdeckend.
Ich hätte gedacht dann in Ruhe nach dem ref tiefgründiger einzusteigen, auch Inspiration genauer zu suchen wie man überhaupt erkennt ob sich das als Thema eignet. Ich habe eine Liste mit Ideen aber kann deren Eignung halt bislsng überhaupt nicht einschätzen, weil ich noch nicht genau weiß wie man das erkennt.
Edit: braucht es einen besonderen Grund für nach dem 2. Examen (ungehört ist das nicht) oder geht es mehr darum darauf Bezug zu nehmen. Bei mir ist es tatsächlich durch die Arbeiten während des Refs gewesen.
Das dein Thema schon steht wäre unüblich - Themensuche ist schon ein großer Teil der Arbeit. Wenn du ein potenzielles Thema benennen kannst, zeigt das aber, dass du mehr Gedanken gemacht hast. Die meisten wechseln bzw. konkretisieren das Thema dann ohnehin.
Eigene Themensuche gehört im Grundsatz dazu. Es kommt (zumindest in meinem Umfeld) aber auch oft dazu, dass Themen vergeben wurden. Würde das aber wie gesagt auch geschönt formulieren und keine Anspruchshaltung vermitteln.
Finde die Motivation nach dem Zweiten schon besonders und daher erklärenswert. Also rein positiv, allein schon weil man in der Position deutlich mehr andere Optionen hat und weiter von der Uni weg ist als nach dem Ersten.


