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Angestellte Rechtsanwälte Erfahrungen aus Arbeitgebersicht?
mittelmäßig25
Junior Member
**
Beiträge: 38
Themen: 6
Registriert seit: Nov 2025
#1
13.12.2025, 15:11
Ich bin seit Dezember selbstständig im Steuerrecht. Ich habe mittlerweile einen Aufnahmestopp und betreue 90 Unternehmen im Steuerrecht. Die Unternehmen verlangen aber auch sonstige Beratung. Hier Mal eine Kündigung, dort mal ein Kündigungsschutzprozess, hier mal DSGVO Anfrage dort mal Zahlungsklage, hier mal Umwandlung in Wohnungseigentum. Ich muss jetzt auch am Wochenende knechten, damit ich die ganzen anderen Aufträgen bearbeiten kann. Ich bin mittlerweile einfach fertig, da ich nicht glaube, dass ich all die anderen Sachen so bearbeiten kann, wie ich es gerne hätte. lch musste bereits einen befreundeten Rechtsanwalt für einzelne Sachen beauftragen, da ich einfach die Zeit nicht habe und mich darin nicht sicher fühle. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich jetzt ab nächstem Jahr einen Berufsträger anstellen sollte. Das Problem ist aber:

1. Wenn mich der Rechtsanwalt 7500 € monatlich mit Lohnnebenkosten kostet, bleiben nur etwa 14500 Euro pro Monat . Da ich die Nachfrage unterschätzte, muss ich mir dann erstmal Kanzleiräume suchen etc, weil ich eine Wohnzimmerkanzlei habe. Dazu kommen noch ganz viele andere Investitionen für die Ausstattung. 

2. Ich bräuchte einen RA, der alles bearbeitet und das möglichst selbstständig. Ich habe nämlich abgesehen von der Theorie noch nie eine Klage etc geschrieben, die Zwangsvollstreckung betrieben oder einen Kündigungsschutzprozess geführt. Anwälte mit Berufserfahrung sind aber rar und teuer. 

3. Ich bin schlecht in Personalführung und auch sonst als Charakter schwierig, soweit es nicht um rechtliche Themen geht. 

Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
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Sesselpupser
Member
***
Beiträge: 139
Themen: 2
Registriert seit: Mar 2024
#2
14.12.2025, 10:18
Du bist seit 14 Tagen selbstständig und denkst schon daran jemanden einzustellen?
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Patenter Gast
Senior Member
****
Beiträge: 705
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2022
#3
14.12.2025, 13:39
Bürogemeinschaft? 

Ansonsten musst du dir eben einen Business Plan erstellen und errechnen, wie viel du mit einem Angestellten mehr Umsatz machen könntest (Minimum, Durchschnitt, Maximum), dazu die Mehrkosten (Kanzleiräume/oder du findest einen, der auch im HO arbeiten will?), Zeitaufwand für dich zwecks Personalführung, Buchhaltung etc. Dann kannst du dir auf der Basis errechnen, was du einem Angestellten zahlen kannst, ob das realistisch ist für den Markt, und ob dir am Ende Risiko/Gewinn lukrativ genug erscheinen. 

Vielleicht findest du auch einen Wiedereinsteiger, der Lust auf 50% hat. Dann hältst du dir erstmal die Lohnkosten niedriger.

Alternativ eben Neugeschäft ablehnen und mehr Arbeit an befreundete Kollegen verweisen, damit du dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst.

Du stehst genau vor der Frage vieler Unternehmer: Wie viel Wachstum lohnt sich?
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MNN
Junior Member
**
Beiträge: 18
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2023
#4
14.12.2025, 14:39
Ich könnte dir kurzfristig für die nächsten (6) Monate 3 Tage/Woche arbeiten aushelfen. 100% Remote aus dem Homeoffice.

Lerne aktuell für den Verbesserungsversuch im 2. Mittlerweile ist mir aber doch langweilig und ich hätte nichts gegen eine Nebentätigkeit.

IT Recht habe ich in GKs gemacht, Arbeitsrecht müsste ich mich einarbeiten.
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Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.059
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#5
14.12.2025, 21:57
(14.12.2025, 10:18)Sesselpupser schrieb:  Du bist seit 14 Tagen selbstständig und denkst schon daran jemanden einzustellen?

Und schon 90 Mandate...?
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mittelmäßig25
Junior Member
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Beiträge: 38
Themen: 6
Registriert seit: Nov 2025
#6
14.12.2025, 22:11
(14.12.2025, 21:57)Praktiker schrieb:  
(14.12.2025, 10:18)Sesselpupser schrieb:  Du bist seit 14 Tagen selbstständig und denkst schon daran jemanden einzustellen?

Und schon 90 Mandate...?
Ich kannte bereits 35 Mandanten aus meiner Zeit vor der Rechtsanwaltszulassung. Die anderen Mandanten kamen über Kollegen und Bekanntenkreis (Unternehmer).
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GastNrw672
Member
***
Beiträge: 99
Themen: 2
Registriert seit: Jan 2022
#7
15.12.2025, 01:23
Oder einfach an geeignete Kollegen die Teile abgeben? Arbeitsrecht könnte ich gerne für Dich übernehmen.
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mittelmäßig25
Junior Member
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Beiträge: 38
Themen: 6
Registriert seit: Nov 2025
#8
15.12.2025, 09:16
Das Problm ist aber, dass es durchaus interessante Streitwerte gibt<50.000 Streitwerte aber auch kleine Streitwerte vorhanden sind, die sehr aufwändig sind. Ich möchte eigentlich jemand der alle Angelegenheiten vertritt und nicht nur die interessanten Fälle, die wenig Arbeit machen und wo viel abgerechnet werden kann.
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Paul Klee
Member
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Beiträge: 168
Themen: 2
Registriert seit: Apr 2023
#9
15.12.2025, 09:59
Wenn dir die Leute derart die Tür einrennen als Berufseinsteiger ist vielleicht dein Angebot einfach zu "gut" (=billig)?

Dann könntest du das überdenken. Wenn nicht wird ja genug rumkommen jemand einzustellen.

Würde mir auch mal einen strukturierten Plan machen.
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mittelmäßig25
Junior Member
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Beiträge: 38
Themen: 6
Registriert seit: Nov 2025
#10
15.12.2025, 10:15
(15.12.2025, 09:59)Paul Klee schrieb:  Wenn dir die Leute derart die Tür einrennen als Berufseinsteiger ist vielleicht dein Angebot einfach zu "gut" (=billig)?

Dann könntest du das überdenken. Wenn nicht wird ja genug rumkommen jemand einzustellen.

Würde mir auch mal einen strukturierten Plan machen.

Ich habe ausschließlich Mandanten, die bei einem Steuerberater normalerweise zu uninteressant sind, da sie zu klein sind.

Es geht nicht um die Frage, ob ich mir einen Berufsträger leisten könnte, ich weiß nur nicht, ob genügend Aufträge vorhanden sind, die nicht steuerrechtlicher Art sind. Dann müsste ich noch weitere Mandate aufnehmen, damit sich der Berufsträger rechnet. Die andere Variante ist tatsächlich, dass ich den Angestellten als reine Kostenstelle sehe und der steuerliche Teil den Angestellten mitfinanziert.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.12.2025, 10:19 von mittelmäßig25.)
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