14.12.2021, 15:54
(14.12.2021, 15:51)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:49)Gast Gast schrieb:(14.12.2021, 15:41)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:32)RainerZufall schrieb: Darf ich fragen, was deine Aufgaben dort als Syndikus so sind und wie die Arbeitszeit/ Belastung ist?
Wir sind eine überschaubare Abteilung und hier geht es viel um Vertragsgestaltung, Vertragsverhandlungen, Begleitung von Projekten, und eigentlich allen Rechtsfragen, die innerhalb des Unternehmens anfallen, sodass es ein recht abwechslungsreicher Arbeitsalltag ist. Lediglich für Arbeitsrecht haben wir Spezialisten. Arbeitsbelastung eigentlich immer um die 40 Stunden, nie mehr als 45. Home Office jederzeit (unabhängig von Covid) möglich. Mir gefällt die Freiheit und Work-Life-Balance super, die Kollegen sind fachlich und menschlich klasse.
Deswegen wäre es schon bitter, wenn es letztlich finanzielle Gründe gibt, die in ein paar Jahren einen Wechsel "erzwingen". Bin aktuell echt zufrieden.
That's life. Kannst ja schauen, wie die Verweildauer deiner Kollegen und der sonstigen Mitarbeiter im Unternehmen ist. Das sind ja schnell mal 10 Jahre aufwärts. Wenn es da jedes Jahr 10% Gehaltsplus gäbe, würden sich die Gehaltskosten ja alle 10 Jahre verdoppeln und der Mitarbeiter aus dem Lager würde mit Anfang 60 seine 30k im Monat einfahren ;-)
Klar, das die Gehaltsspirale nicht endlos ist, ist mir bewusst. Trotzdem erhoffe ich mir im Laufe der Jahre schon mehr als einen bloßen Inflationsausgleich. Mit Ende 30 sind 70.000 (plus ein paar Euro extra) halt nicht mehr so attraktiv wie mit Ende 20...
Das Unternehmen wird da böse gesagt sagen, wenn du mit Ende 30 noch den gleichen Job machst wie mit Ende 20, passt das aber schon. So ist das leider. In Unternehmen bekommst du Gehaltsentwicklung nur zusammen mit Karriere und/oder Jobwechseln hin. Daneben gibt es hin und wieder mal ein paar Prozent dazu.
14.12.2021, 15:56
(14.12.2021, 15:54)Gast Gast schrieb:(14.12.2021, 15:51)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:49)Gast Gast schrieb:(14.12.2021, 15:41)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:32)RainerZufall schrieb: Darf ich fragen, was deine Aufgaben dort als Syndikus so sind und wie die Arbeitszeit/ Belastung ist?
Wir sind eine überschaubare Abteilung und hier geht es viel um Vertragsgestaltung, Vertragsverhandlungen, Begleitung von Projekten, und eigentlich allen Rechtsfragen, die innerhalb des Unternehmens anfallen, sodass es ein recht abwechslungsreicher Arbeitsalltag ist. Lediglich für Arbeitsrecht haben wir Spezialisten. Arbeitsbelastung eigentlich immer um die 40 Stunden, nie mehr als 45. Home Office jederzeit (unabhängig von Covid) möglich. Mir gefällt die Freiheit und Work-Life-Balance super, die Kollegen sind fachlich und menschlich klasse.
Deswegen wäre es schon bitter, wenn es letztlich finanzielle Gründe gibt, die in ein paar Jahren einen Wechsel "erzwingen". Bin aktuell echt zufrieden.
That's life. Kannst ja schauen, wie die Verweildauer deiner Kollegen und der sonstigen Mitarbeiter im Unternehmen ist. Das sind ja schnell mal 10 Jahre aufwärts. Wenn es da jedes Jahr 10% Gehaltsplus gäbe, würden sich die Gehaltskosten ja alle 10 Jahre verdoppeln und der Mitarbeiter aus dem Lager würde mit Anfang 60 seine 30k im Monat einfahren ;-)
Klar, das die Gehaltsspirale nicht endlos ist, ist mir bewusst. Trotzdem erhoffe ich mir im Laufe der Jahre schon mehr als einen bloßen Inflationsausgleich. Mit Ende 30 sind 70.000 (plus ein paar Euro extra) halt nicht mehr so attraktiv wie mit Ende 20...
Das Unternehmen wird da böse gesagt sagen, wenn du mit Ende 30 noch den gleichen Job machst wie mit Ende 20, passt das aber schon. So ist das leider. In Unternehmen bekommst du Gehaltsentwicklung nur zusammen mit Karriere und/oder Jobwechseln hin. Daneben gibt es hin und wieder mal ein paar Prozent dazu.
Wohl wahr, wenn das der Fall sein sollte, hätte ich auch nicht mehr verdient. Mal sehen, wo die Reise hingeht. Ist aktuell ein komfortable Ausgangsposition, da kann man in Zukunft auch ein bisschen wählerisch sein.
