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Gast
Unregistered
 
#31
23.07.2022, 14:54
(23.07.2022, 14:33)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:13)Juramaus schrieb:  Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.


Wenn Du ein Problem mit hohen Steuern und der Euro Einführung hast, dann kannst Du ja die Linkspartei wählen.
Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass Du dann bei Deinen Jura Freunden nicht mehr gut ankommst, sofern Du
das offen sagst. 
Damals Ende der 90er Jahre, als der Euro eingeführt wurde, kamen die Abgeordneten der Linken ( damals noch PDS ) mit
Euro Nein Danke Schildern in den Bundestag. Das ist schon sehr krawallig. Wobei ich selbst die Euro Einführung
auch sehr kritisch sehe. Man hätte die Bevölkerung mehr mit einbeziehen sollen, da es sich um eine Entscheidung handelt,
die sich kaum mehr rückgängig machen lässt. 
Als Teile der SPD eine Volksabstimmung ins Spiel brachten, wurden diese vom heutigen CDU Vorsitzenden Merz, einem glühenden
Befürworter der Einheitswährung, abgekanzelt. 
In Deutschland jedenfalls kann man sagen, dass die bürgerlichen Parteien ( CDU/CSU, FDP, Grüne ) ganz klar
pro Euro sind und pro europäische Armee und auch pro europäischer Staat sind. 
Die AfD hat quasi nachträglich die Meinung zum Euro geändert. Das sind ja in der Regel Ex CDU FDP Mitglieder. Diese Partei
kann man überhaupt nicht ernst nehmen.

Ziemlich viel Quatsch. 

Linkspartei = weniger Steuern?  LolLolLol

AfD = erst nachträglich gegen den Euro? Ursprünglich war die AfD eine Partei gegen die EU bevor die Partei dann von Petry, Weidel und Co gekapert wurde.
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Gast
Unregistered
 
#32
23.07.2022, 15:31
(23.07.2022, 14:54)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:33)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:13)Juramaus schrieb:  Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.


Wenn Du ein Problem mit hohen Steuern und der Euro Einführung hast, dann kannst Du ja die Linkspartei wählen.
Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass Du dann bei Deinen Jura Freunden nicht mehr gut ankommst, sofern Du
das offen sagst. 
Damals Ende der 90er Jahre, als der Euro eingeführt wurde, kamen die Abgeordneten der Linken ( damals noch PDS ) mit
Euro Nein Danke Schildern in den Bundestag. Das ist schon sehr krawallig. Wobei ich selbst die Euro Einführung
auch sehr kritisch sehe. Man hätte die Bevölkerung mehr mit einbeziehen sollen, da es sich um eine Entscheidung handelt,
die sich kaum mehr rückgängig machen lässt. 
Als Teile der SPD eine Volksabstimmung ins Spiel brachten, wurden diese vom heutigen CDU Vorsitzenden Merz, einem glühenden
Befürworter der Einheitswährung, abgekanzelt. 
In Deutschland jedenfalls kann man sagen, dass die bürgerlichen Parteien ( CDU/CSU, FDP, Grüne ) ganz klar
pro Euro sind und pro europäische Armee und auch pro europäischer Staat sind. 
Die AfD hat quasi nachträglich die Meinung zum Euro geändert. Das sind ja in der Regel Ex CDU FDP Mitglieder. Diese Partei
kann man überhaupt nicht ernst nehmen.

Ziemlich viel Quatsch. 

Linkspartei = weniger Steuern?  LolLolLol

AfD = erst nachträglich gegen den Euro? Ursprünglich war die AfD eine Partei gegen die EU bevor die Partei dann von Petry, Weidel und Co gekapert wurde.


Ein sehr sachlicher Kommentar auf meinen Beitrag.

Die Linkspartei ist dafür, dass Geringverdiener steuerlich entlastet werden. Partner einer GK oder Leute wie Elon Musk oder
Uber Aktionäre sind natürlich mit der FDP besser dran. 

