29.01.2022, 13:47
Hi,
vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
Ich stecke gerade noch in der Wahlstation in einer GK (Corporate/M&A/Venture Capital). Ich merke allerdings, dass mich eine reine juristische Tätigkeit auf Dauer nicht glücklich machen wird.
Mir macht die juristische Tätigkeit an sich grundsätzlich Spaß, aber ich habe ehrlicherweise keine Lust, die nächsten Jahre bis 22 Uhr nur Verträge zu prüfen/schreiben.
Was mir genau so viel Spaß macht, ist die Arbeit mit Zahlen und mit Excel. Hätte ich nicht Jura studiert, wäre es auf jeden Fall etwas Richtung BWL/Management geworden.
Ich kann mir aktuell zwei Wege ganz gut vorstellen:
1. Ich gehe erstmal in Richtung Fondsstrukturierung/Steuerrecht/Private Equity oder M&A. Allerdings würde ich irgendwann aber auch gerne "auf der anderen Seite" sitzen, sprich nicht nur juristisch umsetzen, sondern mehr in Richtung Investment gehen, also das tun, was der juristischen Arbeit vorgelagert ist.
2. Ich gehe in ein Unternehmen. Allerdings schiele ich hier aber auch nicht langfristig auf die Stelle als General Legal Counsel, sondern möchte die Möglichkeit haben, ins Management zu kommen / GF zu werden.
Was meint ihr? Erstmal richtig als Anwalt anfangen, paar Jahre reinhauen und sich dann nochmal Gedanken machen?
Gleich in ein Unternehmen und parallel dazu relativ zeitig einen MBA?
Strategieberatung fällt definitiv aus, da ich Familie habe. Was lange Arbeitszeiten betrifft, ist alles zu Hause abgesprochen. Allerdings kann/möchte ich nicht vier Tage die Woche weg bleiben.
Vielleicht hat einer von euch ja eine Idee.
Liebe Grüße
vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
Ich stecke gerade noch in der Wahlstation in einer GK (Corporate/M&A/Venture Capital). Ich merke allerdings, dass mich eine reine juristische Tätigkeit auf Dauer nicht glücklich machen wird.
Mir macht die juristische Tätigkeit an sich grundsätzlich Spaß, aber ich habe ehrlicherweise keine Lust, die nächsten Jahre bis 22 Uhr nur Verträge zu prüfen/schreiben.
Was mir genau so viel Spaß macht, ist die Arbeit mit Zahlen und mit Excel. Hätte ich nicht Jura studiert, wäre es auf jeden Fall etwas Richtung BWL/Management geworden.
Ich kann mir aktuell zwei Wege ganz gut vorstellen:
1. Ich gehe erstmal in Richtung Fondsstrukturierung/Steuerrecht/Private Equity oder M&A. Allerdings würde ich irgendwann aber auch gerne "auf der anderen Seite" sitzen, sprich nicht nur juristisch umsetzen, sondern mehr in Richtung Investment gehen, also das tun, was der juristischen Arbeit vorgelagert ist.
2. Ich gehe in ein Unternehmen. Allerdings schiele ich hier aber auch nicht langfristig auf die Stelle als General Legal Counsel, sondern möchte die Möglichkeit haben, ins Management zu kommen / GF zu werden.
Was meint ihr? Erstmal richtig als Anwalt anfangen, paar Jahre reinhauen und sich dann nochmal Gedanken machen?
Gleich in ein Unternehmen und parallel dazu relativ zeitig einen MBA?
Strategieberatung fällt definitiv aus, da ich Familie habe. Was lange Arbeitszeiten betrifft, ist alles zu Hause abgesprochen. Allerdings kann/möchte ich nicht vier Tage die Woche weg bleiben.
Vielleicht hat einer von euch ja eine Idee.
Liebe Grüße
29.01.2022, 14:34
(29.01.2022, 13:47)Lemmy schrieb: Hi,
vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
Ich stecke gerade noch in der Wahlstation in einer GK (Corporate/M&A/Venture Capital). Ich merke allerdings, dass mich eine reine juristische Tätigkeit auf Dauer nicht glücklich machen wird.
