22.02.2022, 17:03
Hallo ihr Lieben,
Ich mache es kurz. Ich bin seit September letzten Jahres auf dem Arbeitsmarkt tätig und bei meinem zweiten Job.
Meinen ersten Job hab ich selber nach 3 Monaten gekündigt, da mir die Aufgabe nicht juristisch genug war. Ich dachte mit dem Wechsel habe ich alles richtig gemacht, aber jetzt bin ich unglücklicher als vorher und überlege wieder hinzuschmeißen.
Ich weiß dass das nicht gut kommt in meinem Lebenslauf, aber ich bin einfach so unglücklich dass es mich quält jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.
Ich wollte nie Anwältin werden, weil es mich hinsichtlich Familienplanung abgeschreckt hat, aber ich merke dass es mir in beiden Jobs an der juristischen Arbeit einer Anwältin fehlt. Ich weiß dass es besser wäre 1-2 Jahre durchzuziehen (öffentlicher Dienst) und Mick dann mit Berufserfahrung neu zu orientieren, aber ich will endlich wieder Freude an der Arbeit haben
Ich mache es kurz. Ich bin seit September letzten Jahres auf dem Arbeitsmarkt tätig und bei meinem zweiten Job.
Meinen ersten Job hab ich selber nach 3 Monaten gekündigt, da mir die Aufgabe nicht juristisch genug war. Ich dachte mit dem Wechsel habe ich alles richtig gemacht, aber jetzt bin ich unglücklicher als vorher und überlege wieder hinzuschmeißen.
Ich weiß dass das nicht gut kommt in meinem Lebenslauf, aber ich bin einfach so unglücklich dass es mich quält jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.
Ich wollte nie Anwältin werden, weil es mich hinsichtlich Familienplanung abgeschreckt hat, aber ich merke dass es mir in beiden Jobs an der juristischen Arbeit einer Anwältin fehlt. Ich weiß dass es besser wäre 1-2 Jahre durchzuziehen (öffentlicher Dienst) und Mick dann mit Berufserfahrung neu zu orientieren, aber ich will endlich wieder Freude an der Arbeit haben
22.02.2022, 17:07
(22.02.2022, 17:03)Juristin2021 schrieb: Hallo ihr Lieben,
Ich mache es kurz. Ich bin seit September letzten Jahres auf dem Arbeitsmarkt tätig und bei meinem zweiten Job.
Meinen ersten Job hab ich selber nach 3 Monaten gekündigt, da mir die Aufgabe nicht juristisch genug war. Ich dachte mit dem Wechsel habe ich alles richtig gemacht, aber jetzt bin ich unglücklicher als vorher und überlege wieder hinzuschmeißen.
Ich weiß dass das nicht gut kommt in meinem Lebenslauf, aber ich bin einfach so unglücklich dass es mich quält jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.
Ich wollte nie Anwältin werden, weil es mich hinsichtlich Familienplanung abgeschreckt hat, aber ich merke dass es mir in beiden Jobs an der juristischen Arbeit einer Anwältin fehlt. Ich weiß dass es besser wäre 1-2 Jahre durchzuziehen (öffentlicher Dienst) und Mick dann mit Berufserfahrung neu zu orientieren, aber ich will endlich wieder Freude an der Arbeit haben
Scheiß darauf, wie dein Lebenslauf ankommt. Es gibt genug Stellen für Juristen, da muss man nicht überall den perfekten Lebenslauf haben und es bringt ja mal gar nichts, wenn man anfängt, seine Arbeit (und somit bei einer Vollzeitstelle im Endeffekt 5/7 seines Lebens) zu hassen.
22.02.2022, 17:32
(22.02.2022, 17:03)Juristin2021 schrieb: Hallo ihr Lieben,
Ich mache es kurz. Ich bin seit September letzten Jahres auf dem Arbeitsmarkt tätig und bei meinem zweiten Job.
Meinen ersten Job hab ich selber nach 3 Monaten gekündigt, da mir die Aufgabe nicht juristisch genug war. Ich dachte mit dem Wechsel habe ich alles richtig gemacht, aber jetzt bin ich unglücklicher als vorher und überlege wieder hinzuschmeißen.
Ich weiß dass das nicht gut kommt in meinem Lebenslauf, aber ich bin einfach so unglücklich dass es mich quält jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.
