06.01.2026, 11:43
Da sich im Forum ja aktuell einige über den Arbeitsmarkt beschweren, bietet sich beim Landkreis Verden eine einmalige Gelegenheit.
Juristin/Juristen (m/w/d) für die Stellv. Fachdienstleitung Ordnung und Verkehr und zugleich Leitung der Ordnungsabteilung
Kurze Stichpunkte:
- Eingruppierung in E11
- Volljurist mit min. 1x B
- Personelle und fachliche Führung von 38 Personen
- Stellvertretende personelle und fachliche Führung von 145 Personen
- Idealerweise bereits Führungserfahrung
- Sicherheitsüberprüfung nötig
Wer ist verzweifelt und angriffslustig genug, sich zu bewerben und es anschließend mit einer Eingruppierungsfeststellungsklage zu versuchen?
Halb zur Belustigung gepostet und halb ernst gemeint. Wer sonst nichts findet, hat theoretisch nichts zu verlieren, die Erfolgsaussichten sollten nicht die schlechtesten sein.
Juristin/Juristen (m/w/d) für die Stellv. Fachdienstleitung Ordnung und Verkehr und zugleich Leitung der Ordnungsabteilung
Kurze Stichpunkte:
- Eingruppierung in E11
- Volljurist mit min. 1x B
- Personelle und fachliche Führung von 38 Personen
- Stellvertretende personelle und fachliche Führung von 145 Personen
- Idealerweise bereits Führungserfahrung
- Sicherheitsüberprüfung nötig
Wer ist verzweifelt und angriffslustig genug, sich zu bewerben und es anschließend mit einer Eingruppierungsfeststellungsklage zu versuchen?
Halb zur Belustigung gepostet und halb ernst gemeint. Wer sonst nichts findet, hat theoretisch nichts zu verlieren, die Erfolgsaussichten sollten nicht die schlechtesten sein.
06.01.2026, 11:49
https://www.landkreis-verden.de/bewerbun...sart_id=-1
[b]Juristin/Juristen (m/w/d) für die Stellv. Fachdienstleitung Ordnung und Verkehr und zugleich Leitung der Ordnungsabteilung [/b]
[b]Juristin/Juristen (m/w/d) für die Stellv. Fachdienstleitung Ordnung und Verkehr und zugleich Leitung der Ordnungsabteilung [/b]
[b]In Voll- oder Teilzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht![/b][b] [/b]
[b]Der Fachdienst Ordnung und Verkehr umfasst insgesamt 145 Mitarbeitende in fünf unterschiedlichen Abteilungen, von Verkehr über Bußgeld bis hin zum Rettungsdienst. Ein Teil des Fachdienstes ist die Ordnungsabteilung mit 38 Mitarbeitenden. Für diese Abteilung werden Sie gesucht. Die Mitarbeitenden sind hier in vier Gruppen (Gewerberecht und besonderes Ordnungsrecht, Ausländerrecht, Asyl und Rückkehrmanagement sowie Staatsangehörigkeiten) tätig. [/b][b] [/b]
[b]Was Sie bei uns machen…[/b]- Sie leiten die Abteilung Ordnung in personeller, organisatorischer und fachlicher Hinsicht. Dazu gehört auch die Budgetverantwortung der Abteilung.
- Sie nehmen die fachliche Verantwortung für einen Bereich mit über 30 Rechtsgebieten wahr.
- Sie treffen in schwierigen Einzelfällen rechtlich fundierte Entscheidungen und übernehmen die Prozessführung in komplexen Fällen.
- Sie vertreten die Fachdienstleitung bei deren Abwesenheit.
- Sie arbeiten eng mit verschiedenen Stellen intern als auch extern, wie mit der Polizei und Staatsanwaltschaft, zusammen.
- Sie verfügen über das erste und zweite juristische Staatsexamen. Davon muss mindestens eins mit der Note befriedigend oder besser abgeschlossen worden sein.
- Sie verfügen bereits über Führungserfahrungen.
- Sie haben fundierte Kenntnisse im öffentlichen Recht.
- Für diese Tätigkeit muss eine Sicherheitsüberprüfung erfolgreich durchgeführt werden. Sofern Sie bisher nicht sicherheitsüberprüft sind, muss hierfür die Bereitschaft bestehen.
- Sie sind kommunikationsstark (mündlich und schriftlich) und in der Lage, getroffene Entscheidungen gegenüber Dritten, auch in Konfliktsituationen, durchzusetzen.
- Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an analytischem Denkvermögen aus und können die Konsequenzen der von Ihnen getroffenen Entscheidungen abschätzen und sind bereit die Verantwortung dafür zu übernehmen.