Über die AfD lohnt es sich eigentlich nicht, etwas zu schreiben. Aber wenn man sich die Leute genauer ansieht, sind das hauptsächlich
Personen, die früher bei CDU/FDP Mitglied waren. Gauland ( CDU ), v Storch ( FDP ) Lucke ( CDU, glaube ich ) usw.
Und damals als die Entscheidung, Euro einführen oder nicht, anstand, also in dem Zeitpunkt auf den es ankommt, sind diese
Personen nicht durch eine Gegnerschaft bzgl. der Einheitswährung aufgefallen. Mir ist jedenfalls nichts bekannt.
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der_david
Junior Member
Beiträge: 155
Themen: 3
Registriert seit: Oct 2020
#33
23.07.2022, 15:42
(23.07.2022, 15:31)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:54)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:33)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:13)Juramaus schrieb:  Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.


Wenn Du ein Problem mit hohen Steuern und der Euro Einführung hast, dann kannst Du ja die Linkspartei wählen.
Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass Du dann bei Deinen Jura Freunden nicht mehr gut ankommst, sofern Du
das offen sagst. 
Damals Ende der 90er Jahre, als der Euro eingeführt wurde, kamen die Abgeordneten der Linken ( damals noch PDS ) mit
Euro Nein Danke Schildern in den Bundestag. Das ist schon sehr krawallig. Wobei ich selbst die Euro Einführung
auch sehr kritisch sehe. Man hätte die Bevölkerung mehr mit einbeziehen sollen, da es sich um eine Entscheidung handelt,
die sich kaum mehr rückgängig machen lässt. 
Als Teile der SPD eine Volksabstimmung ins Spiel brachten, wurden diese vom heutigen CDU Vorsitzenden Merz, einem glühenden
Befürworter der Einheitswährung, abgekanzelt. 
In Deutschland jedenfalls kann man sagen, dass die bürgerlichen Parteien ( CDU/CSU, FDP, Grüne ) ganz klar
pro Euro sind und pro europäische Armee und auch pro europäischer Staat sind. 
Die AfD hat quasi nachträglich die Meinung zum Euro geändert. Das sind ja in der Regel Ex CDU FDP Mitglieder. Diese Partei
kann man überhaupt nicht ernst nehmen.

Ziemlich viel Quatsch. 

Linkspartei = weniger Steuern?  LolLolLol

AfD = erst nachträglich gegen den Euro? Ursprünglich war die AfD eine Partei gegen die EU bevor die Partei dann von Petry, Weidel und Co gekapert wurde.


Ein sehr sachlicher Kommentar auf meinen Beitrag.

Die Linkspartei ist dafür, dass Geringverdiener steuerlich entlastet werden. Partner einer GK oder Leute wie Elon Musk oder
Uber Aktionäre sind natürlich mit der FDP besser dran. 

Über die AfD lohnt es sich eigentlich nicht, etwas zu schreiben. Aber wenn man sich die Leute genauer ansieht, sind das hauptsächlich
Personen, die früher bei CDU/FDP Mitglied waren. Gauland ( CDU ), v Storch ( FDP ) Lucke ( CDU, glaube ich ) usw.
Und damals als die Entscheidung, Euro einführen oder nicht, anstand, also in dem Zeitpunkt auf den es ankommt, sind diese
Personen nicht durch eine Gegnerschaft bzgl. der Einheitswährung aufgefallen. Mir ist jedenfalls nichts bekannt.

