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Jobchancen mit ausreichendem zweitem Examen
Sonnenschein
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Themen: 3
Registriert seit: Apr 2025
#11
06.05.2026, 17:15
(06.05.2026, 09:50)Juraaa schrieb:  
(04.05.2026, 20:41)Sonnenschein schrieb:  
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!
Erstmal Glückwunsch! 
Der aktuelle Markt ist übel. Bei deiner Frage ist "Job in einer Kanzlei" vermutlich aber zu unpräzise, um es pauschal zu beantworten. Meinst du damit die hier vergöttertern Tier 1 GK's? Da wird es wohl eng derzeit... Irgendeine kleine ländliche Kanzlei im Verkehrsrecht? Wohl sicher ja. Irgendwas dazwischen? Je nach Stationen und Schwerpunkt und Standort wohl auch. NGO's kenne ich mich nicht aus. 

Ich kenne aber nicht wenige Leute mit vb/a oder b/a denen dass 2. Examen recht "übel" genommen wurde, was die Optionen und auch das Gehalt dann anging. Ein paar Ausnahmen gab es, die hatten allerdings auch eine einschlägige Dis.
Erstmal danke für deine Antwort:) Ich habe Auslandserfahrung und im Bereich Dispute/Litigation, Pro Bono und Wirtschaftsstrafrecht Erfahrung (SP war Völker und Europarecht). „Leider“ nur innerhalb der GK. Ich würde schon gerne nicht auf dem Land arbeiten 😅. Meinst du in einer kleineren strafrechtlichen Kanzlei hätte ich Chancen?

Strafrecht ist ein besonderer Fall. Wenn man die Justiz weglässt bleibt (außerhalb der GK und sowas wie White Collar etc.) eigentlich nur noch die Tätigkeit als Strafverteidiger. Im angestellten Verhältnis ist das zwar möglich aber nur sehr bedingt in Boutiquen oder eben sonstigen mittelständischen Kanzleien, die haben oftmals sehr hohe Anforderungen. Ohne eine solche Stelle die einen aufnimmt (nur bewerben kann dir diese antwort entgültig geben)... Praktisch enden viele dann doch Selbstständig und stocken anfangs mit Zivilrecht auf um genug Umsatz zu haben und hoffen dann über die Jahre nur noch Strafrecht machen zu können, wenn man sich dann mal regional einen Namen gemacht hat. Da du aber den SP hast und ein gutes 1. Examen kann es auch sein, dass man dir irgendwo eine Chance gibt, aber hoffe nicht dass das jetzt direkt die namenhaftestens Botique wie Feigen Graf ist und du viel verdienst am Anfang. Da geht echt langfristig nur viel mit einer Selbständigkeit...
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Juraaa
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Themen: 1
Registriert seit: May 2026
#12
06.05.2026, 17:33
(06.05.2026, 17:15)Sonnenschein schrieb:  
(06.05.2026, 09:50)Juraaa schrieb:  
(04.05.2026, 20:41)Sonnenschein schrieb:  
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!
Erstmal Glückwunsch! 
Der aktuelle Markt ist übel. Bei deiner Frage ist "Job in einer Kanzlei" vermutlich aber zu unpräzise, um es pauschal zu beantworten. Meinst du damit die hier vergöttertern Tier 1 GK's? Da wird es wohl eng derzeit... Irgendeine kleine ländliche Kanzlei im Verkehrsrecht? Wohl sicher ja. Irgendwas dazwischen? Je nach Stationen und Schwerpunkt und Standort wohl auch. NGO's kenne ich mich nicht aus. 

Ich kenne aber nicht wenige Leute mit vb/a oder b/a denen dass 2. Examen recht "übel" genommen wurde, was die Optionen und auch das Gehalt dann anging. Ein paar Ausnahmen gab es, die hatten allerdings auch eine einschlägige Dis.
Erstmal danke für deine Antwort:) Ich habe Auslandserfahrung und im Bereich Dispute/Litigation, Pro Bono und Wirtschaftsstrafrecht Erfahrung (SP war Völker und Europarecht). „Leider“ nur innerhalb der GK. Ich würde schon gerne nicht auf dem Land arbeiten 😅. Meinst du in einer kleineren strafrechtlichen Kanzlei hätte ich Chancen?