- Sie arbeiten eigeninitiativ und belastbar.
- Sie verfügen über ein hohes Maß an Führungskompetenz und verstehen es, Ihr Team zu motivieren.
- Sie sind kooperationsfähig.
- Sie verfügen über die Bereitschaft, circa alle sechs Wochen Rufbereitschaft (eine Woche 24/7) zu übernehmen und bei Bedarf auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten tätig zu sein.
- unbefristeter Arbeitsvertrag – Ein sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst mit Sinn und Gestaltungsspielraum.
- Vergütung nach E 11 TVöD inkl. einer Jahressonderzahlung.
06.01.2026, 12:24
Die Stadt muss sparen und weiß, wie schlecht der Arbeitsmarkt gerade ist ;-)
Ist dann nur übel, wenn die Mitarbeiter, die einem unterstellt sind, ggf. A13 haben, wenn es Volljuristen sind.
Ist dann nur übel, wenn die Mitarbeiter, die einem unterstellt sind, ggf. A13 haben, wenn es Volljuristen sind.
06.01.2026, 12:28
ganz schön dreist
06.01.2026, 13:15
(06.01.2026, 12:24)Egal_ schrieb: Die Stadt muss sparen und weiß, wie schlecht der Arbeitsmarkt gerade ist ;-)
Ist dann nur übel, wenn die Mitarbeiter, die einem unterstellt sind, ggf. A13 haben, wenn es Volljuristen sind.
Würde die Eingruppierungsfeststellungsklage massiv vereinfachen, da neben der Anzahl auch die Stellenbewertung der geführten Mitarbeiter ein maßgebliches Kriterium ist und du dann bei einer Überprüfung sehr wahrscheinlich auf E15 kommen würdest.
Wie gesagt: High Risk High Reward Play für einen eher unterdurchschnittlichen Volljuristen auf Arbeitssuche, der in die öffentliche Verwaltung möchte.
06.01.2026, 14:20
Also der Part mit der Führungsverantwortung über so viele MA....das ist wirklich bemerkenswert. Vor ein paar Wochen habe ich eine Ausschreibung einer Kommune mit (ich glaube) E10 gesehen, wo vertieftes Wissen und Erfahrung im Vergaberecht und privaten Baurecht gefordert wurde (nicht "nur" im Unterschwellenbereich). Stelle richtete sich an Wirtschaftsrechtler bzw Diplomjuristen.
Von einer ehemaligen Ref-Kollegin (hat es in den ÖD geschafft) habe ich aber im Allgemeinen gehört, dass sich aktuell wohl "krasse" Lebensläufe für den ÖD bewerben (selbst ohne Verbeamtung). Zwar fordere die Stelle 2x befr, tatsächlich würden sich aber auch eine ordentliche Anzahl an VBler bewerben. Da die finanzielle Situation praktisch aller Kommunen aktuell katastrophal ist, wundert mich das ehrlich gesagt gar nicht. Schaut man auf interamt, sind in meinem erweiterten Einzugsgebiet auch quasi keine Stellen ausgeschrieben. Nur eine Kommune sucht aktuell, Landkreise oder Bezriksregierung suchen gar nicht. Viele haben Haushaltssperre für Verwaltungspositionen.
Der Städte und Gemeindebund hat ja gestern hervorgehoben: immer mehr Sozialleistungen werden vom Bund/Länder auf die Kommunen abgewälzt, obwohl die Finanzierung durch die genannten nicht gesichert ist. Ein Verstoß gegen das Konnexitätsprinzip. Im 20 Jahresvergleich ein Anstieg der Sozialausgaben von 35 Mia auf 102 Mia.
Von einer ehemaligen Ref-Kollegin (hat es in den ÖD geschafft) habe ich aber im Allgemeinen gehört, dass sich aktuell wohl "krasse" Lebensläufe für den ÖD bewerben (selbst ohne Verbeamtung). Zwar fordere die Stelle 2x befr, tatsächlich würden sich aber auch eine ordentliche Anzahl an VBler bewerben. Da die finanzielle Situation praktisch aller Kommunen aktuell katastrophal ist, wundert mich das ehrlich gesagt gar nicht. Schaut man auf interamt, sind in meinem erweiterten Einzugsgebiet auch quasi keine Stellen ausgeschrieben. Nur eine Kommune sucht aktuell, Landkreise oder Bezriksregierung suchen gar nicht. Viele haben Haushaltssperre für Verwaltungspositionen.