Ich wollte nie Anwältin werden, weil es mich hinsichtlich Familienplanung abgeschreckt hat, aber ich merke dass es mir in beiden Jobs an der juristischen Arbeit einer Anwältin fehlt. Ich weiß dass es besser wäre 1-2 Jahre durchzuziehen (öffentlicher Dienst) und Mick dann mit Berufserfahrung neu zu orientieren, aber ich will endlich wieder Freude an der Arbeit haben
2 Jahre Berufserfahrung im öffentlich Dienst sind kein super Verkaufsargument, wenn du Anwältin werden willst. Außer die Bereiche denken sich (Steuerbehörde, Steueranwalt usw.). 3 Monate ist außerdem so kurz, dass du deinen ersten Job unterschlagen könntest. Dann hast du nach dem Examen einfach etwas länger Urlaub gemacht und bist jetzt mit deinem Job im öD nicht zufrieden. Wechselst in die Anwaltschaft. Fertig.
22.02.2022, 17:55
Hallo Leidensgenossin,
mir ging es genauso wie dir. Ich war 3 Monate in einer Kanzlei tätig (hauptsächlich Unfallabwicklung), war mir nicht "juristisch" genug. Habe dann in eine andere Kanzlei gewechselt, da habe ich anspruchsvolle Mandate bekommen, aber die Work-Life-Balance war dahin. Ich habe mich bereits nach 2 Wochen bei der Verwaltung beworben und wurde auch genommen (hat tatsächlich niemanden interessiert). Ich kann dich zu einer Bewerbung im ÖD nur animieren! Ich finde nämlich, dass es keinen Mehrwert hat, 1 bis 2 Jahre durchzuhalten, wenn es einen wirklich quält. Wenn man seinen Job ok findet, ist das was anderes.
Im Prinzip kannst du dich ja auch einfach mal auf ausgeschriebene Stellen bewerben im ÖD und ins Bewerbungsgespräch gehen, du musst deinen Job in der Kanzlei ja nicht kündigen. Viel Glück!
mir ging es genauso wie dir. Ich war 3 Monate in einer Kanzlei tätig (hauptsächlich Unfallabwicklung), war mir nicht "juristisch" genug. Habe dann in eine andere Kanzlei gewechselt, da habe ich anspruchsvolle Mandate bekommen, aber die Work-Life-Balance war dahin. Ich habe mich bereits nach 2 Wochen bei der Verwaltung beworben und wurde auch genommen (hat tatsächlich niemanden interessiert). Ich kann dich zu einer Bewerbung im ÖD nur animieren! Ich finde nämlich, dass es keinen Mehrwert hat, 1 bis 2 Jahre durchzuhalten, wenn es einen wirklich quält. Wenn man seinen Job ok findet, ist das was anderes.
Im Prinzip kannst du dich ja auch einfach mal auf ausgeschriebene Stellen bewerben im ÖD und ins Bewerbungsgespräch gehen, du musst deinen Job in der Kanzlei ja nicht kündigen. Viel Glück!
22.02.2022, 19:03
Wenn du denkst dass Anwalt diesmal der richtige Job ist, dann mache es. Wenn du ein paar Jahre als Anwältin gearbeitet hast, interessiert es keinen mehr, was am Anfang war.
Wenn du aber wieder nach ein paar Monaten hinschmeißt, kommt das tatsächlich negativ rüber. Daher frage dich, ob das wirklich willst.
Ich bin angestellte Anwältin mit 8 Jahren Berufserfahrung und arbeite meine 40 +/- Stunden in einer mittelständischen WP-Gesellschaft. Gleitzeit, Wochenenden frei und wenn ich 16 Uhr Feierabend mache, schaut mich niemand komisch an. Dafür gibt es natürlich keine 120k, die hier im Forum das vorrangige Ziel sind. Meine direkte Kollegin arbeitet übrigens Teilzeit - ganz normal in meinem Umfeld außerhalb der GK-Blase.
Wenn du aber wieder nach ein paar Monaten hinschmeißt, kommt das tatsächlich negativ rüber. Daher frage dich, ob das wirklich willst.
Ich bin angestellte Anwältin mit 8 Jahren Berufserfahrung und arbeite meine 40 +/- Stunden in einer mittelständischen WP-Gesellschaft. Gleitzeit, Wochenenden frei und wenn ich 16 Uhr Feierabend mache, schaut mich niemand komisch an. Dafür gibt es natürlich keine 120k, die hier im Forum das vorrangige Ziel sind. Meine direkte Kollegin arbeitet übrigens Teilzeit - ganz normal in meinem Umfeld außerhalb der GK-Blase.
22.02.2022, 23:45
(22.02.2022, 19:03)Egal schrieb: Wenn du denkst dass Anwalt diesmal der richtige Job ist, dann mache es. Wenn du ein paar Jahre als Anwältin gearbeitet hast, interessiert es keinen mehr, was am Anfang war.
Wenn du aber wieder nach ein paar Monaten hinschmeißt, kommt das tatsächlich negativ rüber. Daher frage dich, ob das wirklich willst.