14.12.2021, 16:12
(14.12.2021, 15:56)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:54)Gast Gast schrieb:(14.12.2021, 15:51)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:49)Gast Gast schrieb:(14.12.2021, 15:41)Gast schrieb: Wir sind eine überschaubare Abteilung und hier geht es viel um Vertragsgestaltung, Vertragsverhandlungen, Begleitung von Projekten, und eigentlich allen Rechtsfragen, die innerhalb des Unternehmens anfallen, sodass es ein recht abwechslungsreicher Arbeitsalltag ist. Lediglich für Arbeitsrecht haben wir Spezialisten. Arbeitsbelastung eigentlich immer um die 40 Stunden, nie mehr als 45. Home Office jederzeit (unabhängig von Covid) möglich. Mir gefällt die Freiheit und Work-Life-Balance super, die Kollegen sind fachlich und menschlich klasse.
Deswegen wäre es schon bitter, wenn es letztlich finanzielle Gründe gibt, die in ein paar Jahren einen Wechsel "erzwingen". Bin aktuell echt zufrieden.
That's life. Kannst ja schauen, wie die Verweildauer deiner Kollegen und der sonstigen Mitarbeiter im Unternehmen ist. Das sind ja schnell mal 10 Jahre aufwärts. Wenn es da jedes Jahr 10% Gehaltsplus gäbe, würden sich die Gehaltskosten ja alle 10 Jahre verdoppeln und der Mitarbeiter aus dem Lager würde mit Anfang 60 seine 30k im Monat einfahren ;-)
Klar, das die Gehaltsspirale nicht endlos ist, ist mir bewusst. Trotzdem erhoffe ich mir im Laufe der Jahre schon mehr als einen bloßen Inflationsausgleich. Mit Ende 30 sind 70.000 (plus ein paar Euro extra) halt nicht mehr so attraktiv wie mit Ende 20...
Das Unternehmen wird da böse gesagt sagen, wenn du mit Ende 30 noch den gleichen Job machst wie mit Ende 20, passt das aber schon. So ist das leider. In Unternehmen bekommst du Gehaltsentwicklung nur zusammen mit Karriere und/oder Jobwechseln hin. Daneben gibt es hin und wieder mal ein paar Prozent dazu.
Wohl wahr, wenn das der Fall sein sollte, hätte ich auch nicht mehr verdient. Mal sehen, wo die Reise hingeht. Ist aktuell ein komfortable Ausgangsposition, da kann man in Zukunft auch ein bisschen wählerisch sein.
Von dem was Du erzählst ist es wohl kein riesiges Unternehmen?
Nach den Schilderungen zu urteilen empfinde ich es immer wichtiger, bei den Verhandlungen in Unternehmen das Gehalt höher anzusetzen als anderswo.
Insbesondere, wenn eine relevante Steigerung nicht tatsächlich absehbar ist. Bist Du mit den 70.000€ in die Verhandlung so reingegangen?
Oft liest man Einstiegsgehälter zwischen 55.000 und 65.000€, das ist dann in der Hinsicht einfach zu wenig..
14.12.2021, 16:16
Das Unternehmen ist global gesehen schon relativ groß, in Deutschland aber überschaubar. Ich bin mit 70.000 in die Verhandlung reingegangen, viel mehr wäre da als Berufseinsteiger auch nicht drin gewesen. Die Anzahl an Unternehmen, die einem ohne Erfahrung signifikant mehr zahlen, kann man da aber auch an zwei Händen abzählen, denke ich.
Man sollte da auch aufpassen, sich nicht zu verpokern.
Man sollte da auch aufpassen, sich nicht zu verpokern.
14.12.2021, 16:19
(14.12.2021, 16:16)Gast schrieb: Das Unternehmen ist global gesehen schon relativ groß, in Deutschland aber überschaubar. Ich bin mit 70.000 in die Verhandlung reingegangen, viel mehr wäre da als Berufseinsteiger auch nicht drin gewesen. Die Anzahl an Unternehmen, die einem ohne Erfahrung signifikant mehr zahlen, kann man da aber auch an zwei Händen abzählen, denke ich.
Man sollte da auch aufpassen, sich nicht zu verpokern.
So ist es. Deshalb ist es m.E. empfehlenswert, erst 2 oder 3 Jahre GK zu machen und sich dann mit Berufserfahrung zu bewerben. Da kann man dann immer schön sagen: ich verdiene jetzt XX, klar wird es hier jetzt nicht das gleiche geben, aber unter xy mache ich es nicht
14.12.2021, 16:25
(14.12.2021, 16:19)Gast schrieb:(14.12.2021, 16:16)Gast schrieb: Das Unternehmen ist global gesehen schon relativ groß, in Deutschland aber überschaubar. Ich bin mit 70.000 in die Verhandlung reingegangen, viel mehr wäre da als Berufseinsteiger auch nicht drin gewesen. Die Anzahl an Unternehmen, die einem ohne Erfahrung signifikant mehr zahlen, kann man da aber auch an zwei Händen abzählen, denke ich.
