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Richterjob - Berufswahl mit Reue?
Gast
Unregistered
 
#11
08.09.2021, 12:51
(08.09.2021, 12:37)Gast schrieb:  
(08.09.2021, 11:56)Gast. schrieb:  
(08.09.2021, 07:04)Gast_ schrieb:  Hallo zusammen,

ich schreibe aktuell mein zweites Examen und werde nach dem Ref ziemlich sicher erst einmal in einer mittelständischen Kanzlei als Anwalt anfangen. Mir geht allerdings nicht mehr aus dem Kopf, ob nicht der Staatsdienst auch etwas für mich wäre und dementsprechend mache ich mir mittlerweile Druck mit den Noten (im ersten hatte ich ein VB, jetzt noch offen) und Stress für die letzten Klausuren im Schriftlichen… Konkret geht es um den Job als Verwaltungsrichter. Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich etwas für mich wäre und wollte daher nach Erfahrungsberichten fragen, bevor ich mir weiter unnötig Druck mache, wenn das ohnehin nicht das Richtige für mich wäre…
  • Wie ist der Einstieg als (Verwaltungs-)Richter so?
  • Wie ist die Stimmung bei Gericht und unter den Kollegen? 
  • Ist es kollegial und angenehm oder eher eine Eigenbrötler-Tätigkeit?
  • Bereuen diejenigen ihre Entscheidung, die von der Anwaltschaft in den Richterjob gewechselt sind? 
Ich freue mich über ehrliche Erfahrungsberichte 
Danke vorab! 

Hi,

also mich hat nach meinem Einstieg beim VG vor allem die Unmündigkeit als Proberichter überrascht. Je nach Kammer ähnelte dies schon sehr dem Referendariat bzw. blieb sogar dahinter zurück. Zum Beispiel weiß ich von Kollegen, die auch noch nach einem Jahr jeden noch so einfachen Fall ihren Vorsitzenden mit komplett beabsichtigter Lösung vortragen mussten, bevor sie den Einzelrichterbeschluss bekommen haben, um dann gegenüber den Beteiligten in der mündlichen Verhandlung als "Vertreter mit gebundener Marschroute" aufzutreten. Von einem Kollegen aus HH habe ich einmal auf einer Fortbildung gehört, dass der Vorsitzende ihn immer vor den Referendaren in der Kammerbesprechung runtergeputzt hat. Je nach Gerichtskultur in dem Bundesland wird auch viel Wert auf tägliche Präsenz im Gericht gelegt, die mit mehr oder weniger sanftem Druck durchgesetzt wird. Oftmals scheitert Home Office aber auch an der fehlenden Technik. Ggf. hat sich das aber durch Corona etwas verbessert.

Die Stimmung unter den jungen Kollegen ist gut. Es gibt einige wenige soziale Ausfälle im Bereich Ellenbogenmentalität, aber insgesamt ist das Klima angenehm. Allerdings fällt schon ein deutlicher Trend zur Anpassung auf, auch wenn hinter vorgehaltener Hand oftmals eine andere Meinung vertreten wird ("Ja, eigentlich sehe ich das anders, aber ich will ja lebenszeitverplant, Koordiniationsrichter/in, Vorsitzende® werden."). Einige der Älteren wirkten schon etwas frustriert oder emotional abgestumpft. Generell wird in der Verwaltungsgerichtsbarkeit viel Wert auf Seniorität/Betriebszugehörigkeit gelegt. Das führt bisweilen zu befremdlichen Ergebnissen, weil teilweise Leute aus der Generation Ü50 oder Ü60 dank Zuwarten Vorsitzende geworden sind, die fachlich deutlich hinter den jungen Kollegen bzw. Kolleginnen liegen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Fall eines Vorsitzenden, der eine Kollegin, die seinerzeit im Examen Landesbeste mit Sehr Gut war, erfolgreich im Gericht als "Problemfall" präsentiert hat, ohne dass es dafür Anknüpfungspunkte in ihrer richterlichen Arbeit gab. 