Strafrecht ist ein besonderer Fall. Wenn man die Justiz weglässt bleibt (außerhalb der GK und sowas wie White Collar etc.) eigentlich nur noch die Tätigkeit als Strafverteidiger. Im angestellten Verhältnis ist das zwar möglich aber nur sehr bedingt in Boutiquen oder eben sonstigen mittelständischen Kanzleien, die haben oftmals sehr hohe Anforderungen. Ohne eine solche Stelle die einen aufnimmt (nur bewerben kann dir diese antwort entgültig geben)... Praktisch enden viele dann doch Selbstständig und stocken anfangs mit Zivilrecht auf um genug Umsatz zu haben und hoffen dann über die Jahre nur noch Strafrecht machen zu können, wenn man sich dann mal regional einen Namen gemacht hat. Da du aber den SP hast und ein gutes 1. Examen kann es auch sein, dass man dir irgendwo eine Chance gibt, aber hoffe nicht dass das jetzt direkt die namenhaftestens Botique wie Feigen Graf ist und du viel verdienst am Anfang. Da geht echt langfristig nur viel mit einer Selbständigkeit...

Danke für deine Einschätzung. Genau vor so einer Antwort hatte ich Angst bzw. habe ich auch mit gerechnet. Selbständigkeit kommt für mich tatsächlich (noch) nicht in Frage. Wenig Gehalt ist ok für mich solange ich inhaltlich auch etwas mache was mir Spaß macht...
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Sonnenschein
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Beiträge: 128
Themen: 3
Registriert seit: Apr 2025
#13
06.05.2026, 23:06
(06.05.2026, 17:33)Juraaa schrieb:  
(06.05.2026, 17:15)Sonnenschein schrieb:  
(06.05.2026, 09:50)Juraaa schrieb:  
(04.05.2026, 20:41)Sonnenschein schrieb:  
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!
Erstmal Glückwunsch! 
Der aktuelle Markt ist übel. Bei deiner Frage ist "Job in einer Kanzlei" vermutlich aber zu unpräzise, um es pauschal zu beantworten. Meinst du damit die hier vergöttertern Tier 1 GK's? Da wird es wohl eng derzeit... Irgendeine kleine ländliche Kanzlei im Verkehrsrecht? Wohl sicher ja. Irgendwas dazwischen? Je nach Stationen und Schwerpunkt und Standort wohl auch. NGO's kenne ich mich nicht aus. 

Ich kenne aber nicht wenige Leute mit vb/a oder b/a denen dass 2. Examen recht "übel" genommen wurde, was die Optionen und auch das Gehalt dann anging. Ein paar Ausnahmen gab es, die hatten allerdings auch eine einschlägige Dis.
Erstmal danke für deine Antwort:) Ich habe Auslandserfahrung und im Bereich Dispute/Litigation, Pro Bono und Wirtschaftsstrafrecht Erfahrung (SP war Völker und Europarecht). „Leider“ nur innerhalb der GK. Ich würde schon gerne nicht auf dem Land arbeiten 😅. Meinst du in einer kleineren strafrechtlichen Kanzlei hätte ich Chancen?

Strafrecht ist ein besonderer Fall. Wenn man die Justiz weglässt bleibt (außerhalb der GK und sowas wie White Collar etc.) eigentlich nur noch die Tätigkeit als Strafverteidiger. Im angestellten Verhältnis ist das zwar möglich aber nur sehr bedingt in Boutiquen oder eben sonstigen mittelständischen Kanzleien, die haben oftmals sehr hohe Anforderungen. Ohne eine solche Stelle die einen aufnimmt (nur bewerben kann dir diese antwort entgültig geben)... Praktisch enden viele dann doch Selbstständig und stocken anfangs mit Zivilrecht auf um genug Umsatz zu haben und hoffen dann über die Jahre nur noch Strafrecht machen zu können, wenn man sich dann mal regional einen Namen gemacht hat. Da du aber den SP hast und ein gutes 1. Examen kann es auch sein, dass man dir irgendwo eine Chance gibt, aber hoffe nicht dass das jetzt direkt die namenhaftestens Botique wie Feigen Graf ist und du viel verdienst am Anfang. Da geht echt langfristig nur viel mit einer Selbständigkeit...

