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Berufseinstieg 2026 mit 1. VB, 2. B + Dr.
Mingvase
Junior Member
**
Beiträge: 2
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#1
06.03.2026, 16:58
Moin!

Der juristische Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren ja selektiver geworden. Ich habe mein zweites Staatsexamen vor kurzem in der Tasche und wollte Eure Meinung hören:

- wie ihr meinen Berufseinstieg 2026 einschätzt mit: 1. StEx 9,7 (auch staatlich VB); 2. StEx 8,4; Dr. (ImmobilienwirtschaftsR); 3 Jahre WisMit am Lehrstuhl; Ref mit Stationen in Bundesbehörde (KartellR), MC-Kanzlei im Inn- und Ausland (ImmobilienwirtschaftsR/M&A)

- und ob sich der Verbesserungsversuch - auch perspektivisch - lohnt.

Leider fehlt mir wirklich die Lust und Kraft, den Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen wahrzunehmen. Mein Ziel ist es nicht zwingend in einer T1 GK unterzukommen; allerdings blicke ich - kurzfristig - schon auf RA-Stellen mit um die 100k Einstiegsgehalt in den Ballungszentren (HH, DÜS, FFM etc.) und langfristig soll es in den ÖD/die Justiz gehen. Wenn aber der Markt zunehmend selektiver wird, will ich meine Chance auf Verbesserung des Profils nicht ungenutzt liegen lassen.

Danke für jede hilfsreiche Antwort im Voraus. 

VG.
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JurisRef
Senior Member
****
Beiträge: 269
Themen: 6
Registriert seit: Dec 2023
#2
06.03.2026, 18:33
(06.03.2026, 16:58)Mingvase schrieb:  Moin!

Der juristische Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren ja selektiver geworden. Ich habe mein zweites Staatsexamen vor kurzem in der Tasche und wollte Eure Meinung hören:

- wie ihr meinen Berufseinstieg 2026 einschätzt mit: 1. StEx 9,7 (auch staatlich VB); 2. StEx 8,4; Dr. (ImmobilienwirtschaftsR); 3 Jahre WisMit am Lehrstuhl; Ref mit Stationen in Bundesbehörde (KartellR), MC-Kanzlei im Inn- und Ausland (ImmobilienwirtschaftsR/M&A)

- und ob sich der Verbesserungsversuch - auch perspektivisch - lohnt.

Leider fehlt mir wirklich die Lust und Kraft, den Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen wahrzunehmen. Mein Ziel ist es nicht zwingend in einer T1 GK unterzukommen; allerdings blicke ich - kurzfristig - schon auf RA-Stellen mit um die 100k Einstiegsgehalt in den Ballungszentren (HH, DÜS, FFM etc.) und langfristig soll es in den ÖD/die Justiz gehen. Wenn aber der Markt zunehmend selektiver wird, will ich meine Chance auf Verbesserung des Profils nicht ungenutzt liegen lassen.

Danke für jede hilfsreiche Antwort im Voraus. 

VG.

Ich kann dir nichts zu den Chancen sagen aber du schreibst ja 1/2 Jahr - 1 Jahr später den Verbesserungsversuch. Da würde ich sagen bewirb dich einfach und bereite dich paralell vorsorglich für den Verbesserungsversuch vor und schau dann ob du dich dafür nun anmeldest oder nicht. Einfach abwarten was da an Angebote reinkommen. So habe ich das auch gemacht 😅
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RRalf
Junior Member
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Beiträge: 45
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2025
#3
07.03.2026, 08:29
Du hast 1. VB, 2. über 8 und insgesamt sogar 18 Punkte, wieso solltest du Probleme haben, in den öD zu kommen? 

Arbeite in einer eher beliebten oberen Bundesbehörde und bei uns wärst du damit notenmäßig meist der beste Bewerber, selbst mit sehr viel Pech immer noch Top 3. Ins Auswahlverfahren kommst du easy, danach liegt es an dir. 

Organigramm lesen und verstehen, Kernaufgaben der Behörde lernen, aktuell relevante Themen (sowohl rechtliche als auch organisatorische/politische Themen) recherchieren, dich vorsichtshalber mal mit dem Führungsrollenspiel beschäftigen und das wird kein größeres Problem.
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JurisRef
Senior Member
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Beiträge: 269
Themen: 6
Registriert seit: Dec 2023
#4
07.03.2026, 11:19
(07.03.2026, 08:29)RRalf schrieb:  Du hast 1. VB, 2. über 8 und insgesamt sogar 18 Punkte, wieso solltest du Probleme haben, in den öD zu kommen? 

