19.01.2026, 18:12
Hallo zusammen,
eigentlich möchte ich in die Justiz… Ich komme jedoch aus einem recht kleinen Bundesland, was die Bevölkerung angeht. Dementsprechend gibt es hier auch sehr viele kleine Amtsgerichte.
Ich sehe mich am ehesten im Zivilrecht. Strafrecht würde ich allenfalls am AG machen wollen, da ich Strafrecht in der Theorie zwar sehr gern mag, aber die Praxis mir weniger gefällt.
Beim Blick auf die hiesigen Geschäftsverteilungspläne fällt mir am AG auf:
-> sehr viele Richter für Familien- und Betreuungssachen
-> zum Teil nichtmal 1,0 Richter für Zivilrecht iÜ
Bei den LG bekomme ich mit, dass die Tendenz zunehmend zu einer Verschiebung der Arbeitskraft auf (weitere) Strafkammern geht. Das verwundert nicht, da die Zivilzahlen zurückgehen, die Strafzahlen eher steigen…
Auch wenn ich mir die Tendenz insoweit schon erklären kann, könnten vielleicht mal ein paar Praktiker und oder Berufseinsteiger rund um ihren fachlichen Einsatz erzählen? Interessieren würden mich insbesondere auch, wie es in größeren Bundesländern aussieht, insbesondere Hessen, evtl. auch die beiden süddeutschen Kandidaten. Und auch ein anderes kleines Land wie SH. Nach meinem „Gefühl“ dürfte es da (abgesehen von SH) zumindest mehr große Amtsgerichte geben und damit auch mehr als einen Richter, der Zivilrecht am jeweiligen Ort macht. Hier haben wir eigentlich nur ein Amtsgericht, welches das Wort „groß“ verdient.
Wie ich gerade feststellte, habe ich das falsche Forum erwischt 😅 verlegen oder löschen kann ich den Beitrag aber nicht
eigentlich möchte ich in die Justiz… Ich komme jedoch aus einem recht kleinen Bundesland, was die Bevölkerung angeht. Dementsprechend gibt es hier auch sehr viele kleine Amtsgerichte.
Ich sehe mich am ehesten im Zivilrecht. Strafrecht würde ich allenfalls am AG machen wollen, da ich Strafrecht in der Theorie zwar sehr gern mag, aber die Praxis mir weniger gefällt.
Beim Blick auf die hiesigen Geschäftsverteilungspläne fällt mir am AG auf:
-> sehr viele Richter für Familien- und Betreuungssachen
-> zum Teil nichtmal 1,0 Richter für Zivilrecht iÜ
Bei den LG bekomme ich mit, dass die Tendenz zunehmend zu einer Verschiebung der Arbeitskraft auf (weitere) Strafkammern geht. Das verwundert nicht, da die Zivilzahlen zurückgehen, die Strafzahlen eher steigen…
Auch wenn ich mir die Tendenz insoweit schon erklären kann, könnten vielleicht mal ein paar Praktiker und oder Berufseinsteiger rund um ihren fachlichen Einsatz erzählen? Interessieren würden mich insbesondere auch, wie es in größeren Bundesländern aussieht, insbesondere Hessen, evtl. auch die beiden süddeutschen Kandidaten. Und auch ein anderes kleines Land wie SH. Nach meinem „Gefühl“ dürfte es da (abgesehen von SH) zumindest mehr große Amtsgerichte geben und damit auch mehr als einen Richter, der Zivilrecht am jeweiligen Ort macht. Hier haben wir eigentlich nur ein Amtsgericht, welches das Wort „groß“ verdient.
Wie ich gerade feststellte, habe ich das falsche Forum erwischt 😅 verlegen oder löschen kann ich den Beitrag aber nicht
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
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Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
19.01.2026, 19:34
In BW verbringt man die Probezeit hälftig bei StA und Gericht. Am Strafrecht kommt man also nicht vorbei. Allerdings finde ich das eher bereichernd.
Übrigens kenne ich viele, die nie Fam machen wollten - und es jetzt nicht mehr hergeben wollen.
Betreuung ist vielleicht nicht juristisch spannend, aber in tatsächlicher Hinsicht doch auch ein interessanter Einblick.
Ich würde also zu einer gewissen Offenheit raten. Mittelfristig bekommt dann doch jeder das Rechtsgebiet, das er will, wenn er unbedingt will.
Übrigens kenne ich viele, die nie Fam machen wollten - und es jetzt nicht mehr hergeben wollen.
Betreuung ist vielleicht nicht juristisch spannend, aber in tatsächlicher Hinsicht doch auch ein interessanter Einblick.
Ich würde also zu einer gewissen Offenheit raten. Mittelfristig bekommt dann doch jeder das Rechtsgebiet, das er will, wenn er unbedingt will.