Danke für deine Einschätzung. Genau vor so einer Antwort hatte ich Angst bzw. habe ich auch mit gerechnet. Selbständigkeit kommt für mich tatsächlich (noch) nicht in Frage. Wenig Gehalt ist ok für mich solange ich inhaltlich auch etwas mache was mir Spaß macht...
Wenn du dabei flexibel bist und nicht nur nach großen Namen suchst dann solltest du schon was finden :) viel erfolg!
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JurisRef
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#14
06.05.2026, 23:17
(06.05.2026, 12:20)Jurii schrieb:  
(06.05.2026, 11:59)BetterLearnAll25 schrieb:  Bei allem Verständnis wegen wirtschaftlicher Lage und Sorge um die eigene Zukunft: manchmal zweifle echt daran, ob man es hier mit erwachsenen Menschen zu tun hat die fähig sind, zwei juristische Staatsexamina zu erlangen. Einfach auf Stellen bewerben und fertig! Machst du hier wirklich deine Entscheidung darüber, ob du dich hier oder dort bewirbst, abhängig von einzelnen Meinungen im Internet?

Ich glaube, man muss hier den Faktor einrechnen, dass es ein anonymes Forum für Juristen ist. Na klar, ist der Threadersteller ein erwachsener Mensch mit zwei Staatsexamen. Na klar, wird er/sie sich sowieso überall bewerben, egal was hier Leute sagen. Aber gerade AKUT geht's ihm/ihr vermutlich nicht super gut, es sind sehr viele ungewisse Parameter gerade im Leben, man fragt sich, ob das alles klappen wird. Und solche Fragen stellt man jetzt nicht unbedingt den Ausbildern, die man im Ref hatte oder generell im Real Life. Man will einfach ein bisschen Sicherheit und Zuspruch oder Einschätzungen hören. Irgendwas, woran man sich festhalten kann, bis es wieder rund läuft. 

Du kannst ja einfach auf die Sorgen (die sich zwischen den Zeilen aus einem Posting ergeben) hilfsbereit eingehen oder für dich selbst die Augen rollen und weiterscrollen. Aber jemandem eins auf den Deckel zu geben, der eh gerade struggled, hilft auch nicht (außer dass du deine Genervtheit losgeworden bist. Aber das hilft dir auch nicht, weniger genervt zu sein, denk ich).

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. In der Juristenwelt ist man Empathie leider nicht mehr gewohnt :(
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ref21
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#15
07.05.2026, 11:02
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!

Ich möchte gerne meine Erfahrungen hier teilen, vielleicht macht es ja manchen Mut. Ich weiß, die Lage hat sich nochmal verändert, aber ich bin vor knapp 1,5 Jahren ins Berufsleben eingestiegen. Meine Noten waren 7,5 im 1. Examen (6,2) staatlich und 5,2 im 2. Staatsexamen. Ich habe aber vorher einige Stationen im Wirtschaftsrecht in namhaften Kanzleien absolviert. Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben und auch hauptsächlich Absagen bekommen, was sehr frustrierend ist und die Unsicherheit nagt auch an einem. Letztlich bin ich über eine Bekannte durch Nachfragen in einer Boutique-Kanzlei in einer größeren deutschen Stadt gelandet in meinem Wunschbereich Wirtschaftsrecht. Die Bezahlung war anfangs 65k fix + Bonus. Ich habe mich dann ins Zeug gelegt und bin jetzt nach einem Jahr bei 80k fix + Bonus. Lass dich nicht unterkriegen, frag auch im Freundeskreis und bei Bekannten nach und schick so viele Bewerbungen wie möglich. Bei einem Freund war es so, dass er ebenfalls mit ausreichenden Noten einfach Partnern bei LinkedIn geschrieben hat und so in einer Grosskanzlei gelandet ist. Ich drück dir die Daumen, aus meinem Umfeld ist jeder irgendwo untergekommen und auch zufrieden.
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ich111
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Registriert seit: Dec 2022
#16
07.05.2026, 12:00
(07.05.2026, 11:02)ref21 schrieb:  
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!

