11.09.2026, 12:26
Hallo,
ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin hier im Forum. Jetzt bin ich dringend auf der Suche nach (schnellem) Rat für eine eigene Situation und wollte hier nach etwas Hilfe bitten. Die Entscheidung muss letztendlich natürlich ich selbst treffen, aber ich würde trotzdem gerne lesen, was mir erfahrenere Forumsmitglieder zu sagen haben.
Folgendes: ich habe dieses Jahr mit mäßigen Noten mein zweites Examen bestanden und befinde mich derzeit auf Jobsuche. Mir wird eine Position in einer kleineren Rechtsabteilung eines Unternehmens in Aussicht gestellt, bei der das Gehalt (58.000) etwas unter meinem persönlichen Minimum liegt. Das ist jetzt auch kein Beinbruch im Großen und Ganzen und für die Region selbst anscheinend auch noch im Durchschnitt. Die Lage ist auch ganz nett, insbesondere da im Umkreis vielversprechende Großstädte liegen. Und das Team ist ebenfalls super, die Chemie hat vorerst einmal gepasst. Kniffliger wird es hier: die Stelle ist befristet, da ich in Abwesenheit einer Kollegin einsteigen soll; vorerst für ein Jahr, intern werden zwei Jahre in Aussicht gestellt. Keine Garantie aber, da sich die Situation jederzeit ändern könnte. Ich hatte mich auf die Stelle beworben, weil sie beruflich sehr spannend klang und Vieles von dem abdeckt, das ich persönlich interessant und karrieremäßig vielversprechend finde (re: Berufserfahrung). Nachteil wäre, dass wir (als Familie) umziehen müssten. Ob sich das dann selbst für ein “Sprungbrett” mit etwas geringerem Gehalt lohnt, ist, was mich derzeit verwirrt. Da es schnell losgehen wird, erwarten sie natürlich auch eine schnelle Antwort.
Hinzu kommt, dass ich am Ende des Monats ein Vorstellungsgespräch für eine Position im ÖD habe, die definitiv - Gehalt und Stabilität - attraktiver wäre. Die Lage ist es nicht ganz so (im Vergleich zum obigen Angebot) und natürlich ist es nur ein erstes Vorstellungsgespräch und kein konkretes Angebot. Ich kann auch nicht mein Vorstellungsgespräch hier abwarten, bevor ich bei der anderen Stelle ab- oder zusage.
Das Risiko wäre also, am Ende mit gar nichts dazustehen und noch länger nach einem Job zu suchen.
Falls mir hier jemand eine schnelle Einschätzung geben könnte, was er/sie in dieser Situation tun würde, wäre ich sehr dankbar :)
LG
ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin hier im Forum. Jetzt bin ich dringend auf der Suche nach (schnellem) Rat für eine eigene Situation und wollte hier nach etwas Hilfe bitten. Die Entscheidung muss letztendlich natürlich ich selbst treffen, aber ich würde trotzdem gerne lesen, was mir erfahrenere Forumsmitglieder zu sagen haben.
Folgendes: ich habe dieses Jahr mit mäßigen Noten mein zweites Examen bestanden und befinde mich derzeit auf Jobsuche. Mir wird eine Position in einer kleineren Rechtsabteilung eines Unternehmens in Aussicht gestellt, bei der das Gehalt (58.000) etwas unter meinem persönlichen Minimum liegt. Das ist jetzt auch kein Beinbruch im Großen und Ganzen und für die Region selbst anscheinend auch noch im Durchschnitt. Die Lage ist auch ganz nett, insbesondere da im Umkreis vielversprechende Großstädte liegen. Und das Team ist ebenfalls super, die Chemie hat vorerst einmal gepasst. Kniffliger wird es hier: die Stelle ist befristet, da ich in Abwesenheit einer Kollegin einsteigen soll; vorerst für ein Jahr, intern werden zwei Jahre in Aussicht gestellt. Keine Garantie aber, da sich die Situation jederzeit ändern könnte. Ich hatte mich auf die Stelle beworben, weil sie beruflich sehr spannend klang und Vieles von dem abdeckt, das ich persönlich interessant und karrieremäßig vielversprechend finde (re: Berufserfahrung). Nachteil wäre, dass wir (als Familie) umziehen müssten. Ob sich das dann selbst für ein “Sprungbrett” mit etwas geringerem Gehalt lohnt, ist, was mich derzeit verwirrt. Da es schnell losgehen wird, erwarten sie natürlich auch eine schnelle Antwort.
