10.10.2022, 14:37
Gut, das waren jetzt einige gute (und auch ohne Stolpersteine im Stream - think of: Wartezeit beim Therapeuten) wie zeitnah umsetzbare Vorschläge, meine Situation zu verbessern.
Ich bin nicht daran interessiert, Richtern und Verwaltungsjuristen ungewollt blöd zu kommen, insofern danke ich für den Input von Eurer Seite und werde mich an die Umsetzung der Vorschläge, die ich mir schon rausgeschrieben und priorisiert habe, machen.
Ich gebe Euch in einiger Zeit Rückmeldung. Danke.
Ich bin nicht daran interessiert, Richtern und Verwaltungsjuristen ungewollt blöd zu kommen, insofern danke ich für den Input von Eurer Seite und werde mich an die Umsetzung der Vorschläge, die ich mir schon rausgeschrieben und priorisiert habe, machen.
Ich gebe Euch in einiger Zeit Rückmeldung. Danke.
10.10.2022, 14:47
(10.10.2022, 13:50)Desperados schrieb:(10.10.2022, 13:08)theopenmind schrieb: Ich kann nicht so ganz verstehen, warum TE unbedingt eine große Karriere mit sehr hohem Einkommen braucht. Die Aussage "Ministerium will ich deshalb nicht, weil ich - wie schon gesagt - leistungs- und aufstiegsorientiert bin und dann ziehen die ganzen Typen, die seit dem 15. in der JU/bei den Jusos Klinken geputzt haben, an einem vorbei. Nein danke" klingt eher danach, als ob Du dich - wie wir alle - mit anderen vergleichst, den es vermeintlich (aber vielleicht tatsächlich doch nicht) besser geht.
Wofür brauchst Du also die steile Karriere in der Tier1-Kanzlei? Du sagst, Du kommst aus keinem reichen Elternhaus. Weiß nicht, wie es bei dir ist. Ich komme auch nicht aus einem reichen Elternhaus und werde nichts erben. Für ein Single-Leben in der Großstadt würden mir trotzdem 60.000,- Brutto ausreichen. Dass man sich davon keine Penthouse-Wohnung in exklusiver Lage kaufen kann, ist klar, aber das Problem haben alle, die nicht geerbt haben/erben werden. Mag sein, dass der housing market crasht wegen steigender Zinsen und weil die Nachfrage schon wegen demographischer Entwicklung sinkt. Ist aber auch egal, ein glückliches Leben erfordert keinen Grundbesitz.
Also nochmal, wofür brauchst Du die steile Karriere? Weil Dich deine Eltern dann nicht mehr als Nichtsnutz sehen? Weil es deine Chancen bei Mareike mit den süßen Sommersprossen steigern könnte? Weil deine Schulfreunde alle Apps entwickelt oder früh in Bitcoin investiert haben und Du nicht als Loser dastehen möchtest? Weil Du dich verschuldet hast, um Bitcoin & Co zum Allzeithoch zu kaufen? Weil Du meinst, Scholzomat schwindelt, wenn er sagt, die Renten seien sicher? Beantworte die Frage für dich und überlege, ob deine Grundannahmen überhaupt richtig sind. Und vielleicht hilft es dir eine andere Perspektive zu gewinnen, wenn Du dir dabei den fünfjährigen Desperados mit Pausbacken und T-Shirt mit Dino-Aufrdruck vorstellt. Der fünfjährige Desperados wollte eigentlich nur mit Freunden spielen. Würdest Du deinem früheren, fünfjährigen Ich erklären, dass er ein Loser ist, wenn er nicht die steile Karriere hinlegt?
Weil mir schon früh eingetrichtert worden ist, dass die einzig werthaltige Währung "Erfolg" ist - wenn wir schon bei Cryptos sind. Eine 2 wurde nun mal nicht akzeptiert, es musste die 1 sein. Eine 3 - Weltuntergang. Gut, kann man jetzt nicht mehr ändern. Ob ich meine Kinder so erziehen würde... kann ich nicht sagen. Sollte man sich gut überlegen, auch wenn ich noch vor drei-vier Jahren gesagt hätte: "Gut, dass meine Eltern keine Ausreden geduldet haben."