Wo zahlen denn Geringverdiener noch nennenswert Steuern? Die oberen 30% der Einkommen zahlten schon 2017 in D 80% der Einkommenssteuer und 42 % der MwSt, erwirtschafteten aber nur 55% des gesamten Haushaltseinkommens (Quelle: IW Köln https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publika...erlast.pdf). Währenddessen gab es 2020 schon über 4 Mio Hartz-4 (SGB II bzw. ALG-2-Empfänger). Dazu kamen 2020 noch "Grundsicherung bei Alter und Erwerbsunfähigkeit" von fast 1 Mio (SGB XII), 940000 Personen mit Eingliederungshilfe (SGB IX) und 400000 AsylBlG-Empfänger (Quelle: jeweils destatis.de). Also insgesamt 6,5 Mio von 80 Mio die dem Staat gar keine (netto) Steuereinnahmen bringen. Dazu sind auch die meisten Rentner steuerfrei unterwegs, und diese Zahlen werden sicherlich nicht gesunken sein.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.07.2022, 15:44 von der_david.)
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Anon
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Beiträge: 142
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Registriert seit: Dec 2021
#34
23.07.2022, 17:17
(23.07.2022, 13:29)guga schrieb:  
(23.07.2022, 12:07)Anon schrieb:  
(23.07.2022, 11:52)guga schrieb:  
(23.07.2022, 09:20)Anon schrieb:  
(22.07.2022, 23:31)Gast2345 schrieb:  ich könnte dich jetzt einfach als Friedrich Lindner-Verschnitt abtun, aber das ist mir zu einfach. 
Erstens: Auch Beamte zahlen - wie alle anderen Bürger - nicht nur Einkommenssteuer, sonder auch alle anderen Steuern. 

Weiter: Was ist denn "tatsächliche Wertschöpfung"? Ein Großteil der Juristen verdient sein Geld damit, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen, die es nicht bräuchte. Was ist die Wertschöpfung an ner Strafverteidigung? Oder am gelösten Sorgerechtsstreit? 

Abgesehen davon, dass auch Arbeit für den Staat einen Wert hat. Ohne funktionierenden Staat auch keine M&A-Deals, die du wahrscheinlich machst - und ob davon ein jeder Deal Wert generiert, das lass mer mal aussen vor.

Es gibt eigentlich einen ganz einfachen Reality-Check: Bekommst du noch Geld, wenn Steuern von heute auf morgen abgeschafft werden würden? Nein?

Mach den Check mal für dich selbst  Prost Ein Tipp: Wo kommt Geld her? Was ist Geld? Was ist ein Finanzsystem? Wie wird das finanziert?

Es ist doch ganz einfach.
Hört die freie Wirtschaft auf zu existieren, gibt es keinen Staat mehr, da es niemanden gibt, der ihn finanzieren würde.
Hört der Staat auf zu existieren, wird es immer noch freie Wirtschaft geben. Sicher nicht im heutigen Umfang und in der heutigen Form. Aber Warenaustausch zwischen Menschen wird es immer geben, völlig unabhängig von der gesellschaftlichen Organisationsform drumherum.
Staat und Beamtentum existieren nur, weil vor sehr langer Zeit ein paar Leute beschlossen haben, dass es effektiver ist, gewisse Verwaltungs- und Ordnungsaufgaben an extra dafür geschaffene Institutionen outzusourcen.

Welche Waren bietest du so an? 
Die moderne Industriegesellschaft ist ohne Staat nicht möglich. Selbst steinzeitliche Gesellschaften hatten einen Stammesältesten. Es hat auch niemand einfach beschlossen. Das System hat sich durchgesetzt und bewährt. Wenn du wieder frühere Zustände willst, bei denen 99% der Bevölkerung damit beschäftigt war, Nahrung zu besorgen, dann viel Spaß. Da zahle ich lieber paar Steuern und habe das heutige System.

Ich weiß nicht, wieso es hier allen so wichtig ist mir zu schreiben, dass es ohne Staat nicht möglich ist. Das habe ich hier selbst schon zweimal  geschrieben. Also Danke für den Hinweis, aber das war zu keinem Zeitpunkt überhaupt streitig.

