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Strafrecht Aktenvortrag
Hesse
Unregistered
 
#1
21.07.2019, 13:20
Hallo,


man hört irgendwie immer viele Horrogeschichten, dass Aktenvorträge im Strafrecht nicht machbar wären bzw. keine guten Noten vergeben werden. Einen konnte ich jetzt schonmal mitverfolgen und der war wirklich nicht so einfach aber man kennt halt die Noten nicht. Kann hier jemand dazu was sagen, bzw. ob auch gute Punkte gegeben worden sind? Die Gerüchte kamen vornehmlich von eher schwachen Kandidaten, aber es waren auch bessere dabei, also weiß ich nicht, inwiefern es nur ein dummes Gerücht sein soll. Mir war das bei meiner Schwerpunktwahl ziemlich egal, da es, meiner Meinung nach, langfristig gesehen ziemlich dumm ist, seinen Schwerpunkt nach dem Rechtsgebiet des möglichst einfachen Aktenvortrags zu wählen und ich unbedingt später etwas mit Strafrecht machen möchte.

Ich bin nämlich immer noch der Meinung mit genügend Vorbereitung sollte auch da eine sehr gute Note drinnen sein. Wäre über Erfahrungsberichte erfreut.

Danke!
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Mein Tipp: Bereite Dich auf den Aktenvortrag mit den aktuellen Protokollen zu den Vorträgen vor, die derzeit im Examen laufen:

https://www.protokolle-assessorexamen.de/kostenlose-aktenvortraege.php

Auf derselben Seite findest Du auch eine Liste von kostenlosen Aktenvorträgen, die von verschiedenen Landesjustizprüfungsämtern zu Verfügung gestellt werden.
 
Gast
Unregistered
 
#2
21.07.2019, 13:40
Glückssache. Ich hatte in zwei meiner Versuche Strafrecht im Aktenvortrag. in meinem Erstversuch nur 7 Punkte obwohl nen Klausurschnitt mit 8,5. Im Verbesserungsversuch (mit deutlich weniger Vorbereitung) dann 13 Punke... die mündliche Prüfung ist eh Nonsenss, wie man sieht. Versuch das wesentliche in der Schriftlichen klar zu machen, damit du nicht von Glück abhängig bist
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Gast Hessen
Unregistered
 
#3
21.07.2019, 18:42
Ich hatte im strafrechtlichen  Aktenvortrag 12 Punkte (schriftliche Vornote 8,8). Meine Mitprüflinge hatten im AV Noten zwischen 6 und 14 Punkten. Ich persönlich habe den AV als gut machbar empfunden und die Benotung war sehr fair. Auch habe ich sonst von anderen in meinem Durchgang zum Großteil überdurchschnittlich gute Bewertungen des strafrechtlichen AV gehört.... Ich kann den strafrechtlichen AV nur empfehlen.
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Hesse
Unregistered
 
#4
21.07.2019, 19:52
Vielen Dank für die Antworten. Ich persönlich lasse mich durch Referendarstorys eigentlich auch weniger beeindrucken aber das wurde mir so oft persönlich gesagt, da war Nachfrage im Forum mal nötig. Klingt alles in Ordnung bzw. gut, dass man das entsprechende Glück brauch ist insoweit natürlich klar.
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Gast
Unregistered
 
#5
23.07.2019, 08:29
Strafrecht ist für schwache Kandidaten traditionell eine gute Wahl, weil man eigentlich nicht durchfallen kann. Solange du ein paar Tatbestände siehst, hast du die 4 Punkte sicher. Umgekehrt: Wenn du eine "gute" Note willst, musst du im Strafrecht wohl mehr können. Nichts übersehen und sauber und systematisch prüfen. Im Zivilrecht ist das anders. Findest du nicht die richtige Anspruchsgrundlage, bist du schon fast raus. Aber dafür kannst du auf der Punkteleiter auch einfacher nach oben klettern.
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YCN
Unregistered
 
#6
23.07.2019, 20:19
Ich hatte (in Wiesbaden) 12 Punkte im strafrechtlichen Aktenvortrag, aus meiner Gruppe kam keiner unter 8. Ich empfand den Vortrag als gut machbar und meine Note habe ich erreicht, obwohl ich den Bearbeitervermerk falsch verstanden habe. Solange du dich für Strafrecht interessierst bzw. deine Stärken dort liegen, sehe ich da kein Problem. Viel Erfolg.
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Gast
Unregistered
 
#7
23.07.2019, 21:07
Ich hatte in Düsseldorf 12 Punkte. Es war ein revisionsrechtlicher Kurzvortrag, wobei es ausschließlich auf materielles Recht ankam. Der Sachverhalt war zwar einfach gehalten, aber extrem umfangreich. Der Rest der Gruppe hatte zwischen 4 und 10 Punkten. Hauptkritikpunkt war bei allen inkl. meinem Vortrag die Sachverhaltswiedergabe, auf den die Kommission sehr großen Wert gelegt hat. Bei den schwachen Vorträgen haben sämtlich die Tatsachen zur inneren Tatseite der Tatbestände gefehlt, wobei es sich um 242, 249 StGB handelte. Das wurde sehr negativ bewertet. 

Kurz gesagt, worauf es der Kommission ankam:
- sauberer Sachverhalt, der alle relevanten Tatsachen enthält 
- strukturierte und vollständige Prüfung der Tatbestände 
- vernünftiger, strukturierter Vortragsstil mit Pausen und Überleitungen
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NRW
Unregistered
 
#8
25.07.2019, 11:19
Zum letzten Kommentar: Ich hatte zwar damals kein StrafR sondern ÖffR in der mündl. Prüfung, aber ich war ebenso überrascht, was für einen immensen Wert die Prüfer auf die Wiedergabe des Sachverhalts mit allen auch nur entfernt relevanten Details gelegt haben. Bei allen Prüflingen wurde entsprechendes später moniert.
Im Übrigen ist beim Strafrecht, wie vom Vorkommentator schon angemerkt, sowohl in der mündl. Prüfung als auch in den Klausuren beim Sachverhalt eines der wichtigsten Dinge, dass man Feststellungen zur subjektiven Seite trifft; allein dadurch, dass man dies tut, hebt man sich schon deutlich von der Masse der anderen Referendare ab.
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GPAHHSHHB
Unregistered
 
#9
23.09.2019, 12:51
Ich habe gerade einen strafrechtlichen Aktenvortrag hinter mir (letzte Woche). Die Benotung war sehr unterschiedlich (5 bis 14 Punkte), der Aktenvortrag wurde von der Kommission als einfach eingestuft (meines Erachtens berechtigt).

Der Vorsitzender hat uns noch mal am Ende darauf hingewiesen, dass selbstverständliches auch kurz zu halten war und man diesen Aktenvortrag "problemlos" auch in 7 bis 9 Minuten hätte halten können, so hätte man "den Griff in die Kasse" ohne große Umwege als (einfachen) Diebstahl darstellen können.

Was ich von den GPA-Strafrechtskollegen gehört habe, entspricht es auch den Eindruck anderer Referendare hier in HH.
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Gast
Unregistered
 
#10
18.09.2021, 20:29
Wie bereitet man sich am besten vor, wenn man materiell nicht mehr so fit ist.  Computer ? Strafrecht ist mein absolutes Hassfach, hatte echt gehofft mal Glück zu haben und Örecht zu bekommen, aber naja. 
Wer hat es denn schon hinter sich und kann paar gute Ratschläge geben? 
Lieben Dank
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