11.07.2021, 17:04
Proberichter*innen haben selten "chillige" Dezernate. Dort gibt es mMn nur besonders herausfordernde und herausfordernde Dezernate, wobei in Kammern viel an deren Vorsitzender*m hängt.
Bei den Richter*innen mit eigenem Dezernat -insbesondere am AG - ist es mMn häufig so, dass das eigene Dezernat in ca. einem halben Jahr in einen "ordentlichen Zustand" gebracht werden kann und es dann deutlich entspannter wird. Richter*in kennt dann die eigenen Akten, erkennt sich wiederholende Konstellationen und hat im besten Fall ordentliche Muster für solche gesammelt.
Bei den Richter*innen mit eigenem Dezernat -insbesondere am AG - ist es mMn häufig so, dass das eigene Dezernat in ca. einem halben Jahr in einen "ordentlichen Zustand" gebracht werden kann und es dann deutlich entspannter wird. Richter*in kennt dann die eigenen Akten, erkennt sich wiederholende Konstellationen und hat im besten Fall ordentliche Muster für solche gesammelt.
11.07.2021, 17:16
(11.07.2021, 17:04)Auch Bln schrieb: Proberichter*innen haben selten "chillige" Dezernate. Dort gibt es mMn nur besonders herausfordernde und herausfordernde Dezernate, wobei in Kammern viel an deren Vorsitzender*m hängt.
Bei den Richter*innen mit eigenem Dezernat -insbesondere am AG - ist es mMn häufig so, dass das eigene Dezernat in ca. einem halben Jahr in einen "ordentlichen Zustand" gebracht werden kann und es dann deutlich entspannter wird. Richter*in kennt dann die eigenen Akten, erkennt sich wiederholende Konstellationen und hat im besten Fall ordentliche Muster für solche gesammelt.
Schon zutreffend, dennoch ist es -jdf. an dem Gericht wo ich tätig bin - so, dass man genau dann wieder in ein neues Dezernat gesteckt wird, wenn es gerade angenehmer wird. Ich meine, dass das kein Zufall ist.
11.07.2021, 17:58
11.07.2021, 18:36
(11.07.2021, 17:58)Gast schrieb:(11.07.2021, 15:11)Gast schrieb: Ich hab ein Zivildezernat und find's ultra chillig, hatte aber auch eine sehr gute und engagierte Vorgängerin
Dein Nachfolger wird dir für deine Faulheit danken.
Wer hat gesagt, dass ich faul bin? Hab das Dezernat sogar noch weiter reduziert. Junge junge, was für dämliche Aussagen
Wenn man ein gut geführtes Dezernat übernimmt, steht man eben nicht gleich vor der Herausforderung, den Aktenbestand möglichst schnell um 50 oder sogar bestenfalls mehr Verfahren zu reduzieren. Stattdessen kann man guten Gewissens das Dezernat stetig und langsam reduzieren, ganz ohne faul zu sein oder ein schlechtes Gewissen haben zu müssen








