28.11.2020, 18:15
Genau. In Nürnberg gibt es leider nicht so viele Alternativen und ich kann/möchte nicht wegziehen.
28.11.2020, 18:16
Siemens in Erlangen?
28.11.2020, 18:17
Geh zu Siemens, gibt 100k
28.11.2020, 18:20
Keine Stellen ausgeschrieben :(
28.11.2020, 18:48
Nürnberg-Erlangen ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands.
Siemens, Adidas, Schaeffler etc.
Vielleicht einfach mal initiativ bewerben.
Siemens, Adidas, Schaeffler etc.
Vielleicht einfach mal initiativ bewerben.
28.11.2020, 18:51
(28.11.2020, 18:48)Gast schrieb: Nürnberg-Erlangen ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands.
Siemens, Adidas, Schaeffler etc.
Vielleicht einfach mal initiativ bewerben.
Das stimmt. Dennoch ist der Markt für Juristen im Vergleich zu anderen Städten nicht so attraktiv.
Initiativbewerbungen sind leider in den Job-Portalen der Unternehmen nicht vorgesehen. Mal schauen.
Hat sonst noch jemand Erfahrung mit Kanzleien in der Region?
28.11.2020, 19:25
Bissel und Partner in Erlangen. Haben hohe Anforderungen, da der Anwaltsmarkt in der Region eher Mau ist und Erlangen Universitätsstadt mit hoher Lebensqualität ist.
Bei Siemens als Jurist arbeiten heißt nicht automatisch 100.000. Stellen gibt es auch bei Tochtergesellschaften oder zB im allg. ZR, die weit unter 100.000 liegen
Ansonsten: EY
Bei Siemens als Jurist arbeiten heißt nicht automatisch 100.000. Stellen gibt es auch bei Tochtergesellschaften oder zB im allg. ZR, die weit unter 100.000 liegen
Ansonsten: EY
28.11.2020, 21:29
(28.11.2020, 17:47)Gast schrieb:(28.11.2020, 15:50)Gast schrieb:(28.11.2020, 15:11)GastER schrieb: Hallo,
kann man nicht pauschal sagen und kommt auf das eigene Verhandlungsgeschick, die Noten und die Berufserfahrung an.
Würde das Spektrum bis 75k sehen, jedoch 75k eher nicht als Standard-Gehalt.
Interessant. Habe volle Kriegsbemalung, 75k müsste dann wohl möglich sein.
Wer geht mit Doppelprädikat, Dr. und LLM bitte zu Rödl?
Wenn schon Wirtschaftsprüfer, dann wenigstens Big4. PWC sind doch in fast jeder größeren Stadt vertreten. Bei Rödl&Partner wird Leuten ohne Berufserfahrung nicht mehr als 65k gezahlt, in der Regel aber eher 60k. Mit den Qualifikationen ist das schon echt wenig.
28.11.2020, 21:51
(28.11.2020, 21:29)Gast schrieb:(28.11.2020, 17:47)Gast schrieb:(28.11.2020, 15:50)Gast schrieb:(28.11.2020, 15:11)GastER schrieb: Hallo,
kann man nicht pauschal sagen und kommt auf das eigene Verhandlungsgeschick, die Noten und die Berufserfahrung an.
Würde das Spektrum bis 75k sehen, jedoch 75k eher nicht als Standard-Gehalt.
Interessant. Habe volle Kriegsbemalung, 75k müsste dann wohl möglich sein.
Wer geht mit Doppelprädikat, Dr. und LLM bitte zu Rödl?
Wenn schon Wirtschaftsprüfer, dann wenigstens Big4. PWC sind doch in fast jeder größeren Stadt vertreten. Bei Rödl&Partner wird Leuten ohne Berufserfahrung nicht mehr als 65k gezahlt, in der Regel aber eher 60k. Mit den Qualifikationen ist das schon echt wenig.
Pwc zahlt doch auch nur 65-70k
06.03.2022, 13:12
Kenne mehrere Person, die eine Zeit bei Rödl gearbeitet haben. Es gibt Vorteile an Rödl, ich würde in Nürnberg aber immer EY, KPMG oder PWC vorziehen. Bei den letzteren ist man nach 5 Jahren -wenn man sich gut anstellt und es im Team und am Standort gut läuft- im Bereich von EUR 100.000 p.a. Bei Rödl ist das nach allem, was ich gehört habe, praktisch undenkbar (EUR 72.000-75.000 ist realistischer). Rödl ist eine Adresse, die einem wirtschaftsrechtliche Beratung auf gehobenem Niveau ermöglicht, wenn man 2 höhere ausreichend hat - da hat man in der Regel nämlich keine besseren Alternativen. Auch wenn ihr eine besondere Sprache sprecht und z.B. eine Zeit in Spanien oder Osteuropa verbringen wollt, um dort trotzdem in deutscher Sprache deutsche Mandanten (bei Vergütung auf lokalem Vergütungsniveau) zu beraten, ist Rödl sehr attraktiv.