Und das ist halt der Geruch, der einem anhaftet. Ich hatte vor einigen Monaten ein Tinder-Date. Es war für mich ganz angenehm und dann sagte sie: "Wow, dein Lebenslauf sieht traumhaft aus."
Es ist halt so, dass ich scheinbar transportiere, dass nur diese Faktoren bei mir funktionieren. Tun sie aber bei der Innen-Betrachtung nicht. Ich bin beruflich einfach falsch abgebogen und jetzt gegen die Wand gefahren. Und kann mich aus dem Wrack nicht befreien.
Erstmal sorry dass du diese Glaubenssätze eingetrichtert bekommen hast, ich weiß wie schwer es ist, sich davon zu lösen. Allerdings bist du nun ein (junger) Erwachsener und keiner Person Rechenschaft schuldig, auch nicht deinen Eltern. Diese Abnabelung ist ein wichtiger Akt der Emanzipation und des (wirklich) Erwachsenwerdens und Gold wert, wenn es später mit Familienplanung, Erziehung, Vermögensverwaltung etc. weitergeht und du immer jemanden hast, der es besser weiß und dir sagen will wie es geht. Die Wahrheit ist aber, meistens wissen sie es nicht und selbst wenn, ist es an dir, deine eigenen Erfahrungen zu machen. Deine Eltern können Investition in Cryptos für Unfug halten, einen Job beim Startup für Zeitverschwendung und die Rucksacktour durch Südostasien. Das kann sich bewahrheiten, du kannst aber auch auf den Honeypot und die beste Zeit deines Lebens stoßen. Ob es für dich gut ist oder nicht kannst nur du selbst beantworten und meistens auch nur im Nachhinein.
Davon abgesehen verstehe ich es inhaltlich aber auch nicht. Insbesondere wenn du dich selbst als "Aufsteiger" aus einer Migrantenfamilie bezeichnest, der "kein Geld zu erben" hat, hast du doch mit abgeschlossenem Jurastudium und Akademikerjob auch nach den traditionellen Maßstäben deiner Eltern "Erfolg"? Mache eher umgekehrt die Erfahrung, dass die Leute bei der Jobbeschreibung "Rechtsanwalt in der GK" interessiert sind, bei einem Staatsanwalt/Richter aber richtig ehrfürchtig werden. Gehe ich deshalb in die Justiz? Auf keinen Fall, ist nix für mich. Gleiches gilt für Geld als Maßstab des Erfolgs. Daran gemessen ist jeder außerhalb der amerikanischen PE-Buden ein Loser und selbst auf die schauen wiederum die Investmentbanker herab. There's always a bigger fish. Konzentrier dich auf dich, versuch herauszufinden was dir gut tut und das beste aus dir rauszuholen. Nur Loser lechzen ständig nach der Anerkennung anderer (um mal dein Vokabular zu nutzen )
10.10.2022, 15:10
Bei Depressionen sollte man auch mal Blut abnehmen lassen. Viele Vegetarier oder andere, die sich einseitig ernähren oder eine Diät machen, haben oft eine Eisenmangelanämie (niedriger Hämoglobinwert im Blut). Das kann man dann mit hochdosierten Eisentabletten, die der Arzt verschreibt, beheben. Auch Schilddrüsenunterfunktion kann eine Depression verursachen.
Es gibt auch die Möglichkeit Antidepressiva eine Zeit lang nur niedrig dosiert zum Schlafanstoßen zu nehmen, falls man da Probleme hat. Das kann allerdings auch süchtig machen und Nebenwirkungen haben.
Es gibt auch die Möglichkeit Antidepressiva eine Zeit lang nur niedrig dosiert zum Schlafanstoßen zu nehmen, falls man da Probleme hat. Das kann allerdings auch süchtig machen und Nebenwirkungen haben.
10.10.2022, 15:21
(10.10.2022, 14:37)Desperados schrieb: Gut, das waren jetzt einige gute (und auch ohne Stolpersteine im Stream - think of: Wartezeit beim Therapeuten) wie zeitnah umsetzbare Vorschläge, meine Situation zu verbessern.
