13.03.2022, 20:08
(13.03.2022, 09:46)GastRuhrgebiet schrieb: Guten Morgen,
das Thema sagt es eigentlich schon, wo kann man halbwegs zügig 100k und aufwärts verdienen und nicht in eine GK gehen?
Möchte gerne in eine Kanzlei gehen, in der ich auf hohem Niveau fachlich arbeite und mich als Anwalt fühle, d.h. Mandantenkontakt, ab und zu Gericht und einfach nicht so weltfremd wie GK. Gerne viel Selbstverantwortung und nicht nur Knecht eines Partners....
Ideen?
Bist du denn Akquise stark? Traust dir zu ein eigenes Dezernat zu stemmen?
Dann kannst du das in fast jeder Kanzlei schaffen, wenn dein Laden läuft und du den Umsatz machst ;-)
14.03.2022, 00:16
(13.03.2022, 20:05)Drin schrieb:(13.03.2022, 14:23)Gast schrieb:(13.03.2022, 13:12)Gast schrieb: Wobei man auch in einer MK oft nur der Knecht vom Partner ist.
Kapellmann ist ansonsten eine gute Adresse.
Was macht Kapellmann zu einer guten Adresse?
Sie haben (ich zitiere einen Partner) : "den schönsten Briefkopf Deutschlands."
Mega geil
Also alleine so eine Aussage ist für mich dann schon eine Red Flag
14.03.2022, 17:04
Ich würde es auch in einer Boutique versuchen. Da bekommt man oft auch eine gute Ausbildung, hat engeren Kontakt zu den anderen Anwälten und den Mandanten und dürfte im zweiten Jahr mit Bonus auf 100.000 kommen
14.03.2022, 18:12
kommt darauf an, wo Dein Fokus liegt. Geht es um viel Kohle? Geht es um viel Mandantenkontakt? Je kleiner die Kanzlei, desto eher nah am Mandanten, je größer die Kanzlei, desto eher viel Kohle. Daher bewegst Du Dich, wenn es in die Anwaltschaft gehen soll zwischen diesen Ausprägungen. Eine Boutique könnte da der goldene Mittelweg sein. Aber auch da musst Du schauen. Wenn ich jetzt ins ArbR schaue, dann nennt sich Kliemt immer noch Boutique, aber am Ende sind es Bedingungen wie in einer GK. Und da sind auch nur die Partner bei den Mandanten. Von daher mal das gewünschte Rechtsgebiet ausgucken und dann den Markt screenen
14.03.2022, 18:16
Die von dir genannten Parameter passen auch aufs Notariat.
14.03.2022, 19:08
(14.03.2022, 18:12)Freidenkender schrieb: kommt darauf an, wo Dein Fokus liegt. Geht es um viel Kohle? Geht es um viel Mandantenkontakt? Je kleiner die Kanzlei, desto eher nah am Mandanten, je größer die Kanzlei, desto eher viel Kohle. Daher bewegst Du Dich, wenn es in die Anwaltschaft gehen soll zwischen diesen Ausprägungen. Eine Boutique könnte da der goldene Mittelweg sein. Aber auch da musst Du schauen. Wenn ich jetzt ins ArbR schaue, dann nennt sich Kliemt immer noch Boutique, aber am Ende sind es Bedingungen wie in einer GK. Und da sind auch nur die Partner bei den Mandanten. Von daher mal das gewünschte Rechtsgebiet ausgucken und dann den Markt screenen
Ich würde auch eher zu einer kleineren Boutique gehen. Gerade in Düsseldorf gibt es da ja doch noch ein paar unbekanntere Kanzleien, die auch vernünftig zahlen.
Vangard würde ich auch noch zu den gemäßigteren Boutiquen zählen, was die Arbeitszeiten angeht
15.03.2022, 08:09
Freund von mir ist in München bei einer deutschen Mk im gewerblichen Rechtsschutz, soft IP für 100k eingestiegen.
Ist allerdings nur deshalb was anderes als Gk, weil sein Team nur aus Partner + ihm besteht.
Ich habe dort Praktikum im PatR gemacht, das Team war durch die Struktur 3 Gesellschafter - 4 Angestellte Partner - 6 Associates keinen Deut weniger Anonym/hierarchisch als in der GK.
Ist allerdings nur deshalb was anderes als Gk, weil sein Team nur aus Partner + ihm besteht.
Ich habe dort Praktikum im PatR gemacht, das Team war durch die Struktur 3 Gesellschafter - 4 Angestellte Partner - 6 Associates keinen Deut weniger Anonym/hierarchisch als in der GK.
15.03.2022, 10:51
(15.03.2022, 08:09)Gast schrieb: Freund von mir ist in München bei einer deutschen Mk im gewerblichen Rechtsschutz, soft IP für 100k eingestiegen.
Ist allerdings nur deshalb was anderes als Gk, weil sein Team nur aus Partner + ihm besteht.
Ich habe dort Praktikum im PatR gemacht, das Team war durch die Struktur 3 Gesellschafter - 4 Angestellte Partner - 6 Associates keinen Deut weniger Anonym/hierarchisch als in der GK.
Die Schwierigkeit ist eben auch, wenn der TE einerseits auf hohem fachlichen Niveau arbeiten will, andererseits schnell/viel Mandantenkontakt haben möchte, beißt sich das ein wenig - abhängig vom Rechtsgebiet. Im Soft IP (Markenrecht) mit seinen vielen kleineren Fällen kann man einen Neuling auch relativ zügig auf den Mandanten loslassen. Im Patentrecht ist das schwieriger, weil die Fälle größer, komplexer, wichtiger sind und ein Newbie dort auch nach zwei Jahren halt oft einfach noch keine vernünftige Beratung alleine geben kann.
Gleichzeitig ist das Patentrecht natürlich sehr lukrativ und ermöglicht eine gute Bezahlung.
16.03.2022, 10:53
Bin in einer WP-Gesellschaft (nicht Big4) und komme (den Bonus eingerechnet) im 2. Jahr auf 100k.
Letztlich wird das bei sehr vielen Mittelständlern oder Boutiquen möglich sein, da dort die Gehaltsstufen weit weniger formal festgelegt sind, als in GK.
Letztlich wird das bei sehr vielen Mittelständlern oder Boutiquen möglich sein, da dort die Gehaltsstufen weit weniger formal festgelegt sind, als in GK.
16.03.2022, 12:04
(16.03.2022, 10:53)Gast schrieb: Bin in einer WP-Gesellschaft (nicht Big4) und komme (den Bonus eingerechnet) im 2. Jahr auf 100k.
Letztlich wird das bei sehr vielen Mittelständlern oder Boutiquen möglich sein, da dort die Gehaltsstufen weit weniger formal festgelegt sind, als in GK.
Wieviel arbeitest du dafür?









