24.08.2020, 20:56
(24.08.2020, 20:26)Gast schrieb: Wer derzeit zur GK will... :angel:Aussagen von solcher Pauschalität verbieten sich selbst bei noch so angespannter wirtschaftlicher Lage. Die Notenanforderungen der GK untserscheiden sich und nicht jede GK zieht die Anforderungen.
Zur Justiz, solange es noch geht. Wobei die Anforderungen dort auch wieder deutlich höher sind (VB+).
Bei den GKs aber wohl immer noch höher...
Ich mit meinen 18 + x Punkten in Summe und VB im ZWeiten bin das beste Beispiel: Nach dem Absenden meiner Bewerbung habe ich umgehend HR mit der Frage genervt, wie sich der weitere Prozess gestaltet. Mir wurde mitgeteilt, dass meine Bewerbung an den betreffenden Partner weitergelietet worden ist und HR nun auf das Feedback wartet. Hätte diese GK ihre Notenanforderungen hochgeschraubt, wäre meine Bewerbung schon direkt bei HR aussortiert worden. Die Notenanforderungen von besagter GK aus Vorcoronazeiten sind mir bekannt.
Trotz Corona gibt es realistische Perspektiven. Es gillt, diese zu ergreifen.
24.08.2020, 21:13
(24.08.2020, 20:17)Gast schrieb:(24.08.2020, 15:45)Gast schrieb:(24.08.2020, 15:00)Gast schrieb: Es gibt auch Einzelkanzleien, wo man nebenbei von Arbeitslosengeld lebt, weil man nicht genug Umsatz macht. Viele selbstständige Anwälte gehen pleite und geben dann ihre Zulassung zurück. Unternehmertum will gelernt sein. Das lernt man bei der Juristen Ausbildung aber nicht. Da hätte man BWL als Zweitstudium haben müssen.
In Mannheim lernt man das ;)
Das lernt man in überhaupt keinem Studium. Es geht hauptsächlich nicht um Buchführung oder Marketing, sondern um Geschäftssinn und Verkaufstalent.
Ahja. Erst heißt es man hätte BWL als Zweitstudium haben müssen und dann lernt man es doch in überhaupt keinem Studium.
24.08.2020, 21:20
(24.08.2020, 21:04)Gast schrieb:(24.08.2020, 21:00)Gast schrieb:(24.08.2020, 20:58)Gast schrieb:(24.08.2020, 20:57)Gast schrieb:(24.08.2020, 20:26)Gast schrieb: Wer derzeit zur GK will... :angel:
Zur Justiz, solange es noch geht. Wobei die Anforderungen dort auch wieder deutlich höher sind (VB+).
Bei den GKs aber wohl immer noch höher...
Bei der Justiz wird man über Jahre unter 2×13 nicht mehr reinkommen.
Die ersten Justizministerien gehen wohl eher von 28 in Summe aus; beide Examen werden einfach gerechnet. Mindestens aber ein Prädikat.
Wie kommt ihr denn auf so einen Schwachsinn? Als ob jetzt alle zur Justiz wollen..
Das war Ironie. Der Markt für solide bis gute Nachwuchsjuristen (idR ab 8.00 P.) ist immer noch herausragend. Gerade in der Justiz wird nicht „auf Vorrat“ eingestellt, sondern kontinuierlich nach aktuellem Bedarf. Und der ist da, wird in Anbetracht der Altersentwicklung bei vielen Kollegen auch noch zunehmen.
Wenn man bedenkt, dass in den nächsten 10 Jahren ca 40% aller Richter/Staatsanwälte in Pension gehen werden und die Anzahl der Absolventen in den letzten Jahren leicht stagnierte, steht relativ sicher mittelfristig kein enormer Notensprung für den Einstieg in der Justiz bevor. In einem Jahr sind wird mMn schon wieder am Punkt vor Corona angekommen.
Für Einstellungen in Kanzleien wird dies zwar auch abhängig sein von der Konjunktur, die sollte sich aber nächstes Jahr schon wieder erholt haben. Ggf finden hier Verschiebungen innerhalb der vor Corona beliebten Rechtsgebiete zu anderen Rechtsgebieten statt. Jedenfalls hatten auch Kanzleien vor Corona schon Probleme geeigneten Nachwuchs zu finden. Das wird sich doch mittelfristig nicht ändern. D.h. wer kann, sollte einfach Dr./LL.M oder sonstige Weiterbildung absolvieren, bis sich der Markt entspannt..
Die Zeit ist auf Bewerberseite
24.08.2020, 22:23
Stimme dir grundsätzlich zu. Der Staat orientiert sich aber durchaus auch an der Konjunktur. Wenn die Budgets knapp werden, werden Sachen wie Rechtsstaatlichkeit und Entlastung von Staatsanwälten nicht ganz oben auf der Liste stehen.
24.08.2020, 23:15
(24.08.2020, 18:31)Gastlich schrieb: Wie kann man im Kontext '19 Uhr Feierabend' von einem "schon" schreiben? Dieses Studium - inkl Drumherum - scheint einige zu maschinisieren.
„Erstmal GK, es sei denn, man will direkt schon um 19 Uhr Feierabend machen“
- das „direkt schon“ war auf „im ersten Berufsjahr“ bezogen, nicht auf die Uhrzeit.
21.10.2020, 19:59
Gibt‘s neue Erkenntnisse/Erfahrungen zur Situation ?
22.10.2020, 09:55
(21.10.2020, 19:59)Gast712308 schrieb: Gibt‘s neue Erkenntnisse/Erfahrungen zur Situation ?
Schwierig, aber nicht unmöglich. Habe mir einigen Absagen gefangen, einige Stellen selbst abgesagt und bin am Ende mit 9,x und 10,x in einer GK, die im betroffenen Bereich T1 ist, untergekommen. Also es kommt - wie immer in der schönen Jura - drauf an.
22.10.2020, 11:54
22.10.2020, 13:10
22.10.2020, 13:56
Ich verdiene 50k, weil ich kein Bock auf 60h Arbeit pro Woche habe.