Im Übrigen:
Das heutige System existiert bei uns seit 79 Jahren. Die älteste moderne Demokratie existiert seit nicht mal 250 Jahren. Und angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre/Jahrzehnte muss man schon sehr weltfremd unterwegs sein, um von einem "bewährten" System zu sprechen. Das Erstarken rechter Parteien oder die wirtschaftlichen Verwerfungen sind nur ein Teil dieses "bewährten" Systems. Hinzu kommen Kriege, die auf Basis von Lügen begonnen wurden, Kriegsverbrechen, Foltergefängnisse, enorme Überwachungsapparate und viele weitere Nettigkeiten.

Das System mag sich fürs Erste durchgesetzt haben, aber es bröckelt an allen Ecken und Kanten.
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Gast
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#35
23.07.2022, 17:49
(23.07.2022, 15:42)der_david schrieb:  
(23.07.2022, 15:31)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:54)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:33)Gast schrieb:  
(22.07.2022, 19:13)Juramaus schrieb:  Was ich wirklich nicht verstehe ist, warum die Leute das seit Jahrzehnten so wählen. Deutschland hat nach Belgien die höchsten Steuersätze Europas, dann kommen noch die allgemeinen Lebenshaltungskosten hinzu. Obendrauf die Enteignung durch Inflation. Aber viele finden das ja super…waren auch alle total für den Euro, weil er ja so ein nettes Gemeinschaftsprojekt ist. Oder für die Energiewende, der wir gerade beim Schweitern zuschauen könne. Verstehe das echt nicht.


Wenn Du ein Problem mit hohen Steuern und der Euro Einführung hast, dann kannst Du ja die Linkspartei wählen.
Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass Du dann bei Deinen Jura Freunden nicht mehr gut ankommst, sofern Du
das offen sagst. 
Damals Ende der 90er Jahre, als der Euro eingeführt wurde, kamen die Abgeordneten der Linken ( damals noch PDS ) mit
Euro Nein Danke Schildern in den Bundestag. Das ist schon sehr krawallig. Wobei ich selbst die Euro Einführung
auch sehr kritisch sehe. Man hätte die Bevölkerung mehr mit einbeziehen sollen, da es sich um eine Entscheidung handelt,
die sich kaum mehr rückgängig machen lässt. 
Als Teile der SPD eine Volksabstimmung ins Spiel brachten, wurden diese vom heutigen CDU Vorsitzenden Merz, einem glühenden
Befürworter der Einheitswährung, abgekanzelt. 
In Deutschland jedenfalls kann man sagen, dass die bürgerlichen Parteien ( CDU/CSU, FDP, Grüne ) ganz klar
pro Euro sind und pro europäische Armee und auch pro europäischer Staat sind. 
Die AfD hat quasi nachträglich die Meinung zum Euro geändert. Das sind ja in der Regel Ex CDU FDP Mitglieder. Diese Partei
kann man überhaupt nicht ernst nehmen.

Ziemlich viel Quatsch. 

Linkspartei = weniger Steuern?  LolLolLol

AfD = erst nachträglich gegen den Euro? Ursprünglich war die AfD eine Partei gegen die EU bevor die Partei dann von Petry, Weidel und Co gekapert wurde.


Ein sehr sachlicher Kommentar auf meinen Beitrag.

Die Linkspartei ist dafür, dass Geringverdiener steuerlich entlastet werden. Partner einer GK oder Leute wie Elon Musk oder
Uber Aktionäre sind natürlich mit der FDP besser dran. 

Über die AfD lohnt es sich eigentlich nicht, etwas zu schreiben. Aber wenn man sich die Leute genauer ansieht, sind das hauptsächlich
Personen, die früher bei CDU/FDP Mitglied waren. Gauland ( CDU ), v Storch ( FDP ) Lucke ( CDU, glaube ich ) usw.
Und damals als die Entscheidung, Euro einführen oder nicht, anstand, also in dem Zeitpunkt auf den es ankommt, sind diese
Personen nicht durch eine Gegnerschaft bzgl. der Einheitswährung aufgefallen. Mir ist jedenfalls nichts bekannt.

