03.01.2021, 21:52
03.01.2021, 23:02
Mittelstand kann halt für Angestellte Anwälte zum Einstieg 50K-100K bedeuten, entsprechend wird die range auch bei den Partnern sein..
04.01.2021, 12:14
Ohne die Definition von "mittelständisch" die zugrunde gelegt werden soll zu kennen, ist eine Antwort auf die Frage wirklich müßig. Außerdem spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle. Die Kanzleien die in D wohl zum Mittelstand gehören - wenn man den denn nun an der Anzahl der Berufsträger festmachen will - pendelt sich so bei ca. 100 Berufsträgern ein. Hier dürften die Einkommen der Partner ungefähr dem gesagten entsprechen, obwohl es natürlich schwer abhängig vom jeweiligen Rechtsgebiet, Renomee etc. ist.
Nicht außer Acht lassen sollte man allerdings regional verwurzelte deutlich kleinere Einheiten. Es gibt viele Kanzleien mit Sitz in bestimmten Regionen bei denen die Partner ein durchaus vergleichbares Einkommen haben. Das liegt vor allem daran, dass es viele Unternehmen (= Mandanten) gibt, die Wert auf eine regionale anwaltliche Betreuung legen. Mir fallen da spontan Ostwestfalen bzw. das Ruhrgebiet ein.
Nicht außer Acht lassen sollte man allerdings regional verwurzelte deutlich kleinere Einheiten. Es gibt viele Kanzleien mit Sitz in bestimmten Regionen bei denen die Partner ein durchaus vergleichbares Einkommen haben. Das liegt vor allem daran, dass es viele Unternehmen (= Mandanten) gibt, die Wert auf eine regionale anwaltliche Betreuung legen. Mir fallen da spontan Ostwestfalen bzw. das Ruhrgebiet ein.
04.01.2021, 12:41
Als Referenz: Mein Onkel war über 15 Jahre Anwalt und Partner in einer Kanzlei mit 12 Rechtsanwälten (NRW, keine Großstadt, aber in Umgebung viele Kommunen mit 20.000-40.000 Einwohner). Er hat mit über 45 Jahren durch Kontakte lieber eine Stelle als Syndikus in einem Verband angenommen. Geregelte Arbeitszeiten, ordentliches Gehalt waren ausschlaggebend. Ich weiß aber nicht, wie viel er vorher und jetzt verdient.
04.01.2021, 12:44
(04.01.2021, 12:41)Gast schrieb: Als Referenz: Mein Onkel war über 15 Jahre Anwalt und Partner in einer Kanzlei mit 12 Rechtsanwälten (NRW, keine Großstadt, aber in Umgebung viele Kommunen mit 20.000-40.000 Einwohner). Er hat mit über 45 Jahren durch Kontakte lieber eine Stelle als Syndikus in einem Verband angenommen. Geregelte Arbeitszeiten, ordentliches Gehalt waren ausschlaggebend. Ich weiß aber nicht, wie viel er vorher und jetzt verdient.
Macht den ganzen Beitrag eher semi nützlich ;)
04.01.2021, 12:48
(04.01.2021, 12:44)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:41)Gast schrieb: Als Referenz: Mein Onkel war über 15 Jahre Anwalt und Partner in einer Kanzlei mit 12 Rechtsanwälten (NRW, keine Großstadt, aber in Umgebung viele Kommunen mit 20.000-40.000 Einwohner). Er hat mit über 45 Jahren durch Kontakte lieber eine Stelle als Syndikus in einem Verband angenommen. Geregelte Arbeitszeiten, ordentliches Gehalt waren ausschlaggebend. Ich weiß aber nicht, wie viel er vorher und jetzt verdient.
Macht den ganzen Beitrag eher semi nützlich ;)
Ist zumindest Indikator, dass bspw. gesicherte 70.000 bei geregelten Arbeitszeiten lukrativer als 80.000 sind, wo man oft bis 20.00 uhr im Büro hockt und das unternehmerische Risiko trägt. Zumindest ab einem gewissen Alter.