Der Städte und Gemeindebund hat ja gestern hervorgehoben: immer mehr Sozialleistungen werden vom Bund/Länder auf die Kommunen abgewälzt, obwohl die Finanzierung durch die genannten nicht gesichert ist. Ein Verstoß gegen das Konnexitätsprinzip. Im 20 Jahresvergleich ein Anstieg der Sozialausgaben von 35 Mia auf 102 Mia.
06.01.2026, 17:35
(06.01.2026, 11:43)RRalf schrieb: Da sich im Forum ja aktuell einige über den Arbeitsmarkt beschweren, bietet sich beim Landkreis Verden eine einmalige Gelegenheit.
Juristin/Juristen (m/w/d) für die Stellv. Fachdienstleitung Ordnung und Verkehr und zugleich Leitung der Ordnungsabteilung
Kurze Stichpunkte:
- Eingruppierung in E11
- Volljurist mit min. 1x B
- Personelle und fachliche Führung von 38 Personen
- Stellvertretende personelle und fachliche Führung von 145 Personen
- Idealerweise bereits Führungserfahrung
- Sicherheitsüberprüfung nötig
Wer ist verzweifelt und angriffslustig genug, sich zu bewerben und es anschließend mit einer Eingruppierungsfeststellungsklage zu versuchen?
Halb zur Belustigung gepostet und halb ernst gemeint. Wer sonst nichts findet, hat theoretisch nichts zu verlieren, die Erfolgsaussichten sollten nicht die schlechtesten sein.
Eingruppierung Feststellungsklage habe ich noch nie gehört 😳
06.01.2026, 17:37
(06.01.2026, 13:15)RRalf schrieb:(06.01.2026, 12:24)Egal_ schrieb: Die Stadt muss sparen und weiß, wie schlecht der Arbeitsmarkt gerade ist ;-)
Ist dann nur übel, wenn die Mitarbeiter, die einem unterstellt sind, ggf. A13 haben, wenn es Volljuristen sind.
Würde die Eingruppierungsfeststellungsklage massiv vereinfachen, da neben der Anzahl auch die Stellenbewertung der geführten Mitarbeiter ein maßgebliches Kriterium ist und du dann bei einer Überprüfung sehr wahrscheinlich auf E15 kommen würdest.
Wie gesagt: High Risk High Reward Play für einen eher unterdurchschnittlichen Volljuristen auf Arbeitssuche, der in die öffentliche Verwaltung möchte.
Mit befriedigend von unterdurchschnittlich reden? 🤔
06.01.2026, 17:53
(06.01.2026, 17:37)JurisRef schrieb:(06.01.2026, 13:15)RRalf schrieb:(06.01.2026, 12:24)Egal_ schrieb: Die Stadt muss sparen und weiß, wie schlecht der Arbeitsmarkt gerade ist ;-)
Ist dann nur übel, wenn die Mitarbeiter, die einem unterstellt sind, ggf. A13 haben, wenn es Volljuristen sind.
Würde die Eingruppierungsfeststellungsklage massiv vereinfachen, da neben der Anzahl auch die Stellenbewertung der geführten Mitarbeiter ein maßgebliches Kriterium ist und du dann bei einer Überprüfung sehr wahrscheinlich auf E15 kommen würdest.
Wie gesagt: High Risk High Reward Play für einen eher unterdurchschnittlichen Volljuristen auf Arbeitssuche, der in die öffentliche Verwaltung möchte.
Mit befriedigend von unterdurchschnittlich reden? 🤔
Du brauchst laut Ausschreibung nur 1x B.
1x B 1x A ist zumindest in meinem Bundesland unterdurchschnittlich.
06.01.2026, 22:19
Ein Freund von mir wurde vor 15 Jahren als Volljurist bei einer kleinen Kommune mit 2xb zu E12 (befristet) als einziger Jurist des Rechtsamts eingestellt. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Zeiten so schnell wiederkommen.
Er ist jedoch auch schon vor vielen Jahren erst entfristet, dann höhergruppiert und schließlich verbeamtet worden (A14). Letzteres allerdings erst nach dem Wechsel zu einer Nachbarkommune.
Ein Einstiegsgehalt, und sei es noch so unangemessen, muss also nicht das letzte Wort sein. Man sammelt Berufserfahrung und wartet auf bessere Zeiten.
Er ist jedoch auch schon vor vielen Jahren erst entfristet, dann höhergruppiert und schließlich verbeamtet worden (A14). Letzteres allerdings erst nach dem Wechsel zu einer Nachbarkommune.
Ein Einstiegsgehalt, und sei es noch so unangemessen, muss also nicht das letzte Wort sein. Man sammelt Berufserfahrung und wartet auf bessere Zeiten.



