08.03.2026, 08:55
Hallo in die Runde!
Das Thema kommt immer mal wieder auf, ich wollte nun aber nach aktuellen Erfahrungsberichten fragen und hoffe darauf, dass es hier einzelne Kolleginnen oder Kollegen gibt, die in einer ähnlichen Lage waren.
Ich bin seit einigen Monaten Richter auf Probe in der Fachgerichtsbarkeit im Bundesland A und denke aus familiären - und insbesondere unerwarteten - Gründen über einen Wechsel in ein anderes Bundesland nach. Pendeln wäre nicht möglich.
Jedenfalls frage ich mich, ob es überhaupt einen Weg gibt zu wechseln, wenn ja, wie der am besten ablaufen sollte und ob es hier Personen gibt, die einen ähnlichen Prozess durchlaufen haben. Eine Versetzung soll ja im Proberichterzeitraum eher schwierig sein.
Einfach bei dem anderen Dienstherrn erneut als Proberichter bewerben, natürlich dort vorher anrufen und der Personaldezernentin/dem Personaldezernent die Lage schildern, dann auf ein positives Durchlaufen des erneuten Bewerbungsprozesses hoffen und im Fall der Zusage die Entlassung bei dem alten Dienstherrn in die Wege leiten?
Die Tätigkeit als Richter macht mir Spaß und würde ich ungerne aufgeben. Da ein Wiedereinstieg in die Justiz nach Ausstieg mit kurzer Unterbrechung ja eher unwahrscheinlich ist, scheint mir nur möglich, sich unmittelbar „wegzubewerben“.
Ich danke euch für eure Ratschläge und Erfahrungswerte!
Das Thema kommt immer mal wieder auf, ich wollte nun aber nach aktuellen Erfahrungsberichten fragen und hoffe darauf, dass es hier einzelne Kolleginnen oder Kollegen gibt, die in einer ähnlichen Lage waren.
Ich bin seit einigen Monaten Richter auf Probe in der Fachgerichtsbarkeit im Bundesland A und denke aus familiären - und insbesondere unerwarteten - Gründen über einen Wechsel in ein anderes Bundesland nach. Pendeln wäre nicht möglich.
Jedenfalls frage ich mich, ob es überhaupt einen Weg gibt zu wechseln, wenn ja, wie der am besten ablaufen sollte und ob es hier Personen gibt, die einen ähnlichen Prozess durchlaufen haben. Eine Versetzung soll ja im Proberichterzeitraum eher schwierig sein.
Einfach bei dem anderen Dienstherrn erneut als Proberichter bewerben, natürlich dort vorher anrufen und der Personaldezernentin/dem Personaldezernent die Lage schildern, dann auf ein positives Durchlaufen des erneuten Bewerbungsprozesses hoffen und im Fall der Zusage die Entlassung bei dem alten Dienstherrn in die Wege leiten?
Die Tätigkeit als Richter macht mir Spaß und würde ich ungerne aufgeben. Da ein Wiedereinstieg in die Justiz nach Ausstieg mit kurzer Unterbrechung ja eher unwahrscheinlich ist, scheint mir nur möglich, sich unmittelbar „wegzubewerben“.
Ich danke euch für eure Ratschläge und Erfahrungswerte!
08.03.2026, 09:31
Das ist zwar nicht zur Sache selbst, aber es mag hilfreich sein, wenn du das Land A (status quo) und/oder B (neues Land) benennst; schließlich gibt es da mitunter unterschiedliche Verwaltungspraxen. Soll zu dem der Wechsel weiterhin zur gleichen Fachgerichtsbarkeit sein, dann wäre diese unter Umständen auch gut zu wissen. Denn wenn es bspw. um die Verwaltungsgerichtsbarkeit geht und der Wechsel nach Bayern stattfinden soll, dann ist das dort - nun - jedenfalls eine sehr spezielle Struktur, in die du dich einlesen solltest. Das gilt im Übrigen für quasi alle Fachgerichtsbarkeiten in Bayern. Andere Länder haben andere Besonderheiten bei den Fachgerichtsbarkeiten.
08.03.2026, 13:20
Wie immer der Rat, mit den Personalverantwortlichen ins Gespräch zu gehen. Wenn alle wollen, geht Versetzung ohne Entlassung und Neuernennung, und das sollte auch das Ziel sein.


