19.07.2022, 17:02
Ich glaube immer noch, dass TE eine falsche Vorstellung von Corporate/M&A hat. In dem Gebiet tummeln sich Anwälte mit Notarsnote, krassem Lebenslauf und Expertenwissen. Hat TE im Ministerium mal das WpÜG aufgeschlagen???
Ich glaube, dass TE einfach frustriert ist, was nachvollziehbar ist. Ab ein anderes Rechtsgebiet, zB Verwaltungsrecht, wäre naheliegender und auch da kann man gut verdienen. TE sollte sich ernsthaft fragen, ob sie meint, das Zeug zur M&A-Partnerin zu haben, wenn sie jetzt schon über Arbeitszeiten klagt.
Ich glaube, dass TE einfach frustriert ist, was nachvollziehbar ist. Ab ein anderes Rechtsgebiet, zB Verwaltungsrecht, wäre naheliegender und auch da kann man gut verdienen. TE sollte sich ernsthaft fragen, ob sie meint, das Zeug zur M&A-Partnerin zu haben, wenn sie jetzt schon über Arbeitszeiten klagt.
19.07.2022, 17:18
(19.07.2022, 17:02)Gast schrieb: Ich glaube immer noch, dass TE eine falsche Vorstellung von Corporate/M&A hat. In dem Gebiet tummeln sich Anwälte mit Notarsnote, krassem Lebenslauf und Expertenwissen. Hat TE im Ministerium mal das WpÜG aufgeschlagen???
Ich glaube, dass TE einfach frustriert ist, was nachvollziehbar ist. Ab ein anderes Rechtsgebiet, zB Verwaltungsrecht, wäre naheliegender und auch da kann man gut verdienen. TE sollte sich ernsthaft fragen, ob sie meint, das Zeug zur M&A-Partnerin zu haben, wenn sie jetzt schon über Arbeitszeiten klagt.
Ja, als Associate den ganzen Tag DDs kloppen und Dokumente durchsichten, ist unglaublich kompliziert...
19.07.2022, 17:21
(19.07.2022, 17:02)Gast schrieb: Ich glaube immer noch, dass TE eine falsche Vorstellung von Corporate/M&A hat. In dem Gebiet tummeln sich Anwälte mit Notarsnote, krassem Lebenslauf und Expertenwissen. Hat TE im Ministerium mal das WpÜG aufgeschlagen???
Ich glaube, dass TE einfach frustriert ist, was nachvollziehbar ist. Ab ein anderes Rechtsgebiet, zB Verwaltungsrecht, wäre naheliegender und auch da kann man gut verdienen. TE sollte sich ernsthaft fragen, ob sie meint, das Zeug zur M&A-Partnerin zu haben, wenn sie jetzt schon über Arbeitszeiten klagt.
Dass sie vermutlich eine falsche Vorstellung hat, glaube ich auch. Was Notarsnote, krasse Lebensläufe und Expertenwissen angeht, übertreibst du schon maßlos
Wir reden ja hier nicht davon, dass sie direkt als Partnerin einsteigt. Vielmehr würde sie als First Year Associate einsteigen und da sieht die große Masse an Kandidaten eher so aus, dass die meisten vielleicht 2xVB haben und ihre Expertenwissen sich auch erstmal über die Jahre aneignen müssen. Keiner hat im 1. Jahr den großen Durchblick (wie auch?!) und den Dr. und LL.M. von der Ivy-League-Uni hat jetzt auch so gut wie niemand.
19.07.2022, 17:34
Ich bin im M&A in einer Tier1-Kanzlei und kann dazu folgendes sagen:
Wenn mann da bestehen will, dann muss man es schon wirklich draufhaben. Es werden auch Leute eingestellt, die nicht so krasse Lebensläufe haben, aber die haben nur geringe Partneraussichten, vorwiegend werden sie für DD eingesetzt. Die Frage ist ja, wo man hin will. Die meisten haben aber schon sehr auf Aktien-/Kapitlmarktrecht ausgerichtete Lebensläufe.
Wenn TE jetzt ihre Stelle aufgibt, bei der sie angeblich Aussicht auf B6 hat, dann ja wohl nicht, um ein paar Jahre DD zu machen und dann zu schauen, wo es hingeht...
Andere fangen ja in der GK an und wechseln dann, wenn der Weg für sie zu Ende ist, zum Staat oder ins Unternehmen...