Hinzu kommt, dass ich am Ende des Monats ein Vorstellungsgespräch für eine Position im ÖD habe, die definitiv - Gehalt und Stabilität - attraktiver wäre. Die Lage ist es nicht ganz so (im Vergleich zum obigen Angebot) und natürlich ist es nur ein erstes Vorstellungsgespräch und kein konkretes Angebot. Ich kann auch nicht mein Vorstellungsgespräch hier abwarten, bevor ich bei der anderen Stelle ab- oder zusage.
Das Risiko wäre also, am Ende mit gar nichts dazustehen und noch länger nach einem Job zu suchen.
Falls mir hier jemand eine schnelle Einschätzung geben könnte, was er/sie in dieser Situation tun würde, wäre ich sehr dankbar :)
LG
11.09.2026, 12:51
Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Die Wohnsituation kann ich jetzt nicht beurteilen, aber vielleicht kann man mit Homeoffice sogar dieses Thema etwas überbrücken (gerade am Anfang).
Trotzdem würde ich den Vorstellungsprozess beim öD aus 2 Gründen durchlaufen.
- wenn die Stelle dann passt und eine Zusage erteilt werden kann, kann man den ersten Job kündigen und wechseln. Ich weiß, da hat man dann vielleicht Skrupel, aber ein Arbeitsverhältnis ist keine Freundschaft, sondern Business und jeder muss sehen, wo er bleibt
- jedes Vorstellungsprozess bringt Erfahrung für die Zukunft. Vielleicht bewirbst du dich aus der Syndikusstelle dann doch wieder Richtung öD
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Die Wohnsituation kann ich jetzt nicht beurteilen, aber vielleicht kann man mit Homeoffice sogar dieses Thema etwas überbrücken (gerade am Anfang).
Trotzdem würde ich den Vorstellungsprozess beim öD aus 2 Gründen durchlaufen.
- wenn die Stelle dann passt und eine Zusage erteilt werden kann, kann man den ersten Job kündigen und wechseln. Ich weiß, da hat man dann vielleicht Skrupel, aber ein Arbeitsverhältnis ist keine Freundschaft, sondern Business und jeder muss sehen, wo er bleibt
- jedes Vorstellungsprozess bringt Erfahrung für die Zukunft. Vielleicht bewirbst du dich aus der Syndikusstelle dann doch wieder Richtung öD
11.09.2026, 13:36
(11.09.2026, 12:51)Freidenkender schrieb: Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Ordentliche Kündigung während einer Befristung?
11.09.2026, 14:00
(11.09.2026, 13:36)PaulePanther schrieb:(11.09.2026, 12:51)Freidenkender schrieb: Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Ordentliche Kündigung während einer Befristung?
Häufig wird dies vertraglich vereinbart (in meinen befristeten WiMi-Verträgen gab es das zB immer). Auch der AG möchte Dich im Zweifel schnell aus betrieblichen oder personenbedingten Gründen loswerden können.
In der Sache würde ich annehmen und das Bewerbungsverfahren weiter durchlaufen. Im Zweifel kannst Du kündigen oder einen Aufhebungsvertrag anbieten. It‘s just business.
11.09.2026, 14:41
(11.09.2026, 12:26)hmcounsel schrieb: Hallo,
ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin hier im Forum. Jetzt bin ich dringend auf der Suche nach (schnellem) Rat für eine eigene Situation und wollte hier nach etwas Hilfe bitten. Die Entscheidung muss letztendlich natürlich ich selbst treffen, aber ich würde trotzdem gerne lesen, was mir erfahrenere Forumsmitglieder zu sagen haben.
Folgendes: ich habe dieses Jahr mit mäßigen Noten mein zweites Examen bestanden und befinde mich derzeit auf Jobsuche. Mir wird eine Position in einer kleineren Rechtsabteilung eines Unternehmens in Aussicht gestellt, bei der das Gehalt (58.000) etwas unter meinem persönlichen Minimum liegt. Das ist jetzt auch kein Beinbruch im Großen und Ganzen und für die Region selbst anscheinend auch noch im Durchschnitt. Die Lage ist auch ganz nett, insbesondere da im Umkreis vielversprechende Großstädte liegen. Und das Team ist ebenfalls super, die Chemie hat vorerst einmal gepasst. Kniffliger wird es hier: die Stelle ist befristet, da ich in Abwesenheit einer Kollegin einsteigen soll; vorerst für ein Jahr, intern werden zwei Jahre in Aussicht gestellt. Keine Garantie aber, da sich die Situation jederzeit ändern könnte. Ich hatte mich auf die Stelle beworben, weil sie beruflich sehr spannend klang und Vieles von dem abdeckt, das ich persönlich interessant und karrieremäßig vielversprechend finde (re: Berufserfahrung). Nachteil wäre, dass wir (als Familie) umziehen müssten. Ob sich das dann selbst für ein “Sprungbrett” mit etwas geringerem Gehalt lohnt, ist, was mich derzeit verwirrt. Da es schnell losgehen wird, erwarten sie natürlich auch eine schnelle Antwort.