04.01.2021, 12:59
(04.01.2021, 12:48)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:44)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:41)Gast schrieb: Als Referenz: Mein Onkel war über 15 Jahre Anwalt und Partner in einer Kanzlei mit 12 Rechtsanwälten (NRW, keine Großstadt, aber in Umgebung viele Kommunen mit 20.000-40.000 Einwohner). Er hat mit über 45 Jahren durch Kontakte lieber eine Stelle als Syndikus in einem Verband angenommen. Geregelte Arbeitszeiten, ordentliches Gehalt waren ausschlaggebend. Ich weiß aber nicht, wie viel er vorher und jetzt verdient.
Macht den ganzen Beitrag eher semi nützlich ;)
Ist zumindest Indikator, dass bspw. gesicherte 70.000 bei geregelten Arbeitszeiten lukrativer als 80.000 sind, wo man oft bis 20.00 uhr im Büro hockt und das unternehmerische Risiko trägt. Zumindest ab einem gewissen Alter.
Oder er hat in den letzten zehn Jahren so gut verdient, dass sein Haus praktisch abbezahlt ist, er genügend Rücklagen gebildet hat und ihm nun weniger Arbeit und Freizeit bei einem sicheren Job wichtiger sind, statt für noch mehr Geld viel zu arbeiten. Diese Variante muss nicht wahrscheinlich sein aber es zeigt, dass die Intention von Menschen sehr vielfältig sein kann.
04.01.2021, 13:01
(04.01.2021, 12:59)Gast Gast schrieb:(04.01.2021, 12:48)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:44)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:41)Gast schrieb: Als Referenz: Mein Onkel war über 15 Jahre Anwalt und Partner in einer Kanzlei mit 12 Rechtsanwälten (NRW, keine Großstadt, aber in Umgebung viele Kommunen mit 20.000-40.000 Einwohner). Er hat mit über 45 Jahren durch Kontakte lieber eine Stelle als Syndikus in einem Verband angenommen. Geregelte Arbeitszeiten, ordentliches Gehalt waren ausschlaggebend. Ich weiß aber nicht, wie viel er vorher und jetzt verdient.
Macht den ganzen Beitrag eher semi nützlich ;)
Ist zumindest Indikator, dass bspw. gesicherte 70.000 bei geregelten Arbeitszeiten lukrativer als 80.000 sind, wo man oft bis 20.00 uhr im Büro hockt und das unternehmerische Risiko trägt. Zumindest ab einem gewissen Alter.
Oder er hat in den letzten zehn Jahren so gut verdient, dass sein Haus praktisch abbezahlt ist, er genügend Rücklagen gebildet hat und ihm nun weniger Arbeit und Freizeit bei einem sicheren Job wichtiger sind, statt für noch mehr Geld viel zu arbeiten. Diese Variante muss nicht wahrscheinlich sein aber es zeigt, dass die Intention von Menschen sehr vielfältig sein kann.
Oder er ist geschieden um der Frau weniger Unterhalt zahlen zu müssen, hat er einen unattraktiveren Job angenommen.
04.01.2021, 13:03
(04.01.2021, 12:48)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:44)Gast schrieb:(04.01.2021, 12:41)Gast schrieb: Als Referenz: Mein Onkel war über 15 Jahre Anwalt und Partner in einer Kanzlei mit 12 Rechtsanwälten (NRW, keine Großstadt, aber in Umgebung viele Kommunen mit 20.000-40.000 Einwohner). Er hat mit über 45 Jahren durch Kontakte lieber eine Stelle als Syndikus in einem Verband angenommen. Geregelte Arbeitszeiten, ordentliches Gehalt waren ausschlaggebend. Ich weiß aber nicht, wie viel er vorher und jetzt verdient.
Macht den ganzen Beitrag eher semi nützlich ;)
Ist zumindest Indikator, dass bspw. gesicherte 70.000 bei geregelten Arbeitszeiten lukrativer als 80.000 sind, wo man oft bis 20.00 uhr im Büro hockt und das unternehmerische Risiko trägt. Zumindest ab einem gewissen Alter.
Ich verstehe natürlich, was du meinst, das lässt sich allerdings kaum verallgemeinern. Allein das Verhältnis Arbeitszeit - Verdienst zu betrachten, lässt zumindest für mich viel zu viele Faktoren unberücksichtigt. Das ist auch der Grund, warum ich diese Threads in denen es ausschließlich um den Verdient geht, nciht wirklich sinnvoll finde.
04.01.2021, 13:08
am Wahrscheinlichsten haben ihn die Mandanten einfach nur noch genervt und er kein Bock mehr drauf