Ich bin nicht daran interessiert, Richtern und Verwaltungsjuristen ungewollt blöd zu kommen, insofern danke ich für den Input von Eurer Seite und werde mich an die Umsetzung der Vorschläge, die ich mir schon rausgeschrieben und priorisiert habe, machen.
Ich gebe Euch in einiger Zeit Rückmeldung. Danke.
Dann stehst Du irgendwann vor der Wahl, vor der viele overachiever (insb. in GKen) irgendwann stehen: Nimm Dir die Zeit für Dich (kannst ja parallel mal einen Arzt/Coach suchen, um mit Dir ins Reine zu kommen), ansonsten tut es irgendwann Dein Körper selbst und das ist unschön. Musst Du selbst wissen, ob Du weiterhin so leistungs-/erfolgsgetrieben arbeiten willst, klingt aber eher danach, als lebst Du aktuell für die vermeintlichen Erwartungen anderer (die wirst Du eh nie erfüllen können, falls Dir Deine Eltern überhaupt jemals klipp und klar eine bestimmte "Erwartung" kommuniziert haben (bei overachievern ist das regelmäßig nicht der Fall, die Eltern geben einem abstrakte Erwartungen mit, aber nichts Konkretes wie - Du musst Chefarzt in Krankenhaus xy werden in z Bereich - wie sollst du nicht wirklich existente Erwartungen erfüllen?). Naja, das geht jetzt zu weit hier, das waren nur mal so ein paar Punkte, die mir mal auf den Weg gegeben wurden und mir geht es inzwischen extrem viel besser in meinem (was ich früher auch eher als "Abstieg" gesehen habe) nicht-mehr-GK-Job, in dem ich nicht weniger beruflich erfolgreich bin.
10.10.2022, 15:40
Was spricht denn dagegen, die Kanzlei und das Rechtsgebiet zu wechseln? Wie hier schon mehrfach erläutert wurde, wirst du mit Doppel-VB in vielen Kanzleien auch weiterhin gerne genommen. Du musst ja nicht unbedingt erzählen, dass dir nahegelegt wurde, dich umzuschauen. Sag einfach, dass du dir die Entscheidung nicht leicht gemacht hast aber zu dem Schluss gekommen bist, dass dir die Arbeit in dem Rechtsgebiet langfristig keinen Spaß macht. Du solltest natürlich irgendeine Begründung finden, die sich nicht auf das Rechtsgebiet, in dem du dich bewirbst, übertragen lässt - idealerweise entspricht die Begründung sogar der Wahrheit. Dass es nach zwei Jahren immer noch am Vorsprung deiner Kollegen durch vorherige Jobs liegt, kann ich mir nämlich kaum vorstellen. Insofern lohnt es sich, da mal Ursachenforschung (für dich selbst) zu betreiben: Womit genau kommst du nicht zurecht? Womit genau ist dein Partner unzufrieden (auch wenn es viel Kraft erfordert - sprich deinen Partner auf ein ehrliches Feedback an - vielleicht hat dieser sogar eine Idee, wo du besser aufgehoben sein könntest, wenn ihr einen guten Draht habt)?Wenn du das Problem identifizierst, ist es viel leichter, zukünftig passende Aufgaben zu finden.
Das Doppel-VB ist ein guter Indikator, aber keine Garantie dafür, dass man in der Großkanzlei erfolgreich ist. Im ersten Examen muss man vor allem unter Beweis stellen, dass man logisch denken kann. Im zweiten Examen muss man die Formalia können und in fünf Stunden zu einer praxisgerechten Lösung kommen - das entspricht selten dem, was in der Großkanzlei gefordert ist. Da will der Mandant eine konkrete Handlungsanweisung, obwohl die juristische Lösung ihm nicht hilft.
Nutz die Wochenenden, um dich mal einzulesen, was dich interessieren könnte. Hast du gar keinen Kontakt zu ehemaligen Mit-Refs/Kommilitonen, die in anderen Rechtsgebieten unterwegs sind?
