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Syndikusanwalt
GastAnwalt123
Unregistered
 
#1
05.04.2022, 13:11
NO Guten Tag miteinander, 

ich würde gerne eure Erfahrungen hören.

Derzeit arbeite ich als Anwalt in einer Kanzlei. Ich möchte mich auf diverse Stellen bei Versicherungen als Syndikusanwalt/Jurist bewerben. 

Habt ihr Erfahrungen? Welche Vor- und Nachteile bietet es?

Es ist mir klar, dass man das nicht pauschal sagen kann. Aber vielleicht könnt ihr ja aus dem Nähkästchen plaudern. Der Grund für meinen Wunsch nach Wechsel ist, dass mir die Tätigkeit in einer Kanzlei, die ständige Verfügbarkeit für Mandanten, nicht zusagt. 

Ich habe etwas Panik vor dem Wechsel, insbesondere da ich nicht weiß was mich erwarten kann. 

Da ich auch einen Gehaltswunsch angeben soll. Was ist realistisch in einer größeren Stadt? Derzeit verdiene ich 59k brutto in einer mittelständischen Kanzlei.
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Freidenkender
Posting Freak
*****
Beiträge: 819
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2022
#2
05.04.2022, 15:07
ich arbeite in einer Versicherung und kenne das Thema. Bis 2014 war die Sache bei uns eine Angelegenheit des einzelnen Mitarbeiters seine Befreiung bei der DRV durchzusetzen. Der AG hat hier kaum Unterstützung gegeben. Mit der gesetzlichen Neuregelung 2015 haben wir unser Vorgehen geändert. Wir haben etwa 20 Berufsbilder (zumeist aus der Rechtsabteilung, Produktentwicklung, Datenschutz, Geldwäsche, Asset Management, HR aber nicht in im normalen operativen Betrieb) die vom Unternehmen als syndikusfähig eingestuft wurden. MA die auf diesem Berufsbilder sitzen können sich als Syndikus zulassen und erhalten die notwendigen Bestätigungen dazu vom AG. MA auf anderen Berufsbildern erhalten diese Bestätigungen nicht, so dass sie keine Zulassung erhalten werden. Ich weiß über den Arbeitgeberverband, dass andere Versicherer sehr ähnlich agieren. 
Daher im Vorstellungsgespräch unbedingt klären, ob die Stelle syndikusfähig ist. Im Nachgang nachdem du angefangen hast, wird es schwierig ggf. sogar unmöglich sein eine Zulassung zu bekommen (inkl. der Auswirkungen auf das Versorgungswerk)
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Nachmeldefrist
Junior Member
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Beiträge: 4
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2022
#3
08.04.2022, 18:58
Ich bin bei einem der großen Industrieversicherungsmakler und haben Syndikusanwaltszulassungen im Konzern. Wir haben aber auch Juristen in den verschiedensten Positionen und es ist jeweils eine Einzelfallentscheidung.

PS: Wir suchen Leute! ;-)
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Gast
Unregistered
 
#4
11.04.2022, 18:07
Wobei langfristig die GKV ggü dem Versorgungswerk die Nase klar vorne haben wird. Die meisten Berufseinsteiger sollten  besser fahren, wenn sie beide Versicherungen haben (Rechtsanwalt) oder mir GKV (Syndikusanwalt oder sonstiger Jurist). 

Hat mir auch ein Versicherungsmakler geraten.
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Grottentroll
Member
***
Beiträge: 71
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2021
#5
11.04.2022, 18:25
(11.04.2022, 18:07)Gast schrieb:  Wobei langfristig die GKV ggü dem Versorgungswerk die Nase klar vorne haben wird. Die meisten Berufseinsteiger sollten  besser fahren, wenn sie beide Versicherungen haben (Rechtsanwalt) oder mir GKV (Syndikusanwalt oder sonstiger Jurist). 

Hat mir auch ein Versicherungsmakler geraten.


Syndikusrechtsanwälte sind Mitglieder der Anwaltskammer und daher im Versorgungswerk. Das ist der Sinn der Veranstaltung.
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Gast
Unregistered
 
#6
11.04.2022, 19:01
(11.04.2022, 18:07)Gast schrieb:  Wobei langfristig die GKV ggü dem Versorgungswerk die Nase klar vorne haben wird. Die meisten Berufseinsteiger sollten  besser fahren, wenn sie beide Versicherungen haben (Rechtsanwalt) oder mir GKV (Syndikusanwalt oder sonstiger Jurist). 

Hat mir auch ein Versicherungsmakler geraten.

Würdest du erläutern, weshalb die FKV langfristig besser ist?
Befasse mich gerade auch damit.
Danke.
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Gast
Unregistered
 
#7
11.04.2022, 21:43
Er meint wohl die DRV, nicht die GKV...
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HerrKules
Posting Freak
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Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#8
11.04.2022, 23:09
An dem post stimmt echt gar nichts
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Gast
Unregistered
 
#9
12.04.2022, 08:01
(11.04.2022, 18:07)Gast schrieb:  Wobei langfristig die GKV ggü dem Versorgungswerk die Nase klar vorne haben wird. Die meisten Berufseinsteiger sollten  besser fahren, wenn sie beide Versicherungen haben (Rechtsanwalt) oder mir GKV (Syndikusanwalt oder sonstiger Jurist). 

Hat mir auch ein Versicherungsmakler geraten.

Die Aussage scheint ja zu sein: gesetzliche Rente > Versorgunswerk.

Gibt es dafür tatsächlich Argumente?

Ich hörte neulich, dass von Seite des Versorgunswerk schon Bescheid gegeben wurde, voraussichtlich werde nur noch 70 % des Betrages ausgezahlt. Man solle sich mit privater Vorsorge befassen.

Der Kollege, der davon erzählte, ist 45 um den Dreh. Ist schon krass, da die Werke ja seit Gründung stetig nur eingenommen und erst vor nicht allzu langer Zeit wirklich mit dem Auszahlen begonnen haben.

Dennoch meine ich, dass es im Fall der gesetzlichen Rente nahezu sicher sein dürfte, dass jetzige Berufsanfänger so gut wie gar nichts mehr bekämen, würden sie in sie einzahlen.

Meinungen?
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HerrKules
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Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#10
12.04.2022, 09:51
Die haben weniger Geld, weil es keine Zinsen mehr gibt. Die GRV hat nichtmal Geld  Cheese Das Hauptproblem an der GRV sehe ich darin, dass sich keine Regierung trauen wird, das System zu reformieren. Man wartet die Katastrophe ab und hofft einfach, nicht der sein zu müssen, der den Leuten sagt, dass sie jetzt 30-40 Jahre eingezahlt haben und nichts rauskriegen.

Der Post oben verwechselt nicht nur Kranken- mit Rentenversicherung, sondern hält Syndizi auch für GRV-versichert.
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