Allerdings gelten nur wenige Einheiten als knausriger. Das fängt bei Kleinigkeiten an: Bei der Weihnachtsfeier zahlen Angestellte z.B. ab 22:00 Uhr ihre Getränke selbst (weiß nicht, ob das letztes Jahr auch so war), davor gibt es Hauswein, Bier und Softdrinks. Früher haben Associate Partner einen Geschäftswagen (nur Basismodell ohne Aufpreis) bekommen, mussten aber die Einlagerung der Winter-/und Sommerreifen von knapp EUR 50 jedes Jahr aus eigener Tasche bezahlen. Das Einstiegsgehalt für Rechtsanwälte beträgt mittlerweile meist EUR 55.000 + max. EUR 5.000 Bonus (vor 2010 waren es wohl knapp unter EUR 40.000). Den Bewerbern erzählt man häufig, dass dieses Gehalt bei guter Leistung sehr schnell ansteigen könne und man nach 3-4 Jahren in ganz anderen Gehaltssphären unterwegs sei, dafür aber von Tag 1 an Mandantenkontakt habe und sich wunderbar ein eigenes Netzwerk aufbauen könne. Die Realität sieht dann häufig so aus, dass es jedes Jahr homöopathische Gehaltserhöhungen von EUR 2.000-3.000 gibt. Die Teamleiter und Partner (die bis vor kurzer Zeit keine Equity-Partner waren) rechtfertigen dies dann mit Aussagen wie "dieses Jahr ist das Geld einfach nicht da, aber ich sehe großes Potenzial in dir und ich bin mir sicher, dass es nächstes Jahr eine satte Gehaltserhöhung gibt, wenn du EUR 60.000-80.000 mehr Umsatz bringst." Dass solche Sätze 2021 fallen, wenn R&P unmittelbar vorher ein Rekordjahr verkündet hat, stärkt nicht unbedingt das Vertrauen. Gerne bekommen Mitarbeiter statt einer Gehaltserhöhung einen Titel. Du kannst Associate Partner sein und ein Fixgehalt von EUR 80.000 haben. Wenn du bei Rödl marktübliche Gehaltserhöhungen bekommen wilst, musst du entweder einen tollen Chef haben (die gibt es dort auch, sind aber selten) oder alle zwei Jahre kündigen! Lest euch mal die Bewertungen bei kununu durch und überlegt euch bei den guten Bewertungen nach Lektüre von Schlagwörtern und Aufbau der Rezension, ob diese authentisch sind oder sich möglicherweise auffallend deutlich ähneln.
Rödl ist in Nordbayern wahnsinnig gut vernetzt und hätte durch sein Cross-Selling-Potenzial (MDP-Einheit) das Potenzial, der attraktivste Arbeitgeber in der Region und ein Magnet für gute Leute zu sein. Man hat aber den Eindruck, dass die Familie lange zu sparsam war, um Leistungsträger angemessen zu bezahlen. Gute Leute gibt es dort deshalb eher selten (das war noch krasser, als man mit Beiten noch einen deutlich besser zahlenden Konkurrenten in der gleichen Stadt hatte). Wegen des Gehaltsniveaus gewinnt Rödl auch so gut wie nie attraktive Quereinsteiger (Ausnahme war letztes Jahr von der Recke in Stuttgart und am Münchener Standort arbeitet sogar ein Partner, der vorher Associate bei Hengeler war). Rödl hat sich wegen der Ortsbindung mancher Franken allerdings immer wieder Mitarbeiter mit guten Qualifikationen sichern können (einer davon ist 2021 nach zwei Jahren BE zu Milbank und hat sein Gehalt deutlich mehr als verdoppelt). Vielleicht ändert sich die Vergütungskultur bei Rödl mit der sukzessiven Öffnung der Partnerschaft, lange Zeit war es ein Kampf vieler um kleine Kuchenstücke einschließlich der damit einhergehenden Mentalität.
Andere Namen in Nürnberg sind: EY, KPMG (Kauth sehr gut im Corporate/M&A), PWC (PWC hat mit Wacker ein echtes VC-Zugpferd, gearbeitet wird dort allerdings nicht wenig), Meinhardt Gieseler im Bankrecht auf Bankenseite (Kultur eher angestaubt), Thorwart als alteingesessener Player, Bissel + Partner (man hört dort von eher schlechter Stimmung) in Erlangen. Klein aber fein sind Beisse & Rath (beste Kontakte zu Private Clients und hochwertige Mandate) und Theopark (junge ehemalige Rödl-Partner; Schaaf als Distressed M&A-Experte, Giesecke wohl sehr gut im GesR). Geldtechnisch ist es dort überall schwer, mit wesentlich mehr als EUR 65.000 einzusteigen. Würde mir genau überlegen, wo ich (später) hin will- gute Exitoptionen hast du aus einer Big4-Einheit heraus und du kannst auch von dort aus nach 3 Jahren in eine kleinere Einheit wie Bissel/Beisse/Theopark wechseln. Die ehemaligen Beiten-Anwälte, die sehr erfolgreich sind, sind zu KPMG oder zu Beisse & Rath gegangen.
