04.09.2026, 15:41
Ich bin vor einem guten Jahr in eine GK gegangen, weil ich es mal probieren wollte. Wegen Arbeitszeiten und schlechter Führung von meinem Chef möchte ich hier aber gerne weg. Die Frage ist bloss wann und wohin (:
Mich verunsichern die allgegenwärtigen Meldungen über den schlechten Arbeitsmarkt. Ich arbeite in einem Rechtsgebiet, dass überwiegend in GKs und Boutiquen gefragt ist und weniger in Unternehmen. In eine andere GK will ich aber nicht wechseln, da es dort mit den Arbeitszeiten nicht besser wird. Ich hätte einfach gerne einen Job, der nicht aus dauerhaftem Stress und Druck besteht. Max. 40h und ein regelmäßiger Feierabend wären mein Wunsch. Notfalls auch in einem anderen Rechtsgebiet. Mit meiner BE dürfte es leider noch nicht für inhouse/Syndicus reichen.
Aber ich denke auch, dass ich mit meiner aktuellen Stelle ziemlich Glück hatte, da meine Noten überdurchschnittlich, aber auch nicht überragend sind (aber bekannt durch Station). Dann frage ich mich wieder, ob ich mich nicht einfach erstmal weitermachen sollte. Ich weiß aber, dass ich weder in der GK Karriere machen will, noch dass ich hier noch fünf Jahre durchhalte, um dann bessere Chancen inhouse zu haben. Ich kann mir mittlerweile auch gut eine nicht kernjuristische Tätigkeit vorstellen.
Mich verunsichern die allgegenwärtigen Meldungen über den schlechten Arbeitsmarkt. Ich arbeite in einem Rechtsgebiet, dass überwiegend in GKs und Boutiquen gefragt ist und weniger in Unternehmen. In eine andere GK will ich aber nicht wechseln, da es dort mit den Arbeitszeiten nicht besser wird. Ich hätte einfach gerne einen Job, der nicht aus dauerhaftem Stress und Druck besteht. Max. 40h und ein regelmäßiger Feierabend wären mein Wunsch. Notfalls auch in einem anderen Rechtsgebiet. Mit meiner BE dürfte es leider noch nicht für inhouse/Syndicus reichen.
Aber ich denke auch, dass ich mit meiner aktuellen Stelle ziemlich Glück hatte, da meine Noten überdurchschnittlich, aber auch nicht überragend sind (aber bekannt durch Station). Dann frage ich mich wieder, ob ich mich nicht einfach erstmal weitermachen sollte. Ich weiß aber, dass ich weder in der GK Karriere machen will, noch dass ich hier noch fünf Jahre durchhalte, um dann bessere Chancen inhouse zu haben. Ich kann mir mittlerweile auch gut eine nicht kernjuristische Tätigkeit vorstellen.
04.09.2026, 23:05
Also was ist denn deine Frage? Dass der Arbeitsmarkt nicht gut ist, insbesondere bei Unternehmen und noch mehr bei nur geringer Berufserfahrung, ist ja jetzt kein Geheimnis.
Ein Freund von mir hat fast ein Jahr eine Stelle zum Direkteinstieg in Unternehmen gesucht. Und das mit 8,x und 7,x. Ich bekomme mit vergleichbaren Noten (insg. 16,8 aus beiden) auch kaum Antworten. Gerade wenn es ein wirklich GK spezifischer Bereich wie gewerblicher RS oder Kartellrecht ist, bringt Berufserfahrung leider nicht so viel.
Letztlich hat aber auch er etwas gefunden.
Ein Freund von mir hat fast ein Jahr eine Stelle zum Direkteinstieg in Unternehmen gesucht. Und das mit 8,x und 7,x. Ich bekomme mit vergleichbaren Noten (insg. 16,8 aus beiden) auch kaum Antworten. Gerade wenn es ein wirklich GK spezifischer Bereich wie gewerblicher RS oder Kartellrecht ist, bringt Berufserfahrung leider nicht so viel.
Letztlich hat aber auch er etwas gefunden.
05.09.2026, 09:25
Gibt auch Syndikus Stellen mit wenig BE
05.09.2026, 10:27
Deine Vorstellungen von WL-Balance und die Bereitschaft, auch etwas Nichtjuristisches zu machen, könnten auch zu einer Stelle im öD mit Schwerpunkt auf Führungsverantwortung passen.
06.09.2026, 09:15
Ich mache mir ähnliche Gedanken und mich verunsichert auch der Arbeitsmarkt. Aber du kannst ja einfach anfangen, dich zu bewerben. Wirst ja sehen, wie viel Rückmeldung du erhälst. 🤷🏼♂️
Meine Gedanken zu KI: Das Anwaltsein könnte sich stärker auf Aspekte konzentrieren, die eine KI übernehmen kann: Verhandeln , menschlicher Beistand für den Mandanten, Expertise um die KI zu kontrollieren (Think, Prompt, Check). Es gibt immer noch viele Menschen, die mit einem Menschen sprechen wollen. Wer zahlt mehrere hundert oder tausend Euro, weil ne KI gesagt hat : Du hast nen Anspruch ! Wer sitzt neben dem Mandanten im Gerichtstermin?
Das Anwaltsein wird auf lange Sicht erhalten bleiben.
Geht die neue Effizienz von KI über den Verlust an die Boomer, die in Rente gehen hinaus oder kompensiert sie ihn ?
Meine Gedanken zu KI: Das Anwaltsein könnte sich stärker auf Aspekte konzentrieren, die eine KI übernehmen kann: Verhandeln , menschlicher Beistand für den Mandanten, Expertise um die KI zu kontrollieren (Think, Prompt, Check). Es gibt immer noch viele Menschen, die mit einem Menschen sprechen wollen. Wer zahlt mehrere hundert oder tausend Euro, weil ne KI gesagt hat : Du hast nen Anspruch ! Wer sitzt neben dem Mandanten im Gerichtstermin?
Das Anwaltsein wird auf lange Sicht erhalten bleiben.
Geht die neue Effizienz von KI über den Verlust an die Boomer, die in Rente gehen hinaus oder kompensiert sie ihn ?
06.09.2026, 13:45
Aus ungekündigter Stellung zu suchen ist jedenfalls ziemlich ohne Risiko. Schau einfach, was es so gibt, und wenn es nicht gleich klappt, hast Du halt mehr Berufserfahrung und Geld.