Ich bin angestellte Anwältin mit 8 Jahren Berufserfahrung und arbeite meine 40 +/- Stunden in einer mittelständischen WP-Gesellschaft. Gleitzeit, Wochenenden frei und wenn ich 16 Uhr Feierabend mache, schaut mich niemand komisch an. Dafür gibt es natürlich keine 120k, die hier im Forum das vorrangige Ziel sind. Meine direkte Kollegin arbeitet übrigens Teilzeit - ganz normal in meinem Umfeld außerhalb der GK-Blase.
Was verdienst du? Hier werden ja immer nur GK Gehälter thematisiert. Daher interessiert es mich. Möchte auch eher in einer mittelständischen Kanzlei nach dem ref arbeiten.
23.02.2022, 10:53
(22.02.2022, 23:45)GAST134 schrieb:(22.02.2022, 19:03)Egal schrieb: Wenn du denkst dass Anwalt diesmal der richtige Job ist, dann mache es. Wenn du ein paar Jahre als Anwältin gearbeitet hast, interessiert es keinen mehr, was am Anfang war.
Wenn du aber wieder nach ein paar Monaten hinschmeißt, kommt das tatsächlich negativ rüber. Daher frage dich, ob das wirklich willst.
Ich bin angestellte Anwältin mit 8 Jahren Berufserfahrung und arbeite meine 40 +/- Stunden in einer mittelständischen WP-Gesellschaft. Gleitzeit, Wochenenden frei und wenn ich 16 Uhr Feierabend mache, schaut mich niemand komisch an. Dafür gibt es natürlich keine 120k, die hier im Forum das vorrangige Ziel sind. Meine direkte Kollegin arbeitet übrigens Teilzeit - ganz normal in meinem Umfeld außerhalb der GK-Blase.
Was verdienst du? Hier werden ja immer nur GK Gehälter thematisiert. Daher interessiert es mich. Möchte auch eher in einer mittelständischen Kanzlei nach dem ref arbeiten.
Ein Gehalt, für das die meisten hier anscheinend nicht einmal aufstehen würden. Knapp 55k mittlerweile mit meiner Berufserfahrung und Fachanwalt. 1xb, 1xa, schlecht bezahlt eingestiegen beim Einzelanwalt, hochbeworben und den jetzt anstehenden Wechsel habe ich bei 70k angepeilt.
Das sind normale Akademiker-Gehälter außerhalb der hier vorherrschenden Juristen-Arroganz. Durch meine Arbeit habe ich Einsicht in die Gehälter. Ingenieure mit einigen Jahren Berufserfahrung liegen z.B. zwischen 60-90 tsd Euro je nach Branche und Arbeitszeit. Kommt halt alles auf die Lebenseinstellung und WLB an. Mein Mann hat tarifliche 35h als Vollzeit und verdient seine knapp 70k im Jahr mit ein paar Jahren Berufserfahrung als Ingenieur. Er will sich bewusst nicht totarbeiten. Wir sind aber auch keine 27 mehr, sondern Mitte/Ende 30 und Anfang 40 und haben Kinder. Mit Mitte 20 hatte ich auch noch andere Ansichten.
Bei YouTube gibt es vom Fernsehsender BR die Reihe "Lohnt sich das?" Wäre für einige hier sicher interessant um mal einen Blick in die reale Welt da draußen zu bekommen.
23.02.2022, 13:32
(23.02.2022, 10:53)Egal schrieb:(22.02.2022, 23:45)GAST134 schrieb:(22.02.2022, 19:03)Egal schrieb: Wenn du denkst dass Anwalt diesmal der richtige Job ist, dann mache es. Wenn du ein paar Jahre als Anwältin gearbeitet hast, interessiert es keinen mehr, was am Anfang war.
Wenn du aber wieder nach ein paar Monaten hinschmeißt, kommt das tatsächlich negativ rüber. Daher frage dich, ob das wirklich willst.
Ich bin angestellte Anwältin mit 8 Jahren Berufserfahrung und arbeite meine 40 +/- Stunden in einer mittelständischen WP-Gesellschaft. Gleitzeit, Wochenenden frei und wenn ich 16 Uhr Feierabend mache, schaut mich niemand komisch an. Dafür gibt es natürlich keine 120k, die hier im Forum das vorrangige Ziel sind. Meine direkte Kollegin arbeitet übrigens Teilzeit - ganz normal in meinem Umfeld außerhalb der GK-Blase.
Was verdienst du? Hier werden ja immer nur GK Gehälter thematisiert. Daher interessiert es mich. Möchte auch eher in einer mittelständischen Kanzlei nach dem ref arbeiten.
Ein Gehalt, für das die meisten hier anscheinend nicht einmal aufstehen würden. Knapp 55k mittlerweile mit meiner Berufserfahrung und Fachanwalt. 1xb, 1xa, schlecht bezahlt eingestiegen beim Einzelanwalt, hochbeworben und den jetzt anstehenden Wechsel habe ich bei 70k angepeilt.
