Referendarswelt
Juristen-
koffer
Ref-
Infoseiten
Stations-
börse
Buchladen Protokolle
& Co.
Richter-
Infoseiten
  • Suche
  • Deine Referendarswelt
    • Juristenkoffer.de - Kommentare mieten
    • RefNews - Das Blog zum Referendariat
    • Infoseiten zum Referendariat
    • Referendarbuchladen - Bücher für Rechtsreferendare
    • Stationsradar.de - Stationsangebote u. Nebenjobs
    • Protokolle-Assessorexamen.de - Protokolle für das 2. Examen
    • Referendarswelt - Die Stadt für Rechtsreferendare
    • Infoseiten: Richter / Staatsanwalt werden
Einloggen oder Registrieren » Hallo, Gast! Auch als Gast kannst Du Beiträge posten. Besser nutzbar ist das Forum aber, wenn Du Dich registrierst und einloggst.
Login
Benutzername/E-Mail:
Passwort: Passwort vergessen?
 
  1. Startseite
  2. Zur letzten Instanz - Das Forum für Rechtsreferendare
  3. Instanzen für Rechtsreferendare
  4. Berufseinstieg nach dem Referendariat
  5. Von der Anwaltschaft in den ÖD
Antworten

 
Von der Anwaltschaft in den ÖD
Neuorientierung
Junior Member
**
Beiträge: 11
Themen: 3
Registriert seit: Sep 2026
#1
18.09.2026, 09:59
Ich wechsel von der Anwaltschaft in den ÖD und wollte fragen, ob andere diesen Wechsel auch schon vollzogen haben. Wie war das für euch? Bereut ihr eure Entscheidung? Ich muss jetzt meine Zulassung bald abgeben und ein bisschen wehmütig macht mich das jetzt doch.
Suchen
Zitieren
Negatives Tatbestandsmerkmal
Member
***
Beiträge: 98
Themen: 1
Registriert seit: Aug 2024
#2
18.09.2026, 12:15
Denk an die heutige Besoldung, Zulagen, work-life-Balance, Vereinbarkeit mit Familie sowie Pension ohne jeden Abzug beim Einkommen und die Wehmut verfliegt recht schnell.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.09.2026, 12:16 von Negatives Tatbestandsmerkmal.)
Suchen
Zitieren
Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.303
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#3
18.09.2026, 12:39
(18.09.2026, 12:15)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:  Denk an die heutige Besoldung, Zulagen, work-life-Balance, Vereinbarkeit mit Familie sowie Pension ohne jeden Abzug beim Einkommen und die Wehmut verfliegt recht schnell.

Er rechnet wohl mit einer Verbesserung der Wirtschaftslage und damit, dass dann auch die Stimmung hier im Forum sich wieder dreht ;)
Suchen
Zitieren
Neuorientierung
Junior Member
**
Beiträge: 11
Themen: 3
Registriert seit: Sep 2026
#4
Gestern, 09:51
(18.09.2026, 12:15)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:  Denk an die heutige Besoldung, Zulagen, work-life-Balance, Vereinbarkeit mit Familie sowie Pension ohne jeden Abzug beim Einkommen und die Wehmut verfliegt recht schnell.

Das waren tatsächlich die Gründe, wieso ich den Berufszweig wechsel. Gerade das Thema Vereinbarkeit mit Familie und Arbeitsbedingungen. Aber mir hat die anwaltliche Tätigkeit an sich immer sehr viel Spaß gemacht.
Suchen
Zitieren
lup
Junior Member
**
Beiträge: 41
Themen: 2
Registriert seit: Feb 2025
#5
Vor 7 Stunden
Vermisse die anwaltlicher Tätigkeit schon. Hat mir deutlich mehr Spaß gemacht. Ist aber natürlich sehr individuell. Mich stört zum Beispielen, dass ich so viel Arbeit „nicht-rechtlicher Art“ machen muss. Das langweilt mich. Spiele mit dem Gedanken, wieder zurück zu wechseln… aber will ich dauerhaft das Leben eines Anwalts mit den damit zusammenhängenden Entbehrungen führen? Ich weiß es (noch) nicht. 
Zumal die Tätigkeit im ÖD natürlich sehr vielfältig ist. Kann mir vorstellen, dass ich im Justitiariat einer Behörde zufriedener wäre.
Suchen
Zitieren
Registriert
Junior Member
**
Beiträge: 21
Themen: 0
Registriert seit: Nov 2024
#6
Vor 3 Stunden
Ich bin diesen Weg gegangen. Ich bin seit ein paar Jahren im öD und so froh darüber. Das war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Grundsätzlich war ich schon auch gerne Anwältin bzw. habe gerne sehr juristisch gearbeitet. ABER die Mandanten haben mich derart genervt, so ein Geschwätz den ganzen Tag über, dann ist man historisch betrachtet kein Dienstleister in der heutigen Realität aber schon und ich hasse es. Ich bieder mich nicht an. Ebenso habe ich diese Unflexibilität gehasst, dann dieses ständige feilschen ums Gehalt und man hat ständig Druck von allen Seiten. Dann hatte ich häufig das Gefühl, dass es so oder so niemanden interessiert, was ich da in meine Schriftsätze packe. Die Gegenseite lässt sich sowieso nicht überzeugen, dem Mandanten ist es eh egal, Hauptsache man macht halt was und dem Gericht ist es häufig auch egal gewesen. Dann hockt man da von morgens bis abends alleine in seinem Büro, weil die Kollegen auch keine Zeit haben, mal länger als 20 Minuten zu erzählen und starrt auf seinen Bildschirm. 

Wie du siehst, ich bin froh, dass ich da raus bin. Jetzt habe ich das alles nicht mehr, ich arbeite absolut entspannt, habe mit A14 eine tolle Besoldung, Pension, Gleitzeit, 30 Rage Urlaub plus 1, entspannte Kollegen, keinen wirtschaftlichen Druck und als Frau kann ich auch nicht den Anschluss verlieren. Zudem bekomme ich noch Geld dafür, dass ich Kinder bekomme, wie toll ist das denn. Wirklich, ich bin so unendlich dankbar dafür, dass ich damals den Job bekommen habe. Ich habe aber auch wirklich einen tollen Chef. 

Aber es stimmt schon, ich mache auch einiges, dass nicht immer juristisch ist. Ich bin fein damit und muss nicht ständig juristische Aufgaben erledigen. Nur ist das denke ich jedenfalls, doch eher die Regel als die Ausnahme. 

Alles Gute für dich. Die wirst schon die richtige Entscheidung getroffen haben.
Suchen
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »
Antworten



 

Zur letzten Instanz

Das Forum "Zur letzten Instanz" ist das einzige Forum speziell für Rechtsreferendare. Diskutiere mit bei Fragen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst und zum Zweiten Staatsexamen!

Quick Links



Kontaktiere uns

E-Mail an uns  Datenschutzhinweise

Impressum 

Linearer Modus
Baumstrukturmodus