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  5. Arbeitslosengeld I Vermittlungsvorschläge vermeiden
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Thema geschlossen

 
Arbeitslosengeld I Vermittlungsvorschläge vermeiden
Baurechthasser
Unregistered
 
#1
31.10.2025, 13:29
Hi zusammen,
ich habe diesen Monat mein 2.Examen bestanden und bin mit den Noten ziemlich zufrieden. Leider hab ich direkt schon jetzt einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsbehelfsbelehrung bekommen für eine unattraktive Kanzlei. Da hab ich absolut kein Bock drauf. Nervous Sowieso hätte ich gerne mal ein einen Monat Pause gemacht und mich ausgeruht. Die Vermittlerin schien beim Gespräch auch sehr verständnisvoll und wollte gar keine Mindestzahl an Bewerbungen. Hab ich mich wohl getäuscht.

Hat jemand Erfahrung wie man aus solchen Vorschlägen rauskommt? Lustlose Bewerbung mit Rechtschreibfehlern? Gehaltsvorstellungen angeben? Was darf ich in die Bewerbung schreiben, was nicht? Würde ungern eine Sanktion kassieren.

Aber selbst wenn könnte ich ja trotz Sperrzeit noch Bürgergeld beantragen oder? das ALG I reicht mir wegen des geringen Ref. Gehalts sowieso nicht, also werde ich ab nächsten Monat sowieso Bürgergeld beantragen.

Was sind so euere Erfahrungen?
Ceylon
Junior Member
**
Beiträge: 20
Themen: 4
Registriert seit: Jan 2024
#2
31.10.2025, 13:37
Troll
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Baurechthasser
Unregistered
 
#3
31.10.2025, 13:59
(31.10.2025, 13:37)Ceylon schrieb:  Troll

Warum? Fragezeichen
medoLAW
Member
***
Beiträge: 70
Themen: 5
Registriert seit: Sep 2023
#4
31.10.2025, 14:31
Jup Troll
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REF.NRW
Member
***
Beiträge: 57
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2024
#5
31.10.2025, 14:36
Schreib einfach eine Standardbewerbung, die gar nicht zur Stelle passt. 

Falls du doch eingeladen werden solltest, dann erzähl denen, dass du lieber was anderes machen willst. 

Vermittlungsvorschläge sollten aber eigentlich nicht so häufig kommen.
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Freidenkender
Posting Freak
*****
Beiträge: 819
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2022
#6
31.10.2025, 15:38
"Sowieso hätte ich gerne mal ein paar Monate Urlaub gemacht und mich ausgeruht." 

dafür ist das ALG ja wohl nicht da. Arbeitsverweigerer im Bürgergeldbezug sind nicht akzeptabel! Und was ist das?
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BetterLearnAll25
Member
***
Beiträge: 51
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2025
#7
31.10.2025, 17:41
Die Bewerbung als solche verschafft einem noch lange nicht den Job. Im Falle eines Bewerbungsgespräch vier Tage vorher nicht duschen dürfte am Ende vmtl. schon genügen. Je nach Größe der Kanzlei reicht schon im Bewerbungsgespräch das Zauberwort "Betriebsrat", dass man die Stelle defintiv nicht bekommt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.10.2025, 17:41 von BetterLearnAll25.)
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Engstirn Bräsigmann
Junior Member
**
Beiträge: 14
Themen: 5
Registriert seit: Dec 2022
#8
01.11.2025, 09:51
Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.

Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe. 
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen. 

Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.

Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.

Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.

Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.

Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.2025, 09:55 von Engstirn Bräsigmann.)
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Spencer
Senior Member
****
Beiträge: 426
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#9
01.11.2025, 11:48
Ich finde es auch absolut legitim, wenn man das ALG I für die Vorbereitung auf den Verbesserungsversuch nutzt. Eine bessere Erhöhung der Berufschancen gibt es doch gar nicht. Das Arbeitsamt sieht das leider oft nicht so, sondern will einen schnell in irgendeinen Job und raus aus der Statistik bekommen. Hier kommt es im Einzelfall auf den Sachbearbeiter an. Einem Freund von mir wollten sie sogar zunächst die 600 Euro Gebühren für den Verbesserungsversuch bezahlen. Das ging dann letztlich zwar doch nicht, aber sie haben ihn dann immerhin bis zur mündlichen Prüfung in Ruhe gelassen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.2025, 11:50 von Spencer.)
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medoLAW
Member
***
Beiträge: 70
Themen: 5
Registriert seit: Sep 2023
#10
01.11.2025, 11:55
(01.11.2025, 09:51)Engstirn Bräsigmann schrieb:  Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.

Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe. 
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen. 

Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.

Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.

Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.

Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.

Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.

Aber du erkennst schon, dass 
1) du einen Verbesserungsversuch schreiben willst, während er mit seinen Noten zufrieden ist, 
2) du ein Berufsziel hast, während er "nicht arbeiten will"

Er hat also einen zufriedenstellenden Abschluss und will jetzt Urlaub machen, "notfalls" per Bürgergeld. Das ist so offensichtlich ein Troll. Das tut ja schon weh, wenn manche ihn hier ernst nehmen. 

Dass man den Troll auch noch erklären muss.
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