Das Doppel-VB ist ein guter Indikator, aber keine Garantie dafür, dass man in der Großkanzlei erfolgreich ist. Im ersten Examen muss man vor allem unter Beweis stellen, dass man logisch denken kann. Im zweiten Examen muss man die Formalia können und in fünf Stunden zu einer praxisgerechten Lösung kommen - das entspricht selten dem, was in der Großkanzlei gefordert ist. Da will der Mandant eine konkrete Handlungsanweisung, obwohl die juristische Lösung ihm nicht hilft.
Nutz die Wochenenden, um dich mal einzulesen, was dich interessieren könnte. Hast du gar keinen Kontakt zu ehemaligen Mit-Refs/Kommilitonen, die in anderen Rechtsgebieten unterwegs sind?
10.10.2022, 15:49
Gescheitert ist man eigentlich nur dann, wenn man nicht sein eigenes, sondern das Leben eines anderen lebt.
10.10.2022, 16:08
(10.10.2022, 15:40)Gast schrieb: Was spricht denn dagegen, die Kanzlei und das Rechtsgebiet zu wechseln? Wie hier schon mehrfach erläutert wurde, wirst du mit Doppel-VB in vielen Kanzleien auch weiterhin gerne genommen. Du musst ja nicht unbedingt erzählen, dass dir nahegelegt wurde, dich umzuschauen. Sag einfach, dass du dir die Entscheidung nicht leicht gemacht hast aber zu dem Schluss gekommen bist, dass dir die Arbeit in dem Rechtsgebiet langfristig keinen Spaß macht. Du solltest natürlich irgendeine Begründung finden, die sich nicht auf das Rechtsgebiet, in dem du dich bewirbst, übertragen lässt - idealerweise entspricht die Begründung sogar der Wahrheit. Dass es nach zwei Jahren immer noch am Vorsprung deiner Kollegen durch vorherige Jobs liegt, kann ich mir nämlich kaum vorstellen. Insofern lohnt es sich, da mal Ursachenforschung (für dich selbst) zu betreiben: Womit genau kommst du nicht zurecht? Womit genau ist dein Partner unzufrieden (auch wenn es viel Kraft erfordert - sprich deinen Partner auf ein ehrliches Feedback an - vielleicht hat dieser sogar eine Idee, wo du besser aufgehoben sein könntest, wenn ihr einen guten Draht habt)?Wenn du das Problem identifizierst, ist es viel leichter, zukünftig passende Aufgaben zu finden.
Das Doppel-VB ist ein guter Indikator, aber keine Garantie dafür, dass man in der Großkanzlei erfolgreich ist. Im ersten Examen muss man vor allem unter Beweis stellen, dass man logisch denken kann. Im zweiten Examen muss man die Formalia können und in fünf Stunden zu einer praxisgerechten Lösung kommen - das entspricht selten dem, was in der Großkanzlei gefordert ist. Da will der Mandant eine konkrete Handlungsanweisung, obwohl die juristische Lösung ihm nicht hilft.
Nutz die Wochenenden, um dich mal einzulesen, was dich interessieren könnte. Hast du gar keinen Kontakt zu ehemaligen Mit-Refs/Kommilitonen, die in anderen Rechtsgebieten unterwegs sind?
Die Partner. Aber um ehrlich zu sein, habe ich da kein Vertrauen, dass da was Sinnvolles rauskommt. Ich wurde sehr früh (nach wenigen Monaten) in ein rechtsgebietsfremdes Mandat gesteckt, das täglich meine Aufmerksamkeit erfordert, wenn ich keine Haftungsfälle produzieren will und somit extrem viel Zeit und Selbst-Organisation frisst, die sich nicht in Billables abbildet. Und so kann ich dann die eigentlichen Aufgaben in "meinem" Rechtsgebiet nicht mehr sorgfältig erledigen. Zudem hocken bei uns viele im Homeoffice und ich habe da einfach Hemmungen, anzurufen, wenn ich Rückfragen habe. Nenne es "Telefonangst" oder wie auch immer.
Und Kontakt habe ich leider kaum noch, man hat richtig gemerkt, wie die sich alle von mir distanziert haben, als wir Examen gemacht haben und ich halt nicht nur die "Partymaus" war, sondern im Examen auch noch besser als sie. Und das, obwohl ich da nie Bock darauf hatte, sich gegenseitig vollzuheulen, wie schlimm das alles ist und ach schon wieder 3 P. in der Probeklausur und schon wieder eine neue BGH-Entscheidung zum Werkvertragsrecht. Na ja, dafür habe ich das Geheule jetzt.