Arbeite in einer eher beliebten oberen Bundesbehörde und bei uns wärst du damit notenmäßig meist der beste Bewerber, selbst mit sehr viel Pech immer noch Top 3. Ins Auswahlverfahren kommst du easy, danach liegt es an dir. 

Organigramm lesen und verstehen, Kernaufgaben der Behörde lernen, aktuell relevante Themen (sowohl rechtliche als auch organisatorische/politische Themen) recherchieren, dich vorsichtshalber mal mit dem Führungsrollenspiel beschäftigen und das wird kein größeres Problem.

Ich habe jetzt im 1. eine schlechtere Note aber mir wurde schon im ÖD gesagt mit so guten Noten wieso wollen Sie da zu uns, wenn Sie doch auch die Voraussetzungen für die Justiz haben (was eig zur Zeit eher schwierig ist unter 9 Punkte in die Justiz aber OK) 😅
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Praktiker
Posting Freak
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Beiträge: 2.198
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#5
07.03.2026, 11:55
"Leider fehlt mir wirklich die Lust und Kraft, den Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen wahrzunehmen."

Damit ist doch alles gesagt. Wenn Du es dir nicht selbst beweisen willst, dann lass es sein. Du kommst mit den Noten bestimmt mittelfristig dorthin wo Du magst.
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Riecko
Junior Member
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Beiträge: 19
Themen: 2
Registriert seit: Dec 2025
#6
07.03.2026, 13:58
(06.03.2026, 16:58)Mingvase schrieb:  Moin!

Der juristische Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren ja selektiver geworden. Ich habe mein zweites Staatsexamen vor kurzem in der Tasche und wollte Eure Meinung hören:

- wie ihr meinen Berufseinstieg 2026 einschätzt mit: 1. StEx 9,7 (auch staatlich VB); 2. StEx 8,4; Dr. (ImmobilienwirtschaftsR); 3 Jahre WisMit am Lehrstuhl; Ref mit Stationen in Bundesbehörde (KartellR), MC-Kanzlei im Inn- und Ausland (ImmobilienwirtschaftsR/M&A)

- und ob sich der Verbesserungsversuch - auch perspektivisch - lohnt.

Leider fehlt mir wirklich die Lust und Kraft, den Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen wahrzunehmen. Mein Ziel ist es nicht zwingend in einer T1 GK unterzukommen; allerdings blicke ich - kurzfristig - schon auf RA-Stellen mit um die 100k Einstiegsgehalt in den Ballungszentren (HH, DÜS, FFM etc.) und langfristig soll es in den ÖD/die Justiz gehen. Wenn aber der Markt zunehmend selektiver wird, will ich meine Chance auf Verbesserung des Profils nicht ungenutzt liegen lassen.

Danke für jede hilfsreiche Antwort im Voraus. 

VG.

Also ich kenne einige mit einem ähnlichen Profil (1xb und 1x VB sowie llm oder Dr.).
Alle sind letztes oder dieses Jahr in den Bereich gekommen, in den sie wollten (ÖD, kleine Kanzlei, MK, GK). Die in den Kanzleien verdienen auch alle minimum 80k.
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JurisRef
Senior Member
****
Beiträge: 269
Themen: 6
Registriert seit: Dec 2023
#7
07.03.2026, 21:12
(07.03.2026, 13:58)Riecko schrieb:  
(06.03.2026, 16:58)Mingvase schrieb:  Moin!

Der juristische Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren ja selektiver geworden. Ich habe mein zweites Staatsexamen vor kurzem in der Tasche und wollte Eure Meinung hören:

- wie ihr meinen Berufseinstieg 2026 einschätzt mit: 1. StEx 9,7 (auch staatlich VB); 2. StEx 8,4; Dr. (ImmobilienwirtschaftsR); 3 Jahre WisMit am Lehrstuhl; Ref mit Stationen in Bundesbehörde (KartellR), MC-Kanzlei im Inn- und Ausland (ImmobilienwirtschaftsR/M&A)

- und ob sich der Verbesserungsversuch - auch perspektivisch - lohnt.