Wo zahlen denn Geringverdiener noch nennenswert Steuern? Die oberen 30% der Einkommen zahlten schon 2017 in D 80% der Einkommenssteuer und 42 % der MwSt, erwirtschafteten aber nur 55% des gesamten Haushaltseinkommens (Quelle: IW Köln https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publika...erlast.pdf). Währenddessen gab es 2020 schon über 4 Mio Hartz-4 (SGB II bzw. ALG-2-Empfänger). Dazu kamen 2020 noch "Grundsicherung bei Alter und Erwerbsunfähigkeit" von fast 1 Mio (SGB XII), 940000 Personen mit Eingliederungshilfe (SGB IX) und 400000 AsylBlG-Empfänger (Quelle: jeweils destatis.de). Also insgesamt 6,5 Mio von 80 Mio die dem Staat gar keine (netto) Steuereinnahmen bringen. Dazu sind auch die meisten Rentner steuerfrei unterwegs, und diese Zahlen werden sicherlich nicht gesunken sein.

Ich denke auch, dass das so ist. Deshalb würde ich sagen, dass eine vierköpfige Familie, Frau Richterin R1, Mann Anwaltsgehilfe in Teilzeit,
von den ambitionierten Steuerentlastungsplänen der FDP kaum profitieren dürfte. 
Wirtschaftlich lohnenswert sind Steuerentlastungen in der Regel für Großverdiener, Frau GK Anwältin, Mann ebenfalls GK Anwalt und
keine Kinder.
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Gast aus Bayern
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#36
23.07.2022, 18:09
Ich höre immer besonders das Stöhnen von Kleinunternehmern, die sich von der Steuerlast erdrückt fühlen.
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Gast
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#37
23.07.2022, 18:10
(23.07.2022, 17:49)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 15:42)der_david schrieb:  
(23.07.2022, 15:31)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:54)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:33)Gast schrieb:  Wenn Du ein Problem mit hohen Steuern und der Euro Einführung hast, dann kannst Du ja die Linkspartei wählen.
Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass Du dann bei Deinen Jura Freunden nicht mehr gut ankommst, sofern Du
das offen sagst. 
Damals Ende der 90er Jahre, als der Euro eingeführt wurde, kamen die Abgeordneten der Linken ( damals noch PDS ) mit
Euro Nein Danke Schildern in den Bundestag. Das ist schon sehr krawallig. Wobei ich selbst die Euro Einführung
auch sehr kritisch sehe. Man hätte die Bevölkerung mehr mit einbeziehen sollen, da es sich um eine Entscheidung handelt,
die sich kaum mehr rückgängig machen lässt. 
Als Teile der SPD eine Volksabstimmung ins Spiel brachten, wurden diese vom heutigen CDU Vorsitzenden Merz, einem glühenden
Befürworter der Einheitswährung, abgekanzelt. 
In Deutschland jedenfalls kann man sagen, dass die bürgerlichen Parteien ( CDU/CSU, FDP, Grüne ) ganz klar
pro Euro sind und pro europäische Armee und auch pro europäischer Staat sind. 
Die AfD hat quasi nachträglich die Meinung zum Euro geändert. Das sind ja in der Regel Ex CDU FDP Mitglieder. Diese Partei
kann man überhaupt nicht ernst nehmen.

Ziemlich viel Quatsch. 

Linkspartei = weniger Steuern?  LolLolLol

AfD = erst nachträglich gegen den Euro? Ursprünglich war die AfD eine Partei gegen die EU bevor die Partei dann von Petry, Weidel und Co gekapert wurde.


Ein sehr sachlicher Kommentar auf meinen Beitrag.

Die Linkspartei ist dafür, dass Geringverdiener steuerlich entlastet werden. Partner einer GK oder Leute wie Elon Musk oder
Uber Aktionäre sind natürlich mit der FDP besser dran. 