Allerdings gelten nur wenige Einheiten als knausriger. Das fängt bei Kleinigkeiten an: Bei der Weihnachtsfeier zahlen Angestellte z.B. ab 22:00 Uhr ihre Getränke selbst (weiß nicht, ob das letztes Jahr auch so war), davor gibt es Hauswein, Bier und Softdrinks. Früher haben Associate Partner einen Geschäftswagen (nur Basismodell ohne Aufpreis) bekommen, mussten aber die Einlagerung der Winter-/und Sommerreifen von knapp EUR 50 jedes Jahr aus eigener Tasche bezahlen. Das Einstiegsgehalt für Rechtsanwälte beträgt mittlerweile meist EUR 55.000 + max. EUR 5.000 Bonus (vor 2010 waren es wohl knapp unter EUR 40.000). Den Bewerbern erzählt man häufig, dass dieses Gehalt bei guter Leistung sehr schnell ansteigen könne und man nach 3-4 Jahren in ganz anderen Gehaltssphären unterwegs sei, dafür aber von Tag 1 an Mandantenkontakt habe und sich wunderbar ein eigenes Netzwerk aufbauen könne. Die Realität sieht dann häufig so aus, dass es jedes Jahr homöopathische Gehaltserhöhungen von EUR 2.000-3.000 gibt. Die Teamleiter und Partner (die bis vor kurzer Zeit keine Equity-Partner waren) rechtfertigen dies dann mit Aussagen wie "dieses Jahr ist das Geld einfach nicht da, aber ich sehe großes Potenzial in dir und ich bin mir sicher, dass es nächstes Jahr eine satte Gehaltserhöhung gibt, wenn du EUR 60.000-80.000 mehr Umsatz bringst." Dass solche Sätze 2021 fallen, wenn R&P unmittelbar vorher ein Rekordjahr verkündet hat, stärkt nicht unbedingt das Vertrauen. Gerne bekommen Mitarbeiter statt einer Gehaltserhöhung einen Titel. Du kannst Associate Partner sein und ein Fixgehalt von EUR 80.000 haben. Wenn du bei Rödl marktübliche Gehaltserhöhungen bekommen wilst, musst du entweder einen tollen Chef haben (die gibt es dort auch, sind aber selten) oder alle zwei Jahre kündigen! Lest euch mal die Bewertungen bei kununu durch und überlegt euch bei den guten Bewertungen nach Lektüre von Schlagwörtern und Aufbau der Rezension, ob diese authentisch sind oder sich möglicherweise auffallend deutlich ähneln.
Rödl ist in Nordbayern wahnsinnig gut vernetzt und hätte durch sein Cross-Selling-Potenzial (MDP-Einheit) das Potenzial, der attraktivste Arbeitgeber in der Region und ein Magnet für gute Leute zu sein. Man hat aber den Eindruck, dass die Familie lange zu sparsam war, um Leistungsträger angemessen zu bezahlen. Gute Leute gibt es dort deshalb eher selten (das war noch krasser, als man mit Beiten noch einen deutlich besser zahlenden Konkurrenten in der gleichen Stadt hatte). Wegen des Gehaltsniveaus gewinnt Rödl auch so gut wie nie attraktive Quereinsteiger (Ausnahme war letztes Jahr von der Recke in Stuttgart und am Münchener Standort arbeitet sogar ein Partner, der vorher Associate bei Hengeler war). Rödl hat sich wegen der Ortsbindung mancher Franken allerdings immer wieder Mitarbeiter mit guten Qualifikationen sichern können (einer davon ist 2021 nach zwei Jahren BE zu Milbank und hat sein Gehalt deutlich mehr als verdoppelt). Vielleicht ändert sich die Vergütungskultur bei Rödl mit der sukzessiven Öffnung der Partnerschaft, lange Zeit war es ein Kampf vieler um kleine Kuchenstücke einschließlich der damit einhergehenden Mentalität.
Andere Namen in Nürnberg sind: EY, KPMG (Kauth sehr gut im Corporate/M&A), PWC (PWC hat mit Wacker ein echtes VC-Zugpferd, gearbeitet wird dort allerdings nicht wenig), Meinhardt Gieseler im Bankrecht auf Bankenseite (Kultur eher angestaubt), Thorwart als alteingesessener Player, Bissel + Partner (man hört dort von eher schlechter Stimmung) in Erlangen. Klein aber fein sind Beisse & Rath (beste Kontakte zu Private Clients und hochwertige Mandate) und Theopark (junge ehemalige Rödl-Partner; Schaaf als Distressed M&A-Experte, Giesecke wohl sehr gut im GesR). Geldtechnisch ist es dort überall schwer, mit wesentlich mehr als EUR 65.000 einzusteigen. Würde mir genau überlegen, wo ich (später) hin will- gute Exitoptionen hast du aus einer Big4-Einheit heraus und du kannst auch von dort aus nach 3 Jahren in eine kleinere Einheit wie Bissel/Beisse/Theopark wechseln. Die ehemaligen Beiten-Anwälte, die sehr erfolgreich sind, sind zu KPMG oder zu Beisse & Rath gegangen.








