03.07.2022, 13:37
Wie jeder Abiturient bin ich nun gegen Ende meines Abiturs ins Grübeln über die Zukunft gekommen. Ich halte mich für einen ehrgeizigen und zielstrebigen Menschen, der das Ziel hat, gesellschaftlich aufzusteigen (Migrationshintergrund) und einen Impact auf die Gesellschaft auszuüben. Hierbei spiegeln das BWL- und Jurastudium meine Interessen und Talenten am ehesten wieder (1,1 Abitur; Mathe und PoWi LK).
Nun wollte ich mich hier erkundigen, welcher der beiden Studiengänge mir am besten die Möglichkeit für ein überduchschnittliches Gehalt (Wie ist die Arbeitsmarktsituation?) und Einfluss auf die Gesellschaft/Welt bietet.
Nun wollte ich mich hier erkundigen, welcher der beiden Studiengänge mir am besten die Möglichkeit für ein überduchschnittliches Gehalt (Wie ist die Arbeitsmarktsituation?) und Einfluss auf die Gesellschaft/Welt bietet.
03.07.2022, 13:46
Studiere das, was Dir mehr Freude macht und vor allem für den Beruf erforderlich ist, den Du ergreifen willst. Den überleg Dir und schau dann, welches Studium Du dafür brauchst.
03.07.2022, 14:18
(03.07.2022, 13:46)Praktiker schrieb: Studiere das, was Dir mehr Freude macht und vor allem für den Beruf erforderlich ist, den Du ergreifen willst. Den überleg Dir und schau dann, welches Studium Du dafür brauchst.
Damit ist eigentlich auch schon alles gesagt.
Die Juristen, die auf Dauer viel Geld verdienen und/oder viel Einfluss haben, machen Jura meist aus (mal mehr, mal weniger) Leidenschaft.
03.07.2022, 23:15
Ich würde BWL nehmen, da es dir ja überwiegend darauf anzukommen scheint, gut zu verdienen (was absolut in Ordnung ist).
Am Jura Studium sind schon viele schlaue Leute gescheitert, weil ihnen die Freude an Jura und Motivation für den langen Leidensweg fehlte.
Vielleicht wäre aber auch der Jura Studiengang in Mannheim interessant für dich. Da bekommst du einen Bachelor in Wirtschaftsrecht und kannst entweder weiter Jura studieren, oder einen BWL Master dranhängen.
Am Jura Studium sind schon viele schlaue Leute gescheitert, weil ihnen die Freude an Jura und Motivation für den langen Leidensweg fehlte.
Vielleicht wäre aber auch der Jura Studiengang in Mannheim interessant für dich. Da bekommst du einen Bachelor in Wirtschaftsrecht und kannst entweder weiter Jura studieren, oder einen BWL Master dranhängen.
04.07.2022, 07:04
Unternehmensjurist an der Uni Mannheim!
04.07.2022, 10:20
Also als ich in Mannheim war, hieß es immer, es sei unmöglich vom Uju-Studiengang zum Master in BWL zu kommen, weil die Noten in den Juraklausuren umgerechnet werden in BWLer-Noten, wobei 18 Punkte der 1,0 entspricht. Sprich auch mit top Jura-Noten war man nicht gut genug für den BWL-Master.
Vielleicht war das aber auch nur Studentengeschwätz, wie die Geschichten über das Examen.
Vielleicht war das aber auch nur Studentengeschwätz, wie die Geschichten über das Examen.
04.07.2022, 10:33
(04.07.2022, 10:20)Gast schrieb: Also als ich in Mannheim war, hieß es immer, es sei unmöglich vom Uju-Studiengang zum Master in BWL zu kommen, weil die Noten in den Juraklausuren umgerechnet werden in BWLer-Noten, wobei 18 Punkte der 1,0 entspricht. Sprich auch mit top Jura-Noten war man nicht gut genug für den BWL-Master.
Vielleicht war das aber auch nur Studentengeschwätz, wie die Geschichten über das Examen.
Dürfte hinkommen. Habe mehrere Umrechnungslisten von Wirtschaftsfakultäten gesehen, da sind die 18 tatsächlich die 1,0 und das geht dann bis zu den 0/3 Punkten linear runter.