Ich möchte gerne meine Erfahrungen hier teilen, vielleicht macht es ja manchen Mut. Ich weiß, die Lage hat sich nochmal verändert, aber ich bin vor knapp 1,5 Jahren ins Berufsleben eingestiegen. Meine Noten waren 7,5 im 1. Examen (6,2) staatlich und 5,2 im 2. Staatsexamen. Ich habe aber vorher einige Stationen im Wirtschaftsrecht in namhaften Kanzleien absolviert. Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben und auch hauptsächlich Absagen bekommen, was sehr frustrierend ist und die Unsicherheit nagt auch an einem. Letztlich bin ich über eine Bekannte durch Nachfragen in einer Boutique-Kanzlei in einer größeren deutschen Stadt gelandet in meinem Wunschbereich Wirtschaftsrecht. Die Bezahlung war anfangs 65k fix + Bonus. Ich habe mich dann ins Zeug gelegt und bin jetzt nach einem Jahr bei 80k fix + Bonus. Lass dich nicht unterkriegen, frag auch im Freundeskreis und bei Bekannten nach und schick so viele Bewerbungen wie möglich. Bei einem Freund war es so, dass er ebenfalls mit ausreichenden Noten einfach Partnern bei LinkedIn geschrieben hat und so in einer Grosskanzlei gelandet ist. Ich drück dir die Daumen, aus meinem Umfeld ist jeder irgendwo untergekommen und auch zufrieden.

Hat er einfach random Partner in seinem Wunschgebiet angeschrieben, sich kurz vorgestellt und gefragt, ob er eine freie Stelle für ihn hat? Das stelle ich mir wild vor und würde ich mich vermutlich nie trauen. Aber das ist wohl auch der Grund, warum er einen Job hat und ich nicht :D
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ref21
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#17
07.05.2026, 14:41
(07.05.2026, 12:00)ich111 schrieb:  
(07.05.2026, 11:02)ref21 schrieb:  
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!

Ich möchte gerne meine Erfahrungen hier teilen, vielleicht macht es ja manchen Mut. Ich weiß, die Lage hat sich nochmal verändert, aber ich bin vor knapp 1,5 Jahren ins Berufsleben eingestiegen. Meine Noten waren 7,5 im 1. Examen (6,2) staatlich und 5,2 im 2. Staatsexamen. Ich habe aber vorher einige Stationen im Wirtschaftsrecht in namhaften Kanzleien absolviert. Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben und auch hauptsächlich Absagen bekommen, was sehr frustrierend ist und die Unsicherheit nagt auch an einem. Letztlich bin ich über eine Bekannte durch Nachfragen in einer Boutique-Kanzlei in einer größeren deutschen Stadt gelandet in meinem Wunschbereich Wirtschaftsrecht. Die Bezahlung war anfangs 65k fix + Bonus. Ich habe mich dann ins Zeug gelegt und bin jetzt nach einem Jahr bei 80k fix + Bonus. Lass dich nicht unterkriegen, frag auch im Freundeskreis und bei Bekannten nach und schick so viele Bewerbungen wie möglich. Bei einem Freund war es so, dass er ebenfalls mit ausreichenden Noten einfach Partnern bei LinkedIn geschrieben hat und so in einer Grosskanzlei gelandet ist. Ich drück dir die Daumen, aus meinem Umfeld ist jeder irgendwo untergekommen und auch zufrieden.

