07.02.2026, 11:26
(07.02.2026, 10:08)ForumBenutzer schrieb:(07.02.2026, 09:44)Patenter Gast schrieb: Ich schreibe es auch immer in anderen Threads hier, Juraabsolventen glauben oft, dass für sie die allgemeinen Regeln des Marktes nicht gelten würden, weil ihr Studium so lange dauern würde oder weil es besonders schwer sei oder man sich besonders gestresst habe. So läuft das aber nicht.Stimmt schon. Nur hat das auch den Hintergrund dass es ja schon auch passieren kann, dass der Mandant grade nicht alles mitteilt oder eben hinterher unzufrieden ankommt. Da
Wer seinen Lebenslauf auf die Note reduziert, ist am Ende mit der Note gefangen. Es gibt daneben aber viele Möglichkeiten, sich anderweitig zu qualifizieren und auch einen spannenden Job zu finden.
Abgesehen davon, mal aus der Praxis gesprochen, hier sind schon viele Luftpumpen unterwegs. In der Regel geht es weder besonders genau zu, noch ist die Verantwortung überragend hoch. Da hat jede Krankenschwester faktisch mehr Verantwortung. Sicher, wer es schafft, sich bei einer Examensklausur extrem zu stressen, den stresst dann auch später im Beruf ein Streit über eine Schadensregulierung bei einem Autounfall aber mal unter uns, es geht fast immer nur um Geld und der Richter entscheidet sowieso.
Ich glaube, viele Juristen "wollen" bestimmte Dinge nicht ändern, über die sie sich aufregen. Und um sich dafür rechtfertigen zu können, wird es eben so umgemünzt, dass das Dinge seien, die man nicht ändern "könne". Noch ein Beispiel: Viele Juristen regen sich über die Förmelei auf aber pflegen diese genauso. Dabei freut sich jeder Mandant, wenn er einen Anwalt hat, der sich nicht in der Förmelei verliert, sondern gerade raus kommuniziert... aber dafür muss man sich als Anwalt natürlich auch eine klare Antwort zutrauen und kann sich nicht verstecken hinter einem "Auf Grundlage des vorgetragenen Sachverhalts, den wir nicht auf Vollständigkeit überprüft haben, kommen wir zu einer vorläufigen Bewertung, wobei dies nicht unter Berücksichtigung von .... eine andere Bewertung wäre möglich, wenn ... abhängig davon ob...." und so weiter.
Ja, aber unter uns - ich kann doch nur den Sachverhalt auf der Basis prüfen, die mir mitgeteilt wurde. Eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem sehen viele Juristen es nochmal als notwendig an, eine Selbstverständlichkeit mitzuteilen.
Und ein unzufriedener Mandant bleibt ein unzufriedener Mandant, egal wie viele Disclaimer ich in ein Memo gepackt habe. Und wer als Anwalt Angst vor Haftungsfällen hat, sollte nicht als Anwalt arbeiten. Das wäre wie ein Arzt, der bei jeder Behandlung Angst vor einem Haftungsfall hätte, das geht auf Dauer nur schief.
07.02.2026, 14:10
(06.02.2026, 15:39)Lolol schrieb: Vorab: ich möchte keine Berufsberatung oder ähnliches, ich muss gerade allgemeine Gedanken zur juristischen Ausbildung loswerden.
Die Ausbildung zum Volljuristen dauert (mit Wartezeit auf Ref) fast 10 Jahre. (!) Man hat die Augen derart streng auf das Ziel gerichtet, dass man garnicht weiß, was danach wirklich kommt.
Ich weiß, man hat selber Pech wenn es im 2. Examen nicht gut gelaufen ist (unter den magischen 9P). Aber 10 Jahre dafür, dass man am Ende doch nicht seinen erträumten Beruf einschlagen kann, weil man den eben nicht so netten Korrektor in seiner Klausur erwischt hat. Oder nicht so nette Prüfer in der Mündlichen.
Alles ist so subjektiv und so hart in der Ausbildung, dass ich nach all den Jahren garnicht mehr weiß, wieso ich überhaupt Jura studiert habe. Weil ich mit 18 Jahren andere Vorstellungen an der Juristerei hatte? Zu viel Naivität?
Am Ende des Refs steht man ausgebrannt, körperlich und psychisch fertig, mit vielen tausend Euro weniger in den Taschen (Kosten der Ausbildung und ggf für Verbesserungsversuch) um Jobangebote zu lesen für 45k im Jahr.
Ja, von nichts kommt nichts. Ja, Berufserfahrung ist wichtiger. Aber mindestens 60k im Jahr zu bekommen nach 10 Jahren Ausbildung für über 40 (!!) Stunden in der Woche sollte wohl nicht zuviel verlangt sein.
Alles, aber für was? Menschen "helfen"? Als Anwalt nur teilweise , da ist man schon oft der Pausenclown für Mandanten.
