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Depressionen
Gast
Unregistered
 
#1
01.06.2022, 21:25
Hallo Forum, 

ich habe echt ordentliche Noten (2x VB) und finde seit 3 Jahren keinen Job, der mir gefällt. Ich habe schon viel ausprobiert und immer wieder gekündigt, sogar eine Beamtenstelle. Ich habe schon richtige Depressionen deswegen und frage mich, ob Jura überhaupt das Richtige für mich ist….
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Drin
Senior Member
****
Beiträge: 346
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2022
#2
01.06.2022, 21:29
(01.06.2022, 21:25)Gast schrieb:  Hallo Forum, 

ich habe echt ordentliche Noten (2x VB) und finde seit 3 Jahren keinen Job, der mir gefällt. Ich habe schon viel ausprobiert und immer wieder gekündigt, sogar eine Beamtenstelle. Ich habe schon richtige Depressionen deswegen und frage mich, ob Jura überhaupt das Richtige für mich ist….

Wenn Du schon viel ausprobiert hast im juristischen Bereich, jedoch alles doof fandest, dann könnte es tatsächlich sein, dass Jura wohl nicht das Richtige für dich ist. Oder aber Du wirklich "richtige Depressionen" (also eine Krankheit). Dann kann es auch sein, dass diese dazu führt, dass du alles doof findest. Ggfl. solltest Du also diese Krankheit angehen und dann gestärkt neu suchen.
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guga
Unregistered
 
#3
01.06.2022, 21:43
Was heißt nicht gefällt? Wieso denkst du, dass ein Job außerhalb von Jura dir plötzlich gefallen würde?
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Gast
Unregistered
 
#4
01.06.2022, 21:48
Ich finde die Gehälter einfach schlecht. Ich sehe es nicht ein, nach so einem langen Studium mit passablen Noten und Leistungsbereitschaft so wenig zu verdienen, dass ich mir in Süddeutschland nicht mal ein Haus leisten kann bzw. Oder ein Leben lang eine kleine Bruchbude abbezahlen kann. Da hätte ich mich gleich im
Supermarkt ab die Kasse sitzen können. Es gibt städtische Facharbeiter, die fast so viel verdienen wie ich als Beamtin…ich finde die Relation einfach ungerecht. Ich sehe keinen Sinn mehr in dieser Arbeit, weil sie zu nichts führt.
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Gast
Unregistered
 
#5
01.06.2022, 21:50
GK ist eine Option, aber die Arbeit natürlich krass hart. Mir macht das Nichts aus, aber ich weiß nicht, wie das auf Dauer wird und wie die Partnerchancen sind. 

Ich frage mich, ob mit mir etwas nicht stimmT, andere nehmen ihre Lage ja auch so hin. Wobei ich sagen muss, dass das für mich einfach kein Leben wäre. Ist halt so.
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Gast
Unregistered
 
#6
01.06.2022, 21:56
GK Arbeit ist lang. So hart an sich ist sie aber nun nicht.  Prost
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Gast
Unregistered
 
#7
01.06.2022, 22:09
Ohne Arbeit verdienst du noch weniger. 

Also solltest du dir überlegen, was du willst. Und ggf. eine Therapie machen.
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guga
Unregistered
 
#8
01.06.2022, 22:34
(01.06.2022, 21:48)Gast schrieb:  Ich finde die Gehälter einfach schlecht. Ich sehe es nicht ein, nach so einem langen Studium mit passablen Noten und Leistungsbereitschaft so wenig zu verdienen, dass ich mir in Süddeutschland nicht mal ein Haus leisten kann bzw. Oder ein Leben lang eine kleine Bruchbude abbezahlen kann. Da hätte ich mich gleich im
Supermarkt ab die Kasse sitzen können. Es gibt städtische Facharbeiter, die fast so viel verdienen wie ich als Beamtin…ich finde die Relation einfach ungerecht. Ich sehe keinen Sinn mehr in dieser Arbeit, weil sie zu nichts führt.

Dann geh in die GK?
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Gast
Unregistered
 
#9
01.06.2022, 23:07
Du hast wahrscheinlich einfach total überzogene Erwartungen bzw. total falsche Vorstellungen von der Arbeitswelt entwickelt während deiner Ausbildung. Geht super vielen Juristen so, da wir nunmal größtenteils im Elfenbeinturm ausgebildet werden und selbst im Ref nur bedingt richtige Praxis kennenlernen. 

Akzeptiere dass du (überdurchschnittlich) verdienst, aber in Süddeutschland kein Haus haben wirst und schon gehts dir besser. Dann holst du dir das Haus eben im ländlicheren Raum von Bayern und wirst dort Beamter und chillst dein Leben
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Gast
Unregistered
 
#10
01.06.2022, 23:11
Mit einem Beamtengehalt kann man sich in Bayern nicht mal auf dem Land ein Haus leisten. Vielleicht in Franken, aber da will ich nicht hin. Auch inhaltlich sind die meisten Jobs völlig Banane. Wer studiert schon für Straßenverkehrsdelikte?
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