Über die AfD lohnt es sich eigentlich nicht, etwas zu schreiben. Aber wenn man sich die Leute genauer ansieht, sind das hauptsächlich
Personen, die früher bei CDU/FDP Mitglied waren. Gauland ( CDU ), v Storch ( FDP ) Lucke ( CDU, glaube ich ) usw.
Und damals als die Entscheidung, Euro einführen oder nicht, anstand, also in dem Zeitpunkt auf den es ankommt, sind diese
Personen nicht durch eine Gegnerschaft bzgl. der Einheitswährung aufgefallen. Mir ist jedenfalls nichts bekannt.

Wo zahlen denn Geringverdiener noch nennenswert Steuern? Die oberen 30% der Einkommen zahlten schon 2017 in D 80% der Einkommenssteuer und 42 % der MwSt, erwirtschafteten aber nur 55% des gesamten Haushaltseinkommens (Quelle: IW Köln https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publika...erlast.pdf). Währenddessen gab es 2020 schon über 4 Mio Hartz-4 (SGB II bzw. ALG-2-Empfänger). Dazu kamen 2020 noch "Grundsicherung bei Alter und Erwerbsunfähigkeit" von fast 1 Mio (SGB XII), 940000 Personen mit Eingliederungshilfe (SGB IX) und 400000 AsylBlG-Empfänger (Quelle: jeweils destatis.de). Also insgesamt 6,5 Mio von 80 Mio die dem Staat gar keine (netto) Steuereinnahmen bringen. Dazu sind auch die meisten Rentner steuerfrei unterwegs, und diese Zahlen werden sicherlich nicht gesunken sein.

Ich denke auch, dass das so ist. Deshalb würde ich sagen, dass eine vierköpfige Familie, Frau Richterin R1, Mann Anwaltsgehilfe in Teilzeit,
von den ambitionierten Steuerentlastungsplänen der FDP kaum profitieren dürfte. 
Wirtschaftlich lohnenswert sind Steuerentlastungen in der Regel für Großverdiener, Frau GK Anwältin, Mann ebenfalls GK Anwalt und
keine Kinder.


Das sind doch keine Großverdiener. Ja, den geht's sicher nicht schlecht, aber a) haben die dafür auch kein Leben außerhalb der Kanzlei und b) sind die immer noch ein kleines Licht im Vergleich zu einem Quandt und seinen BMW-Dividenden.
Schießt euch doch nicht immer so auf die (gehobene) Mittelschicht ein. Gönnt solchen Leuten was und projiziert euren Neid mal wenigstens auf die echten Großverdiener, die euer Bruttojahresgehalt einfach pissen, um es mal mit den Worten eines bekannten Youtubers zu formulieren.
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Gast aus Bayern
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#38
23.07.2022, 18:39
Aber auch nur wenn man ein Verständnis von "gehobener Mittelschicht" wie Friedrich Merz hat.  Disappointed
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Egal_
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.525
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2022
#39
23.07.2022, 18:52
(22.07.2022, 18:19)Juramaus schrieb:  Ich wollte mal nachfragen, wie ihr die Gehälter generell bewertet. 
Ich finde, wenn man nicht in einer T1-Kanzlei ist und spitzenmäßig verdient, die Gehälter bei Staat und MKs angesichts der sehr hohen Lebenshaltungskosten (besonders hier in einer südbayerischen Großstadt) schon eher niedrig. Viel Vermögen, zB für ein Haus, kann man sich damit nicht aufbauen….
Dafür fand ich den Aufwand schon enorm. 
Wie sehr ihr das so?

Na dann wandere doch aus. Mir ist kein Land bekannt, in dem man mit normaler Arbeit automatisch reich wird. Die meisten Selfmade-Millionäre waren mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sind damit reich geworden. Habe diese Idee oder baue dir dein eigenes Unternehmen auf und kannst ebenfalls (mehrfache) Millionärin werden. Nur glaube nicht, dass das mit weniger Arbeit als jetzt verbunden ist.
Uns als Familie geht es als Teil der Mittelschicht/oberen Mittelschicht gut. Wir bauen unser Eigenheim, die Energiekrise und die gestiegenen Preise treffen uns kaum, es sei denn es kommt irgendwann tatsächlich gar kein Gas mehr. Beschweren können wir uns wirklich nicht, da geht es vielen deutlich schlechter.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.07.2022, 18:53 von Egal.)
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Gast
Unregistered
 
#40
23.07.2022, 18:56
(23.07.2022, 18:10)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 17:49)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 15:42)der_david schrieb:  
(23.07.2022, 15:31)Gast schrieb:  
(23.07.2022, 14:54)Gast schrieb:  Ziemlich viel Quatsch. 