Für Prestige? Wohl auch kaum, man wird genauso von Menschen angemeckert, wie inkompetent man sei, als würde ich Leute an der Kasse bedienen. Egal ob man Richter oder RA oder im Unternehmen ist.
Die hohen Anforderungen und die Verantwortung eines (Voll)Juristen wiegen sich (mE) nicht wirklich mit dem Beruf(seinstieg) auf (hier gibt es natürlich Ausnahmen!). Vielleicht kommt das große Glücksgefühl erst nach vielen Jahren an Berufserfahrung.
Inzwischen sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und bin selbst tagtäglich abgeneigter von der eigenen Profession. Die Sprache, die Förmelei, die Verantwortung, die Genauigkeit. Gleichzeitig gebrandmarkt sein, das alles, was unter dem Job eines "Volljuristen" steht, als nicht genügend 'anspruchsvoll' als potenziellen Job anzusehen.
Ich respektiere und schätze jeden, der das Alles tragen kann und gleichzeitig liebt.
Das ist schon reichlich naiv (ohne dir zu nah treten zu wollen). Dein Gehalt ist eine Teilmenge deines Umsatzes. Warum sollte dir irgendjemand Geld überweisen, weil du zehn Jahre für eine Ausbildung gebraucht hast?
Frag dich primär, was du als Dienstleistung anbietest. Wenn die keiner für deinen geforderten Preis (Gehalt) kauft, bist du zu teuer. Bei deinem Post bekomme ich das Gefühl, dass du das persönlich nimmst. Das ist einfach Business.
07.02.2026, 14:20
(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Mir geht es genau so. Habe im zweiten aus diversen Gründen ein ausreichend obwohl das unter meinen Möglichkeiten lag. War aber zu gekränkt bzw. Ausgelaugt es zu verbessern. Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Wobei ich ernsthaft sagen muss, dass 60k mit ~3k Netto echt mit das größte Problem sind. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Ich kann nicht nachvollziehen, warum man diesen Mythos immer wieder rausholt. Er stimmt nämlich einfach nicht. Hast du Einblicke in die Gehälter anderer Berufe? Ich schon. Ich habe über die Jahre tausende Gehaltsnachweise diverse Berufsgruppen und Akademiker gesehen. Nur ein sehr eringer Anteil der Bevölkerung kommt auf 3.000 Euro netto und auch ein immer noch vergleichsweise geringer Anteil der Akademiker. Keine Ahnung, wo dieser Mythos herkommt.
Dieses Gejammer über 3.000 Euro netto ist unerträglich. Als ob ihr damit zur Tafel gehen müsstet.
Keiner von euch hat sein Leben ruiniert. Niemand! Ihr werdet vielleicht nicht sofort in eurem Traumjob einsteigen, aber das sind viele von uns, mich eingeschlossen, vor euch auch nicht. Ihr habt noch über 35 Jahre Berufsleben vor euch. Man fängt unten an, manche niedriger, manche etwas höher und steigt im Laufe des Berufslebens weiter auf. Ich weiß nicht, wo diese Vorstellung herkommt, aufgrund eines langen Studium direkt 5 Stufen überspringen zu dürfen. So läuft es in der Praxis nicht. Weder für euch, noch den Betriebswirt oder den Einzelhandelskaufmann.
07.02.2026, 14:27
Du hast Recht. Mit dem Jurastudium verbinden immer noch viel zu viele völlig unrealistische Erwartungen an einen Statuswechsel aus der Mittel- in die Oberschicht. Das ist zwar bei entsprechendem Einsatz möglich, aber bestimmt nicht ab Tag 1 nach dem 2. Examen als Belohnung für Fleiß im Studium.
07.02.2026, 16:08
(07.02.2026, 14:27)Spencer schrieb: Du hast Recht. Mit dem Jurastudium verbinden immer noch viel zu viele völlig unrealistische Erwartungen an einen Statuswechsel aus der Mittel- in die Oberschicht. Das ist zwar bei entsprechendem Einsatz möglich, aber bestimmt nicht ab Tag 1 nach dem 2. Examen als Belohnung für Fleiß im Studium.
Jetzt noch ein böser Kommentar: Fleiß im Studium sollte sich in guten Noten niederschlagen oder zumindest einem im Übrigen guten Lebenslauf. Ich verstehe, dass nicht jede Klausur super laufen kann und das man auch mal hier und da einen Ausrutscher hat. Aber im Gesamten sollte man Fleiß schon erkennen können. Viele verwechseln im Jurastudium Fleiß mit Stress. Die sind nicht maximal fleißig, sondern nur maximal gestresst.
07.02.2026, 16:11
Übersehen wird die Möglichkeit, sich jederzeit aus seinem Beruf zu lösen und eine eigene Kanzlei aufzumachen und sich nur mit dem zu beschäftigen, worauf man Bock hat.
