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  5. Länge des Arbeitsweges + Fahrtkosten
1 2 »
Antworten

 
Länge des Arbeitsweges + Fahrtkosten
Gast
Unregistered
 
#1
05.01.2022, 16:44
Ich bräuchte mal andere Meinungen zu dem Thema. Ich könnte meinen Traumjob annehmen, müsste dafür aber entweder gut 1 1/2h mit dem Zug fahren und/oder ca 80km/1h mit dem Auto (jeweils eine Strecke). Dieser Zustand müsste für mindestens 3 Jahre beibehalten werden, ein Umzug näher an den Arbeitsort kommt in dem Zeitraum nicht in Frage.

(Auto-) Fahrtkosten würden lt. nächstbestem Rechner inkl Versicherung usw 40 EUR pro Tag kosten. In Betracht kommt noch BahnCard100 für 328 EUR/Monat, sodass ich im günstigsten Fall (da ich manchmal mit dem Auto hinmuss) auf ca 650 EUR Kosten nur für den Arbeitsweg komme. Das sind gut 20% des Nettoeinkommens was ich dort verdienen würde.

Dass das wirtschaftlich höchst fragwürdig ist weiß ich, meine Frage ist jetzt: Ist das vollkommen bescheuert oder gerade noch so im Rahmen des "Vernünftigen"?
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Gast
Unregistered
 
#2
05.01.2022, 16:46
für 3300€ netto? so eine blöde Idee
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BavarianLawyer
Member
***
Beiträge: 248
Themen: 4
Registriert seit: May 2021
#3
05.01.2022, 16:50
(05.01.2022, 16:44)Gast schrieb:  Ich bräuchte mal andere Meinungen zu dem Thema. Ich könnte meinen Traumjob annehmen, müsste dafür aber entweder gut 1 1/2h mit dem Zug fahren und/oder ca 80km/1h mit dem Auto (jeweils eine Strecke). Dieser Zustand müsste für mindestens 3 Jahre beibehalten werden, ein Umzug näher an den Arbeitsort kommt in dem Zeitraum nicht in Frage.

(Auto-) Fahrtkosten würden lt. nächstbestem Rechner inkl Versicherung usw 40 EUR pro Tag kosten. In Betracht kommt noch BahnCard100 für 328 EUR/Monat, sodass ich im günstigsten Fall (da ich manchmal mit dem Auto hinmuss) auf ca 650 EUR Kosten nur für den Arbeitsweg komme. Das sind gut 20% des Nettoeinkommens was ich dort verdienen würde.

Dass das wirtschaftlich höchst fragwürdig ist weiß ich, meine Frage ist jetzt: Ist das vollkommen bescheuert oder gerade noch so im Rahmen des "Vernünftigen"?

Mir wären drei Jahre zu viel ... unabhängig von dem finanziellen Aufwand nervt das doch extrem jeden Tag zu pendeln.

Woher hast du die "Garantie", dass es in drei Jahren besser wird? Vielleicht haben die ganz andere Pläne 

Wenn dann würde ich versuchen zwei Tage Home Office rauszuhandeln
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Gast
Unregistered
 
#4
05.01.2022, 17:03
(05.01.2022, 16:44)Gast schrieb:  Ich bräuchte mal andere Meinungen zu dem Thema. Ich könnte meinen Traumjob annehmen, müsste dafür aber entweder gut 1 1/2h mit dem Zug fahren und/oder ca 80km/1h mit dem Auto (jeweils eine Strecke). Dieser Zustand müsste für mindestens 3 Jahre beibehalten werden, ein Umzug näher an den Arbeitsort kommt in dem Zeitraum nicht in Frage.

(Auto-) Fahrtkosten würden lt. nächstbestem Rechner inkl Versicherung usw 40 EUR pro Tag kosten. In Betracht kommt noch BahnCard100 für 328 EUR/Monat, sodass ich im günstigsten Fall (da ich manchmal mit dem Auto hinmuss) auf ca 650 EUR Kosten nur für den Arbeitsweg komme. Das sind gut 20% des Nettoeinkommens was ich dort verdienen würde.

Dass das wirtschaftlich höchst fragwürdig ist weiß ich, meine Frage ist jetzt: Ist das vollkommen bescheuert oder gerade noch so im Rahmen des "Vernünftigen"?


Bei mir ist es eine vergleichbare Situation, fahre bei guter Verkehrslage 50 Minuten zum Job. An sich nervt manchmal die lange Fahrtzeit, insbesondere bei längeren Tagen, da man dann mal vielleicht erst gegen zwölf oder später zuhause ist. Es muss halt jeder abwägen, weshalb man das macht. Bei mir liegt es daran, dass ich den Freundeskreis nicht verlassen möchte, der Sportverein für das Wochenende da ist und auch die vorhandene Familie - insbesondere bei späterer eigener Familie - vor Ort ist.

Bei mir ist aber bspw auch geplant, sich eine Zweitwohnung zu suchen, um bei langen Tagen nicht fahren zu müssen. Über die Steuer kostet die dann auch in etwa „nur“ 50% der tatsächlichen Kosten
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Gast
Unregistered
 
#5
05.01.2022, 17:05
+ man darf auch nicht vergessen, dass viele auch in der Stadt selbst einen Weg von etwa 20 Minuten haben, also verliert man „nur“ 1h am T so kann man versuchen, sich die Situation schön zu reden  Wink
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Gast Gast
Unregistered
 
#6
05.01.2022, 17:06
Hast du in deiner Rechnung denn auch schon die steuerlichen Vorteile der Pendlerpauschale einberechnet?  Wink

Und auch die Fahrtkosten mit dem Auto kannst du unter 40 Euro am Tag halten, wenn du dir ganz bewusst fürs Pendeln einen laufstarken, älteren Diesel ohne Schnickschnack holst. Denn ein erheblicher Teil bei diesen "Fahrkosten" sind Wertverlust und Wartung. Da liegen aber Welten zwischen einem BMW SUV Jahreswagen und einem älteren Skoda Kombi Diesel oder am bestem einem Asiaten.
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Gast
Unregistered
 
#7
05.01.2022, 17:40
Also ich pendle 30km pro Strecke zwischen zwei Großstädten NRWs und verliere im Worst Case dadurch 2 Std. täglich..
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red60
Unregistered
 
#8
05.01.2022, 18:01
Ich würde es lassen. Man unterschätzt die Zeit (abgesehen von deinen Kosten), die dabei drauf geht.
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Gast
Unregistered
 
#9
05.01.2022, 18:07
Ich laufe jetzt 15 min zur Arbeit. Nachdem ich 3 Monate jeden Tag 1 Std pro Fahrt gependelt bin. Es war so schrecklich…ich kann daher nur einen Umzug empfehlen
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omnimodo
Senior Member
****
Beiträge: 725
Themen: 6
Registriert seit: Apr 2021
#10
05.01.2022, 18:09
Denk an die Frustration und den Stress, den pendeln mit sich bringen kann. 

- Bahn fällt aus
- Stau

Beides heftige Stressoren. 

Würde ich nicht machen. Oder das Umziehen doch nochmal erwägen.
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