Hinzu kommt, dass ich am Ende des Monats ein Vorstellungsgespräch für eine Position im ÖD habe, die definitiv - Gehalt und Stabilität - attraktiver wäre. Die Lage ist es nicht ganz so (im Vergleich zum obigen Angebot) und natürlich ist es nur ein erstes Vorstellungsgespräch und kein konkretes Angebot. Ich kann auch nicht mein Vorstellungsgespräch hier abwarten, bevor ich bei der anderen Stelle ab- oder zusage.
Das Risiko wäre also, am Ende mit gar nichts dazustehen und noch länger nach einem Job zu suchen.
Falls mir hier jemand eine schnelle Einschätzung geben könnte, was er/sie in dieser Situation tun würde, wäre ich sehr dankbar :)
LG
Würde es ebenfalls annehmen und dann ggf. bei einer Zusage in den ÖD wechseln.
Wenn du eine lange Kündigungsfrist bzw. Befristung hast, ist das nicht dein Problem. Würde ich nur vorher nicht zu laut kommunizieren.
Bei uns, Finanzverwaltung NRW, ginge das ziemlich sicher.
Ansonsten wirst du mit kommunisuiertem Wechselwunsch auch aus einer befristeten Anstellung wechseln können.
Ansonsten kannst du doch auch etwas höher pokern, die brauchen schnell jemanden, ggf. mehr Gehalt möglich, Zuschuss zum Umzug, mehr HO und erstmal nicht umziehen...
11.09.2026, 16:11
(11.09.2026, 12:51)Freidenkender schrieb: Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Die Wohnsituation kann ich jetzt nicht beurteilen, aber vielleicht kann man mit Homeoffice sogar dieses Thema etwas überbrücken (gerade am Anfang).
Trotzdem würde ich den Vorstellungsprozess beim öD aus 2 Gründen durchlaufen.
- wenn die Stelle dann passt und eine Zusage erteilt werden kann, kann man den ersten Job kündigen und wechseln. Ich weiß, da hat man dann vielleicht Skrupel, aber ein Arbeitsverhältnis ist keine Freundschaft, sondern Business und jeder muss sehen, wo er bleibt
- jedes Vorstellungsprozess bringt Erfahrung für die Zukunft. Vielleicht bewirbst du dich aus der Syndikusstelle dann doch wieder Richtung öD
Danke erst einmal, dass du dir die Zeit genommen hast, mir zu antworten!
Zur Sache mit HO: die Möglichkeit habe ich, aber nur teilweise (2x die Woche), deswegen werden wir um einen Umzug nicht herumkommen. Das hat mir tatsächlich einiges an Kopfzerbrechen gemacht, aber ich denke, wir kriegen das schon hin.
Und ja, ich werde definitiv trotzdem zum Vorstellungsgespräch für die Stelle beim ÖD gehen.
Ansonsten tendiere ich auch dazu, anzunehmen, und die Antworten in diesem Thread ermutigen mich diesbezüglich und dahingehend, welche Optionen mir trotzdem offenbleiben :)
LG
11.09.2026, 16:26
(11.09.2026, 14:41)Homer S. schrieb:(11.09.2026, 12:26)hmcounsel schrieb: Hallo,
ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin hier im Forum. Jetzt bin ich dringend auf der Suche nach (schnellem) Rat für eine eigene Situation und wollte hier nach etwas Hilfe bitten. Die Entscheidung muss letztendlich natürlich ich selbst treffen, aber ich würde trotzdem gerne lesen, was mir erfahrenere Forumsmitglieder zu sagen haben.
