29.06.2021, 08:58
(29.06.2021, 02:04)Gast schrieb:(28.06.2021, 17:16)Gast Gast schrieb:(28.06.2021, 16:47)Gast schrieb:(28.06.2021, 15:53)Gast Gast schrieb: *mal eben in meinen aktuellen VW-Bescheid schau*
Ok, da stehen derzeit knapp 3.900 Euro VW-Rente drin (prognostiziert, gegenwärtige Kaufkraft).
Glaube ich dazu, dass ich bis zum Renteneintritt darüber hinaus weitere 1.100 Euro monatlich durch Vermietung und/oder Kapitalerträge erzielen werde? Ja.
Schon sind die obigen 5.000 Euro erreicht.
Das wäre ja dann doch besser als so ziemlich jede Pension…
Bei der Pension kommt noch die Beihilfe dazu, die natürlich etwas wert ist.
Und darüber hinaus; ja, aber eben mit privater Vorsorge kombiniert. Du kannst als Beamter natürlich auch noch etwas ansparen. Bei mir kommt eben der Vorteil hinzu, dass ich als Anwalt besser verdiene als jetzt ein Richter.
Als Beamter kannst du nur was ansparen, wenn deine Frau keine Hausfrau ist und du keine 3 Kinder hast und kein Haus abbezahlen musst.
Ich wüsste nicht, ob ich als Alleinverdiener mit drei Kindern und Haus in Abzahlung noch groß sparen könnte ;-)
Zur anderen Frage: Ja, Beihilfe ist der Anteil zur PKV (korrekt ist es ein Anteil zu den Gesundheitskosten, den Rest deckt die PKV ab).
29.06.2021, 10:32
(29.06.2021, 02:04)Gast schrieb:(28.06.2021, 17:16)Gast Gast schrieb:(28.06.2021, 16:47)Gast schrieb:(28.06.2021, 15:53)Gast Gast schrieb: *mal eben in meinen aktuellen VW-Bescheid schau*
Ok, da stehen derzeit knapp 3.900 Euro VW-Rente drin (prognostiziert, gegenwärtige Kaufkraft).
Glaube ich dazu, dass ich bis zum Renteneintritt darüber hinaus weitere 1.100 Euro monatlich durch Vermietung und/oder Kapitalerträge erzielen werde? Ja.
Schon sind die obigen 5.000 Euro erreicht.
Das wäre ja dann doch besser als so ziemlich jede Pension…
Bei der Pension kommt noch die Beihilfe dazu, die natürlich etwas wert ist.
Und darüber hinaus; ja, aber eben mit privater Vorsorge kombiniert. Du kannst als Beamter natürlich auch noch etwas ansparen. Bei mir kommt eben der Vorteil hinzu, dass ich als Anwalt besser verdiene als jetzt ein Richter.
Als Beamter kannst du nur was ansparen, wenn deine Frau keine Hausfrau ist und du keine 3 Kinder hast und kein Haus abbezahlen musst.
Kenne keine einzige Frau im Bekanntenkreis, die dauerhaft zu Hause geblieben wäre oder das vorhätte. Was da noch am nächsten drankommt, ist eine verbeamtete Grundschullehrerin, die ihren Job hasst und daher sehr ausgedehnte Elternzeiten macht.
Haus abbezahlen = Kapitalanlage = private Altersvorsorge = ansparen.
29.06.2021, 10:37
Aufgrund der erheblich höheren Steigerungsrate des Gehalts in der freien Wirtschaft im Vergleich zum öD sollte eine Rente aus dem Versorgungswerk (+ ein bisschen private Vorsorge) doch immer die Pension übertreffen oder nicht?
29.06.2021, 10:54
29.06.2021, 10:56
(29.06.2021, 10:37)Gast schrieb: Aufgrund der erheblich höheren Steigerungsrate des Gehalts in der freien Wirtschaft im Vergleich zum öD sollte eine Rente aus dem Versorgungswerk (+ ein bisschen private Vorsorge) doch immer die Pension übertreffen oder nicht?
Das ist ein Allgemeinplatz. Kann man weder bestätigen noch dementieren.
Der Vorteil bei der Pension ist, dass man sich zu Arbeitszeiten um nichts kümmern muss. Wenn man irgendwann ein Haus finanziert mit einem günstigen Beamtendarlehen, ist man für das Alter bereits ausreichend abgesichert (Eigenheim + Pension). Als Anwalt muss man da deutlich mehr Eigeninitiative an den Tag legen und Gehaltssteigerungen verhandeln, die man wiederum teilweise in die eigene Vorsorge investiert.