Ich bereue die Entscheidung nicht, Richter geworden zu sein, habe der Justiz aber nach einigen Jahren den Rücken gekehrt. Ich bin froh, dass ich den Richterberuf einmal ausprobiert habe und gesehen habe, dass ich fachlich sehr gut mithalten kann, weil ich mir sonst immer die Frage gestellt hätte, ob ich dem Beruf gewachsen gewesen wäre. Das eigentliche richterliche Kerngeschäft, insbesondere das Verhandeln, hat mir auch großen Spaß gemacht. Aber von der Stimmung im Gericht und der Mentalität vieler Kollegen her war das einfach nicht meins. Jetzt fühle ich mich deutlich wohler und selbstbestimmter. Wenn Du Dich mit dem Richterberuf trägst, kann ich Dir das Buch "Das Ende der Wahrheitssuche" von Joachim Wagner empfehlen, welches die Rahmenbedingungen der Justiz gut beleuchtet. Vielleicht hilft Dir das ja als Einstieg in die weitere Entscheidungsfindung. Viel Erfolg im Examen!

Das klingt für mich absolut furchtbar  Sad wenn das mit den "Vertretern gebundener Marschroute" tatsächlich an vielen VG's in DE praktiziert wird, wundert mich die (hierdurch wohl künstlich erschaffene) Arbeitsüberlastung in der Justiz überhaupt nicht. Warum begehren nicht mehr junge Richter*innen dagegen auf? Klar, man ist noch in der Probezeit...doch wird schließlich kein VG kollektiv mehrere Richter*innen auf einmal entlassen, nur weil sie mehr Eigenverantwortung übernehmen möchten? 

Was die Technik anbetrifft...kann hierzu vielleicht jemand konkretere Aussagen treffen? Gern auch bundeslandabhängig...wie weit ist es noch bis zur eAkte? Welche Übergangslösungen werden angeboten?


Ich habe schon einmal oben geschrieben, dass ich meine Wahl absolut nicht bereue. Ich kann die hier geschilderten Erfahrungen nicht bestätigen und habe auch noch niemandem kennen gelernt, der derartige Erfahrungen gemacht hat.
Bei uns sind die Vorsitzende und generell die älteren Richter weit überwiegend freundlich und hilfsbereit. Niemand wird vorgeführt oder bevormundet. Wir sind unabhängig und können entscheiden wie wir möchten. Es wird einem von den Vorsitzenden immer angeboten zu unterstützen und auch in der Kammer die Fälle zu besprechen. So bekommt man meistens hilfreichen Input. Es wird auch auf Probleme hingewiesen, die man übersehen hätte. Diese Hilfestellung habe ich aber immer als hilfreich empfunden, da ich ja auch noch Berufseinsteiger war und es mir an Erfahrungen fehlte. Aber letzten Endes habe ich das Urteil unterschrieben und konnte es auch so schreiben und begründen, wie ich es für richtig halte. 
Das sind meine Erfahrungen und wie ich es empfunden habe. Mag sein, dass jemand anders empfindet.

Home Office ist absolut problemlos ein oder zwei Tage pro Woche möglich. Man muss es nur vorher absprechen, dass genügend Kammermitglieder im Gericht sind, bzw. man im Notfall kommt. 

Die Technik ist zweischneidig. Von der Hardware her kein Problem. Neue Laptops und im Büro zwei Monitore. Von zu Hause hat man ebenfalls guten Zugriff. Aber die Software ist einfach noch in der Entwicklung. Auch ist die Akte nicht wirklich elektronisch, sondern immer noch aus Papier. Zwar werden unsere Schriftsätze elektronisch erfasst, aber die von den Parteien noch nicht.
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Gast.
Unregistered
 