Linkspartei = weniger Steuern?  LolLolLol

AfD = erst nachträglich gegen den Euro? Ursprünglich war die AfD eine Partei gegen die EU bevor die Partei dann von Petry, Weidel und Co gekapert wurde.


Ein sehr sachlicher Kommentar auf meinen Beitrag.

Die Linkspartei ist dafür, dass Geringverdiener steuerlich entlastet werden. Partner einer GK oder Leute wie Elon Musk oder
Uber Aktionäre sind natürlich mit der FDP besser dran. 

Über die AfD lohnt es sich eigentlich nicht, etwas zu schreiben. Aber wenn man sich die Leute genauer ansieht, sind das hauptsächlich
Personen, die früher bei CDU/FDP Mitglied waren. Gauland ( CDU ), v Storch ( FDP ) Lucke ( CDU, glaube ich ) usw.
Und damals als die Entscheidung, Euro einführen oder nicht, anstand, also in dem Zeitpunkt auf den es ankommt, sind diese
Personen nicht durch eine Gegnerschaft bzgl. der Einheitswährung aufgefallen. Mir ist jedenfalls nichts bekannt.

Wo zahlen denn Geringverdiener noch nennenswert Steuern? Die oberen 30% der Einkommen zahlten schon 2017 in D 80% der Einkommenssteuer und 42 % der MwSt, erwirtschafteten aber nur 55% des gesamten Haushaltseinkommens (Quelle: IW Köln https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publika...erlast.pdf). Währenddessen gab es 2020 schon über 4 Mio Hartz-4 (SGB II bzw. ALG-2-Empfänger). Dazu kamen 2020 noch "Grundsicherung bei Alter und Erwerbsunfähigkeit" von fast 1 Mio (SGB XII), 940000 Personen mit Eingliederungshilfe (SGB IX) und 400000 AsylBlG-Empfänger (Quelle: jeweils destatis.de). Also insgesamt 6,5 Mio von 80 Mio die dem Staat gar keine (netto) Steuereinnahmen bringen. Dazu sind auch die meisten Rentner steuerfrei unterwegs, und diese Zahlen werden sicherlich nicht gesunken sein.

Ich denke auch, dass das so ist. Deshalb würde ich sagen, dass eine vierköpfige Familie, Frau Richterin R1, Mann Anwaltsgehilfe in Teilzeit,
von den ambitionierten Steuerentlastungsplänen der FDP kaum profitieren dürfte. 
Wirtschaftlich lohnenswert sind Steuerentlastungen in der Regel für Großverdiener, Frau GK Anwältin, Mann ebenfalls GK Anwalt und
keine Kinder.


Das sind doch keine Großverdiener. Ja, den geht's sicher nicht schlecht, aber a) haben die dafür auch kein Leben außerhalb der Kanzlei und b) sind die immer noch ein kleines Licht im Vergleich zu einem Quandt und seinen BMW-Dividenden.
Schießt euch doch nicht immer so auf die (gehobene) Mittelschicht ein. Gönnt solchen Leuten was und projiziert euren Neid mal wenigstens auf die echten Großverdiener, die euer Bruttojahresgehalt einfach pissen, um es mal mit den Worten eines bekannten Youtubers zu formulieren.


Wenn für dich Anwälte, die später bis zu 30.000€ im Monat verdienen mit einem Jahresumsatz von 500-600k im Jahr als Partner, keine Großverdiener sind, dann hut ab.
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