29.06.2021, 10:56
(29.06.2021, 10:54)Gast schrieb:(29.06.2021, 10:37)Gast schrieb: Aufgrund der erheblich höheren Steigerungsrate des Gehalts in der freien Wirtschaft im Vergleich zum öD sollte eine Rente aus dem Versorgungswerk (+ ein bisschen private Vorsorge) doch immer die Pension übertreffen oder nicht?
Nein.
Ja doch, eig schon, es sei denn man bleibt als angestellter oder erfolgloser EInzelanwalt in der Kleinstadt hängen.
29.06.2021, 11:07
Der Vorteil der Tätigkeit als RA ist doch, dass man jetzt das Gehaltsplus hat und die Differenz zum Beamtengehalt anlegen und "arbeiten" lassen kann.
Damit kann man die Differenz mE sehr gut wieder ausgleichen, besonders, da das Gehalt bereits nach ein paar Jahren deutlich auseinnderklafft.
Als RA wird fast jeder mit 10 Jahren Berufserfahrung auf 150k+ Brutto, also mind 80k netto kommen.
A15 wären netto gerade mal 54k, von denen noch die PKV abgeht. Mit 20k+ p.a. lässt sich eine schöne Vorsorge gestalten.
Damit kann man die Differenz mE sehr gut wieder ausgleichen, besonders, da das Gehalt bereits nach ein paar Jahren deutlich auseinnderklafft.
Als RA wird fast jeder mit 10 Jahren Berufserfahrung auf 150k+ Brutto, also mind 80k netto kommen.
A15 wären netto gerade mal 54k, von denen noch die PKV abgeht. Mit 20k+ p.a. lässt sich eine schöne Vorsorge gestalten.
29.06.2021, 11:14
(29.06.2021, 11:07)Gast schrieb: Als RA wird fast jeder mit 10 Jahren Berufserfahrung auf 150k+ Brutto, also mind 80k netto kommen.
Solche Annahmen sind eben das Problem... einige schaffen das. Andere nicht und bleiben auf 100k oder vielleicht sogar weniger "hängen". Und andere machen die 150k+ aber bei einer 55+ Stundenwoche, wohingegen der Richter nach 10 Jahren oft entspannt seine 35-40 Stunden fährt... wiederum andere schaffen als Anwälte ein sehr gutes Einkommen bei einer vertretbaren Arbeitslast. Die Spanne bei Anwälten/freier Wirtschaft ist einfach sehr groß und stark vom eigenen Können und Glück abhängig.
29.06.2021, 11:41
(29.06.2021, 11:07)Gast schrieb: Der Vorteil der Tätigkeit als RA ist doch, dass man jetzt das Gehaltsplus hat und die Differenz zum Beamtengehalt anlegen und "arbeiten" lassen kann.
Damit kann man die Differenz mE sehr gut wieder ausgleichen, besonders, da das Gehalt bereits nach ein paar Jahren deutlich auseinnderklafft.
Als RA wird fast jeder mit 10 Jahren Berufserfahrung auf 150k+ Brutto, also mind 80k netto kommen.
A15 wären netto gerade mal 54k, von denen noch die PKV abgeht. Mit 20k+ p.a. lässt sich eine schöne Vorsorge gestalten.
Bitte?! Fast jeder Anwalt kommt nach 10 Jahren auf mindestens 150k brutto? Wie kommst du denn darauf?
29.06.2021, 12:41
(29.06.2021, 11:41)Gast schrieb:(29.06.2021, 11:07)Gast schrieb: Der Vorteil der Tätigkeit als RA ist doch, dass man jetzt das Gehaltsplus hat und die Differenz zum Beamtengehalt anlegen und "arbeiten" lassen kann.
Damit kann man die Differenz mE sehr gut wieder ausgleichen, besonders, da das Gehalt bereits nach ein paar Jahren deutlich auseinnderklafft.
Als RA wird fast jeder mit 10 Jahren Berufserfahrung auf 150k+ Brutto, also mind 80k netto kommen.
A15 wären netto gerade mal 54k, von denen noch die PKV abgeht. Mit 20k+ p.a. lässt sich eine schöne Vorsorge gestalten.
Bitte?! Fast jeder Anwalt kommt nach 10 Jahren auf mindestens 150k brutto? Wie kommst du denn darauf?
Vielleicht meint er die RA, die den Weg zum Partner einschlagen wollen. Bei einer halbwegs gutlaufenden KK ist das möglich.