#12
08.09.2021, 13:55
Mir liegt es auch fern, für alle Verwaltungsrichter zu sprechen. Gefragt war ja nach persönlichen Erfahrungen. Gleichwohl kenne ich wirklich zahlreiche Kollegen, die das ebenso einschätzen, so dass ich sagen kann, dass es nicht nur eine singuläre Beobachtung ist. Beispielsweise Kollegen, die aus der ordentlichen Gerichtsbarkeit zum VG gewechselt sind und überrascht darüber waren, wie viel Zeit beim VG für detaillierte Abstimmungsprozesse bei Einzelrichtersachen im Interesse der "Güte und Gleichmäßigkeit" verwendet wird. Oder einen ehemaligen Kollegen, der mir erzählte, dass er in seinem vorherigen Beruf als Rechtspfleger inhaltlich und in der Zeiteinteilung freier war. Mich freut es natürlich, zu hören, dass es auch anders vorkommt. An meinem Gericht und an anderen, die ich kenne, sah es aber anders aus.
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Gast
Unregistered
 
#13
08.09.2021, 18:08
(08.09.2021, 11:16)Gast schrieb:  Vielen Dank, das klingt ja wirklich nach einem angenehmen Job. Die Arbeitsbelastung ist überall hoch, aber ein nettes Kollegium macht das eindeutig wett.

Ich finde ja nicht, dass das das wett macht.
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Gast
Unregistered
 
#14
08.09.2021, 18:25
(08.09.2021, 07:04)Gast_ schrieb:  Hallo zusammen,

ich schreibe aktuell mein zweites Examen und werde nach dem Ref ziemlich sicher erst einmal in einer mittelständischen Kanzlei als Anwalt anfangen. Mir geht allerdings nicht mehr aus dem Kopf, ob nicht der Staatsdienst auch etwas für mich wäre und dementsprechend mache ich mir mittlerweile Druck mit den Noten (im ersten hatte ich ein VB, jetzt noch offen) und Stress für die letzten Klausuren im Schriftlichen… Konkret geht es um den Job als Verwaltungsrichter. Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich etwas für mich wäre und wollte daher nach Erfahrungsberichten fragen, bevor ich mir weiter unnötig Druck mache, wenn das ohnehin nicht das Richtige für mich wäre…
  • Wie ist der Einstieg als (Verwaltungs-)Richter so?
  • Wie ist die Stimmung bei Gericht und unter den Kollegen? 
  • Ist es kollegial und angenehm oder eher eine Eigenbrötler-Tätigkeit?
  • Bereuen diejenigen ihre Entscheidung, die von der Anwaltschaft in den Richterjob gewechselt sind? 
Ich freue mich über ehrliche Erfahrungsberichte 
Danke vorab! 

Ich bin RiVG in HH. Ich fühlte mich tatsächlich ab Tag 1 unabhängig und es kam bisher keine Situation auf, in welcher mein/e Vorsitzende/r in irgendeiner Weise Druck auf mich ausübte o.Ä. Ich kann auch nicht bestätigen, dass hier viel auf Seniorität geachtet würde. Meinem Eindruck nach gewinnt schlicht und einfach das bessere Argument. Das mag in einzelnen Kammern natürlich anders sein, ist aber jedenfalls nicht die Regel. Die Stimmung ist sehr gut. Etwa 1/3 der Richter hier sind Proberichter. Austausch funktioniert auch mit den älteren Kollegen sehr gut. War vorher RA und bereue den Wechsel nicht. Für mich führen die freie Zeiteinteilung und die Selbstbestimmtheit zu wesentlich weniger Stress im Vergleich zu meiner Zeit als RA.
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Gast
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#15
08.09.2021, 18:34
Ich bin Ri auf Probe in der Ordentlichen. Die einen sagen Unabhängigkeit, ich würde ja sagen, man wird ab Tag 1 einfach komplett allein gelassen und soll dann machen. Wenn man sich die Hilfe nicht aktiv holt, kommt natürlich nichts und selbst wenn man fragt, ist man trotzdem überfordert, weil man gefühlt nichts relevantes im Ref gelernt hat (außer wie man Urteile aufbaut und schreibt).
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Gast
Unregistered
 