Hat er einfach random Partner in seinem Wunschgebiet angeschrieben, sich kurz vorgestellt und gefragt, ob er eine freie Stelle für ihn hat? Das stelle ich mir wild vor und würde ich mich vermutlich nie trauen. Aber das ist wohl auch der Grund, warum er einen Job hat und ich nicht :D
Ich hätte mich das auch nie getraut, zumal es sich um wirklich sehr namhafte Kanzleien handelt. Er hat sich genau überlegt, warum er in das Gebiet will und dargelegt, was er mitbringt und kann  (war auch sehr engagiert, sich Wissen in dem Bereich anzueignen) und dann einfach alle Partner bei LinkedIn angeschrieben. Grundsätzlich waren alle offen und positiv. Nachdem er die Unterlagen geschickt hat, dann auch viele Absagen bekommen aber letztlich hatte er dann zwei Zusagen.
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Sonnenschein
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Themen: 3
Registriert seit: Apr 2025
#18
07.05.2026, 18:16
(07.05.2026, 14:41)ref21 schrieb:  
(07.05.2026, 12:00)ich111 schrieb:  
(07.05.2026, 11:02)ref21 schrieb:  
(04.05.2026, 17:02)Juraaa schrieb:  Hallo zusammen,
ich habe im 1. Examen (staatlicher Teil 10,46) 10,40 Punkte und im 2. 6,1 (Verbesserungsversuch nehme ich noch wahr, gehe aber von nicht einer viel besseren Note aus) und mache mir Sorgen, damit keinen Job in einer Kanzlei oder im NGO-Bereich zu finden.
Hat jemand mit einer ähnlichen Konstellation Erfahrungen gemacht? Wie wurde das 2. Examen gewichtet?
Danke euch!

Ich möchte gerne meine Erfahrungen hier teilen, vielleicht macht es ja manchen Mut. Ich weiß, die Lage hat sich nochmal verändert, aber ich bin vor knapp 1,5 Jahren ins Berufsleben eingestiegen. Meine Noten waren 7,5 im 1. Examen (6,2) staatlich und 5,2 im 2. Staatsexamen. Ich habe aber vorher einige Stationen im Wirtschaftsrecht in namhaften Kanzleien absolviert. Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben und auch hauptsächlich Absagen bekommen, was sehr frustrierend ist und die Unsicherheit nagt auch an einem. Letztlich bin ich über eine Bekannte durch Nachfragen in einer Boutique-Kanzlei in einer größeren deutschen Stadt gelandet in meinem Wunschbereich Wirtschaftsrecht. Die Bezahlung war anfangs 65k fix + Bonus. Ich habe mich dann ins Zeug gelegt und bin jetzt nach einem Jahr bei 80k fix + Bonus. Lass dich nicht unterkriegen, frag auch im Freundeskreis und bei Bekannten nach und schick so viele Bewerbungen wie möglich. Bei einem Freund war es so, dass er ebenfalls mit ausreichenden Noten einfach Partnern bei LinkedIn geschrieben hat und so in einer Grosskanzlei gelandet ist. Ich drück dir die Daumen, aus meinem Umfeld ist jeder irgendwo untergekommen und auch zufrieden.

Hat er einfach random Partner in seinem Wunschgebiet angeschrieben, sich kurz vorgestellt und gefragt, ob er eine freie Stelle für ihn hat? Das stelle ich mir wild vor und würde ich mich vermutlich nie trauen. Aber das ist wohl auch der Grund, warum er einen Job hat und ich nicht :D
Ich hätte mich das auch nie getraut, zumal es sich um wirklich sehr namhafte Kanzleien handelt. Er hat sich genau überlegt, warum er in das Gebiet will und dargelegt, was er mitbringt und kann  (war auch sehr engagiert, sich Wissen in dem Bereich anzueignen) und dann einfach alle Partner bei LinkedIn angeschrieben. Grundsätzlich waren alle offen und positiv. Nachdem er die Unterlagen geschickt hat, dann auch viele Absagen bekommen aber letztlich hatte er dann zwei Zusagen.
das ist doch derzeit unvorstellbar, vor allem mit schlechten noten...man bekommt ja nicht mal antwort von kanzlei hinz und kunz aus dem hinterland :D
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