08.12.2021, 13:15
Hey,
habt ihr Empfehlungen für Boutiquen in Frankfurt am Main, in denen man gut Arbitration / Litigation machen kann?
Viele Grüße!
habt ihr Empfehlungen für Boutiquen in Frankfurt am Main, in denen man gut Arbitration / Litigation machen kann?
Viele Grüße!
08.12.2021, 13:55
Würde mal Busse Disputes (spin-off von A&O) und Rothorn legal (Spin-off von Freshfields/Schellenberg) in den Raum werfen. Kommt natürlich auch ein bisschen auf deinen Hintergrund an, gerade Rothorn erscheint mir recht elitär und keine Ahnung, ob die überhaupt einstellen.
08.12.2021, 14:34
(08.12.2021, 13:55)Gast schrieb: Würde mal Busse Disputes (spin-off von A&O) und Rothorn legal (Spin-off von Freshfields/Schellenberg) in den Raum werfen. Kommt natürlich auch ein bisschen auf deinen Hintergrund an, gerade Rothorn erscheint mir recht elitär und keine Ahnung, ob die überhaupt einstellen.
Danke! Schaue mir beide mal an, probieren kann man es ja mal ;-)
08.12.2021, 14:34
Wenn wir schon bei Spin-offs sind, ist noch Wendelstein zu nennen. Die haben auch eine gute Litigation-Praxis
08.12.2021, 14:44
Greenfort macht auch u.a. Dispute. Keine reine Litigation Arbitration Bude allerdings.
08.12.2021, 16:34
Mir fallen noch Schmitz und Partner ein, ehemals Clifford Team. Sehr spezialisiert auf Organhaftung (mit entsprechender Prozessführung), aber da absolute Spitze im Markt. Soll ein gutes Gesamtpaket sein.
08.12.2021, 16:45
Wie sieht denn so der Arbeitsalltag bzw. die Mandatsstruktur in so einer Boutique aus?
Hatte Litigation im Ref in einer dafür besonders renommierten GK gemacht. Hatte mir viel Abwechslung durch regelmäßig andere Mandate mit juristischen/prozesstaktischen Herausforderungen erhofft. Stattdessen verteilte die Arbeit sich dort aber auf drei Felder:
Absolute Massenverfahren, bei denen es eher um das "Management" bzw. das Behalten eines Überblicks ging.
Sachen, bei denen die Mandantin offensichtlich im Unrecht ist, deren geschäftsführung/Vorstand aber trotzdem möchte, dass das Verfahren auch nur 1% Erfolgsaussicht durchgezogen wird. Entsprechend motiviert schreibt man dann an den Schriftsätzen...
Sachen, bei denen der Gegner reihenweise Unfug schreibt, auf den man aber (so will es der Partner) dennoch eingehen soll.
Jetz überlege ich, ob es an dem Rechtsgebiet lag, dass es mir nicht gefallen hat. Oder ob Litigation in einer Boutique oder MK etwas für mich sein könnten.
Hatte Litigation im Ref in einer dafür besonders renommierten GK gemacht. Hatte mir viel Abwechslung durch regelmäßig andere Mandate mit juristischen/prozesstaktischen Herausforderungen erhofft. Stattdessen verteilte die Arbeit sich dort aber auf drei Felder:
Absolute Massenverfahren, bei denen es eher um das "Management" bzw. das Behalten eines Überblicks ging.
Sachen, bei denen die Mandantin offensichtlich im Unrecht ist, deren geschäftsführung/Vorstand aber trotzdem möchte, dass das Verfahren auch nur 1% Erfolgsaussicht durchgezogen wird. Entsprechend motiviert schreibt man dann an den Schriftsätzen...
Sachen, bei denen der Gegner reihenweise Unfug schreibt, auf den man aber (so will es der Partner) dennoch eingehen soll.
Jetz überlege ich, ob es an dem Rechtsgebiet lag, dass es mir nicht gefallen hat. Oder ob Litigation in einer Boutique oder MK etwas für mich sein könnten.
08.12.2021, 16:54
(08.12.2021, 16:45)Gast schrieb: Wie sieht denn so der Arbeitsalltag bzw. die Mandatsstruktur in so einer Boutique aus?
Hatte Litigation im Ref in einer dafür besonders renommierten GK gemacht. Hatte mir viel Abwechslung durch regelmäßig andere Mandate mit juristischen/prozesstaktischen Herausforderungen erhofft. Stattdessen verteilte die Arbeit sich dort aber auf drei Felder:
Absolute Massenverfahren, bei denen es eher um das "Management" bzw. das Behalten eines Überblicks ging.
Sachen, bei denen die Mandantin offensichtlich im Unrecht ist, deren geschäftsführung/Vorstand aber trotzdem möchte, dass das Verfahren auch nur 1% Erfolgsaussicht durchgezogen wird. Entsprechend motiviert schreibt man dann an den Schriftsätzen...
Sachen, bei denen der Gegner reihenweise Unfug schreibt, auf den man aber (so will es der Partner) dennoch eingehen soll.
Jetz überlege ich, ob es an dem Rechtsgebiet lag, dass es mir nicht gefallen hat. Oder ob Litigation in einer Boutique oder MK etwas für mich sein könnten.
Ich bin die Fragestellerin und möchte mich für die Ideen bedanken! Bewerbungen werden wohl bald geschrieben! :-)
Und zu der Frage kann ich leider nichts sagen, kenne Litigation bisher auch nur aus der GK
08.12.2021, 16:54
(08.12.2021, 16:45)Gast schrieb: Wie sieht denn so der Arbeitsalltag bzw. die Mandatsstruktur in so einer Boutique aus?
Hatte Litigation im Ref in einer dafür besonders renommierten GK gemacht. Hatte mir viel Abwechslung durch regelmäßig andere Mandate mit juristischen/prozesstaktischen Herausforderungen erhofft. Stattdessen verteilte die Arbeit sich dort aber auf drei Felder:
Absolute Massenverfahren, bei denen es eher um das "Management" bzw. das Behalten eines Überblicks ging.
Sachen, bei denen die Mandantin offensichtlich im Unrecht ist, deren geschäftsführung/Vorstand aber trotzdem möchte, dass das Verfahren auch nur 1% Erfolgsaussicht durchgezogen wird. Entsprechend motiviert schreibt man dann an den Schriftsätzen...
Sachen, bei denen der Gegner reihenweise Unfug schreibt, auf den man aber (so will es der Partner) dennoch eingehen soll.
Jetz überlege ich, ob es an dem Rechtsgebiet lag, dass es mir nicht gefallen hat. Oder ob Litigation in einer Boutique oder MK etwas für mich sein könnten.
Ging mir ähnlich (als WisMit), war wahrscheinlich dieselbe Kanzlei
Mich würde der Arbeitsalltag auch interessieren, insbesondere im Bereich Arbitration!