Bei TE wäre es andersrum. TE macht den Eindruck, als würde sie Verantwortung tragen wollen. Langfristig ist da wohl eine MK besser.
TE kann ja mal Bewerbungen schreiben und schauen, welche Angebote sie bekommt, dann kann sie das selbst realistisch einschätzen.
Wenn mann da bestehen will, dann muss man es schon wirklich draufhaben. Es werden auch Leute eingestellt, die nicht so krasse Lebensläufe haben, aber die haben nur geringe Partneraussichten, vorwiegend werden sie für DD eingesetzt. Die Frage ist ja, wo man hin will. Die meisten haben aber schon sehr auf Aktien-/Kapitlmarktrecht ausgerichtete Lebensläufe.
Wenn TE jetzt ihre Stelle aufgibt, bei der sie angeblich Aussicht auf B6 hat, dann ja wohl nicht, um ein paar Jahre DD zu machen und dann zu schauen, wo es hingeht...
Andere fangen ja in der GK an und wechseln dann, wenn der Weg für sie zu Ende ist, zum Staat oder ins Unternehmen...
Bei TE wäre es andersrum. TE macht den Eindruck, als würde sie Verantwortung tragen wollen. Langfristig ist da wohl eine MK besser.
TE kann ja mal Bewerbungen schreiben und schauen, welche Angebote sie bekommt, dann kann sie das selbst realistisch einschätzen.
19.07.2022, 17:55
TE war ja angeblich schon bei Justiz und jetzt 4 J Verwaltung. Warum fällt TE erst jetzt ein, dass man im M&A besser verdient und Staat scheiße ist?
19.07.2022, 18:01
(19.07.2022, 17:34)Gast schrieb: Ich bin im M&A in einer Tier1-Kanzlei und kann dazu folgendes sagen:
Wenn mann da bestehen will, dann muss man es schon wirklich draufhaben. Es werden auch Leute eingestellt, die nicht so krasse Lebensläufe haben, aber die haben nur geringe Partneraussichten, vorwiegend werden sie für DD eingesetzt. Die Frage ist ja, wo man hin will. Die meisten haben aber schon sehr auf Aktien-/Kapitlmarktrecht ausgerichtete Lebensläufe.
Wenn TE jetzt ihre Stelle aufgibt, bei der sie angeblich Aussicht auf B6 hat, dann ja wohl nicht, um ein paar Jahre DD zu machen und dann zu schauen, wo es hingeht...
Andere fangen ja in der GK an und wechseln dann, wenn der Weg für sie zu Ende ist, zum Staat oder ins Unternehmen...
Bei TE wäre es andersrum. TE macht den Eindruck, als würde sie Verantwortung tragen wollen. Langfristig ist da wohl eine MK besser.
TE kann ja mal Bewerbungen schreiben und schauen, welche Angebote sie bekommt, dann kann sie das selbst realistisch einschätzen.
Sorry, aber entweder bist du ein Troll oder weißt nicht so wirklich, wovon du sprichst ?
Die Note und der Lebenslauf sagen absolut nichts darüber aus, wie jemand in der GK performen kann. Schon genügend notentechnische Überflieger gesehen, die charakterlich und performancetechnisch komplett abgestunken sind. Und mitnichten haben die meisten M&A Anwälte Lebensläufe, die sehr auf Aktien- oder Kapitalmarktrecht ausgerichtet sind ?
19.07.2022, 18:20
(19.07.2022, 18:01)Gast schrieb:So ganz Unrecht hat er nicht. Wenn die Fragestellerin langfristig in der Großkanzlei bleiben will, kann man nicht auf den Durchschnitt abstellen. Das ist übrigens nicht spezifisch für M&A. Jeder Partner, mit dem ich bislang zu tun hatte, ist fachlich hervorragend. Die sind auch wirklich mit Herzblut dabei und haben ein großes fachliches Interesse. Nicht selten sind auch die Formalqualifikationen (Examensnoten, Promotion, LLM) innerhalb der Partnerschaft außerordentlich stark.(19.07.2022, 17:34)Gast schrieb: Ich bin im M&A in einer Tier1-Kanzlei und kann dazu folgendes sagen:
Wenn mann da bestehen will, dann muss man es schon wirklich draufhaben. Es werden auch Leute eingestellt, die nicht so krasse Lebensläufe haben, aber die haben nur geringe Partneraussichten, vorwiegend werden sie für DD eingesetzt. Die Frage ist ja, wo man hin will. Die meisten haben aber schon sehr auf Aktien-/Kapitlmarktrecht ausgerichtete Lebensläufe.