04.07.2022, 14:20
Wenn du die Chance auf ein hohes Gehalt willst würde ich tatsächlich nicht BWL studieren. Der Markt ist massiv übersättigt und die Einstiegsgehälter sind, was man so von Freunden mitbekommt, jetzt auch nicht so dermaßen hoch.
Ja, in Jura hat man die höhere Chance wirklich zu scheitern, aber man kommt mit der passenden Note dafür auch leichter an die hohen Einstiegsgehälter. Eine Freundin von mir verdient mit dem BA in BWL aktuell weniger als vorher in ihrem Ausbildungsberuf. Ihr Mann hat einen Master in BWL gemacht, sowohl BA als auch MA 1,X und der war trotzdem 5 Monate auf Jobsuche nach dem Studium (vor Corona) und ist dann mit 48k eingestiegen. Von meinen Jura Freunden ist niemand unter 50k eingestiegen, Tendenz eher bei 60k. Ich selbst hab grade für 58k angefangen, trotz durchschnittlicher Noten (7,X und 6,X).
Der Markt für Juristen ist aktuell definitiv besser. Ob das auch nach deinem Studium noch so sein wird weiß natürlich keiner, aber die Anwaltschaft ist im Schnitt über 50 Jahre alt. Ein plötzlich übersättigter Markt ist kaum in den nächsten Jahren zu erwarten. Nein, auch nicht durch KI.
Ja, in Jura hat man die höhere Chance wirklich zu scheitern, aber man kommt mit der passenden Note dafür auch leichter an die hohen Einstiegsgehälter. Eine Freundin von mir verdient mit dem BA in BWL aktuell weniger als vorher in ihrem Ausbildungsberuf. Ihr Mann hat einen Master in BWL gemacht, sowohl BA als auch MA 1,X und der war trotzdem 5 Monate auf Jobsuche nach dem Studium (vor Corona) und ist dann mit 48k eingestiegen. Von meinen Jura Freunden ist niemand unter 50k eingestiegen, Tendenz eher bei 60k. Ich selbst hab grade für 58k angefangen, trotz durchschnittlicher Noten (7,X und 6,X).
Der Markt für Juristen ist aktuell definitiv besser. Ob das auch nach deinem Studium noch so sein wird weiß natürlich keiner, aber die Anwaltschaft ist im Schnitt über 50 Jahre alt. Ein plötzlich übersättigter Markt ist kaum in den nächsten Jahren zu erwarten. Nein, auch nicht durch KI.
04.07.2022, 14:55
Jura = Die besten 20-25% haben unabhängig von Connections und dem Elternhaus die Chance auf hohe Einstiegsgehälter (rund 150k/Monat). Dafür eine extrem lange Berufsausbildung. Kenne keinen, der Studium und Ref in unter sieben Jahren durchgezogen hat.
BWL = Die absoluten "top" Leute machen richtig Asche, mehr als die Spitzenjuristen. Für so eine Karriere muss man aber schon im Studium richtig Gas geben, gute Praktika absolvieren, an einer Top-Uni studieren (St. Gallen, WHU, LSE etc.) und top Noten haben. Für ersteres (Praktika) braucht man Connections, für letzteres (Top-Uni) reiche Eltern.
BWL = Die absoluten "top" Leute machen richtig Asche, mehr als die Spitzenjuristen. Für so eine Karriere muss man aber schon im Studium richtig Gas geben, gute Praktika absolvieren, an einer Top-Uni studieren (St. Gallen, WHU, LSE etc.) und top Noten haben. Für ersteres (Praktika) braucht man Connections, für letzteres (Top-Uni) reiche Eltern.
04.07.2022, 18:21
(04.07.2022, 14:55)Gast schrieb: Jura = Die besten 20-25% haben unabhängig von Connections und dem Elternhaus die Chance auf hohe Einstiegsgehälter (rund 150k/Monat). Dafür eine extrem lange Berufsausbildung. Kenne keinen, der Studium und Ref in unter sieben Jahren durchgezogen hat.pro jahr meinte ich natürlich...
BWL = Die absoluten "top" Leute machen richtig Asche, mehr als die Spitzenjuristen. Für so eine Karriere muss man aber schon im Studium richtig Gas geben, gute Praktika absolvieren, an einer Top-Uni studieren (St. Gallen, WHU, LSE etc.) und top Noten haben. Für ersteres (Praktika) braucht man Connections, für letzteres (Top-Uni) reiche Eltern.