Folgendes: ich habe dieses Jahr mit mäßigen Noten mein zweites Examen bestanden und befinde mich derzeit auf Jobsuche. Mir wird eine Position in einer kleineren Rechtsabteilung eines Unternehmens in Aussicht gestellt, bei der das Gehalt (58.000) etwas unter meinem persönlichen Minimum liegt. Das ist jetzt auch kein Beinbruch im Großen und Ganzen und für die Region selbst anscheinend auch noch im Durchschnitt. Die Lage ist auch ganz nett, insbesondere da im Umkreis vielversprechende Großstädte liegen. Und das Team ist ebenfalls super, die Chemie hat vorerst einmal gepasst. Kniffliger wird es hier: die Stelle ist befristet, da ich in Abwesenheit einer Kollegin einsteigen soll; vorerst für ein Jahr, intern werden zwei Jahre in Aussicht gestellt. Keine Garantie aber, da sich die Situation jederzeit ändern könnte. Ich hatte mich auf die Stelle beworben, weil sie beruflich sehr spannend klang und Vieles von dem abdeckt, das ich persönlich interessant und karrieremäßig vielversprechend finde (re: Berufserfahrung). Nachteil wäre, dass wir (als Familie) umziehen müssten. Ob sich das dann selbst für ein “Sprungbrett” mit etwas geringerem Gehalt lohnt, ist, was mich derzeit verwirrt. Da es schnell losgehen wird, erwarten sie natürlich auch eine schnelle Antwort.
Hinzu kommt, dass ich am Ende des Monats ein Vorstellungsgespräch für eine Position im ÖD habe, die definitiv - Gehalt und Stabilität - attraktiver wäre. Die Lage ist es nicht ganz so (im Vergleich zum obigen Angebot) und natürlich ist es nur ein erstes Vorstellungsgespräch und kein konkretes Angebot. Ich kann auch nicht mein Vorstellungsgespräch hier abwarten, bevor ich bei der anderen Stelle ab- oder zusage.
Das Risiko wäre also, am Ende mit gar nichts dazustehen und noch länger nach einem Job zu suchen.
Falls mir hier jemand eine schnelle Einschätzung geben könnte, was er/sie in dieser Situation tun würde, wäre ich sehr dankbar :)
LG
Würde es ebenfalls annehmen und dann ggf. bei einer Zusage in den ÖD wechseln.
Wenn du eine lange Kündigungsfrist bzw. Befristung hast, ist das nicht dein Problem. Würde ich nur vorher nicht zu laut kommunizieren.
Bei uns, Finanzverwaltung NRW, ginge das ziemlich sicher.
Ansonsten wirst du mit kommunisuiertem Wechselwunsch auch aus einer befristeten Anstellung wechseln können.
Ansonsten kannst du doch auch etwas höher pokern, die brauchen schnell jemanden, ggf. mehr Gehalt möglich, Zuschuss zum Umzug, mehr HO und erstmal nicht umziehen...
Auch dir ein herzliches Dankeschön für die Einschätzung! :)
Re: Pokern. Mit dem jetzigen Gehalt sind sie mir schon etwas entgegen gekommen (vorher hatten sie tiefer angesetzt) und es gibt unter bestimmten Voraussetzungen auch Boni. Mehr konnte ich dann leider nicht herausholen. Und die HO Regelung ist für alle Arbeitnehmer im Unternehmen so fix geregelt, daran kann sich auch nichts ändern.
LG
11.09.2026, 17:52
(11.09.2026, 14:00)HLLM schrieb:(11.09.2026, 13:36)PaulePanther schrieb:(11.09.2026, 12:51)Freidenkender schrieb: Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Ordentliche Kündigung während einer Befristung?
Häufig wird dies vertraglich vereinbart (in meinen befristeten WiMi-Verträgen gab es das zB immer). Auch der AG möchte Dich im Zweifel schnell aus betrieblichen oder personenbedingten Gründen loswerden können.
In der Sache würde ich annehmen und das Bewerbungsverfahren weiter durchlaufen. Im Zweifel kannst Du kündigen oder einen Aufhebungsvertrag anbieten. It‘s just business.
Ich arbeite auch nebenher noch als RA im Bereich Arbeitsrecht. Ich habe bis heute eigentlich keinen AV gesehen, in dem eine ordentliche Kündigung vertraglich vereinbart ist. Das ist absolut Usus und ich persönlich würde keinen befristeten Vertrag unterschreiben, der das nicht vorsieht
11.09.2026, 18:28
(11.09.2026, 17:52)Freidenkender schrieb:(11.09.2026, 14:00)HLLM schrieb:(11.09.2026, 13:36)PaulePanther schrieb:(11.09.2026, 12:51)Freidenkender schrieb: Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Ordentliche Kündigung während einer Befristung?
Häufig wird dies vertraglich vereinbart (in meinen befristeten WiMi-Verträgen gab es das zB immer). Auch der AG möchte Dich im Zweifel schnell aus betrieblichen oder personenbedingten Gründen loswerden können.
In der Sache würde ich annehmen und das Bewerbungsverfahren weiter durchlaufen. Im Zweifel kannst Du kündigen oder einen Aufhebungsvertrag anbieten. It‘s just business.
