01.10.2021, 18:45
(01.10.2021, 18:20)der_david schrieb: Joa, wenn man 11 Punkte-Examen hat, sonst nicht.
Abgesehen davon sind Notariate moderne Wegelagererei, gerade wenn man selbst Volljurist ist, aber trotzdem jemanden bezahlen muss, der einem den Wohnungskaufvertrag für teuer Geld vorliest.
Bezieht sich das auf das Notariat oder auf R2+? :D
02.10.2021, 08:50
Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
02.10.2021, 09:03
(02.10.2021, 08:50)Marschall schrieb: Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
Ihr zahlt als Doppelverdiener-Juristenhaushalt monatlich nicht mal 2000 Euro von eurem Kredit ab?
Hört sich eher so an, als könntet ihr nicht mit Geld umgehen.
02.10.2021, 09:18
Berufseinsteiger: Informiert sich über Möglichkeiten in der Justiz
Berufseinsteiger: Erfährt über möglicherweise verfassungswidrige Besoldung
Berufseinsteiger: geht zur Justiz
Justiz: zahlt und hat Bedingungen genau wie erwartet
Berufseinsteiger: Aber mein Haus in der Großstadt!
Berufseinsteiger: Erfährt über möglicherweise verfassungswidrige Besoldung
Berufseinsteiger: geht zur Justiz
Justiz: zahlt und hat Bedingungen genau wie erwartet
Berufseinsteiger: Aber mein Haus in der Großstadt!
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
02.10.2021, 09:38
(02.10.2021, 08:50)Marschall schrieb: Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
Oh man entweder schlecht getrollt oder wirklich sehr beschränkt.
Ehre verkaufen musst du nicht, mit solchen Beiträgen hast du bereits keine :D. Ist natürlich das erste Wort das mit Richtern assoziiert wird...
Ein ernsthafter Versuch : Man muss nicht in der Großstadt wohnen und ein Haus für 800k kaufen. Darauf hat man keinen Anspruch. Auch nicht als Richter. Wer 2 Kinder in die Welt setzt, ein (zu) teures Haus kauft und sich dann beschwert, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht, hat mehr als eine falsche Entscheidung getroffen und hat keine Ahnung wie man mit Geld umgeht (oder übertreibt maßlos).
Wie ein GK Anwalt mit anfangs 60k bis später ca. 80/90k Jahresnetto (gehen wir mal von der "durchschnittlichen" GK aus) das in paar Jährchen abbezahlt hat ist das Geheimnis des matheaffinen Vorposters. Der ist in der Regel aus der GK raus und hat dann ein schlechteres Gehalt und das Haus immernoch nicht abbezahlt.
Auch diese Anwälte tun sich mit einem Hauskauf in der Großstadt (unter Partnerebene) sehr schwer, sind aber anders als Richter an die Nähe zur Großstadt gebunden.
So aber genug Aufmerksamkeit für einen Troll.
02.10.2021, 10:06
(02.10.2021, 09:38)Gast schrieb:(02.10.2021, 08:50)Marschall schrieb: Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
Oh man entweder schlecht getrollt oder wirklich sehr beschränkt.
Ehre verkaufen musst du nicht, mit solchen Beiträgen hast du bereits keine :D. Ist natürlich das erste Wort das mit Richtern assoziiert wird...
Ein ernsthafter Versuch : Man muss nicht in der Großstadt wohnen und ein Haus für 800k kaufen. Darauf hat man keinen Anspruch. Auch nicht als Richter. Wer 2 Kinder in die Welt setzt, ein (zu) teures Haus kauft und sich dann beschwert, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht, hat mehr als eine falsche Entscheidung getroffen und hat keine Ahnung wie man mit Geld umgeht (oder übertreibt maßlos).
Wie ein GK Anwalt mit anfangs 60k bis später ca. 80/90k Jahresnetto (gehen wir mal von der "durchschnittlichen" GK aus) das in paar Jährchen abbezahlt hat ist das Geheimnis des matheaffinen Vorposters. Der ist in der Regel aus der GK raus und hat dann ein schlechteres Gehalt und das Haus immernoch nicht abbezahlt.
Auch diese Anwälte tun sich mit einem Hauskauf in der Großstadt (unter Partnerebene) sehr schwer, sind aber anders als Richter an die Nähe zur Großstadt gebunden.
So aber genug Aufmerksamkeit für einen Troll.
Wieso zu teuer? Da sieht man wieder, dass die Studenten/Referendare die größtenteils noch zuhause und/oder auf dem Land wohnen, keine Ahnung vom Immobilienmarkt in der Großstadt haben. Zahl erstmal 2000€/Monat ab. Dir ist schon klar, dass man auch noch Zinsen zahlen muss, ne? Um effektiv 2000€ zu tilgen, bedarf es schon deutlich mehr als 2000€ Rate. Aber egal. Ich hoffe Mutti hat dir schon dein Frühstück ans Bett gestellt und die Schlüpfer gewaschen.