Mir macht die juristische Tätigkeit an sich grundsätzlich Spaß, aber ich habe ehrlicherweise keine Lust, die nächsten Jahre bis 22 Uhr nur Verträge zu prüfen/schreiben.
Was mir genau so viel Spaß macht, ist die Arbeit mit Zahlen und mit Excel. Hätte ich nicht Jura studiert, wäre es auf jeden Fall etwas Richtung BWL/Management geworden.
Ich kann mir aktuell zwei Wege ganz gut vorstellen:
1. Ich gehe erstmal in Richtung Fondsstrukturierung/Steuerrecht/Private Equity oder M&A. Allerdings würde ich irgendwann aber auch gerne "auf der anderen Seite" sitzen, sprich nicht nur juristisch umsetzen, sondern mehr in Richtung Investment gehen, also das tun, was der juristischen Arbeit vorgelagert ist.
2. Ich gehe in ein Unternehmen. Allerdings schiele ich hier aber auch nicht langfristig auf die Stelle als General Legal Counsel, sondern möchte die Möglichkeit haben, ins Management zu kommen / GF zu werden.
Was meint ihr? Erstmal richtig als Anwalt anfangen, paar Jahre reinhauen und sich dann nochmal Gedanken machen?
Gleich in ein Unternehmen und parallel dazu relativ zeitig einen MBA?
Strategieberatung fällt definitiv aus, da ich Familie habe. Was lange Arbeitszeiten betrifft, ist alles zu Hause abgesprochen. Allerdings kann/möchte ich nicht vier Tage die Woche weg bleiben.
Vielleicht hat einer von euch ja eine Idee.
Liebe Grüße
Steuerrecht würde ich nicht machen, wenn dir juristische Arbeit keinen Spaß macht. Finde Steuerfrei hat ist Jura am Hochreck, daher würde ich eher im Bereich M&A/PE bleiben.
2-3 Jahre Anwalt im M&A/PE (Berufserfahrung für MBA), dann MBA an einer Target Uni (Uni ist bei den Wiwis wichtiger als Note) und dann weiterschauen (bestenfalls über die MBA Kontakte von der Uni).
01.02.2022, 10:07
Die juristische Arbeit macht mir Spaß, aber der BWL-Kram eben auch. Jetzt frage ich mich nur, welcher Rechtsbereich am ehesten Überschneidungen bietet / mir für einen etwaigen späteren Wechsel ins Management etwas bringt.
01.02.2022, 10:46
(01.02.2022, 10:07)Lemmy schrieb: Die juristische Arbeit macht mir Spaß, aber der BWL-Kram eben auch. Jetzt frage ich mich nur, welcher Rechtsbereich am ehesten Überschneidungen bietet / mir für einen etwaigen späteren Wechsel ins Management etwas bringt.
Es gibt da zwei unterschiedliche Bereiche. Wenn du als Jurist ins Management willst, muss es eigentlich der Bereich Compliance sein. Gefühlt ist der Vorstand Recht immer zumindest zur Hälfte in der Compliance eingespannt.
Wenn du aber einfach nur ins Management willst und dort dann auch nichts mehr mit Jura zu tun haben musst, würde ich über den Bereich Corporate, Finance, Steuern gehen. Darüber hat man mE recht gute Anbindungen aus der Kanzlei in die Unternehmen und kann dann zeitnah dorthin wechseln. Wenn du dann den Einstieg im Unternehmen als Team- oder Abteilungsleiter schaffst, bist du ab dann sowieso auf dem Pfad "Unternehmenskarriere" und wirst dann bald auch Bereiche übernehmen, die überhaupt nichts mehr mit Jura zu tun haben. Vielleicht machst du dann noch einen MBA.
01.02.2022, 14:27
Klasse, das hilft mir alles schonmal weiter, vielen Dank!