Man sollte da auch aufpassen, sich nicht zu verpokern.
So ist es. Deshalb ist es m.E. empfehlenswert, erst 2 oder 3 Jahre GK zu machen und sich dann mit Berufserfahrung zu bewerben. Da kann man dann immer schön sagen: ich verdiene jetzt XX, klar wird es hier jetzt nicht das gleiche geben, aber unter xy mache ich es nicht
Das ist sicherlich eine super Position, um in die Verhandlungen zu gehen und das kann ich jedem empfehlen, der Bock darauf hat. GK wäre nur absolut nicht meine Welt gewesen, deswegen habe ich das auch nicht in Betracht gezogen.
14.12.2021, 16:26
(14.12.2021, 15:41)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:32)RainerZufall schrieb: Darf ich fragen, was deine Aufgaben dort als Syndikus so sind und wie die Arbeitszeit/ Belastung ist?
Wir sind eine überschaubare Abteilung und hier geht es viel um Vertragsgestaltung, Vertragsverhandlungen, Begleitung von Projekten, und eigentlich allen Rechtsfragen, die innerhalb des Unternehmens anfallen, sodass es ein recht abwechslungsreicher Arbeitsalltag ist. Lediglich für Arbeitsrecht haben wir Spezialisten. Arbeitsbelastung eigentlich immer um die 40 Stunden, nie mehr als 45. Home Office jederzeit (unabhängig von Covid) möglich. Mir gefällt die Freiheit und Work-Life-Balance super, die Kollegen sind fachlich und menschlich klasse.
Deswegen wäre es schon bitter, wenn es letztlich finanzielle Gründe gibt, die in ein paar Jahren einen Wechsel "erzwingen". Bin aktuell echt zufrieden.
Das klingt ja traumhaft bei all dem blöden Zeug von Arbeitgebern, das man hier so liest. Wie bist du an den Job gekommen? Einfach als Berufsanfänger beworben?
14.12.2021, 16:35
(14.12.2021, 16:26)RainerZufall schrieb:(14.12.2021, 15:41)Gast schrieb:(14.12.2021, 15:32)RainerZufall schrieb: Darf ich fragen, was deine Aufgaben dort als Syndikus so sind und wie die Arbeitszeit/ Belastung ist?
Wir sind eine überschaubare Abteilung und hier geht es viel um Vertragsgestaltung, Vertragsverhandlungen, Begleitung von Projekten, und eigentlich allen Rechtsfragen, die innerhalb des Unternehmens anfallen, sodass es ein recht abwechslungsreicher Arbeitsalltag ist. Lediglich für Arbeitsrecht haben wir Spezialisten. Arbeitsbelastung eigentlich immer um die 40 Stunden, nie mehr als 45. Home Office jederzeit (unabhängig von Covid) möglich. Mir gefällt die Freiheit und Work-Life-Balance super, die Kollegen sind fachlich und menschlich klasse.
Deswegen wäre es schon bitter, wenn es letztlich finanzielle Gründe gibt, die in ein paar Jahren einen Wechsel "erzwingen". Bin aktuell echt zufrieden.
Das klingt ja traumhaft bei all dem blöden Zeug von Arbeitgebern, das man hier so liest. Wie bist du an den Job gekommen? Einfach als Berufsanfänger beworben?
Stelle war online für Juristen mir 2-3 Jahren Erfahrung ausgeschrieben und ich fand die Beschreibung aber so interessant, dass ich mich einfach mal beworben habe. Das Profil von mir hat, abgesehen von der Berufserfahrung, auch gut gepasst und die Chemie war in den Vorstellungsgesprächen mit meinen Kollegen auch direkt gut, weshalb ich den Job bekommen habe.
War auch echt froh, da das für mich erstmal die ideale Balance aus allem dargestellt hat.
Kann jedem nur empfehlen, sich nicht automatisch von geforderter Berufserfahrung abschrecken zu lassen, wenn das Profil ansonsten passt.
14.12.2021, 16:44
Vielleicht findest Du Dich einfach damit ab, dass man nicht alles haben kann? Und: Geld ist nicht alles.
14.12.2021, 16:58
(14.12.2021, 16:44)Gast schrieb: Vielleicht findest Du Dich einfach damit ab, dass man nicht alles haben kann? Und: Geld ist nicht alles.
Geld ist sicher nicht alles, aber schon der Hauptgrund, warum ich einer beruflichen Tätigkeit nachgehe. Deswegen bin ich auch daran interessiert, da immer ein zufriedenstellendes Maß an Geld für zu erhalten, auch wenn ich meine derzeitige berufliche Lage sehr zu schätzen weiß.