Das sind normale Akademiker-Gehälter außerhalb der hier vorherrschenden Juristen-Arroganz. Durch meine Arbeit habe ich Einsicht in die Gehälter. Ingenieure mit einigen Jahren Berufserfahrung liegen z.B. zwischen 60-90 tsd Euro je nach Branche und Arbeitszeit. Kommt halt alles auf die Lebenseinstellung und WLB an. Mein Mann hat tarifliche 35h als Vollzeit und verdient seine knapp 70k im Jahr mit ein paar Jahren Berufserfahrung als Ingenieur. Er will sich bewusst nicht totarbeiten. Wir sind aber auch keine 27 mehr, sondern Mitte/Ende 30 und Anfang 40 und haben Kinder. Mit Mitte 20 hatte ich auch noch andere Ansichten.
Bei YouTube gibt es vom Fernsehsender BR die Reihe "Lohnt sich das?" Wäre für einige hier sicher interessant um mal einen Blick in die reale Welt da draußen zu bekommen.
Zunächst mal prima, wenn du damit zufrieden bist. Dennoch sollten sich die Berufseinsteiger dadurch auch nicht entmutigen lassen. Ich hatte zum Einstieg (also nicht nach 8 !! Jahren BE) in einer KK/MK (je nach Definition) gleiche Arbeitsbedingungen für mehr Grundgehalt plus Umsatzbeteiligung.
Ich bin völlig bei dir, dass die Gehaltsvorstellungen unter Juristen tendenziell nach oben verzerrt sind. Aber dass "knapp 55k" mit 8 Jahren Berufserfahrung ein normales Akademikergehalt ist, deckt sich nicht mit meiner Beobachtung und ist im Zweifel auch egal, wenn man vielleicht mehr als "normal" will. Das Geld kann man ohne weiteres mit vergleichbar langer Berufserfahrung auch ohne Abi und Studium verdienen. Insofern muss nach meinem Dafürhalten mehr rumkommen, es sei denn, man macht den Job aus bloßem Spaß an der Arbeit.
23.02.2022, 13:37
(22.02.2022, 17:55)Gast_123456789 schrieb: Hallo Leidensgenossin,
mir ging es genauso wie dir. Ich war 3 Monate in einer Kanzlei tätig (hauptsächlich Unfallabwicklung), war mir nicht "juristisch" genug. Habe dann in eine andere Kanzlei gewechselt, da habe ich anspruchsvolle Mandate bekommen, aber die Work-Life-Balance war dahin. Ich habe mich bereits nach 2 Wochen bei der Verwaltung beworben und wurde auch genommen (hat tatsächlich niemanden interessiert). Ich kann dich zu einer Bewerbung im ÖD nur animieren! Ich finde nämlich, dass es keinen Mehrwert hat, 1 bis 2 Jahre durchzuhalten, wenn es einen wirklich quält. Wenn man seinen Job ok findet, ist das was anderes.
Im Prinzip kannst du dich ja auch einfach mal auf ausgeschriebene Stellen bewerben im ÖD und ins Bewerbungsgespräch gehen, du musst deinen Job in der Kanzlei ja nicht kündigen. Viel Glück!
Könntet ihr mal beschreiben, was "nicht juristisch genug" in euren Fällen bedeutet hat? :)
23.02.2022, 16:51
Nach 8 Jahren 55k für 40h zu kriegen ist einfach schlecht bezahlt, sorry. Da gibt es kleine Kanzleien, die für die Menge an Arbeit zum Einstieg mehr zahlen. Genau wie so ziemlich jedes Unternehmen, wobei man im IGM sogar mit 35h locker mind. 10k mehr kriegt.
Man kann nicht erwarten, dass jeder einem 100k p.a. für 40h Arbeit hinterher wirft. Andere als arrogant zu bezeichnen, weil sie nach fast 10 Jahren Ausbildung nicht weniger verdienen wollen als so manch ein Arbeiter am Band, halte ich aber für ziemlich verfehlt. Wer einen guten Job gefunden hat und wem das Geld nicht wichtig ist, der kann ja ruhig für 55k arbeiten gehen. Man muss sich damit aber auch nicht abspeisen lassen.
Man kann nicht erwarten, dass jeder einem 100k p.a. für 40h Arbeit hinterher wirft. Andere als arrogant zu bezeichnen, weil sie nach fast 10 Jahren Ausbildung nicht weniger verdienen wollen als so manch ein Arbeiter am Band, halte ich aber für ziemlich verfehlt. Wer einen guten Job gefunden hat und wem das Geld nicht wichtig ist, der kann ja ruhig für 55k arbeiten gehen. Man muss sich damit aber auch nicht abspeisen lassen.