#16
09.09.2021, 00:31
(08.09.2021, 18:25)Gast schrieb:  
(08.09.2021, 07:04)Gast_ schrieb:  Hallo zusammen,

ich schreibe aktuell mein zweites Examen und werde nach dem Ref ziemlich sicher erst einmal in einer mittelständischen Kanzlei als Anwalt anfangen. Mir geht allerdings nicht mehr aus dem Kopf, ob nicht der Staatsdienst auch etwas für mich wäre und dementsprechend mache ich mir mittlerweile Druck mit den Noten (im ersten hatte ich ein VB, jetzt noch offen) und Stress für die letzten Klausuren im Schriftlichen… Konkret geht es um den Job als Verwaltungsrichter. Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich etwas für mich wäre und wollte daher nach Erfahrungsberichten fragen, bevor ich mir weiter unnötig Druck mache, wenn das ohnehin nicht das Richtige für mich wäre…
  • Wie ist der Einstieg als (Verwaltungs-)Richter so?
  • Wie ist die Stimmung bei Gericht und unter den Kollegen? 
  • Ist es kollegial und angenehm oder eher eine Eigenbrötler-Tätigkeit?
  • Bereuen diejenigen ihre Entscheidung, die von der Anwaltschaft in den Richterjob gewechselt sind? 
Ich freue mich über ehrliche Erfahrungsberichte 
Danke vorab! 

Ich bin RiVG in HH. Ich fühlte mich tatsächlich ab Tag 1 unabhängig und es kam bisher keine Situation auf, in welcher mein/e Vorsitzende/r in irgendeiner Weise Druck auf mich ausübte o.Ä. Ich kann auch nicht bestätigen, dass hier viel auf Seniorität geachtet würde. Meinem Eindruck nach gewinnt schlicht und einfach das bessere Argument. Das mag in einzelnen Kammern natürlich anders sein, ist aber jedenfalls nicht die Regel. Die Stimmung ist sehr gut. Etwa 1/3 der Richter hier sind Proberichter. Austausch funktioniert auch mit den älteren Kollegen sehr gut. War vorher RA und bereue den Wechsel nicht. Für mich führen die freie Zeiteinteilung und die Selbstbestimmtheit zu wesentlich weniger Stress im Vergleich zu meiner Zeit als RA.


Wär schön, wenn’s wahr wäre, aber es sagt wirklich jeder dort, den man fragt, dass die Stimmung am VG in HH nicht gut sei, für die Assessoren extrem vorsitzendenabhängig. Mag mit dem neuen Präsidenten ja besser werden.
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Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/

Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:

https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
 
Gast
Unregistered
 
#17
09.09.2021, 11:26
Ich war im Ref am VG.

Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.

Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.

War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.
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Gast
Unregistered
 
#18
09.09.2021, 12:40
(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb:  Ich war im Ref am VG.

Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.

Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.

War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.

Letzteres ist ja überall in der Justiz so. Das überschätzte ego muss anscheinend viel anderes ausbaden...
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Gast
Unregistered
 
#19
10.09.2021, 05:38
(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb:  Ich war im Ref am VG.

Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.

Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.

War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.

Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.
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Gast
Unregistered
 
#20
10.09.2021, 07:32
(10.09.2021, 05:38)Gast schrieb:  
(09.09.2021, 11:26)Gast schrieb:  Ich war im Ref am VG.

Geht nicht dorthin... Selten war ich unter 30 bis 40 Seiten Entscheidung und irgendwann kotzt es einen einfach nur noch an, dass man ständig nur mit Juris am ackern ist, weil die Kommentare im Verwaltungsrecht oft so schlecht sind.

Zudem im Moment Einstellungsstopp in einigen BL, weil bei Asyl schon so viel eingestellt wurde.

War eine echte Negativerfahrung. Zudem halten sich viele für was ganz besonderes und super wichtig.

Parallel dazu sind ja viele mit schlechteren Examen eingestellt worden, die aber jetzt vier fünf Jahre mehr Berufserfahrung haben und dann auch vor einem befördert werden. Muss man wollen. Jedenfalls die VGs in NRW haben sich damit viele Plätze kaputt gemacht mit Kandidaten, die man nun jahrelang mitziehen muss.

Klar. Weil ja jeder, der nicht zu den 20% seines Jahrgangs gehört, automatisch ein schlechter Richter ist… Wütend
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