18.09.2026, 09:59
Ich wechsel von der Anwaltschaft in den ÖD und wollte fragen, ob andere diesen Wechsel auch schon vollzogen haben. Wie war das für euch? Bereut ihr eure Entscheidung? Ich muss jetzt meine Zulassung bald abgeben und ein bisschen wehmütig macht mich das jetzt doch.
18.09.2026, 12:15
Denk an die heutige Besoldung, Zulagen, work-life-Balance, Vereinbarkeit mit Familie sowie Pension ohne jeden Abzug beim Einkommen und die Wehmut verfliegt recht schnell.
18.09.2026, 12:39
(18.09.2026, 12:15)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: Denk an die heutige Besoldung, Zulagen, work-life-Balance, Vereinbarkeit mit Familie sowie Pension ohne jeden Abzug beim Einkommen und die Wehmut verfliegt recht schnell.
Er rechnet wohl mit einer Verbesserung der Wirtschaftslage und damit, dass dann auch die Stimmung hier im Forum sich wieder dreht ;)
Gestern, 09:51
(18.09.2026, 12:15)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: Denk an die heutige Besoldung, Zulagen, work-life-Balance, Vereinbarkeit mit Familie sowie Pension ohne jeden Abzug beim Einkommen und die Wehmut verfliegt recht schnell.
Das waren tatsächlich die Gründe, wieso ich den Berufszweig wechsel. Gerade das Thema Vereinbarkeit mit Familie und Arbeitsbedingungen. Aber mir hat die anwaltliche Tätigkeit an sich immer sehr viel Spaß gemacht.
Vor 7 Stunden
Vermisse die anwaltlicher Tätigkeit schon. Hat mir deutlich mehr Spaß gemacht. Ist aber natürlich sehr individuell. Mich stört zum Beispielen, dass ich so viel Arbeit „nicht-rechtlicher Art“ machen muss. Das langweilt mich. Spiele mit dem Gedanken, wieder zurück zu wechseln… aber will ich dauerhaft das Leben eines Anwalts mit den damit zusammenhängenden Entbehrungen führen? Ich weiß es (noch) nicht.
Zumal die Tätigkeit im ÖD natürlich sehr vielfältig ist. Kann mir vorstellen, dass ich im Justitiariat einer Behörde zufriedener wäre.
Zumal die Tätigkeit im ÖD natürlich sehr vielfältig ist. Kann mir vorstellen, dass ich im Justitiariat einer Behörde zufriedener wäre.
Vor 3 Stunden
Ich bin diesen Weg gegangen. Ich bin seit ein paar Jahren im öD und so froh darüber. Das war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Grundsätzlich war ich schon auch gerne Anwältin bzw. habe gerne sehr juristisch gearbeitet. ABER die Mandanten haben mich derart genervt, so ein Geschwätz den ganzen Tag über, dann ist man historisch betrachtet kein Dienstleister in der heutigen Realität aber schon und ich hasse es. Ich bieder mich nicht an. Ebenso habe ich diese Unflexibilität gehasst, dann dieses ständige feilschen ums Gehalt und man hat ständig Druck von allen Seiten. Dann hatte ich häufig das Gefühl, dass es so oder so niemanden interessiert, was ich da in meine Schriftsätze packe. Die Gegenseite lässt sich sowieso nicht überzeugen, dem Mandanten ist es eh egal, Hauptsache man macht halt was und dem Gericht ist es häufig auch egal gewesen. Dann hockt man da von morgens bis abends alleine in seinem Büro, weil die Kollegen auch keine Zeit haben, mal länger als 20 Minuten zu erzählen und starrt auf seinen Bildschirm.
Wie du siehst, ich bin froh, dass ich da raus bin. Jetzt habe ich das alles nicht mehr, ich arbeite absolut entspannt, habe mit A14 eine tolle Besoldung, Pension, Gleitzeit, 30 Rage Urlaub plus 1, entspannte Kollegen, keinen wirtschaftlichen Druck und als Frau kann ich auch nicht den Anschluss verlieren. Zudem bekomme ich noch Geld dafür, dass ich Kinder bekomme, wie toll ist das denn. Wirklich, ich bin so unendlich dankbar dafür, dass ich damals den Job bekommen habe. Ich habe aber auch wirklich einen tollen Chef.
Aber es stimmt schon, ich mache auch einiges, dass nicht immer juristisch ist. Ich bin fein damit und muss nicht ständig juristische Aufgaben erledigen. Nur ist das denke ich jedenfalls, doch eher die Regel als die Ausnahme.
Alles Gute für dich. Die wirst schon die richtige Entscheidung getroffen haben.
Wie du siehst, ich bin froh, dass ich da raus bin. Jetzt habe ich das alles nicht mehr, ich arbeite absolut entspannt, habe mit A14 eine tolle Besoldung, Pension, Gleitzeit, 30 Rage Urlaub plus 1, entspannte Kollegen, keinen wirtschaftlichen Druck und als Frau kann ich auch nicht den Anschluss verlieren. Zudem bekomme ich noch Geld dafür, dass ich Kinder bekomme, wie toll ist das denn. Wirklich, ich bin so unendlich dankbar dafür, dass ich damals den Job bekommen habe. Ich habe aber auch wirklich einen tollen Chef.
Aber es stimmt schon, ich mache auch einiges, dass nicht immer juristisch ist. Ich bin fein damit und muss nicht ständig juristische Aufgaben erledigen. Nur ist das denke ich jedenfalls, doch eher die Regel als die Ausnahme.
Alles Gute für dich. Die wirst schon die richtige Entscheidung getroffen haben.