Ich arbeite auch nebenher noch als RA im Bereich Arbeitsrecht. Ich habe bis heute eigentlich keinen AV gesehen, in dem eine ordentliche Kündigung vertraglich vereinbart ist. Das ist absolut Usus und ich persönlich würde keinen befristeten Vertrag unterschreiben, der das nicht vorsieht
Du meinst sicher "keine" statt eine :-)
Auch ich als ehemalige Arbeitsrechtlerin kenne es so, dass trotz Befristung die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung vereinbart wird. Das ist eigentlich Standard.
Zurück zum Hauptthema: ich weiß nicht, ob ich die Stelle annehmen würde. Kommt vermutlich darauf an, was in der Gegend sonst so los ist, also welche Möglichkeiten du im Anschluss hast, denn es hört sich für mich danach an, als sei spätestens nach 2 Jahren wirklich Schluss in dem Unternehmen. Wenn es doof läuft, müsst ihr bei schlechter Lage wieder umziehen und das ist mit Ehepartner und Kindern im Hintergrund leichter gesagt als getan, denn dein Mann muss ja auch erstmal einen Job finden, ihr braucht für die Kinder eine neue Kita, neue Wohnung usw.
Ich persönlich würde daher für das eine Jahr pendeln vorziehen und mir eine kleine Miniwohnung am Arbeitsort nehmen. Montag früh hin, dann Montag und Dienstag zwei lange Tage, Mittwoch kurzer Tag und nach der Arbeit zurück. Do, Fr Home Office oder so ähnlich. So kenne ich das von Leuten die pendeln und zwei oder drei Bürotage haben.
Wenn das klappt, würde ich den Job annehmen.
11.09.2026, 22:31
(11.09.2026, 18:28)Egal_ schrieb:(11.09.2026, 17:52)Freidenkender schrieb:(11.09.2026, 14:00)HLLM schrieb:(11.09.2026, 13:36)PaulePanther schrieb:(11.09.2026, 12:51)Freidenkender schrieb: Annehmen!
Die stelle scheint zunächst ein gutes Sprungbrett zu sein und gerade mit nicht so guten Noten macht sich Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt manchmal besser als ein deutlich besseres Examen bei einem Berufseinsteiger.
Während der Befristung kann man suchen und der AG wird auch nicht überrascht sein, wenn man ein sicheres Angebot annimmt und während der Befristung kündigt.
Ordentliche Kündigung während einer Befristung?
Häufig wird dies vertraglich vereinbart (in meinen befristeten WiMi-Verträgen gab es das zB immer). Auch der AG möchte Dich im Zweifel schnell aus betrieblichen oder personenbedingten Gründen loswerden können.
In der Sache würde ich annehmen und das Bewerbungsverfahren weiter durchlaufen. Im Zweifel kannst Du kündigen oder einen Aufhebungsvertrag anbieten. It‘s just business.
Ich arbeite auch nebenher noch als RA im Bereich Arbeitsrecht. Ich habe bis heute eigentlich keinen AV gesehen, in dem eine ordentliche Kündigung vertraglich vereinbart ist. Das ist absolut Usus und ich persönlich würde keinen befristeten Vertrag unterschreiben, der das nicht vorsieht
Du meinst sicher "keine" statt eine :-)
Auch ich als ehemalige Arbeitsrechtlerin kenne es so, dass trotz Befristung die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung vereinbart wird. Das ist eigentlich Standard.
Zurück zum Hauptthema: ich weiß nicht, ob ich die Stelle annehmen würde. Kommt vermutlich darauf an, was in der Gegend sonst so los ist, also welche Möglichkeiten du im Anschluss hast, denn es hört sich für mich danach an, als sei spätestens nach 2 Jahren wirklich Schluss in dem Unternehmen. Wenn es doof läuft, müsst ihr bei schlechter Lage wieder umziehen und das ist mit Ehepartner und Kindern im Hintergrund leichter gesagt als getan, denn dein Mann muss ja auch erstmal einen Job finden, ihr braucht für die Kinder eine neue Kita, neue Wohnung usw.
Ich persönlich würde daher für das eine Jahr pendeln vorziehen und mir eine kleine Miniwohnung am Arbeitsort nehmen. Montag früh hin, dann Montag und Dienstag zwei lange Tage, Mittwoch kurzer Tag und nach der Arbeit zurück. Do, Fr Home Office oder so ähnlich. So kenne ich das von Leuten die pendeln und zwei oder drei Bürotage haben.
Wenn das klappt, würde ich den Job annehmen.
:D wie recht du hast!