Wenn TE jetzt ihre Stelle aufgibt, bei der sie angeblich Aussicht auf B6 hat, dann ja wohl nicht, um ein paar Jahre DD zu machen und dann zu schauen, wo es hingeht...
Andere fangen ja in der GK an und wechseln dann, wenn der Weg für sie zu Ende ist, zum Staat oder ins Unternehmen...
Bei TE wäre es andersrum. TE macht den Eindruck, als würde sie Verantwortung tragen wollen. Langfristig ist da wohl eine MK besser.
TE kann ja mal Bewerbungen schreiben und schauen, welche Angebote sie bekommt, dann kann sie das selbst realistisch einschätzen.
Sorry, aber entweder bist du ein Troll oder weißt nicht so wirklich, wovon du sprichst ?
Die Note und der Lebenslauf sagen absolut nichts darüber aus, wie jemand in der GK performen kann. Schon genügend notentechnische Überflieger gesehen, die charakterlich und performancetechnisch komplett abgestunken sind. Und mitnichten haben die meisten M&A Anwälte Lebensläufe, die sehr auf Aktien- oder Kapitalmarktrecht ausgerichtet sind ?
Dabei meine ich gar nicht, dass die Fragestellerin keine langfristige Perspektive in der Kanzlei hat. Man sollte aber selbstkritisch und ehrlich überlegen, ob man wirklich glaubt, diese hohen Anforderungen erfüllen zu können. Ich könnte das zum Beispiel nicht und würde daher niemals einen guten Verwaltungsplatz aufgeben.
19.07.2022, 19:15
Also dann müssen sich die Qualifikationen der Partner in den letzten fünf Jahren massiv verbessert haben :D Ich habe 2016 zweites Examen gemacht und danach 2 Jahre in FFM in einer recht renommierten GK gearbeitet, bevor es mich über die Justiz ins BMJ gezogen hat. Die Formalqualifikationen in meiner Abteilung im BMJ sind ausnahmslos ziemlich hoch. Fast niemand ohne Dr, die paar jüngeren ohne Dr haben zumindest einen LLM (gefühlt viel Oxon oder Cantab).
In meiner GK Zeit hat mir mein Partner ziemlich offen erzählt, dass er mit seinen Qualifikationen (zwar Dr, aber kein VB, Examina eher unteres als oberes befriedigend, kein LLM) heute in der Kanzlei nicht mal eine Chance auf ein Vorstellungsgespräch hätte und er nur von Glück sprechen kann, dass er Mitte der 90er mit seinen Noten nicht in den Staatsdienst gekommen ist. Dabei sei er nicht der einzige in seiner Generation. Und der war fachlich und menschlich richtig gut. Kurzum: Die Anerkennung und den Erfolg erwirbt man in der Praxis, nicht im Examen.
In meiner GK Zeit hat mir mein Partner ziemlich offen erzählt, dass er mit seinen Qualifikationen (zwar Dr, aber kein VB, Examina eher unteres als oberes befriedigend, kein LLM) heute in der Kanzlei nicht mal eine Chance auf ein Vorstellungsgespräch hätte und er nur von Glück sprechen kann, dass er Mitte der 90er mit seinen Noten nicht in den Staatsdienst gekommen ist. Dabei sei er nicht der einzige in seiner Generation. Und der war fachlich und menschlich richtig gut. Kurzum: Die Anerkennung und den Erfolg erwirbt man in der Praxis, nicht im Examen.
19.07.2022, 19:45
Leute, jetzt mal im Ernst. M&A ist mit Sicherheit kein Jura am Hochreck. Was treiben sich hier für Leute rum? Zuviel Suits geschaut?
19.07.2022, 19:57
(19.07.2022, 19:45)Gast schrieb: Leute, jetzt mal im Ernst. M&A ist mit Sicherheit kein Jura am Hochreck. Was treiben sich hier für Leute rum? Zuviel Suits geschaut?M&A ist nicht nur stumpfe Fleißarbeit. Wer das behauptet, hat halt keine Ahnung. Gerade bei Übernahmen von börsennotierten Unternehmen ist man in einem sehr durchregulierten Bereich unterwegs. Und da kann es schnell mal komplizierter werden.