Das ganze Risiko, die Herausforderung etc. mal alles bei Seite, einfach diese Gewissheit zu haben, ist für sich genommen schon ein Stück Freiheit.
Das ganze Risiko, die Herausforderung etc. mal alles bei Seite, einfach diese Gewissheit zu haben, ist für sich genommen schon ein Stück Freiheit.
07.02.2026, 16:24
(07.02.2026, 16:11)aspangarius schrieb: Übersehen wird die Möglichkeit, sich jederzeit aus seinem Beruf zu lösen und eine eigene Kanzlei aufzumachen und sich nur mit dem zu beschäftigen, worauf man Bock hat.
Das ganze Risiko, die Herausforderung etc. mal alles bei Seite, einfach diese Gewissheit zu haben, ist für sich genommen schon ein Stück Freiheit.
Das genau ist es doch. Sehr häufig werden hier 60k brutto Einstiegsgehalt sinngemäß als frech bezeichnet.
Einige hier sollten vielleicht einfach den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und den ganzen schrecklich unterbezahlten Berufseinsteigern 90k Einstiegsgehalt anbieten. Ganz ehrlich: Das ist ein einziges Formular per Elster ans FA und eine kurze beA Nachricht an die Kammer. Das kann noch heute Nachmittag erledigt werden. Unternehmertum heilt sehr zuverlässig jede Illusion über "unfaire" Gehälter.
Wenn ein Arbeitgeber für die 60k fast 80k auf den Tisch legen muss, kann der nichts dafür, dass bei euch nur 3k netto ankommen. Gemessen am Arbeitgeberbrutto gehen gut 50 % für Steuern und Beiträge drauf. Ich verstehe ja beide Seiten. Aber das Anspruchsdenken mancher Arbeitnehmer hier ist fern abseits jeder Realität.
07.02.2026, 16:41
(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Habe im zweiten aus diversen Gründen ein ausreichend obwohl das unter meinen Möglichkeiten lag. Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was Absolventen anderer Fachrichtungen zum Einstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Du hast ewig studiert, das 2. Examen mit ausreichend abgelegt und hast mehrere Angebote im Bereich 60k. Du bist deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist und kommst selbst im Vergleich mit überdurchschnittlichen Absolventen anderer Fachrichtungen gut weg.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich sogar noch (meist frische) Masterabsolventen ohne Red Flags. Normale Studiendauer, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
07.02.2026, 16:49
(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Wobei ich ernsthaft sagen muss, dass 60k mit ~3k Netto echt mit das größte Problem sind. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was andere Absolventen zum Studieneinstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich noch (meist frische) Masterabsolventen ohne größere Red Flags. Normale Studienzeit, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
Gefühlt verdient halt jeder 100k+
07.02.2026, 17:14
(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Habe im zweiten aus diversen Gründen ein ausreichend obwohl das unter meinen Möglichkeiten lag. Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was andere Absolventen zum Studieneinstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Du hast ewig studiert, das 2. Examen mit ausreichend abgelegt und hast mehrere Angebote im Bereich 60k. Du bist deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist und kommst selbst im Vergleich mit überdurchschnittlichen Absolventen anderer Fachrichtungen gut weg.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich sogar noch (meist frische) Masterabsolventen ohne Red Flags. Normale Studiendauer, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
Jo da gibts doch den ein oder anderen, der nach Examen bzw. erster Berufsstation versucht in den ÖD zu kommen und dann sehr erstaunt ist, dass es a) relativ wenige E13-Stellen gibt und b) die Konkurrenz sehr hoch ist. Das (angeblich so dünne) Mäntelchen des Staates ist dann doch ziemlich warm und angenehm. Ich sehe es auch i.Ü. überhaupt nicht verweflich an, als Volljurist mit E11 oder auch E10 anzufangen. Je nach Region ist das immer noch mit mehr Sicherheit, weniger Stress und auch besserem Gehalt als bei der Anwaltschaft verbunden.
Des Weiteren ist es für andere Studiengänge mit Masterabschluss (PoWi, BauIng, Architekt) eigentlich üblich im Bereich E11 anzufangen. Je nach dem wie die Haushaltslage der Körperschaft ist, kann es auch nur E10, oder aber auch E12 sein (wenn schon ordentlich Berufserfahrung). Man sollte nicht dem Irrglauben verfallen, als Volljurist das Maß aller Dinge darzustellen und für höhere Aufgaben geradezu berufen zu sein und wegen herausragender Organisations- und Analysefähigkeiten bzw. Methodenkompetenz einen Anspruch auf den hochwohlgeborenen hD hat. Hört euch mal im ÖD herum (abseits von Juristen), wie dort Volljuristen gerade in Leitungsfunktionen wahrgenommen werden (bspw bei Projektleitungen usw).