02.10.2021, 10:24
(02.10.2021, 09:03)Gast schrieb:(02.10.2021, 08:50)Marschall schrieb: Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
Ihr zahlt als Doppelverdiener-Juristenhaushalt monatlich nicht mal 2000 Euro von eurem Kredit ab?![]()
Hört sich eher so an, als könntet ihr nicht mit Geld umgehen.
Dass dir die deine Kinnlade bei diesen Zahlen runterfällt und dir womöglich dein Löffel in dein Hafer-Flohsamenschalen-Müsli gefallen ist, verwundet kaum. Ist ja auch klar. Als Student lebst du sicherlich von weniger als 600-700€ im Monat. Da sind solche Summen schwindelerregend. Aber du verkennst dabei die Hard-facts: Frau, 2 Kinder, Haus, Großstadt. Und eben nicht: Dauersingle, keine Kinder, Studentenbude/ewig bei Eltern aufm Land.
02.10.2021, 10:30
Wie hoch ist die monatliche Rate denn, wenn man fragen darf?
02.10.2021, 10:34
(02.10.2021, 10:24)Hulli schrieb:(02.10.2021, 09:03)Gast schrieb:(02.10.2021, 08:50)Marschall schrieb: Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
Ihr zahlt als Doppelverdiener-Juristenhaushalt monatlich nicht mal 2000 Euro von eurem Kredit ab?![]()
Hört sich eher so an, als könntet ihr nicht mit Geld umgehen.
Dass dir die deine Kinnlade bei diesen Zahlen runterfällt und dir womöglich dein Löffel in dein Hafer-Flohsamenschalen-Müsli gefallen ist, verwundet kaum. Ist ja auch klar. Als Student lebst du sicherlich von weniger als 600-700€ im Monat. Da sind solche Summen schwindelerregend. Aber du verkennst dabei die Hard-facts: Frau, 2 Kinder, Haus, Großstadt. Und eben nicht: Dauersingle, keine Kinder, Studentenbude/ewig bei Eltern aufm Land.
2k sind lächerlich wenig. Das solltest du im Prinzip auch alleine tragen können.
Wer natürlich ohne Einschränkungen ein Haus abzahlen will, sollte sich dafür dann eben bei der Berufswahl streng nach dem Verdienst ausrichten.
02.10.2021, 10:38
(02.10.2021, 10:34)Gast schrieb:(02.10.2021, 10:24)Hulli schrieb:(02.10.2021, 09:03)Gast schrieb:(02.10.2021, 08:50)Marschall schrieb: Die Bezahlung ist sehr bescheiden. Ich habe eine Frau die im juristischen Bereich 30h / Woche arbeitet und hab selbst R1. Dennoch reicht die Kohle hinten und vorne nicht. Stichwort 2 Kinder. Kredit fürs Haus von 800.000€ (Großstadt) läuft über 35 Jahre. Das sagt alles. Die Besoldung ist verfassungswidrig. Jeder GK-Mensch lacht sich doch schlapp darüber. Bei 130.000 Euro im Jahr hat der die Hütte nach ein Paar Jährchen abgezahlt. Naja, immerhin muss ich als Richter nicht meine Ehre verkaufen und erfülle eine wichtige soziale Aufgabe.
Ihr zahlt als Doppelverdiener-Juristenhaushalt monatlich nicht mal 2000 Euro von eurem Kredit ab?![]()
Hört sich eher so an, als könntet ihr nicht mit Geld umgehen.
Dass dir die deine Kinnlade bei diesen Zahlen runterfällt und dir womöglich dein Löffel in dein Hafer-Flohsamenschalen-Müsli gefallen ist, verwundet kaum. Ist ja auch klar. Als Student lebst du sicherlich von weniger als 600-700€ im Monat. Da sind solche Summen schwindelerregend. Aber du verkennst dabei die Hard-facts: Frau, 2 Kinder, Haus, Großstadt. Und eben nicht: Dauersingle, keine Kinder, Studentenbude/ewig bei Eltern aufm Land.
2k sind lächerlich wenig. Das solltest du im Prinzip auch alleine tragen können.
Wer natürlich ohne Einschränkungen ein Haus abzahlen will, sollte sich dafür dann eben bei der Berufswahl streng nach dem Verdienst ausrichten.
Genau: dann lebe ich von 1.300€ im Monat. Genau. Mit 2 Kindern. Eindeutig Single-Student, der frustriert zu Hause wohnt und noch im 15.Semester rumkrebst