Leider fehlt mir wirklich die Lust und Kraft, den Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen wahrzunehmen. Mein Ziel ist es nicht zwingend in einer T1 GK unterzukommen; allerdings blicke ich - kurzfristig - schon auf RA-Stellen mit um die 100k Einstiegsgehalt in den Ballungszentren (HH, DÜS, FFM etc.) und langfristig soll es in den ÖD/die Justiz gehen. Wenn aber der Markt zunehmend selektiver wird, will ich meine Chance auf Verbesserung des Profils nicht ungenutzt liegen lassen.

Danke für jede hilfsreiche Antwort im Voraus. 

VG.

Also ich kenne einige mit einem ähnlichen Profil (1xb und 1x VB sowie llm oder Dr.).
Alle sind letztes oder dieses Jahr in den Bereich gekommen, in den sie wollten (ÖD, kleine Kanzlei, MK, GK). Die in den Kanzleien verdienen auch alle minimum 80k.

In welchen Regionen verdient man in den Kanzleien (abgesehen von GK) minimum 80K? 🤔
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Riecko
Junior Member
**
Beiträge: 19
Themen: 2
Registriert seit: Dec 2025
#8
07.03.2026, 21:25
(07.03.2026, 21:12)JurisRef schrieb:  
(07.03.2026, 13:58)Riecko schrieb:  
(06.03.2026, 16:58)Mingvase schrieb:  Moin!

Der juristische Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren ja selektiver geworden. Ich habe mein zweites Staatsexamen vor kurzem in der Tasche und wollte Eure Meinung hören:

- wie ihr meinen Berufseinstieg 2026 einschätzt mit: 1. StEx 9,7 (auch staatlich VB); 2. StEx 8,4; Dr. (ImmobilienwirtschaftsR); 3 Jahre WisMit am Lehrstuhl; Ref mit Stationen in Bundesbehörde (KartellR), MC-Kanzlei im Inn- und Ausland (ImmobilienwirtschaftsR/M&A)

- und ob sich der Verbesserungsversuch - auch perspektivisch - lohnt.

Leider fehlt mir wirklich die Lust und Kraft, den Verbesserungsversuch im zweiten Staatsexamen wahrzunehmen. Mein Ziel ist es nicht zwingend in einer T1 GK unterzukommen; allerdings blicke ich - kurzfristig - schon auf RA-Stellen mit um die 100k Einstiegsgehalt in den Ballungszentren (HH, DÜS, FFM etc.) und langfristig soll es in den ÖD/die Justiz gehen. Wenn aber der Markt zunehmend selektiver wird, will ich meine Chance auf Verbesserung des Profils nicht ungenutzt liegen lassen.

Danke für jede hilfsreiche Antwort im Voraus. 

VG.

Also ich kenne einige mit einem ähnlichen Profil (1xb und 1x VB sowie llm oder Dr.).
Alle sind letztes oder dieses Jahr in den Bereich gekommen, in den sie wollten (ÖD, kleine Kanzlei, MK, GK). Die in den Kanzleien verdienen auch alle minimum 80k.

In welchen Regionen verdient man in den Kanzleien (abgesehen von GK) minimum 80K? 🤔

Ich sage nicht, dass man in Kanzleien minimum 80k verdient, sondern dass die, die ich kenne, die in einer Kanzlei gestartet sind, mindestens 80k verdienen.
Die sind alle im Raum NRW
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1234567
Junior Member
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Beiträge: 4
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2026
#9
10.03.2026, 00:39
Hey, ich bin in einer ähnlichen Situation wie du! Ich habe im ersten 11,5 und im zweiten 8, 2 aber keinen Doktor;). Ich mache mir auch sorgen, dass es später nicht mehr mit der Justiz klappen könnte aber mir fehlt auch wirklich die Kraft, das ganze nochmals aufzurollen. Irgendwie ist schon so viel Zeit und Energie für diese Ausbildung drauf gegangen...
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Maria97
Junior Member
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Beiträge: 2
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#10
10.03.2026, 17:46
Mir geht’s da wie euch! Sehr ähnliche Ausgangsnoten und hadere mit der Frage. Klar könnte man sich nochmal aufraffen, aber ich habe das Gefühl, wenn man sich dann nicht verbessert, können einen diese drei Monate im Nachhinein dann doch deutlich mehr kosten und man würde dann sehr ausgelaugt in den Beruf starten … 
Aber ich kann auch einfach null einschätzen, welche Chancen sich mit den Noten dann am Ende wirklich verbaut. Ich will auch eigentlich nicht in die Justiz, aber wer weiß natürlich wie das in 10 Jahren aussieht
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