10.10.2022, 21:23
(10.10.2022, 15:21)Gast schrieb:(10.10.2022, 14:37)Desperados schrieb: Gut, das waren jetzt einige gute (und auch ohne Stolpersteine im Stream - think of: Wartezeit beim Therapeuten) wie zeitnah umsetzbare Vorschläge, meine Situation zu verbessern.
Ich bin nicht daran interessiert, Richtern und Verwaltungsjuristen ungewollt blöd zu kommen, insofern danke ich für den Input von Eurer Seite und werde mich an die Umsetzung der Vorschläge, die ich mir schon rausgeschrieben und priorisiert habe, machen.
Ich gebe Euch in einiger Zeit Rückmeldung. Danke.
Dann stehst Du irgendwann vor der Wahl, vor der viele overachiever (insb. in GKen) irgendwann stehen: Nimm Dir die Zeit für Dich (kannst ja parallel mal einen Arzt/Coach suchen, um mit Dir ins Reine zu kommen), ansonsten tut es irgendwann Dein Körper selbst und das ist unschön. Musst Du selbst wissen, ob Du weiterhin so leistungs-/erfolgsgetrieben arbeiten willst, klingt aber eher danach, als lebst Du aktuell für die vermeintlichen Erwartungen anderer (die wirst Du eh nie erfüllen können, falls Dir Deine Eltern überhaupt jemals klipp und klar eine bestimmte "Erwartung" kommuniziert haben (bei overachievern ist das regelmäßig nicht der Fall, die Eltern geben einem abstrakte Erwartungen mit, aber nichts Konkretes wie - Du musst Chefarzt in Krankenhaus xy werden in z Bereich - wie sollst du nicht wirklich existente Erwartungen erfüllen?). Naja, das geht jetzt zu weit hier, das waren nur mal so ein paar Punkte, die mir mal auf den Weg gegeben wurden und mir geht es inzwischen extrem viel besser in meinem (was ich früher auch eher als "Abstieg" gesehen habe) nicht-mehr-GK-Job, in dem ich nicht weniger beruflich erfolgreich bin.
Es freut mich zu hören, dass Du eine zunächst schwierige Situation ("was ich früher auch eher als 'Abstieg' gesehen habe") für Dich ins Positive gewendet hast.
Wie war denn da (grob zusammengefasst) der Prozess? Du hast die GK verlassen, hast irgendwas anderes gemacht und das anfangs als Abstieg gesehen. Wann war denn der Moment, in dem du dies als positive Wendung wahrgenommen hast? Wer/was hat das Erkennen des Wendepunktes beeinflusst / hervorgerufen? Erfolge in der Post-GK-Tätigkeit? Privatleben umgekrempelt?
Klar, ich muss scheinbar davon "runterkommen", mich als Persönlichkeit über meinen CV zu definieren. Aber das ist ja ein (längerer) Prozess, ich kann ja nicht morgen aufstehen, mich vor den Spiegel stellen und sagen: "Du bist als Mensch auch ohne T1-Partnertrack okay."
11.10.2022, 07:29
Was mich wundert: Wenn du in der GK gar nichts reißt und alle unzufrieden mit dir sind, wie hast du dann die Probezeit überstanden?
11.10.2022, 08:10
(11.10.2022, 07:29)Gast schrieb: Was mich wundert: Wenn du in der GK gar nichts reißt und alle unzufrieden mit dir sind, wie hast du dann die Probezeit überstanden?
Ich denke nicht, dass der TE ein schlechter Anwalt ist. Er hat mit seinen 2 x vb bewiesen, dass er was kann. Der TE steckt vermutlich nur im falschen Job oder ist aufgrund seiner Depression (sollte sie Krankheitswert haben) weniger leistungsfähig oder motiviert als andere. Die Unzufriedenheit auf beiden Seiten wird sich daher eher über längere Zeit entwickelt haben.









